Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

24.7.2015

Es tut sich was auf Mallorka in Schwenz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:24

 

pIMG_5523_small   pIMG_5572small   WP_20150620_21_24_50_Pro Bitte Bilder anklicken.

 

Nun ist der Badesee an der Kreuzung Birkwitz / Schwenz in Richtung Albendorf / Wünschelburg schon seit 3 Jahren in Betrieb. Von den Einheimischen wegen des großen Sandstrandes Malorka genannt, wird das Erholungsgebiet von der Bevölkerung und den Urlaubern gut angenommen. Bei gutem Wetter sind über 500 Sonnenhungrige am Strand und es ist genügend Platz. Ein Kinderstrand, Schwimmbad mit Bademeister und Bootsverleih ist eine weitere Bereicherung des Tourismus in der Grafschaft.

Neu in diesem Jahr ist ein Restaurant am Sandstrand, das auch den älteren Menschen gefallen wird, die nicht gerade schwimmen wollen, sondern nach einem erfrischenden Fußbad lieber ein kühles Bier trinken.

Im Angebot um Glatz sind Möglichkiten zum Rafting mit Pontons auf der Neiße in Wartha, Klettertouren an der Heuscheuer, Ballonfahrten, geführte Reitausflüge, Wandertouren, Mountainbiking  und so weiter.

Nachdem die Kurbäder schon länger von vielen Deutschen gut gebucht wurden, hat nun auch der normaleTourismus stark zugenommen.

Wer in der Heimat Urlaub machen möchte, der DFK ist gern behilflich bei der Suche nach einer passenden Unterkunft, wie auch dem Freizeitangebot.

 

Bei Bedarf meldet Euch bitte unter

 

Tel. 0048 748 714 361 oder E-Mail  hulbrich@op.pl

 

Grüße aus dem heißen Schlesien

Horst Ulbrich

20.7.2015

Und wieder sind die Helfer in der Not beim DFK in Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:18

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Die ganze Nacht ist die Gechäftsführerin vom Malteser Hilfsdienst aus Telgte, Rita Hüser mit ihrem Mann den schwer beladenen LKW gefahren, um gegen 10 Uhr am Morgen des 18.Juli in Schwenz, an unserem Zentrallager, anzukommen.

Nach einem starken Kaffee haben wir dann abgeladen. Mit dabei war ein, von uns erbetener Elektrorollstuhl für einen spastisch gelähmten Jungen, dessen alleinerziehende Mutter die Hilfsmittel nicht finanzieren kann und er nur in der Wohnung lebte.

Aber auch ein ganzes Sortiment von Erwachsenenpampers, Rollstühlen, Rollatoren, Toilettenstühlen bis zu Pflegebetten waren auf dem LKW. Wir schreiben per E-Mail immer eine Liste der notwendigen Hilfsmittel und die Malteser versuchen alles aus Spenden zu besorgen.

Wir können uns immer nur im Namen der Bedürftigen mit einem Abendessen bedanken. Dann sitzen wir noch lange beisammen, um die weiteren Transporte zu organisieren. Was bei uns nicht benötigt wird geben wir an Kinderheime, Altenheime und Krankenhäuser in der Glatzer Umgebung weiter, denn bei vielen Einrichtungen fehlt es an allem und wir haben schon im Vorfeld viele Anfragen.

So hat sich die Sozialarbeit des DFK Glatz überregional entwickelt und wir helfen gern, wenn die Bedürftigkeit vorliegt, die wir natürlich kontrollieren.

 

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So erfinderisch ist man auf dem Land wenn die finanziellen Mittel fehlen. Da der Junge mit seiner Mutter auch noch im 1. Stock wohnt,  hat man einen alten Sackaufzug umgebaut und so kann Adrian nun barierefrei mit dem E-Rollstuhl in die Wohnung kommen. Auch ich war erstaunt wie gut das funktioniert und habe den Aufzug sofort ausprobiert.

neu 010     Bericht Horst ulbrich

19.7.2015

Eckersdorfer Heimatgemeinschaft.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:15

 

 

Klaus 2015 119     Klaus 2015 130 Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

 

Wieder etwas Neues bei unserem Heinrich Bender. Für die anderen Leser hier etwas Info. Vor Jahren hatten wir für den Küster und Einsiedler Heinrich Bender, der von den Russen beim Einmarsch in der Lorettokapelle erschlagen wurde, eine Gedenkstätte aus dem Rest eines Denkmals errichtet und mit dem Großdechanten Franz Jung eingeweiht.

