Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

4.10.2015

Rettung für das Schloss in Pischkowitz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:37

malteser113 032   malteser113 039   malteser113 057

Seit ca 15 Jahren habe ich bei den Spaziergängen den Verfall des Schlosses mit ansehen müssen. Zunächst sind kleine Bäume in den Regenrinnen gewachsen, bei einem Sturm gab es die ersten Löcher im Dach und bald war es zum Teil eingestürzt. Die Stahlträger der Zwischenwände wurden abgeschnitten und gestohlen und somit stürzte ein Teil der Innenwände ein. Als niemand mehr eine Chance der Rettung gesehen hat, kam Herr Schoenberg aus Kanada, kaufte die Ruine vor drei Monaten und die Renovierung geht mit großen Schritten voran. Heute 4.10.2015 war ein Tag der offenen Tür und der rasende Reporter Ulbrich war natürlich dabei. Auch das Interesse der Bevölkerung war beachtlich. Der neue Besitzer übernahm selbst die Führung im Schloss, während sein Vater uns die Außenanlagen zeigte.

Zur Person: Herr Schoenberg ca 35 Jahre jung, hat eine Großmutter aus Ostpreußen und von ihr hat er seine deutsche Sprache gelernt. Sein Vater ist Pole und so spricht er Deutsch, Polnisch und natürlich Englisch. Von seinen Immobilienfirmen in Kanada hat er eine verkauft und wird von dem Erlös das Schloss retten. Es soll für ihn ein weiterer Wohnsitz in Schlesien werden und ein Bauabschluss ist für Juli 2017 geplant. Eine realistische Planung wenn man den Baufortschritt der drei       Monate sieht. Außer seinem privaten Wohnbereich möchte er ca. 10 Zimmer als Agrartourismus vermieten, auch ein Restaurant mit Biergarten soll gebaut werden.

Nach unserem intensiven Gespräch, Herr Schoenberg spricht sehr gut Deutsch, haben wir weitere Kontakte vereinbart. Es ist eine Freude zu sehen, dass wieder ein Schloss vor dem Verfall gerettet wird.

Bericht

Horst Ulbrich

malteser113 039     malteser113 048  Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Letzter Hilfstransport der Malteser aus Telgte in diesem Jahr.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:20

 

malteser113 004     malteser113 012  Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Ja liebe Leser, das Thema passt gerade zum letzten Beitrag, aber wenn die Malteser aus Telgte unsere Sozialarbeit nicht unterstützen würden, so wären unsere Hilfsaktionen sehr beschränkt.

Tage nach dem großen Transport von Herrn Pollok für das Krankenhaus in Glatz waren unsere Freunde der Malteser wieder bei uns, um das leere Zentrallager zu füllen. Auch eine Wunschliste der Kinderstation aus Neuroder Krankenhaus und der Schule für geistig Behinderte in Glatz hatten wir nach Telgte geschickt. So konnten wir nun den erwarteten Elektroherd für die Kinderstation mit einer großen Pampersspende  ins Krankenhaus liefern. Die größte Freude war in der Schule, als wir dort Kartons mit Papier und Malstiften, ein großes Trampolin, Kaspertheater und andere Spielzeuge liefern konnten. Weitere Hilfsmittel haben wir dann in unser DFK Lager verbracht.

Am Abend waren die Helfer der Malteser wieder bei Ulbrich zu Imbiss und Bier. Ein kleines Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz übers Jahr, denn sie werden erst im nächsten Jahr wieder nach Glatz kommen können. Wir haben auch die Planung für die weitere Zusammenarbeit in 2016 besprochen. Der Umfang der gemeinsamen Hilfe für unsere deutschen Bedürftigen, aber auch für Krankenhäuser, Alten- und Kinderheime, sowie Schulen für Behinderte, die regional immer noch schlecht ausgestattet sind und von der Kommune wenig unterstützt werden können, hat jährlich zugenommen. Dank der Sponsoren konnte auch der Weg bei der kleinen Wiktoria, sie wurde ohne Beine und nur mit dem linken Arm geboren, gepflastert werden. Endlich kann sie mit ihrem neuen E-Rolli fahren. (Bericht Wiktoria siehe weiter unten unter older posts). Wir machen bei Behinderten und Bedürftigen keinen nationalen Unterschied und im Rahmen der  Völkerverständigung und regionaler Not in Niederschlesien helfen wir dort, wo es nötig ist, soweit es unsere Mittel erlauben.

Das ist das Grundprinzip unserer Sozialbetreuung.

Leider fehlt es oft an den finanziellen Mitteln und wer uns in Schlesien dabei unterstützen möchte, möge sich unseres Kontos Schlesienhilfe erinnern.

Ko. DE02 4945  0120 111 255 1179

Stichwort Schlesienhilfe

Danke und vergelts Gott

Bericht

Horst Ulbrich

malteser113 023     malteser113 029 Vergrößern? Bilder bitte anklicken!

Der aufwändigste Hilfstransport seit Beginn unserem sozialen Engagements.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:27

 

Pollok 3   Pollok 1   Pollok 2 Bitte auf die Bilder klicken.

 

Nach langer Vorbereitung und vielen Telefonaten und E-Mail- Kontakten war eine Möglichkeit gefunden worden, das Krankenhaus in Glatz mit einem Hilfstransport zu unterstützen.

Durch das Gespräch mit der Direktorin des Krankenhauses war zu erfahren, dass unter der dortigen Verwaltung auch das Krankenhaus in Neurode steht. In beiden Häusern waren Pflegebetten sehr nötig, um die alten zu ersetzen. Im Glatzer Krankenhaus sind 320 Patientenbetten und in Neurode noch einmal 280, die zum großen Teil zu ersetzen sind. Es wurde ein Bedarfsplan erstellt und der Kontakt zur Uniklinik in Münster hergestellt, wo ca. 4000 Betten abzugeben sind.

Nun gab es das große Problem eines geeigneten Transportes. Die LKW der Malteser aus Telgte waren für diese Transporte zu klein, da immer nur maximal 6 Betten geladen werden konnten und dadurch die Diesel und Transportkosten zu hoch sind. Aber es wurde ein privater Sponsor gefunden und wir sind Herrn Pollok aus ….. sehr dankbar, dass er mit seinen Fahrschul- LKW sich bereit erklärte, den Transport zu übernehmen. Am 29.9. war es dann soweit und die beiden großen LKW mit 42 Pflegebetten und weiterem Pflegezubehör machten sich von Münster auf den Weg. Ein Schreiben von uns für den polnischen Zoll hatten wir vorher gefaxt, damit es an der Grenze keine Probleme gibt, auch ein Aufkleben der Malteser  an der Fahrertür sollte auf den Hilfstransport hinweisen.

Nun waren aber immer vier Betten übereinander geladen und ein Stapler von Nöten, den das Krankenhaus nicht organisieren konnte. Zum Glück hat Familie Ulbrich einen Trecker mit Frontlader zum Transport der großen Heuballen und der musste nun zum Einsatz kommen. Schon am Morgen hatte ich den Trecker zum Krankenhaus gefahren, auch acht Strafgefangene aus dem Glatzer Gefängnis standen zum Abladen bereit, als die LKW ankamen. Das Abladen war dann eine extra Herausforderung und ich bin glücklich, dass nichts passiert ist, denn immer wieder standen Menschen unter der wackeligen Last. Zu bemerken ist auch, dass bei den Rangiermanövern, wenn es um die Ecken schwierig war, immer alle nach Herrn Pollok riefen, der mit seinen fast 80 Jahren nicht nur der Chef seiner Fahrschule ist, sondern auch der beste LKW- Fahrer.

