Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

8.2.2016

 Neujahrsempfang des Konsulates und des Marschalls Oppeln in der Philharmonie.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:48

Der Saal1   IMG_3645   IMG_3643 Bitte auf die Bilder klicken.

Nun gab es neben der traditionellen Einladung auch einen besonderen Anlass, 25 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag vom 17.Juni 1991. Die Festlichkeiten ausgerichtet in diesem Jahr gemeinsam vom Konsulat und dem Oppelner Marschall  Andrzey Bula. Beide betonten in ihrer Rede die gute Zusammenarbeit.

Wahrlich ein Kunstgenuss war danach das Konzert in der Oppelner Philharmonie mit über 80 jungen Musikern aus Deutschland und Polen. Zu erfahren war, dass die Verbindung der beiden Orchester, des Williges Gymnasiums in Mainz und der Oppelner Chopin-Musikschule seit 25 Jahren besteht und sie schon in vielen gemeinsamen Konzerten aufgetreten sind.

Der musikalische Rahmen umspannte ein großes Spektrum von klassischer Musik, über Operettenklänge bis zur Filmmusik. Herr Malcharczyk,  ein schon bekannter Entertainer und Mitarbeiter des Konsulates begeisterte immer wieder mit informativen, wie auch spaßigen Überleitungen. Zur Ankündigung der Filmmusik und einem Musikstück aus dem Film „ Fluch der Karibik“ erschien er sogar passend gekleidet als Pirat.

Nach dem Konzert hatte Frau Konsulin Haake zu Imbiss und Umtrunk geladen. Leider habe ich erst, auf den mir zugesandten Bildern die Leckereien sehen können, denn mit vielen Gesprächen der politischen, wie in der deutschen Minderheit engagierten Freunde befasst, war es dann zu spät. Aber die Gespräche, auch über die Erfolge der Gespräche in Berlin vor einer Woche waren wichtiger. Mit Andreas Grapatin vom CDU Verbindungsbüro in Breslau haben wir dann im Hotel bei einem Glas Wein weiter diskutiert und auch die weitere Zusammenarbeit geplant.

Bericht Horst Ulbrich      Empfang1    Konsulin im Gespraech Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

 

 

 

6.2.2016

Weihnachten in der Heimat.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:09

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Nun werden in Deutschland die Weihnachtsbäume wohl schon einige Zeit abgeräumt sein. In der Heimat ist die Adventzeit eigentlich auch Fastenzeit und das Fest beginnt mit der Heiligen Nacht.

Dafür werden aber bis Maria Lichtmess am 2.Februar noch Weihnachtslieder gesungen, auch die Dekoration in den Kirchen bleibt solange erhalten und wird erst am kommenden Sonntag 7.2. nicht mehr zu sehen sein.

Privat haben wir unseren Christbaum Ende Januar entsorgen müssen, denn wegen der Wärme begannen die Nadeln zu rieseln.

In den Kirchen, wo nicht geheizt wird halten die Bäume natürlich länger, aber nun geht die Weihnachtszeit zu Ende und wir freuen uns auf den Frühling. Die Temperaturen in der Heimat verhalten sich schon entsprechend. Da hat die Vertriebenengeneration hier noch andere Winter und mit viel Schnee erlebt. Ich bin wohl mit dem Klimawandel in die Heimat meiner Eltern gezogen, denn es hat in den letzten Jahren wenig Schnee gegeben, obwohl die Temperaturen teilweise bis minus 18 Grad waren. Das hat der Landwirtschaft immer wieder Verluste gebracht, weil der Schnee normalerweise die Wintersaat schützt.

Aber nun wollen wir uns auf den Frühling freuen, am 19.2. trifft sich der DFK Chor bei Ulbrich zum Angrillen. Vorher werden wir das Schloss und die Kirche in Eckersdorf und die Schwenzer Kapelle besuchen und ich werde einige Erläuterungen zu meinen Ahnen geben, die aus Eckersdorf und der Umgebung sind.

 

Bericht Horst Ulbrich

Schloss Pischkowitz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:48

 

Liebe Leser dieser Seite.

Forschung in Schlesien kann ja so spannend sein. Wie schon geschrieben wird in Pischkowitz  aus einer Ruine wieder ein schönes und gut renoviertes Schloss. Restaurant- und Hoteleröffnung wird in 2017 sein und die Arbeiten gehen gut voran. ( Bitte unten auf dieser Seite bei „older posts“ zu dem Originalbeitrag zurückblättern.

Nun hat Herr Schönberg, der neue Schlossbesitzer einen signierten Dachziegel gefunden und geforscht warum das geschehen ist. Signiert war der Ziegel mit Wilhelm Seidel und Franz Tschöke. Daraufhin hat sich ein E-mailkontakt mit Herrn Andreas Tschöke in Deutschland ergeben und der konnte zur Aufklärung beitragen.

Andreas Tschöke mir schrieb dazu:

Wie kommt der Schriftzug auf den Dachziegel?

Es ist gebrannter Ton und, wie es auf den ersten Blick aussieht, wurden die Schriftzüge bereits vor dem Brennen dort verewigt.

Vom Alter und von den mir bisher bekannten Personen kann das nur Anton Joseph Franz Tschöke sein, geb. 20 Jan 1819. Er war zum Zeitpunkt der Signatur 27 Jahre alt. Leider habe ich über ihn keine weiteren Daten. Sicher waren Wilhelm Seidel und Franz mit der Erneuerung des Daches beauftragt, denn es war zu diesem Zeitpunkt schon über 120 Jahre alt. Sehr wahrscheinlich haben beide die dafür notwendigen Dachziegel selber bei der Brennerei abgeholt und mit einem Ochsenkarren zum Schloss gefahren. Zum Abschluss ihrer Arbeiten haben sie diesen Ziegel signiert und dann brennen lassen.

Viele neue Besitzer alter Gebäude suchen nach alten Unterlagen, den Vorbesitzern, oder auch Kuriositäten wie hier, ein signierter Dachziegel aus dem Jahr 1846.

 

Bericht Horst Ulbrich

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5.2.2016

Eine Feier zum 70. Tauftag von Helmut Sauer in seiner Heimat.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:12

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Auf den Tag genau 70 Jahre nach seiner Taufe feierte Helmut Sauer am 3.2.2016 mit Freunden aus Schlesien in seiner Taufkirche St. Barbara in Peterwitz eine Messe. Er wollte nur am polnischen Gottesdienst teilnehmen, aber 7 Geistliche fanden sich am Altar ein. Hauptzelebrant war der apostolische Protonotar Prof. Pirlana.Der Gottesdienst wurde für den Jubilar in Deutsch und Polnisch gehalten, Kinder aus der Gemeinde haben gesungen und am Ende mit Glückwünschen in deutscher Sprache Blumen überreicht.

Helmut Sauer war überrascht und tief bewegt bedankte er sich am Ende bei allen, die den Gottesdienst organisiert und gestaltet haben.

Die geladenen Gäste fuhren dann in das Hotel, wo der Jubilar seit vielen Jahren mehrmals im Jahr wohnt. Dort verlas er bei einem Glas Sekt zunächst die lange Liste aller Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kirche, die er herzlich begrüßte. Aus Oppeln waren Herr Galla, Herr Gaida, Herr Rasch, Herr Bartek, der bischöfliche Beauftragte Dr. Talinski, Prälat Globisch und andere angereist. Pater Dr. Arndt aus Breslau kam wegen eines Staus leider zu spät, um den Gottesdienst noch am Altar mitfeiern zu können.

Helmut Sauer, ein verdienter Schlesier, der schon am Heiligen Abend seinen Geburtstag gefeiert hatte, engagiert sich seit Jahrzehnten sehr wirkungsvoll für sein Schlesien und die Heimatvertriebenen. Er wird nicht nur bei den in Schlesien lebenden Deutschen hoch geschätzt, er ist auch ein angesehener Partner in politischen und kirchlichen Kreisen in Polen.

So waren unter den Gästen ehemalige und heutige Bürgermeister, Vorsitzende und Politiker der Deutschen Minderheit in Polen, Chefärzte und weitere Wegbegleiter der vielfältigen Kontakte in seiner Heimat.

Nach dem Neujahrsempfang bei der Konsulin Frau Haake vor einer Woche gab es erneut Gelegenheit zu Gesprächen über die Zukunft unter den neuen politischen Verhältnissen in Polen. Die teils vertraulichen Gespräche über die Verhandlungen in Berlin vor einer Woche lassen auch mich etwas entspannter in die mittelfristige Planung schauen, obwohl wir Vorsitzenden natürlich gern langfristig planen würden.