Wer auf dieser Seite unten links bei „ older posts“ zurückblättert kann weitere Info der Einweihung sehen.

Eine weitere Bereicherung der Gedenkstätte war nun die Investition der Fam. Barth mit einer passenden und rustikalen Verweilbank. Von dort bietet sich ein schöner Blick in das Tal auf Eckersdorf und die Heuscheuer dahinter. Ich werde noch einmal die neue Landrätin bitten, an der Straße nun auch eine Hinweistafel aufzustellen. In Schwenz, heute Swiecko ist uns das schon gelungen, auch eine Tafel mit der Schwenzer Geschichte ist in Deutsch, Polnisch und Tschechisch an der Bushaltestelle angebracht worden.

Das Grundstück bei Heinrich Bender sollte von uns privat erworben werden, damit es als Kulturstätte auch erhalten bleibt. Die kleine Fläche kann eigentlich nicht so teuer sein und langfristig pflegen wollen wir das Gelände sowieso.

Bericht Horst Ulbrich.

Klaus 2015 115   Klaus 2015 069  Bilder zum Vergrößern anklicken.

17.7.2015

Große Aktion beim DFK in Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:45

 

MDB BUnd 014   Von re. Heiko Schmelzle MDB, Klaus Brähmig MDB, Michal Pischko Bürgermeister Glatz, Eckard Pols MDB,

Jurek Zelaszkiewicz DFK, Horst Ulbrich DFK.

MDB BUnd 018   MDB BUnd 028 Bitte auf die Bilder klicken.

Am 15.7. hatten sich drei Bundestagsabgeordnete der CDU-Fraktion zu einem Besuch beim DFK Glatz angemeldet.

Herr Klaus Brähmig, MdB und Vorsitzender der CDU-Fraktion für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten, Herr Eckard Pols MdB, Herr Heiko Schmelzle MdB und Referent Dr. Alexander Vollmert.

Auch die Konsulin aus Oppeln, Frau Haake, reiste zu dem Treffen an.

Vorausgegangen waren meine Briefe und Fragen zur mittelfristigen Planung unserer umfangreichen Projekte, da zu befürchten ist, dass ab 2017 die Mittel ganz wegfallen sollen. Wir sind stolz auf das Interesse an unserer Arbeit und darauf, dass sich die Abgeordneten wie auch die Konsulin vor Ort ein Bild machen wollten.

Von unserer Seite war alles perfekt vorbereitet. Ein Treffen mit dem Bürgermeister, wie auch ein Stadtrundgang und anschließender Diskussion in unseren Geschäftsräumen waren geplant. Die Stadtwache sorgte für reservierte Parkplätze am Rathaus, Frau Ulbrich für einen Imbiss beim DFK. Der Ablauf war für ein relativ kurzes Zeitfenster geplant und vorgegeben war 10 Uhr 15 Begrüßung durch den Bürgermeister und Stadtrundgang, 11 Uhr Imbiss und Diskussion beim DFK. Ich erwartete in Begleitung von Frau Irena Rogowska, DFK-Mitglied und vereidigte Dolmetscherin, die Delegation am Rathausplatz, auch unser DFK-Mitglied Herr Jerzy Zelaszkiewicz, zuständig für kommunale Angelegenheiten, war dabei. Die Delegation reiste aus Kreisau an und war auch relativ pünktlich. Die Konsulin Frau Haake wollte  später gleich zum DFK kommen.

Also kurze Begrüßung und weiter ging es in den Rathaussaal, wo uns der Bürgermeister schon erwartete. Die Diskussionen über mangelnden Tourismus in Glatz und die deutsch-polnische Zusammenarbeit nahmen viel Zeit in Anspruch. Ich habe auch auf die Tafel am Rathaus mit der Geschichtsfälschung hingewiesen, der Bürgermeister wird sich mit dem Thema befassen. Allerdings habe ich dann zum Aufbruch gemahnt, denn es war schon 11 Uhr und die Zeit für einen Stadtrundgang eigentlich schon zu spät. Aber wenigstens die Tafel an der Klostermauer, die die Vertreibung der Deutschen thematisiert, wollte ich der Delegation zeigen.