So waren am Ende alle froh als die Hilfsgüter  im Lager des Krankenhauses verstaut waren, von wo sie dann auf die Stationen verteilt werden.

Wir sind Herrn Pollok sehr dankbar, denn den Transport hätten wir ohne ihn nicht organisieren können. Der Bedarf in beiden Krankenhäusern ist groß, denn weitere 300 Pflegebetten würden benötigt, die in Münster kostenlos bereitstehen. Wir haben aber kaum Hoffnung, dass sich noch einmal eine solche Gelegenheit ergeben wird.

Bericht

Horst Ulbrich

Pollok 005   Pollok 017   Pollok 047 Zum Vergrößern anklicken.

30.9.2015

Kulturfestival der deutschen Minderheit 2015

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:04

 

1   2   3

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

12   11   10

Die deutsche Minderheit in Polen lädt zum Kulturfestival in die Jahrhunderthalle in Breslau und mind. 6000 Teilnehmer sind gekommen, um gemeinsam zu feiern und sich zu informieren.

Nach drei Jahren wieder ein überwältigendes Fest, das zeigt, wie stark doch die Gemeinschaft der Deutschen in der Heimat vertreten ist.

Begonnen wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst im Dom zu Breslau.

Ab 12 Uhr füllte sich dann die Halle. Nachdem gemeinsam die polnische  und die deutsche Nationalhymne  sowie die Europahymne  gesungen worden waren, gab es Grußworte aus dem Deutschen Bundestag  sowie polnischen Vertretern aus der Politik. Danach sprach unser Präsident der deutschen Minderheit in Polen, Bernhard Gaida. Er ging in seiner Rede auch auf das Flüchtlingsproblem ein und bat um mehr Verständnis für diese Ausnahmesituation.

Um 13 Uhr begann auf der Hauptbühne ein Kulturprogramm mit Chören, Tanz- und Theatergruppen sowie Blasorchestern. Ein Spektrum der kulturellen Aktivitäten der Deutschen in ihrer angestammten Heimat, das in ihrer Vielfalt eine bemerkenswerte Stellung einnimmt.

4   5   6

In den Fluren um die Halle gab es viele Infostände der einzelnen Organisationen, von den deutschen Studentenvereinigungen in Polen bis zu den Freundschaftskreisen. Auch der DFK Glatz hatte einen Info- und Verpflegungsstand, der den ganzen Tag besucht, ja fast belagert wurde und Vorstand wie Helfer hatten viel zu tun, um alle Fragen zu unseren Projekten zu beantworten. Auch Herr Gaida, Herr Galla und viel Prominenz aus Deutschland und Polen zeigten Interesse an unserem Stand.  Fünf große Brote mit Schmalz und Gurke sowie 30 Flaschen Rotwein waren am Abend die Bilanz unserer Bewirtung. Dank unseres Dachverbandes VDG bekamen wir eine besondere Position unseres Infostandes direkt im Haupteingangsbereich zur Halle und schon am Vortag hatten wir Pavillon und große Infotafeln einiger unserer Projekte aufstellen können, denn am Festtag hätte die Zeit dazu nicht gereicht. So gab es viele Komplimente, wir hätten einen gut organisierten und den aussagekräftigsten Stand in der Halle und das tut uns gut bei der geleisteten Arbeit.

Um 18 Uhr begann die Show des Stars des Abends, Andy Borg, der aus seinem Repertoire viele alte Schlager gesungen hat und mit tosendem Applaus bedacht wurde. Wir hatten dazu leider keine Zeit, denn in der Vorhalle war es dann ruhiger und wir nutzten die Zeit zum Abbau unseres Standes.

Einige unserer Mitglieder waren extra mit dem PKW angereist und hatten das gesamte Material transportiert. Nach einiger Zeit war alles in den PKWs verstaut und gegen 19 Uhr war auch unser Reisebus für die Rückfahrt nach Glatz bestellt.

Eine große Veranstaltung zur Förderung der Gemeinsamkeit der deutschen Minderheit in Polen und wir hoffen uns in drei Jahren am gleichen Ort wieder zu sehen.

Bericht

Horst Ulbrich

7    8    9

 

13    15    14

19.9.2015

Einladung des Glatzer Bürgermeisters für Behinderte und Senioren.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:09

Konsolidierung 2 012    Konsolidierung 2 007   Bitte die Bilder anklicken zum Vergrößern

Wie in jedem Jahr hat der Bürgermeister die sozialen Organisationen und deren Mitglieder zum Grillen in das Stadion eingeladen und so kamen ca 300 Teilnehmer, um einen gemeinsamen Nachmittag bei bestem Wetter zu verbringen.

Seitdem der DFK Glatz sich mit einem sozialen Engagement für seine Mitglieder, aber auch für Kinderheime, Seniorenheime und Krankenhäuser engagiert, hat es einen regen Austausch mit anderen sozialen Einrichtungen gegeben. So trafen sich die Organisationen der Sehbehinderten, MS Kranken, Spastikergruppe, das polnische Rote Kreuz und andere bei einem zünftigen Grillfest mit Tanzmusik im Glatzer Stadion. Auf dem asphaltierten Platz wurde dann auch, von denen die körperlich dazu in der Lage waren, zu guter Musik das Tanzbein geschwungen. Eine ausgelassene Stimmung  für einige Stunden und der Bürgermeister versprach die Veranstaltung auch im nächsten Jahr zu unterstützen.

Gegen 18 Uhr standen dann private Fahrzeuge bereit, mit denen jeder wieder nach Hause gefahren wurde. Leider gibt es in Glatz noch keinen kommunalen Behindertentransport, teilweise fährt die Stadtwache, aber die Bereitschaft der Bevölkerung zu helfen ist groß.

Mit den anderen sozialen Einrichtungen arbeiten wir zusammen und unterstützen auch immer wieder mit den Hilfsmitteltransporten aus Deutschland. Am 29.9 erwarten wir einen Bettentransport für das Krankenhaus in Glatz den wir organisiert haben. Auf drei LKW werden 40 Pflegebetten geliefert, die im Krankenhaus schon erwartet werden, um die alten Betten auszutauschen. Zu erwähnen bleibt, dass uns ein privater Sponsor den Transport mit eigenen LKW ermöglicht hat.

Am 2.10. kommt wieder ein Transport der Malteser aus Telgte, die mehrfach im Jahr unsere Arbeit unterstützen. Wir hoffen auch wieder auf gute Winterkleidung für unsere Bedürftigen die weniger als 800,- PLN = ca 200,- € Rente haben. In diesen Fällen helfen wir mit Zuzahlungen für wichtige Medikamente, teilweise Lebensmittel, in Härtefällen auch mit Winterkohle.

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, möge sich bitte unseres Spendenkontos erinnern.