Die Gäste mit der langen Anfahrt aus Oppeln mussten sich gegen 22 Uhr verabschieden, wir hingegen konnten noch etwas länger bleiben, da Glatz nicht so weit entfernt ist. Aber gegen 24 Uhr haben auch wir uns mit Andreas Grapatin aus Breslau dann auch auf den Weg gemacht. Er hat bei uns übernachtet, da er am folgenden Tag einen Termin in Prag hatte. Von dort wird er für den DFK Glatz einen Hilfstransport von unserem Partner „chance for children“ übernehmen und eine große Spende Legosteine mitbringen. Damit werden wir die Schule behinderter Kinder und die Kinderheime in Glatz zu Ostern überraschen. So kann man über die guten Kontakte auch immer wieder Hilfe für unser Sozialprogramm bekommen.

Bericht Horst Ulbrich

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14.1.2016

Elfriede Weinhold gestorben.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:58

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Am 11.01.2016 ist unsere Ehrenvorsitzende Elfriede Weinhold im Pflegeheim „ Dom Seniora“  nach langer Krankheit verstorben.

Mit Gründung des DFK Glatz im Jahr 1993 hatte sie sofort das Amt der Kassenführung übernommen, nach dem Tod von Frau Anna Fuhrmann auch den Vorsitz des DFK.

Sie war uns bei der Reaktivierung und Neugründung 2010 in allen Bereichen behilflich und seit dieser Zeit auch unsere Ehrenvorsitzende. Leider ging es ihr, nach Schlaganfall und zwei folgenden Operationen am Gehirn, sehr schlecht. Sie war danach gelähmt, auch das Sprachzentrum war schwer geschädigt. Wir haben uns in den vielen Besuchen dann auf meine Fragen mit Handdrücken verständigt. Einmal ja, zweimal nein und so konnten wir immerhin noch eingeschränkt kommunizieren. Leider war auch das gegen Ende des letzten Jahres kaum noch möglich. Wir haben ihr, mit der Hilfe der Malteser aus Telgte einen besonderen Rehastuhl zur besseren Behandlung und Durchblutung besorgen können. Aber als es ihr immer schlechter ging, war der Weg in eine stationäre Pflege unumgänglich, wo sie dann am 11.01. 2016 entschlafen ist.

Wir trauern um ein wertvolles Mitglied des DFK Glatz, möge sie bei Gott ihren himmlischen Frieden finden.

Die Beerdigung war am 14.01.2016.

 

Der Vorstand DFK Glatz.

24.12.2015

Letzte Veranstaltung in 2015 der polnisch-tschechischen Tage der Christlichen Kultur.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:07

 

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Der Organisator der polnisch- tschechischen Tage der christlichen Kultur, Julian Golak, hatte zwei Tage vor dem Heiligen Abend zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr geladen und trotz des Wetters sind alle gekommen. Schon die Anfahrt zur Hohen Eule war erschwert, denn der Nebel war so dicht, dass man nur im Schritttempo die letzten Kilometer fahren konnte.

Aber im festlich geschmückten Lokal empfing uns eine Wärme und viele Bekannte, die sich lange nicht gesehen hatten, trafen sich dort wie jedes Jahr. Eine bunte Mischung aus Politik und kirchlichen Würdenträgern und für den DFK wichtig die Kontakte weiter zu pflegen, denn die Herren Bürgermeister, Landräte und andere sieht man nicht so oft. Julian Golak hatte mich wieder gebeten, über die deutsche Weihnachtstradition in Schlesien zu berichten, was ich gern übernommen habe. Geladen waren auch einige Künstler mit Instrumenten und andere, die ihre Bilder und Skulpturen in einer Ausstellung zeigten, die nach dem Essen eröffnet wurde. Aber lange Zeit nahm zunächst die traditionelle Begrüßung ein, die auch am Heiligen Abend hier in den Familien praktiziert wird. Nach dem Tischgebet bekamen alle Oblaten ausgeteilt und – wer den Brauch nicht kennt –  damit geht man herum, wünscht jedem Einzelnen ein frohes Fest und bricht vom jeweils anderen ein Stück der Oblate heraus und man verzehrt sie gemeinsam. Da sich fast alle kennen, gab es natürlich immer viel Gesprächsstoff. So begann das Abendessen nach ca. einer Stunde der privaten Gespräche mit den traditionellen polnischen Gerichten. Fisch in verschiedenen Sorten mit Beilagen und vorher die traditionelle  Brühe aus roten Beeten genannt Barszcz. Das muss ein Deutscher erst mal aussprechen können. Später auch noch Kutia, das ist eine Süßspeise aus Weizen und Mohn, ähnlich den schlesischen Mohnklößen, und natürlich Kaffee und Kuchen.

Es schloss sich ein musikalisches Programm mit einer ausgebildeten Sopranistin an, begleitet von einem Violinisten  und einem Gitarristen.

Der Gitarrist, ein hochbegabter Musiker, war als Kind schwerstbehindert geboren und von Nonnen aufgenommen worden, wie er berichtete. Sie haben ihn soweit gesund gepflegt, dass er nun mit Gehhilfen laufen kann. Er tingelt, mit seiner Gitarre und einem Pfarrer, der ihn begleitet, durch die Welt und kam gerade aus Chicago zurück. Wir hatten sein Können schon am Sonntag in der Kirche des Franziskanerklosters in Glatz bewundern können. Ein herausragender Künstler, der mit Musik auch seine Behinderung gemeistert hat.

Herr Henryk Hnatiuk eröffnete mit Julian Golak die Kunstausstellung. Im Anschluss gab es verschiedene Lesungen und die Vorstellung der Weihnachtsbräuche in Tschechien, der Ukraine und Deutschland. Da war ich dann gefragt, denn eine andere deutsche Organisation war nicht dabei.

Also habe ich meinen Vortrag zum ersten Mal ohne die Hilfe meiner Frau auf Polnisch gehalten, da ich die meisten Gäste kenne und man mir alle sprachlichen Fehler verzeiht. Ich habe auch über die besondere Kunst des Bratens der schlesischen ungebrühten Bratwurst berichtet, die bei meiner Mutter oft geplatzt ist. Am Ende gab es jedenfalls lange Applaus und Geschenke der anwesenden Künstler und des Organisators. Na ja, ich bin halt immer noch die Ausnahme der Deutschen, die sich halbwegs mit dem polnischen Sprachgewirr auseinandersetzen. Gegen 24 Uhr waren wir dann wieder zu Hause in Schwenz.

Nun ist alles Offizielle vorbei und die privaten Vorbereitungen können beginnen. Schwiegervater hat wieder den allerschönsten  Tannenbaum geopfert, wie jedes Jahr, aber mit Blattläusen und klebrig. Nun soll ich mit dem Kärcher den Baum behandeln, denn auf Frost kann man wohl nicht hoffen, um das Problem zu lösen.

Was ist aus dem schlesischen Wetter geworden??? Wünsche zu Weihnachten hatte ich schon geschrieben, deshalb nur noch

auf ein Wiedersehen in Schlesien im nächsten Jahr.

Euer Horst Ulbrich

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18.12.2015

Frohe Weihnachten

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:36

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Liebe Freunde dieser Seite!

Zum bevorstehenden Weihnachtsfest möchte ich allen danken, die sich per E-Mail oder Briefpost bei mir gemeldet haben. Neues aus Schlesien wird auch in Texas, Kanada und in vielen Ländern Europas gelesen, eben überall dort, wo die Vertriebenen eine neue Heimat gefunden haben.

Wer hätte das gedacht, und die Seite grafschaft-glatz hat demnächst 3,5 Millionen Klicks zu verzeichnen. Das kann auf der Startseite unter„ Anzahl Besucher“ auf dem Zählwerk mitverfolgt werden.

Ich danke allen, die mir persönlich geschrieben haben und ich kann mich, wegen der vielen Zuschriften, nicht immer persönlich bedanken. Aber es macht mich glücklich und ein wenig stolz, dass es gelungen ist, über den Blog so viel Interesse für die schlesische Heimat geweckt zu haben, denn viele im Ausland lebende Grafschafter  hatten lange keinen Bezug mehr zu ihrer Heimat aus Kindertagen. In den Briefen werde ich immer wieder aufgefordert, doch noch mehr Informatives zu schreiben. Ich gebe mir Mühe!