Inzwischen war die Konsulin schon beim DFK eingetroffen. Per Telefon haben wir sie gebeten doch an dem kurzen Rundgang teilzunehmen und sie kam sofort – unsere Geschäftsstelle ist zum Glück ganz in der Nähe des Rathauses.

So gingen wir gemeinsam einen kurzen Weg über die Brücktorbrücke zur Klostermauer und zur Pestsäule mit den renovierten deutschen Inschriften. Dann sofort zum DFK, wo wir schon erwartet wurden. Im Zeitraffer habe ich dann unsere Projektarbeit per Multimedia vorgestellt, um noch etwas Zeit zu Diskussionen zu haben. Wegen der kurzen Zeitspanne habe ich kontroverse Fragen unterlassen, da eine Diskussion darüber nicht mehr möglich gewesen wäre. Herr Brähmig versprach aber noch einmal mit mehr Zeit nach Glatz zu kommen und wir hoffen dann die offenen Fragen diskutieren zu können.

Bei der Verabschiedung wurde unser Einsatz in Schlesien sehr gelobt, sind wir doch einer der wenigen deutschen Gesellschaften in Polen, die so vielfältig im sozialen und kulturellen Bereich für die Deutschen tätig sind. Ich danke unseren Mitgliedern, die sich für den reibungslosen Ablauf in der kurzen Zeitspanne engagiert haben. Die Delegation reiste weiter nach Oppeln zum VDG und musste am nächsten Tag wieder im Bundestag zur Abstimmung in der Griechenlandfrage präsent sein.

Ein Wermutstropfen bleibt, nämlich die aus Zeitmangel nicht diskutierte Frage nach einer Anschlussfinanzierung unserer Projektarbeit ab 2017, die immer noch nicht beantwortet ist. Gleichzeitig sollen die Mittel der Stiftung aus Oppeln für Miete und Bürokosten ab 2017 wegfallen. Möglicherweise müssen wir andere Finanzierungsmöglichkeiten suchen, oder unsere umfangreichen Projekte kürzen, eventuell sogar einstellen.

Bericht

Horst Ulbrich

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Zum Schluß ein Foto vor unserer DFK Geschäftsstelle in Glatz. MDB BUnd 043

Von links: Mirek Schwarte DFK, Renata UlbrichDFK, Herr Malcharczyk Konsulat Oppeln, Irena Rogowska DFK, Horst Ulbrich DFK, dahinter Jerzy Zelaszkiewicz DFK, Konsulin Frau Haake, Klaus Brähmig MDB, Eckard Pols MDB, Jochen Straube DFK, Heiko Schmelzle MDB.

 

9.7.2015

Mit der Jugendabteilung des DFK Glatz in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:15

Schon vor einem Jahr hatten wir die Fahrt geplant aber aus Kostengründen nicht durchführen können. In diesem Jahr, dank unserer Sponsoren konnten wir endlich planen und ich möchte den Dank an den Anfang stellen, denn nur mit der Unterstützung war diese erlebnisreiche Fahrt möglich.

Wir danken der Hirschfelder Stiftung, Herrn Wenzel und der Familie Hannig, die unser Vorhaben finanziell unterstützt haben.

Die Unterbringung wurde von der Familie Klose in Berlin unterstützt und vorbildlich geplant. Wir wurden dort mit vorgefertigtem warmem Essen versorgt, das von Karin Bölke und Rita Festerling so schmackhaft zubereitet war. Auch für Frühstück und Abendbrot wurde reichlich gesorgt und so war unsere Grundversorgung gesichert. Eine große Kalkulation der Reise ging voraus, denn zunächst war die An- und Abreise mit Bahn, dann S-Bahn und Bus geplant. Eine Gegenüberstellung der Kosten mit einem günstigen Angebot eines Reisebusses, Dank der Vermittlung unseres DFK Mitgliedes Jurek Zelaszkiewicz, war unsere Entscheidung für den Bus, um auch in Berlin flexibel zu sein. Schön, dass man so viele Freunde mit weitreichenden Kontakten hat.