Schlesienhilfe  Ko. DE02 4945 0120 111 255 1179      Konsolidierung 2 009             Konsolidierung 2 018

Bericht

Horst Ulbrich

DFK Glatz unterstützt deutsch-polnischen Schüleraustausch Habelschwerdt-Bedburg

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 08:34

 

12011132_1065581500126588_8365886273438793281_n     12016548_896682023753698_692701963_n  Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken

Vom 10. bis zum 16. September 2015 war eine Gruppe von 11 Schülerinnen und Schülern und zwei begleitenden Lehrerinnen des Silverberg-Gymnasiums in Bedburg (Erft) zu Besuch in der Grafschaft Glatz. Die Jugendlichen wohnten bei ihren polnischen Austauschpartnern in Habelschwerdt und Umgebung, denn der Besuch fand im Rahmen der bereits seit fünf Jahren bestehenden Schulpartnerschaft zwischen dem nordrhein-westfälischen Gymnasium und dem Allgemeinbildenden Schulzentrum Habelschwerdt (der früheren Hermann-Stehr-Aufbauschule) statt. Auch diesmal wurde der Austausch erst möglich durch die finanzielle Unterstützung des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes (dpjw), der Heimatgruppe Habelschwerdt (die auch entscheidenden Anteil an der Entstehung der Schulpartnerschaft hatte) sowie last but not least des DFK Glatz.

Die deutschen Gäste kamen am Vormittag des 10. September mit dem Flugzeug von Düsseldorf in Breslau an und fuhren dann mit dem Bus weiter nach Habelschwerdt. Dort wurden sie von ihren schon aufgeregten polnischen Austauschfamilien empfangen. Mittags gab es ein gemeinsames Begrüßungsessen, eine offizielle Begrüßung in der Schule sowie ein von den polnischen Schülern vorbereitetes Programm aus Kennenlernspielen. Am Freitag war „Schultag“, denn das Kennenlernen des Schulalltags im Partnerland ist ein zentrales Element des Schüleraustausches. Am Nachmittag stand dann der erste Ausflug auf dem Programm, der die deutsch-polnische Gruppe ins Eulengebirge führte. Der Besuch des dortigen „Komplexes Riese“ hatte erst kurzfristig durch den Medienrummel um den angeblich gefundenen „Goldzug“ eine besondere Aktualität erhalten. Abends versammelte sich die Gruppe noch zu einem „Bunten Abend“ in der Schule, wo die Gasteltern ein kaltes Büffet aus polnischen Spezialitäten vorbereitet hatten. Danach hatten die Schülerinnen und Schüler noch Spaß bei Karaoke und Tanz.

Für den Samstag stand eine Mischung aus lokaler Entdeckungsreise und körperlicher Ertüchtigung auf dem Programm: Nach einem Besuch der Urnitztalsperre, des Wölfelsfalls sowie des Ortes Wölfelsgrund wanderten die Schülerinnen und Schüler auf den Spitzigen Berg – nicht wenige der Teilnehmer waren merkbar außer Atem, als sie nach einer knappen Stunde oben ankamen. Nach der Messe um 12 Uhr gab der Pfarrer der Wallfahrtskirche eine kurze Einführung in die Geschichte von Maria Schnee, die anschließend durch einen Besuch des kleinen Museums an der Kirche durch die Erklärung des teilnehmenden Lehrers H.-P. Keuten aus Habelschwerdt, dessen Vorfahre Christoph Veit vor 265 Jahren die Marienfigur von Mariazell in die Grafschaft Glatz gebracht hat, noch vertieft wurde. Nach dem Abstieg fuhr ein Bus die Gruppe nach Winkeldorf, wo sie im Gottwaldhof bereits erwartet wurde. Renate Czaplinska zusammen mit ihrer Tochter und zwei Enkelinnen begrüßten die deutschen und die polnischen Schüler und stellten – auf Deutsch und auf Polnisch – den Gottwaldhof als typischen Glatzer Bauernhof in Form eines „fränkischen Viereckhofs“ aus dem 19. Jh. vor. Nach der Einführung durften dann die Schülerinnen und Schüler mitanpacken: Es wurde Bauernbrot gebacken und Butter geschlagen. Wer Lust hatte, konnte sich außerdem in der Hüteausstellung im 1. Stock sowie in der Aquarellausstellung und der Bibliothek sowie der Dauerausstellung „Reiseland Schlesien“ die Zeit vertreiben. Zum Schluss des Besuches konnten die selbst hergestellten Produkte zu einer deftigen Gulaschsuppe und einigen anderen Beilagen „verputzt“ werden. Den Abschluss des Besuchs in Winkeldorf bildete ein Besuch in der dortigen Kirche und dem historischen Kirchhof unter der fachkundigen Leitung des DFK-Vizevorsitzenden Jochen Straube, der sich bekanntlich wieder in der Heimat seiner Vorfahren, in Winkeldorf, angesiedelt hat.

Der Sonntag stand allen Austauschteilnehmern als Familientag zur freien Verfügung. Die Schüler haben sich interessante Programme für ihre Partner ausgedacht und am Abend haben sich alle sogar nochmal zusammen privat zu einem Lagerfeuer getroffen (ohne Lehrer!).

Der Montag gehörte der niederschlesischen Hauptstadt Breslau, die die deutschen und polnischen Schüler unter der fachkundigen Leitung einer zweisprachigen Stadtführerin bei sonnigem Wetter kennenlernen durften. Am Nachmittag war dann noch genug Zeit für weitere Erkundungen auf eigene Faust – und natürlich für ausgiebiges Shoppen.

Den Abschluss des Austausches bildete am Dienstag nach dem Schulunterricht ein Besuch in der „Hauptstadt der Grafschaft“, in Glatz. Unser DFK-Mitglied und Lokalhistoriker Richard Stanosek war so nett, die Schülergruppe durch Glatz zu führen, u.a. auch unterirdisch über die seit einigen Jahren offene „unterirdische Trasse“, die von der Stadtpfarrkirche bis zur Festung unter der gesamten Altstadt verläuft. Einen guten inhaltlichen Abschluss der Austauschwoche bildete dann eine kurze Filmvorführung im DFK, wo sich die Schülerinnen und Schüler die Reportage „Polen und seine Deutschen“ anschauen konnten, die 2014 zum ersten Mal in der ARD ausgestrahlt wurde. Die Reportage stellt die Geschichte der deutschen Minderheit in Polen von 1945 bis heute vor (mit Schwerpunkt Schlesien) und enthält mehrere Interviews mit Personen, die die Schüler in der vergangenen Austauschwoche kennengelernt hatten, u.a. Renate Czaplinska aus Winkeldorf und Heinz-Peter Keuten aus Wölfelsdorf bzw. Habelschwerdt wie auch der DFK Glatz selbst. Der Besuch beim DFK endete mit einer Einladung zum Pizzaessen, während dessen der DFK-Vorsitzende Horst Ulbrich noch kurz den Verein selbst vorstellte. Am Nachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler Freizeit, um sich noch weiter in Glatz umzusehen und evtl. Souvenirs zu kaufen, denn schon am nächsten Morgen in aller Frühe hieß es, Abschied zu nehmen. Aber zum Glück keinen Abschied ohne Wiedersehen, denn der Gegenbesuch in Bedburg ist schon fest eingeplant und wird die Habelschwerdter Jugendlichen Anfang April 2016 nach Deutschland führen.