Danken möchte ich auf diesem Wege auch allen Unterstützern, die mit Spenden unser finanzielles Überleben in der Heimat erst ermöglicht haben. Auch den Organisationen wie den Maltesern aus Telgte, die mehrmals im Jahr unser Lager für Hilfsmittel wieder füllen, damit wir unsere Kranken und Bedürftigen mit Gehhilfen bis Pflegebetten versorgen können, herzlichen Dank. Die Spenden der Kirchengemeinden aus Buckow und Königswusterhausen, die uns jedes Jahr vor Weihnachten mit finanzieller Unterstützung und mit guter Winterkleidung, Backwaren und Süßigkeiten erreichen, ist bei der Betreuung der bedürftigen Mitglieder eine große Hilfe. Ein besonderer Transport, organisiert und durchgeführt von Herrn Pollok aus Sendenhorst bei Münster, erreichte uns im Oktober. Ein Sattelschlepper und ein LKW mit großem Anhänger voller Krankenhausmaterial und mit 48 Pflegebetten für das Krankenhaus Scheibe in Glatz wurde geliefert. Der größte Transport unserer Sozialarbeit seit Bestehen des DFK in Glatz, den wir organisieren durften. Im Namen aller, denen mit den Spenden geholfen werden konnte, ein herzliches „Vergelt’s Gott“, wie die Schlesier zu sagen pflegen.

Ich wünsche allen Lesern dieser Seite ein segensreiches Weihnachtsfest und Gesundheit im neuen Jahr.

Bleibt der Heimat treu.

Horst Ulbrich

13.12.2015

Weihnachten 2015 beim DFK Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:48

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Eine unserer drei Weihnachtsfeiern, aber diese mit deutschem Gottesdienst. So haben sich zunächst 98 Mitglieder, die sich wegen des Platzmangels im Kulturhaus Glatz in eine Auswahlliste eintragen mussten, in der Klosterkirche der Franziskaner in Glatz versammelt. Pater Arndt aus Breslau, der dankenswerterweise über das ganze Jahr an jedem letzten Samstag im Monat bei uns eine deutsche Messe hält, war auch bereit den Gottesdienst zur Weihnachtsfeier mit uns zu feiern. Andreas Klose aus der Kirchengemeinde St. Elisabeth Königswusterhausen und Hermann Zwerschke aus der Kirchengemeinde St.Hedwig aus Buckow waren extra mit einem Hilfstransport für unsere Bedürftigen nach Glatz gekommen und haben auch aktiv am Gottesdienst teilgenommen. Andreas mit Pater Arndt am Altar und Hermann hat mit seiner Trompete zur Kommunion gespielt. Der Gottesdienst war ein musikalischer Genuss. Jochen Straube, der jeden Gottesdienst übers Jahr organisiert und leitet, spielte Flöte, begleitet von Heinz-Peter Keuten mit der Gitarre. Gesungen haben außerdem die Chöre des DFK aus Waldenburg und des DFK Glatz.

Nach dem Gottesdienst haben sich alle im Kulturhaus der Stadt Glatz versammelt, leider haben dort nur 90 Personen Platz und mit 98 gab es schon die ersten organisatorischen Hürden zu überwinden. Leider ist das letzte Restaurant mit Platz für 300 Personen in Konkurs gegangen und in Glatz gibt es bisher keinen Ersatz. So mussten wir uns mit unserer Ortsgruppe DFK Kudowa wieder auf drei Feiern einrichten.

Im Kulturhaus angekommen gab es zunächst ein deftiges Mittagessen, waren doch viele Teilnehmer seit dem Morgen aus Bad Kudowa und Waldenburg unterwegs. Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit der Stille beim Essen für wichtige Bekanntmachungen und ein kurzes Resümee des letzten Jahres.

Danach begann ein vielfältiges Programm mit Musik und Gedichten.

Die beiden Chöre haben gesungen, Weihnachtslieder auf der Trompete von Hermann Zwerschke und die Kinder der Familie Feist waren die herausragende Attraktion. Mit 5 und 7 Jahren haben sie deutsche Gedichte vorgetragen, gesungen und danach beide Kinder auf dem Klavier auf der Bühne Weihnachtslieder gespielt. Dass die kleinen Finger so perfekt die breiten Tasten treffen, das war schon erstaunlich. Nach Kaffee und Kuchen wurde dann gemeinsam gesungen, der Vorstand hatte dazu extra Liederhefte gedruckt, die jeder mitnehmen durfte, in der Hoffnung, dass am Heiligen Abend zu Hause auch ein deutsches Lied gesungen wird.

Gegen 19 Uhr mussten dann viele wegen des langen Heimweges die Rückfahrt antreten. Wir sind glücklich, eine so gute deutsche Gemeinschaft versammelt zu haben, und hoffen, dass auch die Jugend weiterhin dem DFK treu bleibt. Bisher haben wir mit viel Energie die Schienen für eine lange deutsche Tradition in Glatz gelegt und hoffen nun, dass weitere finanzielle Kürzungen wie bisher unterbleiben.

Bericht

Horst Ulbrich

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Rechenschaftsbericht des DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:58

Deutscher Freundschaftskreis

Deutsche sozial-kulturelle Gesellschaft Kreisverband Glatz

Adresse:

57-300  Kłodzko, ul. Łukasińskiego 11

E-Mail:  hulbrich@op.pl         Tel./Fax: 0048 74-871 4361

Internet: blog.grafschaft-glatz.de

 

Liebe Mitglieder, Sponsoren und interessierte Freunde unserer Arbeit in der schlesischen  Heimat!

Glatz im November 2015

Kultur:

Es gibt jedes Jahr neue Herausforderungen, wie viele der Leser auch im Internet unter grafschaft-glatz.de  blog verfolgen können. Im zugesagten Budget für 2015 wurde allen DFK`s  10% abgezogen, da in diesem Jahr wieder ein Kulturfestival der deutschen Minderheit in Breslau stattgefunden hat und finanziert werden musste. Aber ein wichtiges Festival der Deutschen mit einer Beteiligung von fast 8000 Besuchern und Aktiven. Auf der Hauptbühne Theater- und Gesangsgruppen, sowie Blasorchester im 15 Minutentakt. In den Gängen viele Infostände der einzelnen Organisationen, wie auch unserem DFK Glatz. Unser Stand war im Haupteingang zur Halle und wie uns immer wieder berichtet wurde, einer der attraktivsten. Nun haben wir mit großer Vorleistung schon am Vortag aufbauen können und abends schnell zum Empfang bei der Generalkonsulin, die Fam. Ulbrich eingeladen hatte. Auch das Platzangebot mit Pavillion, Stehtischen, Bildertafeln mit unseren Projekten und Filmvorführung über Beamer, haben wir zum Nachbarn erweitern können, um den vielen interessierten Menschen Platz zu bieten. Sieben große Brote mit Schmalz und 35 Flaschen Wein haben wir in kleinen Portionen ausgeschenkt, denn bald war unser Stand umlagert. Auch unser Chor hat dort immer wieder eines unser selbst gemachten Lieder gesungen, wie „ Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen“. Unseren Stand besuchte auch viel Prominenz, wie unser einziger deutscher Abgeordneter im Sejm in Warschau, Herr Gala, natürlich unser Dachverband aus Oppeln mit dem Vorsitzenden Herrn Gaida, Angehörige der Konsulate und viele andere. Wir haben uns gefreut, wie bekannt der DFK Glatz bei den Organisationen in ganz Polen ist und viele neue Gesichter habe ich nun persönlich kennengelernt, deren Kontakte bisher nur aus E-Mail`s  bestanden. Wieder eine gelungene Demonstration deutscher Kultur in Breslau.

Trotz der angespannten Finanzlage haben wir auch dieses Jahr  wieder einen Wettbewerb der Gymnasien und Lyzeen in deutscher Lyrik durchgeführt. Nach 14 Schulen im letzten Jahr haben sich in 2015 sogar 27 Schulen mit ihren besten Schülern zu Vorträgen in deutscher Lyrik angemeldet. Im Saal des Museums in Glatz wurde dann geprüft und natürlich in verschiedenen Kategorien auch Preise ausgegeben, denn wer so perfekt mit Mimik und Gestik deutsche Gedichte vorträgt muss belohnt werden. Eine Veranstaltung auch für polnische Kinder und Jugendliche, um sie für die deutsche Kultur zu interessieren.  ( Berichte weiter unter hier im blog)

Renata Ulbrich hat als regionale Projektbetreuerin das Ressort  „ Konsolidierung der Begegnungsstätten“ übernommen und ihr erstes Projekt war die deutsche Erntedanktradition. Dazu wurde sogar eine Erntekrone gebastelt, die mit anderen gefertigten Strohgestecken in unserem Schaufenster viele Zuschauer anlockte. Vorträge für unsere älteren Mitglieder, wie leichtes Kochen und Bewegung im Alter war eins der Folgeprojekte. Natürlich müssen bei jedem finanzierten Projekt 25 % der Kosten selbst getragen werden und das leert die Kasse. Im letzten Jahr waren es noch 20%. Eigenbeteiligung

Wer viel macht, verliert viel Geld!