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Aber kommen wir zum Start unserer Fahrt.

Leider konnten zwei der angemeldeten Jugendlichen nicht mitfahren, was alle traurig machte.

So machten wir uns am 28.6. mit 16 Teilnehmern um 9 Uhr am Morgen auf den Weg aus Glatz nach Berlin und kamen gegen 15 Uhr  im Albertusheim, in Berlin-Friedrichshagen an. Andreas Klose empfing uns dort mit der Schlüsselübergabe und einer kurzen Einführung.

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Nach der Verteilung der Zimmer wurden Betten bezogen und die erste Planungsversammlung einberufen, schließlich hatten wir sechs ereignisreiche Tage vor uns. Zwei Gebäude standen zur Verfügung, ein Bettenhaus mit Betreuerzimmer, das die Leiterin unserer DFK Jugendabteilung, Frau Ursula Patzwald bezog und das Haupthaus mit einer Kapelle, dem Versammlungsraum, in dem auch gegessen wurde, einer große Küche und einem weiteren Betreuerzimmer, das ich als Leiter der Fahrt bezogen habe. Mit einem Zahlenspiel der Jugendlichen wurde dann die Küchenbrigade für das  Abendbrot und Frühstück am nächsten Morgen festgelegt. Den Abend verbrachten wir mit einigen gemeinsamen Spielen, die bei bestem Wetter im Freien stattfanden. Dort gab es Möglichkeiten für Ballspiele und Tischtennis die sofort genutzt wurden. Die erste Küchenbrigade war allerdings zunächst beim Kartoffelschälen am Haupthaus im Einsatz. Es sollte doch nach der langen Fahrt zunächst ein warmes Essen geben.Es wurden keine festen Zeiten der Nachtruhe vereinbart, dazu waren die Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren schon im fortgeschrittenen Alter, aber eine Ermahnung die müden Mitglieder nicht zu stören, war dann doch erforderlich.

Bericht Horst Ulbrich

 

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Der erste Urlaubstag in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:53

 

Lieber Leser dieser Seite. Hier fehlen mir noch die Bilder. Werden in den nächsten Tagen nachgeliefert.  Horst Ulbrich

Mit Topf und Kochlöffel als Morgenglocke in der Hand betrat ich, wie abgemacht um 7 Uhr 30 das Bettenhaus, um die Küchenmannschaft zu wecken. Man kroch noch etwas müde, aber willig aus den Betten und in der Küche kamen dann die Brötchen in den Backofen die als Backbrötchen schon besorgt waren. Getränke wurden vorbereitet,  der Tisch gedeckt und um 8 Uhr erschienen alle zum Frühstück. Gegen 9 Uhr zum Bus, der uns nach Friedrichshagen an den Strand zum Fahrradverleih brachte. Als alle Mädel und Buben mit Rädern versorgt waren, konnte unsere Fahrt um den See beginnen. Ich bekam vom Chef des Unternehmens ein E-Fahrrad, wohl des Alters wegen und konnte deshalb gut mithalten wenn die Jungs doch so manches Mal weit voraus waren und gezügelt werden mussten. Gegen Mittag erreichten wir dann einen günstigen Imbiss am Strand des Müggendorfer Sees und nutzten das auch für eine Badepause. Der angeschlossene Bootsverleih machte mir das Angebot für 20 € alle mit Ruderbooten zu versorgen, was ich auch angenommen habe und so ging die Wasserschlacht los. Nach ca 2 Stunden haben wir Boote und Schwimmwesten wieder heil abgegeben und so ging es mit dem Rad auf den Rückweg. Ein gut angelegter Radwanderweg. Um 20 Uhr wieder im Albertusheim gab es dann endlich Abendbrot für die hungrigen Radfahrer. Wieder von einer Küchenmannschaft vorbereitet, die zunächst mit Kartoffelschälen und Wärmen des vorbereiteten Gulasch beschäftigt waren. Ich musste dann darauf aufmerksam machen, dass auch das Einräumen des Geschirrspülers dazugehört, um für den nächsten Tag Geschirr und Besteck sauber präsentieren zu können. An diesem Abend wurde früher geschlafen, war doch die Aufregung des ersten Tages vorüber und die körperliche Anstrengung der ca 30 Km langen Radtour trug auch zur Müdigkeit bei.