Die Organisatoren und die gesamte Schülergruppe bedankt sich herzlich bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung des Austausches beteiligt waren, insbesondere bei den schon traditionellen Sponsoren der Schulpartnerschaft: Dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk, der Heimatgruppe Habelschwerdt und dem DFK Glatz. Auch diesmal hat die deutsch-polnische Jugendbegegnung dazu beigetragen, dass die Jugendlichen aus Deutschland und Polen einander kennenlernen, Vorurteile abbauen und Freundschaften schließen sowie gleichzeitig vieles über die gemeinsame Geschichte ihrer Länder und insbesondere der Grafschaft Glatz erfahren konnten.

Bericht: Heinz-Peter Keuten (DFK-Vorstandsmitglied und Lehrer am Allgemeinbildenden Schulzentrum Habelschwerdt)

 

12038227_1069178889766849_7933892989050076420_n        Schüler 010    Print Bitte Bilder anklicken.

6.9.2015

Goldzug bei Waldenburg

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:27

Nun kocht die Gerüchteküche wie man so sagt, aber eine Bestätigung des Fundes habe ich und konnte es kaum für Möglich halten wie klein doch die Welt ist.

Nun hat man im Laufe der langen Zeit in Schlesien so einige einflussreiche Menschen aus Politik und Wirtschaft in seinem Freundes und Bekanntenkreis, nun findet mein Freund und Ahnenforscher aus Waldenburg auch noch den legendären Zug. Nun ist die häusliche Ruhe bei Andreas Richter mehr als gestört, denn er wird schon von den Reportern von Fernsehen, Rundfunk und Presse auf Trab gehalten.

Andreas war mehrfach bei uns in Schwenz, denn immer wieder wohnen einige seiner Kollegen aus Deutschland bei uns, die sich mit ihm austauschen. Vielleicht ist über deren Forschung die präzise Suche gelungen. Schade wenn die alten Menschen der Kriegserlebnisgeneration ihr Wissen mit ins Grab nehmen. Es gäbe bestimmt noch vieles Verborgene zu finden, wenn sich die Menschen dem Wandel der Zeit nicht verschließen würden.

Nun schauen wir mal was drin ist in dem geheimnisvollen Zug. Die Existenz sollte ja hinreichend bestätigt sein und das Gelände ist weiträumig abgesperrt. Allerdings kann ich mir nur schlecht vorstellen, dass auf dem Rückzug dort die großen Wertgegenstände verblieben sind, es sei denn die Infrastruktur wie zerbombte Brücken und defekte Gleise haben keinen weiteren Weg in Richtung Westen zugelassen.

Ich werde hier weiter berichten was Tatsachen sind, denn Gerüchte gibt es zu viele.

Bericht

Horst Ulbrich

3.9.2015

Treffen mit dem Buchautor Joachim Berke im Derhäämtehäusla  der Familie Fuglinska bei Bad Landeck.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:09

1   2 Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

 

Im August traf ich Herrn Berke und sprach über sein neues Buch „Herrn Siegesmunds abenteuerliche Reisen.“ Diesmal ein Roman, nachdem er in einigen seiner  bisherigen Bücher die geliebte Heimat Grafschaft Glatz und Bad Landeck beschrieben hat – seine Heimat, in der er geboren und aufgewachsen ist.

Wir haben gemeinsam sein Geburtshaus in Bad Landeck besucht und es ist immer wieder für die Vertriebenen schmerzlich, vor den ehemaligen Häusern zu stehen, die durch die Kriegswirren nun andere Besitzer haben. In diesem Fall aber  zum Glück ein schön renoviertes Haus mit Restaurant wie zu seines Vaters Zeiten, denn viele, alte, ehemals deutsche Häuser sind in schlechtem Zustand. War die Jugendzeit von Herrn Berke in der Heimat schon nicht gerade einfach als  Kind mit 16 Geschwistern, so wurde er als 16jähriger mit seiner Familie aus der geliebten Heimat vertrieben.

Als Erwachsener begann er zu schreiben, veröffentlichte auch mehrere Bildbände. Durch seine berufsbedingte Reisetätigkeit in viele Länder und Kontinente entstand nun sein neuestes Werk. „Herrn Siegesmunds abenteuerliche Reisen“. Es ist dies sein erster Roman, der die Ortskenntnis seiner vielen Reisen beinhaltet, erlebt und durchlebt von seiner Romanfigur Siegesmund.

Es war mir eine Freude Herrn Berke und seine Frau Giesela, geborene van Kampen, getroffen zu haben. Für mich ein informativer Nachmittag mit einem welterfahrenen und heimatverbundenen Schlesier. Auch einen herzlichen Dank für die Bücher, die Herr Berke für die Bibliothek des DFK Glatz gespendet hat.

 

Bericht

Horst Ulbrich

 

 

 

Erntedankfest der Gemeinde Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 09:50

alles 004   alles 014    alles 012

alles 019   alles 026   alles 039

alles 042   alles 070   alles 063 Bitte auf die Bilder klicken.

Erntedankfest der Gemeinde Glatz unter der Beteiligung der 32 dazugehörenden Dörfer.

Wieder kamen einige Tausend Menschen aus den 32 Dörfern zusammen, um ihr Erntedankfest zu feiern. Im letzten Jahr in Birkwitz hat es zum Erntedank nur geregnet und man konnte den Festplatz nur mit Stiefeln betreten. In diesem Jahr aber war bestes Sommerwetter, obwohl sich die Landwirte natürlich über die große Trockenheit beklagten und es in so manchen Dörfern kein Wasser in den Brunnen gibt.

Aber zu einem solchen großen Fest wünschen sich alle gutes Wetter.

Seit dem frühen Morgen gab es Stände der vielen Dörfer, die mit Werbung, aber auch Kulinarischem dabei waren. So konnte man an vielen Ständen selbst gemachte Gerichte und Kuchen probieren. Vor der Haupttribüne waren die Erntekronen der Dörfer ausgestellt, die ja schon bei den Erntedankfesten in den Dörfern gezeigt worden waren. Aber hier wurden sie von einer Kommission noch einmal bewertet und mit Preisen ausgezeichnet.

Ab Mittag gab es dann Vorführungen der Kinder, unter der Beteiligung  vieler Kindergärten, und so sangen und tanzten Kinder in verschiedenen Kostümen auf der großen Festbühne.

Der krönende Abschluss und darauf haben alle Zuschauer gewartet, war dann das international bekannte „Gesangs – und Tanzensemble Schlesien“.

Sie waren mit drei eigenen Bussen und großem LKW für Kostüme und Trachten angereist und boten eine perfekte Show mit Chorgesang und Tanz in der polnischen Tradition. Ich hatte nicht gewusst, dass es eine solche Traditionsgruppe in Polen gibt, und war begeistert von der Professionalität in Gesang und Tanz. Später habe ich erfahren, dass die Gruppe nur aus professionellen Sängern und Tänzern besteht und mit eigenem Orchester sowie eigenen Transportmitteln in Europa unterwegs ist. Ein großes Erlebnis, und der Applaus wollte kein Ende nehmen.

Gegen Ende mussten auch wir Schwenzer noch die Erntekrone transportieren und den Stand ausräumen, der am anderen Tag dann abgebaut wurde.

Ein Erntedankfest mit einigen Tausend Teilnehmern bei bestem Wetter in Altwilmsdorf.

Bericht

Horst Ulbrich

alles 040   alles 064   alles 050

alles 051   alles 076   alles 073 Bitte die Bilder anklicken.

Tagung im Eichendorffzentrum in Lubowitz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 05:27

Lubowitz 101   Lubowitz 102   Lubowitz 053 Bitte Bilder anklicken.