Natürlich wird auch weiterhin Deutsch gelehrt und die deutsche Nachkriegsgeneration macht Fortschritte. Weiterhin bieten wir 6 Kurse vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung an. Für Jugendliche auch die Vorbereitung zum Zertifikat Deutsch beim Goetheinstitut. Unsere Jugendabteilung war in diesem Jahr, auf eine Einladung der Kirchengemeinde Königswusterhausen in Berlin. Für alle ein einwöchiges Erlebnis, organisiert vom dortigen Diakon Andreas Klose. Er kommt auch mit Hermann Zwerschke wieder mit einem Hilfstransport zu unserer Weihnachtsfeier. Ja wenn es die guten Menschen nicht gäbe.

Denkmalpflege:

Es ist uns gelungen mit Sponsoren das Denkmal in Schwenz an der Kapelle zu renovieren. Auch die Eckersdorfer haben gesammelt und das Denkmal Heinrich Bender ist renoviert und hat einen Engel in die Nische bekommen. Für eine rustikale Verweilbank hat dann Familie Barth gesorgt.       Siehe Internet blog.

Sozialarbeit:

Der größte Hilfstransport seit unserem sozialen Engagement war im August dieses Jahres. Das Krankenhaus Scheibe in Glatz ist in der Ausstattung immer noch unter jeglichem deutschen Standard. Durch die fünf Hilfstransporte der Malteser aus Telgte in 2015 konnten wir immer wieder helfen, aber in Glatz und Neurode sind ca. 300 Pflegebetten zu ersetzen die alt und teilweise defekt sind.

Aber es fand sich ein überaus spendabler Sponsor. Herr Pollok aus Albersloh mit einer Fahrschule für LKW bei Münster NRW, hat sich bereiterklärt den Transport zu übernehmen, da im Klinikum dort 4000 Betten zur Verfügung stehen. Wir haben die Organisation übernommen und so kam er mit einem Sattelschlepper und einem zweiten großen LKW mit Anhänger und brachte 48 Betten und viel Krankenhausmaterial. Das Abladen der Betten, es waren in den LKW immer vier übereinander gestapelt, habe ich dann mit unseren Frontlader übernehmen können. Eine große Hilfe und Herr Pollok hat angeboten in 2016 in der Osterzeit noch einmal zu kommen. Ein wahrlich interessanter Mann mit 80 Jahren, der von seinen Fahrern immer dann aufgefordert wurde das Steuer selbst zu übernehmen, wenn es rückwärts in die enge Einfahrt ging. Ihm und allen Sponsoren hier schon einmal ganz herzlichen Dank.

Feste:

Auch das Feiern sollten wir nicht vergessen, dazu werden dann auch unsere behinderten und alten Mitglieder abgeholt. Frühlings, Sommer, Oktober und Weihnachtsfest sind fester Bestandteil unserer Jahresplanung. Leider ist das günstige Lokal mit Platz für 300 Personen pleite und die Alternative Kulturhaus bietet nur bis 100 Personen Platz. Da müssen wir aufteilen, was natürlich immer Diskussionen hervorruft. Aber in Glatz gibt es keine andere Möglichkeit.

Unser Weihnachtsfest ist am 3. Advent, Pater Arndt wird zu Beginn den traditionellen deutschen Gottesdienst halten.

Zukunftsaussichten:

Ja, wieder viele positive Aktionen in diesem Jahr, wenn nicht die dunklen Prognosen wären und ich hatte mich, mit noch einem anderen Kollegen bei der VDG Delegiertenversammlung in Oppeln zu dem Thema zu Wort gemeldet.

2017 sollen lt. unseres Dachverbandes VDG die Mittel der Konsulate aus dem Auswärtigen Amt für Kultur wegfallen. Das bedeutet, ohne Alternativen der Finanzierung kein Deutschunterricht, keine Jugendarbeit, kein Chor. Ja und was mich erregt, ist die Meldung der Stiftung aus Oppeln, die unsere Miete und Bürokosten bisher aus Rückflussmitteln der deutschen Kredite in Polen bezahlt hat. Auch die Rückflussmittel sollen gerade 2017 auslaufen. Niemand, auch aus der Politik ist bereit, sich dazu öffentlich zu äußern. Ich hatte nach dem VDG an Herrn Koschyk geschrieben, der mich auf den VDG verwies. Im Juli waren vier Bundestagsabgeordnete mit Herrn Brähmig beim DFK Glatz und auch Frau Konsulin Haake ist dazugekommen. Ich habe auch einen Empfang beim neuen Bürgermeister in Glatz organisiert, aber zu dem wichtigen Thema war dann …. Keine Zeit!!!

Zum Glück haben wir auf Fürsprache des Bürgermeisters ein kleines, aber ideales Büro gleich hinter dem Rathaus und die Miete von 128,- Zloty kalt werden wir immer zusammenbringen. Aber was ist mit fünf Jahren Aufbauarbeit? Wir sind ein etablierter und angesehener Verein, haben die alten Mitglieder zurückgewonnen, auch deren Kinder und Kindeskinder. Das hat viel Energie, Zeit und eigenes Geld gekostet und ich verstehe die schweigende Mehrheit der DFK Vorsitzenden nicht. Aber vielleicht ist das aus Deutschland so gewollt und wir sollen abgewickelt werden. Wir können nur hoffen, dass man sich in der Politik, trotz der großen Asylantenprobleme, noch für die Finanzierung der deutschen Minderheit in Polen interessiert. Leider ist durch die unsichere Zukunft schon eine mittelfristige Planung kaum möglich. Warten wir zunächst die Verabschiedung des Bundeshaushaltes für 2016 ab, das sollte noch einmal gut gehen.

Politik:

 Man versteht die Polen nicht, aber nach dem Skandal der Partei PO hat die Wahl der rechten Partei Kaczynskis PIS die absolute Mehrheit gebracht und wir werden sehen ob es Auswirkungen bis nach Glatz gibt. In Oberschlesien ist schon ein PIS Politiker in eine DFK Veranstaltung gekommen, mit dem Spruch: Es dürfe nicht mehr Deutsch gesungen werden, hier ist Polen! ( Wusste er das noch nicht?) Das ist ein verbrieftes Recht und es hat natürlich Proteste gegeben. In Glatz hatten wir allerdings auch mit dem vorigen Bürgermeister der PIS Partei, Dank unserer Diplomatie, keine Probleme und jetzt mit Herrn Piszko von der PO hoffen wir auf noch bessere Zusammenarbeit. Wir werden sehen was die Zeit bringt.

Liebe Mitglieder,

für den Mitgliedsbeitrag von 20,-€ ist wieder ein Überweisungsträger in der Anlage.

Wer unsere Arbeit in der Heimat unterstützen möchte und noch kein Mitglied des DFK Glatz ist:

Bitte melden unter Tel. Nr. oder E-Mail im Briefkopf wer mit 20,-€ Jahresbeitrag Mitglied werden möchte.

Spenden für den Verein DFK Glatz Ko:  DE76 4945 0120 111 255 2854

 

Konto Schlesienhilfe für Kranke und Bedürftige Deutsche, Denkmalpflege usw.

in der Grafschaft Glatz:

Konto: DE02 4945 0120 111 255 1179 

 

Es grüßt Euch herzlich, verbunden mit besten Wünschen für ein segensreiches Weihnachtsfest und Gesundheit im Neuen Jahr.

Bleibt der Heimat treu.

Horst Ulbrich

 

DFK Rechenschaftsbericht 2015

Teilweise Doku mit Fotos unter grafschaft-glatz.de (dort im Blog)

Feste Zeiten:

1.Öffnungszeiten der Geschäftsstelle ganzjährig jeden Samstag 11 bis 14 Uhr.

2.Jeden Montag (außer den Ferien) Deutschkurse (Anfänger, Fortgeschrittene, Konversationskreis).

  1. Mittwoch Chorprobe vor jeder Veranstaltung.
  2. Donnerstag Jugendtreff, Deutschkurs Schüler, Nachhilfe und ein Kurs Deutsch für Erwachsene
  3. Monatliche Vorstandsitzungen.
  4. An jedem letzten Samstag im Monat deutscher Gottesdienst.

Außerordentliche Termine und Veranstaltungen 2015:

10.1. Planung der Projekte 2015 mit Stand beim Kulturfest.

24.1. Helmut Goebel 90gster Geburtstag, Auch Besuch am Grab Karl Moszner.

29.1. Treffen mit der Hirschfelder Stiftung an der Autobahnraststätte.

15.2. Hirschfeldermesse in Tscherbeney, danach Treffen bei der Ortsgruppe

DFK Kudowa und Krankenbesuch bei Friedel Weinhold.

28.3.Hilfstransport der Malteser aus Telgte in unser Zentrallager.