 

2. Tag. Berlin wir kommen.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:30

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Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

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Das morgendliche Ritual wie am ersten Tag, ich hatte schon den Betreuerkaffee vorbereitet. Nach dem Frühstück war die nächste  Küchenbelegschaft zu organisieren, denn es sollte jeder einmal den Dienst übernehmen. Pünktlich um 9 Uhr kamen dann Andreas Klose und Ludolf Sonnabend als Begleiter und Berlinführer dazu. Mit dem Bus in das Zentrum Berlins in die Nähe des Mauermuseums, das zunächst auf dem Plan stand. Mauermuseum mit dem 3D Rundbild, Check Point Charli und das Brandenburger Tor sind bleibende Erinnerungen.

Pünktlich um 12 Uhr 30 dann auf das Dach des Reichstages. Ludolf Sonnabend hatte schon vorher von allen Passnummern und Adressen per E-Mail bekommen und die Gruppe angemeldet. Damit hatten wir keine Wartezeit und konnten mit einem Führer sofort starten.

Nach der Besichtigung gab es Zeit zur freien Verfügung und wohin zieht es die Mädchen in dem Alter? In die Kaufhäuser von denen es am Potsdammerplatz und Alexanderplatz genügend gab. Frau Patzwald ist mit der Gruppe gegangen, wir Männer haben uns zu den weiteren Planungen in ein Restaurant gesetzt. Der Busparkplatz war gut zu finden, da in der Nähe immer wieder ein Besucherballon an einem Seil in die Höhe ging, der von sehr weit gut zu sehen war. So waren auch alle  relativ pünktlich um 17 Uhr wieder am Bus und wir fuhren zurück in unsere Unterkunft zum Abendessen.  Nudeln wurden gekocht und die vorgefertigte Soße musste nur gewärmt werden. Im sogenannten Bettenhaus gab es im Flur auch ein Tischfußballgerät und viele versammelten sich nach dem Abendbrot dort zu einem Kickerturnier.

Bericht Horst Ulbrich.

 

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3.Tag Berlin Technikmuseum.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:35

 

Eine verdiente Pause der bei der Besichtigungstour.

 

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Zunächst das morgendliche  Frühstücksritual. Ludolf kam pünktlich mit seinem Moped zu uns und so ging es gegen 9 Uhr 30 los. Zunächst auf eine interessante Berlinrundfahrt perfekt erklärt von unserem kundigen Berlinführer. In der Nähe des Technikmuseums haben wir zunächst einen passenden Parkplatz für unseren Bus gesucht und gefunden. Ca. 3 Stunden im Museum waren eigentlich zu kurz bemessen, denn es ist sehr weitläufig und interessant. Bestückt mit vielen Eisenbahnen, Schiffen und Flugzeugen. Teilweise in aufgeschnittenen Modellen, damit der Betrachter die komplizierte Technik sehen konnte, die teilweise auch in Betrieb gesetzt wurde. Natürlich zeigten die Jungs mehr Interesse, zum Ausgleich gab es dann noch einmal Zeit zur freien Verfügung. Treffpunkt wieder am Bus, dessen Standort durch den schwebenden Ballon von weit her gut zu erkennen war.

Als alle wieder pünktlich, und das hat mich immer wieder erstaunt, im Bus saßen ging es zurück zum Resteessen. Ich hatte Andreas Klose  gebeten für diesen Tag nicht neu zu kochen zu lassen, da Gulasch und auch Nudelsoße noch reichlich vorhanden waren. Also nur Nudeln kochen und hungrigen Mäuler haben auch alles geschafft.

Abends wieder Sporteinlagen und die Diskussionen auf den Zimmern.