Auch in diesem Jahr wurde eine Abordnung des DFK Glatz von der Landsmannschaft Baden-Württemberg in das Eichendorffzentrum in Lubowitz eingeladen. Schon eine traditionelle Tagung mit Bekannten und Freunden, die sich zum Thema Eichendorff austauschen. Dazu gab es 7 Referate, auch zu einflussreichen und herausragenden Wissenschaftlern aus Schlesien. Am zweiten Tag dann eine Exkursion nach Ratibor, wo leider das Wetter nicht mitgespielt hat und wir froh waren, das neue Museum halbwegs trocken erreicht zu haben. Abends gab es eine Überraschung, denn ein Ehepaar, die auch als Referenten dabei waren, hatte Goldene Hochzeit. Das war dann der Anlass am Abend mit Musik und Tanz zu feiern.

Alle Teilnehmer freuen sich schon auf nächstes Jahr und hoffen auf ein gesundes Wiedersehen.

 

Bericht

Horst Ulbrich

 

Lubowitz 057   Lubowitz 092   Lubowitz 083

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Erntedank beim DFK Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 04:50

2     1 Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

 

Erntedanktraditionen früher und heute.

 Am 29.08.2015 gab es beim DFK eine große Bastelstunde zum Thema Erntedank. Dazu hatten sich zunächst 10 Frauen angemeldet, aber es waren dann 17 Teilnehmer und der ganze Raum voll mit Stroh und Dekorationsmaterial. Dazu gab es Kaffee und Kuchen, sowie belegte Brote, auch Natursäfte passend zum Thema Erntedank.

Die Bastelvorschläge waren gut geplant und vorbereitet von der Projektleiterin Frau Ulbrich. Schon am Vortag waren fünf Strohbunde verschiedener Kornarten, das gesamte Bastelmaterial sowie Früchte und Gemüse in den Vereinsräumen deponiert worden. Der Vorsitzende hielt während der Bastelstunde einen Vortrag zur Tradition des Erntedankfestes in Schlesien. Gleichzeitig wurde Stroh geschnitten und gebunden, mit Kräutern beklebt, Blumengebinde hergestellt und alle waren voll Begeisterung bei der Arbeit. Eine Gruppe war fast über das Ziel hinaus mit einer großen Erntekrone, waren sie als Frauen aus der Landwirtschaft doch schon lange erfahren solche Exponate herzustellen.

Zum Glück verfügen wir über ein Schaufenster, denn dort konnten die Bastelarbeiten zum Thema Erntedank auch für die Öffentlichkeit ausgestellt werden. Schon während der Schaufensterdekoration blieben die ersten Passanten stehen, um sich die neuen Auslagen im Fenster anzuschauen.

Am Ende der Bastelstunde musste noch aufgeräumt werden, denn die vielen Strohreste verteilten sich im ganzen Raum. Wieder ein Projekt, das die Kreativität unserer Mitglieder forderte und so mancher wusste bis dahin nicht was für schöne Gebinde man zum Erntedank mit Stroh und Blumen selbst herstellen kann.

Bericht

Horst Ulbrich

3   4  Bitte auf die Bilder klicken.

 

10.8.2015

Frühlingsfest mit Hindernissen.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:03

 

Frühl 004   Frühl 014   Frühl 034 Bitte Bilder anklicken!

 

 

Liebe Leser, das ist uns auch noch nicht passiert. Zunächst schreibt unsere Bank die finanzielle Unterstützung für Saalmiete und Musik viel zu spät auf unser Konto als Gutschrift, und dann ist plötzlich das Restaurant pleite, in dem wir seit Jahren mit teilweise 300 Personen gefeiert haben.

Da kam unser Vorstand ganz schön ins Schwitzen. Unserer neuen Ortsgruppe haben wir, unter bekannten Gründen, schnell abgesagt und einen neuen Veranstaltungsort gesucht.

Zum Glück hatte das Restaurant im Kulturhaus, das lange Zeit geschlossen war, einen neuen Besitzer. Also neuer Plan und wegen Platzmangel mit einer Feier unter 100 Gästen, auch eine andere Tanzmusik musste gesucht werden, da die Adam Combo schon andere Termine hatte.

So sind wir mit der deutschen Wallfahrt in der Basilika in Albendorf gestartet, die wie immer gut besucht war, allerdings eine halbe Stunde später begann und wir mit dem vorbestellten Termin für das anschließende Mittagessen Probleme bekamen. Einige Mitglieder, die wegen der großen Hitze mit 36 Grad nicht am Gottesdienst teilgenommen hatten, waren schon im Restaurant versammelt und warteten auf uns. Deshalb wollten wir gleich nach dem Schluss des Gottesdienstes abfahren, wurde von einem Mann auf großen Ölverlust beim Fahren aufmerksam gemacht. Hydraulikschlauch an unserem Auto geplatzt, also Auto wieder abgestellt und eine Mitfahrgelegenheit gesucht. Am Passat der Familie Rogowska in der Nähe meines havarierten PKW war aber ein Reifen geplatzt und es wurde gerade das Auto repariert. Zum Glück kam dann unser Schatzmeister Heinz-Peter Keuten vorbei und wir rasten in der Gluthitze nach Glatz. Dort angekommen wartete der Koch darauf seine Suppe auftragen zu können, aber wir mussten uns noch gedulden, bis alle beisammen waren. Das Mittagessen war dann aber eine köstliche Überraschung.

Der Vorsitzende nahm die Gelegenheit der Ruhe beim Essen war, um einige Neuigkeiten zu vermelden. Horst Ulbrich wird zum Ende des Jahres 2016 sein Amt als Vorsitzender aus Altersgründen zur Verfügung stellen. Nachfolger werden eingearbeitet und es ist an eine Doppelspitze mit Jochen Straube und H.-P. Keuten gedacht.

Zwei Ehrungen gab es anschließend.

Heinz-Peter Keuten, der sich seit Jahren mit den immer neuen Antragskriterien der Stiftung in Oppeln befassen muss und auch Berichte in Polnisch zu jedem Halbjahr abliefert, damit weitere Fördergelder überwiesen werden und trotz seiner Berufstätigkeit viel Zeit aufbringen muss, bekam vom Vorsitzenden ein Präsent mit der Bitte, doch weiterhin so aktiv zu sein.

Mirek Schwarte, der Mann für alles Technische beim DFK Glatz, hatte in unserem Sozialbereich die Bauaufsicht für den Eingangsweg für unsere kleine Wiktoria übernommen. Wie bekannt, hat Wiktoria außer dem linken Arm keine weiteren Gliedmaßen und konnte mit ihrem neuen E-Rollstuhl, der über die Vermittlung der Malteser aus Telgte gestiftet wurde, nicht selbstständig aus dem Haus, was nach erfolgtem Umbau endlich möglich ist.

Beiden auch hier noch einmal herzlichen Dank.

Nach dem Mittagessen und der Ansprache konnten wir endlich zu dem angekündigten Rahmenprogramm übergehen.