1.4.  Hilfstransport von Herrn Pollok.

10.4. Schule Habelschwerdt, Wettbewerb deutsche Lyrik.

11.4. Beerdigung Frau Hauschke in Straußdörfel.

12.4. Einladung DFK Vorstand Klein Strehlitz auf Schloss Moschen.

24.4. Tagung  AGG Münster und Hilfsmittel von den Maltesern in Telgte.

27.4. Vorstandsitzung VDG Oppeln beim DFK in Glatz.

28.4. bis 1.5. DFK Glatz und DFK Kudowa fahren nach Dachau.

1.5. Fam. Graf Magnis vom Schloss Eckersdorf zu Gast.

Mausoleum Renovierung geplant.

8.5. Einladung des Bürgermeisters Glatz im Kulturhaus.

11.5. Einladung der Bundesheimatgruppe Münsterberg,

am 13.5. beim DFK Glatz.

15.5. Film über die Vertreibung von Herrn Cyrus beim DFK Glatz.

16.5. Gruppe Engel aus Deutschland mit fördernden Mitgliedern zu Besuch.

21.5. Deutsch Lyrik und Prosa Lesungen in Bad Altheide.

29.5.bis 31.5. VDG Konferenz am Annaberg, deutsche Wallfahrt.

4.6. Fronleichnam mit dem Großdechanten und Bisch. Dec in Tscherbeney.

8.6. Albendorf Messe und Einweihung des neuen Kreuzweges mit dem

Großdechanten.

12.6. Besprechung Hilfstransport mit der Direktorin des Krankenhauses Glatz.

13.6. Reimannfestival in Albendorf.

19.bis 21.6. Teilnahme am Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover mit

dem  DFK  Waldenburg.

26.6. Treffen mit den Patschkauer Wanderdohlen.

28.6. bis 3.7. Jugendfahrt DFK Glatz nach Berlin.

8.7. Frau Taubitz  zu Besuch mit Autorenlesung.

15.7. Eckard Pols MDB, Heiko Schmelzle MDB und Klaus Brähmig MDB mit der

Konsulin Frau Haake zu Gast beim DFK Glatz.

18.7. Malteser  Telgte  beim DFK mit Hilfsgütertransport.

9.8. DFK Sommerfest  beim DFK  im Kulturhaus Glatz.

17.8. Buchautor Herr Berke zu Gast.

  1. bis 26.8. Kulturtagung in Lubowitz, Landsmannsch. Baden-Wüttemberg.

29.8. Projekt Erntedanktradition beim DFK Glatz.

31.8. Krankenbesuche Habelschwerdt, Neurode usw.

12.9. Beerdigung Frau Grabiec in Bad Reinarz.

15.9. Schüleraustauschgruppe aus Beburg Deutschland zu Gast beim DFK.

20.9. Messe mit dem Großdechanten, danach Treffen im Hirschfelder Haus beim DFK Kudowa.

25.9. Am Vortag Kulturfestival Einladung bei der Generalkonsulin Frau Wolberts

im Generalkonsulat in Breslau.

26.9. Kulturfest der deutschen Minderheit in der Jahrhunderthalle Breslau.

  1. und 9.10. Wissenschaftsfestival in Zusammenarbeit mit der Uni Breslau.

9.10. Lyrikwettbewerb der Gymnasien und Lyzeen der Grafschaft. Organisiert

und durchgeführt vom DFK Glatz, außerdem 2 Wissenschaftsreferate

unserer Mitglieder.

20.10. Frau Likus in Glatz, Geburtstag 92 Jahre.

22.10 Konferenz beim VDG in Oppeln zur Mittelvergabe 2016.

31.10. Blasorchester  aus Bukow bei Berlin zu Gast.

6.11. DFK Glatz zu Gast bei der Stiftung Rybnik.

21.11. Projekt  „ Bad Reinerz und seine Geschichte“ Renia Ulbrich.

27.11. Hilfstransport aus Königswusterhausen.

29.11. 1. Weihnachtsfeier DFK Glatz am 1. Advent.

5.12. Chor fährt zur Weihnachtsfeier DFK Waldenburg, Horst Ulbrich als

Nikolaus,,, wie immer!!!

12.12. Morgens letzte Vorstandsitzung mit Jahresendkontrolle und Revisionskommission.

12.12. Ab 14 Uhr Weihnachtsfeier im Kulturhaus Glatz.

15.12. Ab hier Besuche aller Kranken und Bedürftigen.

30.12. Zum Jahresabschluss die Helferfete für verdiente  Mitglieder, die übers Jahr geholfen haben.

10.12.2015

Nikolaus kommt in unsere Kindergruppe.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:48

Weihnachten waldb 055    Weihnachten waldb 051     Weihnachten waldb 053      Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Sonntag 6.12.2015  nach der Messe am Morgen kam der Nikolaus zu den Kindern. Ach welche Aufregung bei den Kleinen, die erst drei Mal laut den Nikolaus rufen mussten, damit er den Weg zu den Kindern findet.

Aber dann überraschten sogar die ganz Kleinen mit Gedichten und der Nikolaus bedankte sich mit Geschenken. Noch schnell zwei Weihnachtslieder und der Nikolaus musste seiner Wege gehen, denn er ist ja am 6.12. immer viel unterwegs.

 

Bericht Horst Ulbrich

Weihnachtsfeier bei unserer Ortsgruppe DFK Kudowa.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:42

Weihnachten waldb 060       Weihnachten waldb 064   Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Nach der kleinen Feier mit dem Nikolaus bei den Kindern am Morgen ging es am Nachmittag in unserer Ortsgruppe in Tschrbeney weiter. Dort hatten sich zu der Weihnachtsfeier hauptsächlich ältere Mitglieder versammelt und da der große Versammlungsraum im ersten Stockwerk keine Feuerstelle für einen Ofen hat, mussten sich alle eng zusammensetzten und in der Küche und dem Wohnzimmer Platz finden.

Wir wurden schon erwartet, hatten wir doch die Geschenke dabei, die für unsere treuen älteren Mitglieder schon gepackt waren. Das ist immer eine logistische Herausforderung, um  bei mehreren Feiern auch keinen zu vergessen. Im Gepäck waren auch wieder Winterkleidung und Pakete mit Backwaren aus unseren Hilfstransporten für die, die es sehr nötig haben. Aber viele der gebrechlichen Menschen, die nicht mehr teilnehmen können werden dann vor dem Fest von mir mit kleinen Geschenken besucht.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Frau Kynast erfuhren wir von den verschiedenen Bräuchen in Deutschland, Polen und Tschechien. Ein Vortrag der Schriftführerin Maria Stwertetschka. Der Ort Tscherbeney ist ja im Grenzgebiet Polen und Tschechien, wo wir unsere deutschen Mitglieder in der Ortsgruppe DFK Kudowa vereinigen.

Während Kaffee und Kuchen kam der Nikolaus aus Tschechien und  Frau Kynast half bei der deutschen Übersetzung. Er beschenkte die anwesenden Mitglieder und es wurden danach deutsche Weihnachtslieder gesungen.

Bericht

Horst Ulbrich

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Mit dem Chor DFK Glatz zur Weihnachtsfeier des DFK Waldenburg.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:24

Weihnachten waldb 004   Weihnachten waldb 006   Weihnachten waldb 018 Bitte die Bilder anklicken.

Auch dieses Jahr wieder eine Einladung aus Waldenburg für unseren Chor, um an der Weihnachtsfeier des dortigen DFK teil zu nehmen.

Auf dem Hinweg machten wir vor Waldenburg eine Pause für einen vorbereiteten Imbiss, aber auch, um die Lieder noch einmal als letzte Vorbereitung zu singen. Im Theater in Bad Salzbrunn konnten wir aber noch einmal, in den Räumen hinter der Bühne unsere Probe für den Bühnenauftritt fortsetzen. Pünktlich um 15 Uhr war der Saal voll und die Vorsitzende Frau Stempowska und die teilnehmenden Pfarrer begrüßten alle Gäste. Nun begann ein buntes Programm und zunächst zeigten die Kleinen ihr Können auf verschiedenen Musikinstrumenten.

Danach sang der Chor des DFK Glatz auf der Bühne einige Weihnachtslieder, begleitet vom neuen Chorleiter Marek auf dem Klavier, gefolgt vom Chor des DFK Waldenburg, die ihr Können auch in klassischer Musik vortrugen.