Bericht Horst Ulbrich

 

4. und letzter Tag in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:03

 

 

 

 

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Geplant war zunächst eine Wanderung zum Müggendorfer Seebad. Es stellte sich aber heraus, dass wir bei größter Hitze, so gegen 38 Grad einige Kilometer laufen mussten. Da war es wieder sehr schön den Bus dabei zu haben und den jungen Busfahrer muss ich hier auch einmal loben. Sportlich, auch wenn seine Figur das nicht vermuten ließ, hat er immer wieder Mannschaften zusammengestellt um Fußball, oder Korbball mit den Jugendlichen zu spielen. Wahrlich ein dritter Betreuer während der Zeit.

Also alle in den Bus und zum Strandbad wo wir einige Stunden verbracht haben. Ein Rettungsschwimmer wurde nicht benötigt, denn man musste zunächst 200 Meter laufen, um überhaupt bis zum Bauchnabel gekühlt zu werden.

Gegen 17 Uhr die Rückfahrt denn es war ein Abschlußgrillen mit Sponsoren und den netten Damen geplant, die uns in der Zeit so gut versorgt haben. Angekommen im Albertusheim wurden Tische Bänke, Geschirr und so weiter vorbereitet. Andreas Klose übernahm das Grillen, die Damen hatten schmackhafte Salate vorbereitet und auch ein Bier aus der Kühltasche für die Betreuer und Gäste hatten sie mitgebracht. Leider war der Hunger bei der Hitze nicht so groß wie man geplant hatte. Die Jugendlichen bedankten sich mit einigen Liedern, die wir während der Zeit geübt haben. Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen wurde unter anderen Lieder dargebracht und von den Helfern mit großem Applaus bedacht. Erst gegen 23 Uhr ging das gemeinsame Grillfest zu Ende und es wurde notdürftig aufgeräumt bis alle im Bettenhaus verschwanden.

Bericht Horst Ulbrich

Berl. Jug 012   Berl. Jug 008   Berl. Jug 055 Badetag bei 38 Grad.

Grillabend mit Freunden.

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Berl. Jug 073 Die Jugend bedankt sich mit dem Lied „Glatzer Mädchen Glatzer Jungen von Horst Ulbrich.

 

5. Tag und Abreise aus Berlin nach Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:23

5t9 Letzter Tag und großes Aufräumen.  5t7 Betreuerin und Busfahrer helfen.

 

Morgens zum Frühstück hatten wir einige Helfer mehr eingeteilt, da alles wieder in sauberem Zustand verlassen werden musste. Nach dem Frühstück Betten abziehen, Zimmer aufräumen, Müll entsorgen und dann saßen alle schon erwartungsvoll im Bus. Meine Endkontrolle fand dann doch noch einige herumliegende Sachen, auch einen Mülleimer, der noch auf seine Entleerung wartete und so mussten alle noch einmal antreten, was aber ohne Murren geschah. Danach nur noch Schlüsselübergabe und los geht’s auf die Autobahn. Für einen Freitag sind wir auch gut und staufrei bis nach Glatz gekommen, wo die, per Handy informierten Eltern ihre Kinder wieder abgeholt haben.

Ich muss zum Schluss  einmal die Jugendlichen loben, die in der Gruppe gut zu einander passten und sich auch ohne Murren meinen Anordnungen gefügt haben. Es gab nicht die geringsten Probleme, die ich aus meiner langjährigen Jugendarbeit in Deutschland nur zu gut kenne.

Natürlich kam sofort die Frage auf, ob im nächsten Jahr wieder so eine Reise möglich sei. Aber ob noch einmal so hilfsbereite Sponsoren und helfende Hände vor Ort möglich werden? Das war schon eine Ausnahme und ich kann mich bei allen, wie schon am Anfang des Berichtes geschehen, nur ganz herzlich bedanken. Einen Dank auch an die Betreuerin Ursula Patzwald, die mit Geschick nicht nur seit langer Zeit den Deutschunterricht für unsere Jugend leitet, sondern ehrenamtlich in der Freizeit mit weiblichem Feingefühl geleitet hat. Mir liegt mehr der etwas militärische Ton, aber auch das wurde von der Jugend akzeptiert.

Ich beende diesen Bericht mit einem großen Dank an alle die engagiert waren mit einem schlesischen    ….. vergelts Gott….

Bericht Horst Ulbrich

 

5t2 Schlafabteil bei der Rückfahrt.  5t3

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