Zunächst trat der Chor des DFK Waldenburg auf der Bühne auf und wurde danach mit großem Applaus bedacht, hatten sie doch auch während der Messe schon in der Basilika so schön gesungen. Der Sängerkreis des DFK Glatz gab dann einige selbst gedichtete und lustige Lieder zum Besten, wie z.B. den Text: „Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen …“

Alle Sänger verließen die Bühne durchgeschwitzt, es gab bei den Temperaturen und der Enge im Saal leider keine Klimaanlage. Nach Kaffee und Kuchen trat die neu verpflichtete Band der Straßenmusiker unter der Leitung von Edward Fuglinski auf und sorgte für die richtige Schunkelstimmung. Leider verließen einige schon frühzeitig wegen der Hitze die Veranstaltung und gegen 19 Uhr, für unsere Feste ungewöhnlich, wollten viele lieber ins Freie, da es fast unerträglich heiß war.

So ging ein „Fest der Widrigkeiten“ aber dennoch mit viel Humor zu Ende.

 

Bericht

Horst Ulbrich

Frühl 021   Frühl 023   Frühl 037

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken!

24.7.2015

Es tut sich was auf Mallorka in Schwenz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:24

 

pIMG_5523_small   pIMG_5572small   WP_20150620_21_24_50_Pro Bitte Bilder anklicken.

 

Nun ist der Badesee an der Kreuzung Birkwitz / Schwenz in Richtung Albendorf / Wünschelburg schon seit 3 Jahren in Betrieb. Von den Einheimischen wegen des großen Sandstrandes Malorka genannt, wird das Erholungsgebiet von der Bevölkerung und den Urlaubern gut angenommen. Bei gutem Wetter sind über 500 Sonnenhungrige am Strand und es ist genügend Platz. Ein Kinderstrand, Schwimmbad mit Bademeister und Bootsverleih ist eine weitere Bereicherung des Tourismus in der Grafschaft.

Neu in diesem Jahr ist ein Restaurant am Sandstrand, das auch den älteren Menschen gefallen wird, die nicht gerade schwimmen wollen, sondern nach einem erfrischenden Fußbad lieber ein kühles Bier trinken.

Im Angebot um Glatz sind Möglichkiten zum Rafting mit Pontons auf der Neiße in Wartha, Klettertouren an der Heuscheuer, Ballonfahrten, geführte Reitausflüge, Wandertouren, Mountainbiking  und so weiter.

Nachdem die Kurbäder schon länger von vielen Deutschen gut gebucht wurden, hat nun auch der normaleTourismus stark zugenommen.

Wer in der Heimat Urlaub machen möchte, der DFK ist gern behilflich bei der Suche nach einer passenden Unterkunft, wie auch dem Freizeitangebot.

 

Bei Bedarf meldet Euch bitte unter

 

Tel. 0048 748 714 361 oder E-Mail  hulbrich@op.pl

 

Grüße aus dem heißen Schlesien

Horst Ulbrich

20.7.2015

Und wieder sind die Helfer in der Not beim DFK in Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:18

neu 003   neu 005   neu 004 Bitte Bilder anklicken!

Die ganze Nacht ist die Gechäftsführerin vom Malteser Hilfsdienst aus Telgte, Rita Hüser mit ihrem Mann den schwer beladenen LKW gefahren, um gegen 10 Uhr am Morgen des 18.Juli in Schwenz, an unserem Zentrallager, anzukommen.

Nach einem starken Kaffee haben wir dann abgeladen. Mit dabei war ein, von uns erbetener Elektrorollstuhl für einen spastisch gelähmten Jungen, dessen alleinerziehende Mutter die Hilfsmittel nicht finanzieren kann und er nur in der Wohnung lebte.

Aber auch ein ganzes Sortiment von Erwachsenenpampers, Rollstühlen, Rollatoren, Toilettenstühlen bis zu Pflegebetten waren auf dem LKW. Wir schreiben per E-Mail immer eine Liste der notwendigen Hilfsmittel und die Malteser versuchen alles aus Spenden zu besorgen.

Wir können uns immer nur im Namen der Bedürftigen mit einem Abendessen bedanken. Dann sitzen wir noch lange beisammen, um die weiteren Transporte zu organisieren. Was bei uns nicht benötigt wird geben wir an Kinderheime, Altenheime und Krankenhäuser in der Glatzer Umgebung weiter, denn bei vielen Einrichtungen fehlt es an allem und wir haben schon im Vorfeld viele Anfragen.

So hat sich die Sozialarbeit des DFK Glatz überregional entwickelt und wir helfen gern, wenn die Bedürftigkeit vorliegt, die wir natürlich kontrollieren.

 

neu 007       neu 008   Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

So erfinderisch ist man auf dem Land wenn die finanziellen Mittel fehlen. Da der Junge mit seiner Mutter auch noch im 1. Stock wohnt,  hat man einen alten Sackaufzug umgebaut und so kann Adrian nun barierefrei mit dem E-Rollstuhl in die Wohnung kommen. Auch ich war erstaunt wie gut das funktioniert und habe den Aufzug sofort ausprobiert.

neu 010     Bericht Horst ulbrich

19.7.2015

Eckersdorfer Heimatgemeinschaft.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:15

 

 

Klaus 2015 119     Klaus 2015 130 Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

 

Wieder etwas Neues bei unserem Heinrich Bender. Für die anderen Leser hier etwas Info. Vor Jahren hatten wir für den Küster und Einsiedler Heinrich Bender, der von den Russen beim Einmarsch in der Lorettokapelle erschlagen wurde, eine Gedenkstätte aus dem Rest eines Denkmals errichtet und mit dem Großdechanten Franz Jung eingeweiht.

Wer auf dieser Seite unten links bei „ older posts“ zurückblättert kann weitere Info der Einweihung sehen.

Eine weitere Bereicherung der Gedenkstätte war nun die Investition der Fam. Barth mit einer passenden und rustikalen Verweilbank. Von dort bietet sich ein schöner Blick in das Tal auf Eckersdorf und die Heuscheuer dahinter. Ich werde noch einmal die neue Landrätin bitten, an der Straße nun auch eine Hinweistafel aufzustellen. In Schwenz, heute Swiecko ist uns das schon gelungen, auch eine Tafel mit der Schwenzer Geschichte ist in Deutsch, Polnisch und Tschechisch an der Bushaltestelle angebracht worden.

Das Grundstück bei Heinrich Bender sollte von uns privat erworben werden, damit es als Kulturstätte auch erhalten bleibt. Die kleine Fläche kann eigentlich nicht so teuer sein und langfristig pflegen wollen wir das Gelände sowieso.

Bericht Horst Ulbrich.

Klaus 2015 115   Klaus 2015 069  Bilder zum Vergrößern anklicken.

17.7.2015

Große Aktion beim DFK in Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:45

 

MDB BUnd 014   Von re. Heiko Schmelzle MDB, Klaus Brähmig MDB, Michal Pischko Bürgermeister Glatz, Eckard Pols MDB,

Jurek Zelaszkiewicz DFK, Horst Ulbrich DFK.

MDB BUnd 018   MDB BUnd 028 Bitte auf die Bilder klicken.

Am 15.7. hatten sich drei Bundestagsabgeordnete der CDU-Fraktion zu einem Besuch beim DFK Glatz angemeldet.

Herr Klaus Brähmig, MdB und Vorsitzender der CDU-Fraktion für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten, Herr Eckard Pols MdB, Herr Heiko Schmelzle MdB und Referent Dr. Alexander Vollmert.

Auch die Konsulin aus Oppeln, Frau Haake, reiste zu dem Treffen an.