Jugendliche mit Gedichten und auch einem Theaterstück folgten, bis der Nikolaus, nach vorheriger Absprache, in das Theaterstück eingreifen musste, um Hänsel, Gretel und die anderen gefangenen Kinder zu befreien. Wieder eine komödiantische Herausforderung für mich, denn ich hatte mich auf einen ganz anderen Text vorbereitet, wusste ich doch schon, dass auch in diesem Jahr der Nikolaus aus der Familie Ulbrich kommen sollte. Nun habe ich in dieser Rolle auch immer die Möglichkeit alle Anwesenden zu testen, welches Weihnachtslied sie singen können, oder bei den Kindern die deutsche Sprache zu kontrollieren und das ist für mich immer ein richtiger Spaß, denn niemand weiß vorher was ihm blüht.

Am Ende wurden alle mit kleinen Geschenken erfreut und gegen 19 Uhr mussten auch wir wieder zurück zu unserem Bus und den Heimweg antreten. Es ist schon zu einer lieb gewordenen Tradition zwischen den beiden Vereinen geworden, die Chöre bei den Feiern  einzuladen und das Programm  mit zu gestalten.

Bericht

Horst Ulbrich

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4.12.2015

Hilfstransport der Kirchengemeinden aus Königswusterhausen und Buckow bei Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:29

DSC00675    Hilfstransport 003    Hilfstransport 002 Zum Vergrößern anklicken.

Schon eine liebe Tradition sind die Hilfstransporte aus den Kirchengemeinden St. Elisabeth und St. Hedwig und wir sind, im Namen unserer Bedürftigen überaus dankbar für die große Unterstützung.

Pünktlich vor unseren drei Weihnachtsfeiern kamen Andreas Klose und Hermann Zwerschke mit PKW und Anhänger zu uns nach Glatz und nahmen dann auch an unserem deutschen Gottesdienst und der ersten Weihnachtsfeier aktiv teil.

Im weiteren Bildmaterial ist zu ersehen wie danach weiter, nach Bedürftigkeit und Größen der Kleidungsstücke, sortiert wird. Schon in der Vorweihnachtszeit besuchen wir dann Kranke und Bedürftige, damit die Backwaren vor dem Fest zum Einsatz kommen können.

Für unsere Sozialarbeit jedes Jahr eine große Hilfe die ankommt.

Wir sagen allen Spendern herzlichen Dank und wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit im neuen Jahr.

Vorsitzender DFK Glatz

Horst Ulbrich

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Zum Vergrößern der Bilder bitte auf das Bild klicken. (linke Maustaste)

3.12.2015

Adventworkshop beim DFK in Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:27

 

Projekt Renia 010   Projekt Renia 020   Projekt Renia 067 bitte die Bilder anklicken.

 

Am 02.12.2015 wurde beim DSKG in Glatz/ Kłodzko  ein Adventworkshop organisiert, der mit der finanziellen Unterstützung des Innenministeriums der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt wurde.  Das Ziel dieses Projekts im Rahmen des Programms Konsolidierung der Begegnungsstätten  war in erster Linie das Auffrischen der alten Traditionen, damit sie weitergetragen werden und nicht in die Vergessenheit geraten.

Am Anfang der Veranstaltung wurden die Teilnehmer von dem Vorsitzenden Herrn Horst Ulbrich und der Projektbetreuerin begrüßt. Da die im Vorfeld vorbereiteten und mitgebrachten Bastelmaterialien schon im Raum waren, erübrigte sich eine große Einführung, denn auch durch die entsprechende Werbung war den Teilnehmern klar, was nun folgte.

Eine multimediale Begleitung zu dem Projekt, die verschiedene Sitten und Gebräuche in der Adventszeit  vorstellte, brachte die Teilnehmer in die richtige, schon fast festliche, Stimmung. So konnten wir mit der Herstellung der Adventskränze beginnen. Als Unterlage wurden fertige Strohkränze genutzt, die dann mit den mitgebrachten Tannenzweigen bestückt und mit Kerzen, Schleifen, sowie anderen Schmuckstücken fertig dekoriert wurden.                               Einige Teilenehmer haben sich entschieden, statt Adventskranz, lieber einen Kranz als Türdekoration herzustellen, den man mit einer hübschen Schleife aufhängen kann.

Es ist uns gelungen ein paar Mitglieder zu animieren, die eigene Begabung den anderen zu zeigen und Arbeitsweisen zu vermitteln. Und so konnten wir Ernst Weidenauer bei einer Demonstration seiner Laubsägearbeiten zuschauen.  Mit dem Schraubstock und verschiedenen Laubsägen zeigte er uns, wie man aus Balsaholz oder Sperrholz vorher eingezeichnete Figuren ausschneiden kann. Sein Hobby brachte sehr schöne  Arbeiten zu Tage, wie z.B. Adventsleuchter, Fensterbögen, kleine und große Krippen. Einige dieser Kunstwerke  wurden dem DFK als Leihgabe für die Schaufensterausstellung zur Verfügung gestellt.

Zu den alten und fast vergessenen Spiel- bzw. Arbeitsgeräten, die man als ein originelles Weihnachtsgeschenk nutzen kann, gehört die Strickliesel. Auch hier hat Herr Weidenauer tolle Vorarbeit geleistet und uns einige selbst gedrechselte mitgebracht. So galt es sich zu erinnern, wie diese Technik funktioniert. Unsere Senioren konnten hier als Lehrer tätig werden. Aus den gestrickten Kordeln kann man verschiedenartige kleine und größere Sachen herstellen, wie z.B. Deckchen, Kopfbänder und vieles mehr.

Die Projektbetreuerin stellte den Teilenehmern einige Origamisterne zum Nachmachen vor. Die  Arbeitsschritte wurden als einzelne Elemente der Falttechnik dargestellt. Mit etwas Unterstützung gelang es einige Sterne zu basteln. Zu den Papierarbeiten zählten auch selbstgemachte Weihnachtskarten, die mit Glitzerkleber und ausgestanzten Schneeflocken verziert wurden.

Frau Stanisława Kuźmińska zeigte den Teilenehmern, wie man sehr schöne Engel aus Tortenpapier basteln kann.

Einige der selbstgebastelten Schmuckstücke wurden als Ausstellungsgegenstände genutzt, damit sich das Schaufenster unserer Gesellschaft in neuer Dekoration präsentiert. Die vorbeigehenden Menschen können jetzt Adventskränze, Tür- bzw. Fensterkränze, Papiersterne und Engel, sowie Weihnachtskarten und natürlich die Fensterbögen, Krippen und Adventskerzenständer bewundern.

In unserer heutigen sehr kommerziell gerichteten Welt, haben wir die eigene kreative Kraft geweckt und die Gemeinsamkeit der Gruppe gestärkt durch das gemeinsame Basteln und Zusammensein.

Wir konnten mit Zufriedenheit feststellen, dass auch dieses  Angebot wieder auf ein großes Interesse gestoßen ist und mehr Teilnehmer als angekündigt gekommen waren. So mussten aus Platzmangel einige das Büro in Beschlag nehmen.

Nach der aktiven Betätigung wurde es Zeit für die Bewirtung der Teilnehmer, die inzwischen etwas hungrig geworden waren. In dieser kalten Jahreszeit sind heiße Würstchen sehr willkommen. Frau Kowalczuk sorgte für einen leckeren Kuchen aus eigener Herstellung und so konnten wir noch gemütlich beisammen sitzen.

Alle sind mit neuen Ideen für selbst gebastelte Dekorationen und Geschenken  nach Hause gegangen. Einige von ihnen berichteten, dass sie bis dahin zwar Kränze gekauft haben, aber noch nie einen selbst gebunden hatten und sie waren mit dem Ergebnis ihrer  Arbeit sehr zufrieden. Viele fragten, wann es das nächste Bastelprojekt geben wird.

Nach der Veranstaltung waren noch einige fleißige Helfer mit Aufräumen, Abwasch und Entsorgung der restlichen Tannenzweige beschäftigt.

 

Projektbetreuerin:

Renata Ulbrich          Projekt Renia 038   Projekt Renia 072   20151223_155750

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3.11.2015

Allerheiligen in Schlesien 2015

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:44

 

 

Allerheiligen 004    Allerheiligen 029   Allerheiligen 020 Bitte das Bild anklicken.

Allerheiligen in der Grafschaft und alle sind da. Polen sind, wie bekannt in ganz Europa als gute Arbeiter bekannt, aber Allerheiligen sind alle wieder zurück bei ihren Verstorbenen und der Familie. Das ist auch immer ein großes Familienfest, sind sie doch oft in verschiedenen Ländern tätig und sehen sich nur zu bestimmten Zeiten wieder.

Schon am Tag davor ist ein reges Kommen und Gehen auf dem Friedhof, da ist auch endlich wieder Zeit für ein Gespräch mit den Nachbarn. Ja man trifft dort viele Bekannte, die übers Jahr weit weg ihrer Tätigkeit nachgehen. Die Gräber werden gepflegt und Berge von Blumen stehen bereit. Auch bei uns wurde einiges am Familiengrab verändert. Es starb meine Cousine in Deutschland, die in Eckersdorf geboren, dort auch begraben werden wollte. Auch der Opa meiner Frau, an anderer Stelle des Friedhofes begraben, wurde exhumiert und  auf unser Familiengrab geholt. So sind die Verstorbenen der Familie wieder beisammen, was auch die Grabpflege erleichtert. Vorausschauend habe ich vor Jahren eine große Grabstelle erworben und es ist noch genügend Platz.

An Allerheiligen, nach der hl. Messe ist dann die Prozession von der Kirche bis auf den Friedhof am Bach mit vier Verweilstellen. Von dort werden alle Gräber und die dort stehenden Menschen gesegnet. Ein Totenkult, den ich so noch nicht erlebt habe und es mich immer wieder in Staunen versetzt. Die Chrysanthemen, die in Massen zum Friedhof gebracht wurden, sind oft am nächsten Tag durch den Frost geschädigt. Aber an Allerheiligen blüht es dort wie in einer großen Gärtnerei. Nach der Prozession und dem Segen steht man noch lange am Grab, spricht über die Zeiten mit den Verstorbenen und trifft sich auch mit vielen Freunden und Bekannten, um sich dann zu Kaffee und Kuchen zu verabreden. Abends wenn es dunkel wird leuchtet der Friedhof schon von Ferne. Alle kommen dann wieder mit vielen Grablichtern und auf manchen Gräbern stehen dann, bei großen Familien bis zu 50 Lichter, denn jeder bringt seine Grablichter mit. Da hat so mancher Mann auch ein Fläschchen in der Tasche mit meist nur einem Schnapsglas, das dann die Runde macht und auf den Verstorbenen angestoßen wird.

Ja liebe Leser, so gerät man nicht in Vergessenheit. Auch ein Grund wieder in der Heimat der Eltern zu sein, Schlesien war und ist eben anders.

Bericht

Horst Ulbrich

Allerheiligen 026   Allerheiligen 034   Allerheiligen 036  Zum Vergrößern anklicken.

Das Blasorchester Bukow zu Gast in der Grafschaft Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:43

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Am 31.10. war das Blasorchester aus Bukow bei Berlin in Seitenberg zu Gast. Unter der Leitung von Torsten Bade verzauberten über 30 Musiker das Publikum mit ganz verschiedenen Musikstücken von Oper und Operette bis zu modernen Rhythmen. Auch Walzer, Charleston und Marsch wurden in dem fast zweistündigen Konzert dem Publikum geboten, dass mit tosendem Applaus und Jubelrufen sich bedankte.

Der Seitenberger Bürgermeister hat das Konzert mit Plakatwerbung unterstützt, der Deutsche Freundschaftskreis aus Glatz hatte auch bei seinen Mitgliedern geworben und der DFK war mit ca 30 Mitgliedern dabei.

Beim Geburtstag unseres DFK Mitgliedes HermannTwerschke, konnte ich das Blasorchester  in Bukow kennengelernt, da er auch  Mitglied des Blasorchesters ist und sie natürlich zu seinem 80gsten Geburtstag die Feier musikalisch begleitet haben.

Schon damals waren wir begeistert von der musikalischen Vielfalt die vorgetragen wurde und ich hatte sofort Kontakte aufgenommen und sie gebeten, doch auch einmal in der Grafschaft Glatz ihr Können zu zeigen.

Geplant war ein Auftritt im Theatersaal des Kulturhauses in Glatz. Leider hatten wir zunächst Probleme gutes Bildmaterial und eine Demo CD rechtzeitig zu bekommen, die zu Auftritten dort gefordert werden und waren dann mit dem Termin zu spät. So spielten sie in Seitenberg vor vollem Haus und alle Zuhörer waren begeistert. Am Ende wurden dem Leiter des Blasorchesters und Dirigent Torsten Bade mit Blumen für ein wunderbares Konzert gedankt. Er nahm den Dank und die Blumen stellvertretend für das ganze Orchester an.

Vielleicht können wir, bei einem nächsten Besuch der Bläsergruppe in Schlesien, sie auch im Kulturhaus in Glatz begrüßen.

Bericht

Horst Ulbrich   DSC_1869         DSC_1873 Zum vergrößern bitte das Bild anklicken.

29.10.2015

Zum Geburtstag bei Frau Likus.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:29

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Im Rahmen der Betreuung unserer Mitglieder ist der Vorsitzende immer häufiger unterwegs, runde und vor allem ältere Menschen zu besuchen, die nicht mehr an unseren vielen Veranstaltungen teilnehmen können, wie auch in diesem Fall bei Frau Likus.

Sie ist 92 Jahre alt geworden, eine intelligente Frau und nach ihrer Aussage, dem Alter entsprechend gesund. Leider, und wie bei vielen alten Menschen, fällt ihr das Laufen schwer und da sie im vierten Stock eines Wohnblocks wohnt, kann sie nicht mehr aus der Wohnung, wo sie aber immer noch ihren Haushalt allein schafft.

Bei den Besuchen muss man immer viel Zeit mitbringen und die alten Geschichten sind auch sehr interessant.

Sie war im Krieg im Fernmeldewesen an der Ostfront und sie sind mit drei Frauen bei Kriegsende in Richtung Westen gelaufen. Von einem Auto mit zwei tschechischen Offizieren angehalten, wurden sie höflich darauf hingewiesen, die deutschen Rangabzeichen besser zu entfernen. Außerdem sollten sie nicht allein laufen, könnten aber mit nach Prag fahren, was sie auch getan haben. Noch lange Zeit haben sie dann im besetzten Schloss in der Küche gearbeitet, wo es genug zu essen gab. Irgendwann wurde ihnen dann erlaubt in die Heimat zurückzukehren.

Dort hat sie ihren polnischen Mann kennengelernt, der aber vor Jahren gestorben ist.

Das war einmal eine positive Geschichte, von all den Gräueltaten, die mir sonst berichtet werden. Die Besuche bei den alten Menschen sind eine wichtige Aufgabe die ich gern mache, da es auch immer wieder interessante Gespräche sind, die ich im nächsten Jahr gern in einem Buch zusammenfassen möchte, wenn es die Kosten erlauben.

Bericht

Horst Ulbrich

 

27.10.2015

Flüchtlinge und kein Ende.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:21

Kommentar:

Zur Zeit weiter weg von Deutschland erreichen mich über TV und E-Mail Kontakte immer wieder die Schreckensnachrichten aus Deutschland.

Das hat mich bewegt, wie mein Heimatland langsam in  kräftezehrende Auseinandersetzungen gerät. Aber warum hat man denn kein Konzept, das unter den bekannten Umständen doch zu weniger Asylanten und bei aller Humanität auch zu Abschiebung der Wirtschaftsflüchtlingen führen kann.

  1. In den Durchreiseländern liegen tausende Pässe, warum? Prämie von 1,-€ für jeden der sie einsammelt und nach Deutschland sendet. In der Hoffnung, dass bei der Erfassung in Deutschland auch Bilder gemacht werden, so kann man per PC Technik diese Wirtschaftsflüchtlinge sofort wieder ausweisen. Asylanten aus Kriegsgebieten sollten gerade wegen der Anerkennung und Identifizierung  ihren Pass dabei haben.
  1. Wer mit Winken begrüßt wird und sein Gesicht verbirgt, wie im TV zu sehen ist, macht sich verdächtig. Wer hinterfragt das?
  2. Passkontrollen an den Grenzen? Gibt es das überhaupt noch? Wer aus sicheren Ländern kommt, sollte dort zurückgeschickt werden. Wer ohne Pass ist, aber Serbisch spricht sollte in ein Extraauffanglager zur baldigen Abschiebung und nicht erst nach 6 Monaten.
  3. Zu-und Nachzug von ganzen Familien sollte per Unterschrift ausgeschlossen werden, denn wer als junger Mann wirklich aus Kriegsgebieten flüchtet lässt nicht seine Familie dort allein zurück.
  4. Was ist mit dem Schengener Abkommen? Außer Kraft gesetzt nur weil Frau Merkel, immer noch unsere Grand Dame, sie angeblich eingeladen hat? Das tat sie aber auch nur in der Annahme, dass Europa zusammensteht, was ein Trugschluss war.