Vorausgegangen waren meine Briefe und Fragen zur mittelfristigen Planung unserer umfangreichen Projekte, da zu befürchten ist, dass ab 2017 die Mittel ganz wegfallen sollen. Wir sind stolz auf das Interesse an unserer Arbeit und darauf, dass sich die Abgeordneten wie auch die Konsulin vor Ort ein Bild machen wollten.

Von unserer Seite war alles perfekt vorbereitet. Ein Treffen mit dem Bürgermeister, wie auch ein Stadtrundgang und anschließender Diskussion in unseren Geschäftsräumen waren geplant. Die Stadtwache sorgte für reservierte Parkplätze am Rathaus, Frau Ulbrich für einen Imbiss beim DFK. Der Ablauf war für ein relativ kurzes Zeitfenster geplant und vorgegeben war 10 Uhr 15 Begrüßung durch den Bürgermeister und Stadtrundgang, 11 Uhr Imbiss und Diskussion beim DFK. Ich erwartete in Begleitung von Frau Irena Rogowska, DFK-Mitglied und vereidigte Dolmetscherin, die Delegation am Rathausplatz, auch unser DFK-Mitglied Herr Jerzy Zelaszkiewicz, zuständig für kommunale Angelegenheiten, war dabei. Die Delegation reiste aus Kreisau an und war auch relativ pünktlich. Die Konsulin Frau Haake wollte  später gleich zum DFK kommen.

Also kurze Begrüßung und weiter ging es in den Rathaussaal, wo uns der Bürgermeister schon erwartete. Die Diskussionen über mangelnden Tourismus in Glatz und die deutsch-polnische Zusammenarbeit nahmen viel Zeit in Anspruch. Ich habe auch auf die Tafel am Rathaus mit der Geschichtsfälschung hingewiesen, der Bürgermeister wird sich mit dem Thema befassen. Allerdings habe ich dann zum Aufbruch gemahnt, denn es war schon 11 Uhr und die Zeit für einen Stadtrundgang eigentlich schon zu spät. Aber wenigstens die Tafel an der Klostermauer, die die Vertreibung der Deutschen thematisiert, wollte ich der Delegation zeigen.

Inzwischen war die Konsulin schon beim DFK eingetroffen. Per Telefon haben wir sie gebeten doch an dem kurzen Rundgang teilzunehmen und sie kam sofort – unsere Geschäftsstelle ist zum Glück ganz in der Nähe des Rathauses.

So gingen wir gemeinsam einen kurzen Weg über die Brücktorbrücke zur Klostermauer und zur Pestsäule mit den renovierten deutschen Inschriften. Dann sofort zum DFK, wo wir schon erwartet wurden. Im Zeitraffer habe ich dann unsere Projektarbeit per Multimedia vorgestellt, um noch etwas Zeit zu Diskussionen zu haben. Wegen der kurzen Zeitspanne habe ich kontroverse Fragen unterlassen, da eine Diskussion darüber nicht mehr möglich gewesen wäre. Herr Brähmig versprach aber noch einmal mit mehr Zeit nach Glatz zu kommen und wir hoffen dann die offenen Fragen diskutieren zu können.

Bei der Verabschiedung wurde unser Einsatz in Schlesien sehr gelobt, sind wir doch einer der wenigen deutschen Gesellschaften in Polen, die so vielfältig im sozialen und kulturellen Bereich für die Deutschen tätig sind. Ich danke unseren Mitgliedern, die sich für den reibungslosen Ablauf in der kurzen Zeitspanne engagiert haben. Die Delegation reiste weiter nach Oppeln zum VDG und musste am nächsten Tag wieder im Bundestag zur Abstimmung in der Griechenlandfrage präsent sein.

Ein Wermutstropfen bleibt, nämlich die aus Zeitmangel nicht diskutierte Frage nach einer Anschlussfinanzierung unserer Projektarbeit ab 2017, die immer noch nicht beantwortet ist. Gleichzeitig sollen die Mittel der Stiftung aus Oppeln für Miete und Bürokosten ab 2017 wegfallen. Möglicherweise müssen wir andere Finanzierungsmöglichkeiten suchen, oder unsere umfangreichen Projekte kürzen, eventuell sogar einstellen.

Bericht

Horst Ulbrich

MDB BUnd 035         MDB BUnd 045   Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken.

Zum Schluß ein Foto vor unserer DFK Geschäftsstelle in Glatz. MDB BUnd 043

Von links: Mirek Schwarte DFK, Renata UlbrichDFK, Herr Malcharczyk Konsulat Oppeln, Irena Rogowska DFK, Horst Ulbrich DFK, dahinter Jerzy Zelaszkiewicz DFK, Konsulin Frau Haake, Klaus Brähmig MDB, Eckard Pols MDB, Jochen Straube DFK, Heiko Schmelzle MDB.

 

9.7.2015

Mit der Jugendabteilung des DFK Glatz in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:15

Schon vor einem Jahr hatten wir die Fahrt geplant aber aus Kostengründen nicht durchführen können. In diesem Jahr, dank unserer Sponsoren konnten wir endlich planen und ich möchte den Dank an den Anfang stellen, denn nur mit der Unterstützung war diese erlebnisreiche Fahrt möglich.

Wir danken der Hirschfelder Stiftung, Herrn Wenzel und der Familie Hannig, die unser Vorhaben finanziell unterstützt haben.

Die Unterbringung wurde von der Familie Klose in Berlin unterstützt und vorbildlich geplant. Wir wurden dort mit vorgefertigtem warmem Essen versorgt, das von Karin Bölke und Rita Festerling so schmackhaft zubereitet war. Auch für Frühstück und Abendbrot wurde reichlich gesorgt und so war unsere Grundversorgung gesichert. Eine große Kalkulation der Reise ging voraus, denn zunächst war die An- und Abreise mit Bahn, dann S-Bahn und Bus geplant. Eine Gegenüberstellung der Kosten mit einem günstigen Angebot eines Reisebusses, Dank der Vermittlung unseres DFK Mitgliedes Jurek Zelaszkiewicz, war unsere Entscheidung für den Bus, um auch in Berlin flexibel zu sein. Schön, dass man so viele Freunde mit weitreichenden Kontakten hat.

5t5      1.t  Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Aber kommen wir zum Start unserer Fahrt.

Leider konnten zwei der angemeldeten Jugendlichen nicht mitfahren, was alle traurig machte.

So machten wir uns am 28.6. mit 16 Teilnehmern um 9 Uhr am Morgen auf den Weg aus Glatz nach Berlin und kamen gegen 15 Uhr  im Albertusheim, in Berlin-Friedrichshagen an. Andreas Klose empfing uns dort mit der Schlüsselübergabe und einer kurzen Einführung.