 

Fazit: Bei aller Humanität können wir, auch als reichstes Land Europas, nicht die ganze Flüchtlingsproblematik stemmen, da muss man Herrn Seehofer Recht geben, denn andere Länder entziehen sich ihrer Verantwortung. Die ersten Flüchtlinge waren, wie auch nach dem Krieg, die Gebildeten und im heutigen Fall auch mit dem nötigen Kapital für die Schleuser ausgestattet. Die Wirtschaft freute sich über den Zuzug qualifizierter Menschen wegen mangelnder Fachkräfte in Deutschland und das tut unserem Wohlstand gut, das sollten wir auch nicht vergessen, bei rapide rückläufigen Geburtszahlen in Deutschland. Aber die glückliche Ankunft bei Mamma Merkel hat dann alle auf den Plan gerufen und nun leeren wir die südlichen Kriegsgebiete?  Das ist nicht zu schaffen und es ist dringend notwendig Maßnahmen vor Ort zu schaffen, die eine weitere Landflucht zumindest eindämmen. Wenn wir dann unsere sehr gut funktionierende Organisation der Unterbringung schon an den Grenzen einsetzen würden und mit den entsprechenden Auswahlkriterien dort beginnen zu sortieren, sind wir auf einem machbaren Weg. Da müssten wir vielleicht nicht und auch noch vor seiner Wahl, mit Herrn Erdugan kooperieren. Wie seine Maßnahmen der Rückführung und Blockierung aussehen werden, kann man doch voraussehen. Brutalität und bessere Sortierung, wenn das Wort erlaubt ist, könnten später in der Türkei verhindert werden. Wer vor Überfremdung Angst hat, wie es Pegida unter das Volk streut, hat die Zeit nicht begriffen. Ohne Zuwanderung wird Deutschland aussterben, egal welche Hautfarbe unsere deutsche Bevölkerung einmal haben wird und jeder „ Muselmane“,  wie Asylanten oft bezeichnet werden, der sich integriert und sich konform unserer deutschen Verfassung verhält, sollte willkommen sein. Natürlich sind Anschläge wie die in Frankreich in näherer Zukunft vorauszusehen und nur eine Frage der Zeit. Aber daran sind nicht die Flüchtlinge schuld, was dann garantiert behauptet wird. Anschläge auf die westliche Zivilisation sind nicht zu verhindern, und es ist nur unseren polizeilichen Ermittlungen zu verdanken, dass es bisher gut gegangen ist.

Die politischen Verhältnisse in Europa werden einen Rechtsruck erhalten wie in der Schweiz und demnächst in Polen, das ist abzusehen. Aber eine Hilfe ist das nicht, es wird nur zu weiteren politischen Auseinandersetzungen führen, in den Ländern und der Europäischen Union bis zum Bruch Europas. Der Mensch kann langfristig nicht in Frieden leben, das ist leider eine Tatsache.

Anmerkungen erwarte ich gern unter    hulbrich@op.pl

 

Horst Ulbrich

13.10.2015

Oktoberfest des DFK Glatz 2015

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:18

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Liebe Freunde dieser Seite, was für eine hektische Zeit.

Nach dem Niederschlesischen Kulturfest in der Jahrhunderthalle Breslau, zwei großen Hilfstransporten für Glatz, die logistisch gemeistert werden mussten, und danach das Niederschlesische Wissenschaftsfestival, bei dem der DFK Glatz immer mit eigenen Beiträgen  dabei ist, in einer Abfolge hintereinander zu managen, das ist schon viel Arbeit.

Aber das macht der Vorstand mit seinen Helfern gern und danach darf auch beim Oktoberfest gefeiert werden. Wir begannen, traditionell mit einem deutschen Gottesdienst in der Kapelle des Franziskanerklosters, die mit allen Notsitzen am Altar voll belegt war.

Um 14 Uhr wartete zunächst ein kräftiges Mittagessen im Restaurant des Kulturhauses Glatz auf uns. Der Chef ist ausgebildeter Koch und überrascht uns immer mit köstlichen Speisen zu günstigem Preis. Natürlich müssen wir auch Saalmiete bezahlen, denn wir belegen das Gasthaus auch bis in die Abendstunden.

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Der Vorsitzende begrüßte alle und gab einige Neuigkeiten bekannt. Er sprach auch über die unklare Situation der Fördermittel ab 2017, wo noch keine Entscheidung abzusehen ist. Auch die Mittel aus Oppeln für Miete und Bürokosten sollen wohl zum gleichen Zeitpunkt enden, was eine drastische Reduzierung unserer Projekte zur Folge hat. Zu allen Projekten müssen schon jetzt 25% Eigenleistung erbracht werden, in diesem Jahr wurden außerdem 10 % vom Gesamtbudget, wegen des Niederschlesischen Kulturfestes, abgezogen und mit diesen Voraussetzungen können wir nur mit Hilfe von Sponsoren und Spenden den Rahmen unserer Aktivitäten aufrecht erhalten. Näheres hofft er bei der Konferenz zur Mittelvergabe am 22. 10. beim VDG zu erfahren.

Aber wir wollen nicht den Mut verlieren und heute feiern, waren seine Worte. Danach sang der Chor „ Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen“ und unsere Glatzer Hymne, „Warum ist es in Glatz so schön“. Auch die Kinder traten wieder mit Gedichten und Liedern auf. Adam sorgte nach dem Kaffee wieder für die richtige Stimmung und so wurde getanzt bis in den Abend. Ein schönes und wichtiges Fest zum Zusammenhalt der deutschen Gemeinschaft in Schlesien. Mit Pater Arndt haben wir schon den Termin für das Weihnachtsfest vorgeplant. Der Chor wird ab der nächsten Woche mit den Liedern zum Weihnachtsfest beginnen, damit kath. Messe und Weihnachtsfest wieder musikalisch gut begleitet werden.

 

Bericht Horst Ulbrich       Oktober 2015 065      4     Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

 Niederschlesisches Wissenschaftsfestival 2015.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:58

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Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit wurde am  8.10. 2015 das Wissenschaftsfestival feierlich eröffnet. Eingeladen waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Militär sowie Sponsoren und Institutionen, die sich mit Beiträgen und Veranstaltungen in verschiedenen Städten beteiligen. Die Veranstaltung wurde eröffnet und geleitet von der Moderatorin und unserem DFK-Mitglied Frau Dr. Malgorzata Zochowska.  Es gab einige Auszeichnungen für besonders aktive Unterstützung wie auch für den DFK Glatz, der mit finanzieller Hilfe des deutschen Konsulates seit Jahren im Rahmen des Festivals  Projekte in Glatz organisiert. Nach den Grußworten von Senator Herrn Jurcewicz und dem Leiter des Festivals aus der Uni Breslau, Prof. Orzechoweski, gab es ein buntes Programm mit Musik und Tanz.

Zum Abschluss wurden wir zur obligatorischen Wissenschaftstorte eingeladen und Herr Professor Orzechowski hatte die Ehre, sie anschneiden zu dürfen, mit den Wünschen zu einem erfolgreichen Verlauf. Wissenschaft 025

Für die Region Glatz hatte der DFK drei Referenten mit Beiträgen angemeldet, außerdem einen Wettbewerb deutscher Lyrik in den Gymnasien und Lyzeen ausgeschrieben. So hatten im letzten Jahr vierzehn Schulen teilgenommen und die Begeisterung zur deutschen Lyrik war so groß, dass wir in diesem Jahr 27 Schulen mit den besten Schülern im Saal des Museums in Glatz begrüßen konnten. In der Prüfungskommission waren Germanisten der Uni Breslau wie auch Herr Ulbrich vom DFK Glatz. Die Veranstaltung im Museum wurde vorbereitet, moderiert und geleitet von Herrn Mag. Mirek Schwarte, Mitglied im Vorstand des DFK Glatz. Den ersten Preis in der Kategorie “ Vortrag von Gedichten im Original durch Schüler der Oberstufe“ gewann die Schülerin Marta Lampasiak aus Habelschwerdt mit dem Gedicht  “ „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe, eine Schülerin des DFK Mitgliedes Heinz-Peter Keuten. Weiter ging es am Nachmittag ab 16 Uhr mit Vorträgen von Herrn Grzybowski, und Herrn Mag. Schwate in der Bibliothek des Museums. Um 18 Uhr der abschließende Vortrag von Herrn Prof. Klaus Fischer aus Texas USA, der in der Bibliothek im Rathauses gehalten wurde. Er ist in Texas ein regelmäßiger Leser unserer Internetseite, wie er erzählte, und er freute sich den Autor Horst Ulbrich endlich persönlich kennen zu lernen. Herr Fischer ist gebürtig aus Droschkau und hat über die Historie des Dorfes und die Rettung der deutschen Denkmäler dort referiert. Dankenswerterweise hat er auch eine Stiftung mit den heutigen Dorfbewohnern gegründet, um ein langfristiges Engagement zu sichern.

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Für den Vorstand des DFK Glatz und unsere Helfer waren es arbeitsreiche, aber auch erfolgreiche Tage im Rahmen des Niederschlesischen Wissenschaftsfestivals.

 

Bericht

Horst Ulbrich

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