Berlin1 Tag 025   Berlin1 Tag 043   Berlin1 Tag 024

 

 

Berlin1 Tag 033   Berlin1 Tag 045   Berlin1 Tag 050

Nach der Verteilung der Zimmer wurden Betten bezogen und die erste Planungsversammlung einberufen, schließlich hatten wir sechs ereignisreiche Tage vor uns. Zwei Gebäude standen zur Verfügung, ein Bettenhaus mit Betreuerzimmer, das die Leiterin unserer DFK Jugendabteilung, Frau Ursula Patzwald bezog und das Haupthaus mit einer Kapelle, dem Versammlungsraum, in dem auch gegessen wurde, einer große Küche und einem weiteren Betreuerzimmer, das ich als Leiter der Fahrt bezogen habe. Mit einem Zahlenspiel der Jugendlichen wurde dann die Küchenbrigade für das  Abendbrot und Frühstück am nächsten Morgen festgelegt. Den Abend verbrachten wir mit einigen gemeinsamen Spielen, die bei bestem Wetter im Freien stattfanden. Dort gab es Möglichkeiten für Ballspiele und Tischtennis die sofort genutzt wurden. Die erste Küchenbrigade war allerdings zunächst beim Kartoffelschälen am Haupthaus im Einsatz. Es sollte doch nach der langen Fahrt zunächst ein warmes Essen geben.Es wurden keine festen Zeiten der Nachtruhe vereinbart, dazu waren die Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren schon im fortgeschrittenen Alter, aber eine Ermahnung die müden Mitglieder nicht zu stören, war dann doch erforderlich.

Bericht Horst Ulbrich

 

Berlin1 Tag 048  Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

 

 

 

Der erste Urlaubstag in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:53

 

Lieber Leser dieser Seite. Hier fehlen mir noch die Bilder. Werden in den nächsten Tagen nachgeliefert.  Horst Ulbrich

Mit Topf und Kochlöffel als Morgenglocke in der Hand betrat ich, wie abgemacht um 7 Uhr 30 das Bettenhaus, um die Küchenmannschaft zu wecken. Man kroch noch etwas müde, aber willig aus den Betten und in der Küche kamen dann die Brötchen in den Backofen die als Backbrötchen schon besorgt waren. Getränke wurden vorbereitet,  der Tisch gedeckt und um 8 Uhr erschienen alle zum Frühstück. Gegen 9 Uhr zum Bus, der uns nach Friedrichshagen an den Strand zum Fahrradverleih brachte. Als alle Mädel und Buben mit Rädern versorgt waren, konnte unsere Fahrt um den See beginnen. Ich bekam vom Chef des Unternehmens ein E-Fahrrad, wohl des Alters wegen und konnte deshalb gut mithalten wenn die Jungs doch so manches Mal weit voraus waren und gezügelt werden mussten. Gegen Mittag erreichten wir dann einen günstigen Imbiss am Strand des Müggendorfer Sees und nutzten das auch für eine Badepause. Der angeschlossene Bootsverleih machte mir das Angebot für 20 € alle mit Ruderbooten zu versorgen, was ich auch angenommen habe und so ging die Wasserschlacht los. Nach ca 2 Stunden haben wir Boote und Schwimmwesten wieder heil abgegeben und so ging es mit dem Rad auf den Rückweg. Ein gut angelegter Radwanderweg. Um 20 Uhr wieder im Albertusheim gab es dann endlich Abendbrot für die hungrigen Radfahrer. Wieder von einer Küchenmannschaft vorbereitet, die zunächst mit Kartoffelschälen und Wärmen des vorbereiteten Gulasch beschäftigt waren. Ich musste dann darauf aufmerksam machen, dass auch das Einräumen des Geschirrspülers dazugehört, um für den nächsten Tag Geschirr und Besteck sauber präsentieren zu können. An diesem Abend wurde früher geschlafen, war doch die Aufregung des ersten Tages vorüber und die körperliche Anstrengung der ca 30 Km langen Radtour trug auch zur Müdigkeit bei.

 

2. Tag. Berlin wir kommen.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:30

Berlinf 093   Berlinf 004   Berlinf 006

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Berlinf 013   Berlinf 021   Berlinf 028

 

Berlinf 074    Berlinf 031

Das morgendliche Ritual wie am ersten Tag, ich hatte schon den Betreuerkaffee vorbereitet. Nach dem Frühstück war die nächste  Küchenbelegschaft zu organisieren, denn es sollte jeder einmal den Dienst übernehmen. Pünktlich um 9 Uhr kamen dann Andreas Klose und Ludolf Sonnabend als Begleiter und Berlinführer dazu. Mit dem Bus in das Zentrum Berlins in die Nähe des Mauermuseums, das zunächst auf dem Plan stand. Mauermuseum mit dem 3D Rundbild, Check Point Charli und das Brandenburger Tor sind bleibende Erinnerungen.

Pünktlich um 12 Uhr 30 dann auf das Dach des Reichstages. Ludolf Sonnabend hatte schon vorher von allen Passnummern und Adressen per E-Mail bekommen und die Gruppe angemeldet. Damit hatten wir keine Wartezeit und konnten mit einem Führer sofort starten.

Nach der Besichtigung gab es Zeit zur freien Verfügung und wohin zieht es die Mädchen in dem Alter? In die Kaufhäuser von denen es am Potsdammerplatz und Alexanderplatz genügend gab. Frau Patzwald ist mit der Gruppe gegangen, wir Männer haben uns zu den weiteren Planungen in ein Restaurant gesetzt. Der Busparkplatz war gut zu finden, da in der Nähe immer wieder ein Besucherballon an einem Seil in die Höhe ging, der von sehr weit gut zu sehen war. So waren auch alle  relativ pünktlich um 17 Uhr wieder am Bus und wir fuhren zurück in unsere Unterkunft zum Abendessen.  Nudeln wurden gekocht und die vorgefertigte Soße musste nur gewärmt werden. Im sogenannten Bettenhaus gab es im Flur auch ein Tischfußballgerät und viele versammelten sich nach dem Abendbrot dort zu einem Kickerturnier.

Bericht Horst Ulbrich.

 

Berlinf 034    Berlinf 042   Berlinf 040

 

 

Berlinf 046     Berlinf 080   Berlinf 090

 

 

 

3.Tag Berlin Technikmuseum.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:35

 

Eine verdiente Pause der bei der Besichtigungstour.

 

Berlinfah 012   Berlinfah 001   Berlinfah 020

 

Berlinfah 037   Berlinfah 006   Berlinf 089

Zunächst das morgendliche  Frühstücksritual. Ludolf kam pünktlich mit seinem Moped zu uns und so ging es gegen 9 Uhr 30 los. Zunächst auf eine interessante Berlinrundfahrt perfekt erklärt von unserem kundigen Berlinführer. In der Nähe des Technikmuseums haben wir zunächst einen passenden Parkplatz für unseren Bus gesucht und gefunden. Ca. 3 Stunden im Museum waren eigentlich zu kurz bemessen, denn es ist sehr weitläufig und interessant. Bestückt mit vielen Eisenbahnen, Schiffen und Flugzeugen. Teilweise in aufgeschnittenen Modellen, damit der Betrachter die komplizierte Technik sehen konnte, die teilweise auch in Betrieb gesetzt wurde. Natürlich zeigten die Jungs mehr Interesse, zum Ausgleich gab es dann noch einmal Zeit zur freien Verfügung. Treffpunkt wieder am Bus, dessen Standort durch den schwebenden Ballon von weit her gut zu erkennen war.

Als alle wieder pünktlich, und das hat mich immer wieder erstaunt, im Bus saßen ging es zurück zum Resteessen. Ich hatte Andreas Klose  gebeten für diesen Tag nicht neu zu kochen zu lassen, da Gulasch und auch Nudelsoße noch reichlich vorhanden waren. Also nur Nudeln kochen und hungrigen Mäuler haben auch alles geschafft.

Abends wieder Sporteinlagen und die Diskussionen auf den Zimmern.

Bericht Horst Ulbrich

 

« Newer PostsOlder Posts »

Powered by WordPress