Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

13.1.2019

Weihnachten in Schlesien der Neuzeit.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:39

 

Immer wieder schön zu erleben wie Weihnachten mit aufwendiger Dekoration zu einem besonderen Fest gestaltet wird.

Auch in den kleinen Dörfern wie unserem Schwenz bei Glatz wird die Dorfgemeinschaft besonders aktiv. Bäume stellen die Bauern aus ihren Wäldern zur Verfügung und viele ehrenamtlichen Helfer, das Wort kennt hier niemand, sind dann dabei die Kapelle mit Tannen und Lichtern zu schmücken und außen die Krippe aufzubauen. In diesem Jahr hat sie wieder unter der Schneelast gelitten und die Kirchgänger wurden immer wieder aktiv, um den schweren Schnee über der Krippe zu entfernen.

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Auch in der Kirche des Klosters der Klarissen, wie in allen Gotteshäusern im Glatzer Land eine sehr schön gestaltete Krippe. In dieser Kirche bei den Ordensschwestern feiern wir auch jeden letzten Samstag im Monat unseren deutschen Gottesdienst mit Pater Marian Arndt aus Breslau, der immer extra zur Messe zu uns nach Glatz kommt.

   

Persönlich ein kleines Missgeschick ist mit bei der deutschen Weihnachtsmesse passiert denn bei Glatteis ist mein Auto an die Kirche gerutscht wobei ein großes Stück Mauerwerk herausgefallen ist. Das war wohl nicht das erste mal denn es war ein großer Gipsklumpen, das Auto kaum beschädigt. Der Maurer war schon tätig, nun suchen wir einen Klecks der Originalfarbe. Also liebe Freunde seid vorsichtig bei Glatteis….

      

Grüße aus Glatz

Ihr / Euer

Horst

1.1.2019

Letztes Konzert in 2018.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:17

 

Am28.12.2018 war das letzte Weihnachtskonzert in Bad Salzbrunn, organisiert vom DFK Waldenburg. Pünktlich zum letzten Konzert waren auch unsere bestellten Krawatten für die Männer eingetroffen.

V.li.  Herr Gaida, Präses der deutschen Minderheit in Plolen und Chormitglieder DFK Glatz.

Leider war das Konzert an einem Freitag und so konnten nicht alle unserer Sänger, aus beruflichen Gründend, dabei sein. Wegen der Kurgäste begann die Veranstaltung schon um 15 Uhr und so mussten wir mit dem georderten Bus schon um 12 Uhr in Glatz starten, sind aber wegen einer Straßensperrung nicht weit gekommen. Wir mussten einen großen Umweg fahren und so war für die bestellte Suppe unterwegs nur wenig Zeit. Aber wir kamen pünktlich im Theatersaal an und waren auch gleich die Ersten auf der Bühne.

    

Zunächst begrüßte die Vorsitzende des DFK Waldenburg die Gäste. Durch das Programm führte wieder der bekannte Leonard Malharczyk vom deutschen Konsulat. Wir begannen mit bekannten Weihnachtsliedern, gefolgt von unserer Eigenkomposition und zum Abschluss dann „ Sierra Madre del Sur“, und wurden mit viel Applaus bedacht.

 

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Nach uns hatte dann ein bekannter deutscher Schlagersänger seinen Auftritt. Am Ende sang der Chor „Freundschaft“ des DFK Waldenburg sein hervorragendes Weihnachtsprogramm. Nach einem hastigen Schluck Kaffee im Vorraum des Theaters mussten wir schnell zum bestellten Bus zurück, denn einige unserer Sänger sollten gegen 19 Uhr im Krankenhaus ihren Dienst antreten.

Unsere Gesellschaftsräume sind erst wieder ab dem 5. 1.2019 geöffnet, die Kurse beginnen am 7.1. und 10.1. mit den Planungen für das Jahr.

Ich bitte schon heute alle uns verbundenen Vereine und Organisationen Termine möglichst bald zu nennen, um Überschneidungen zu vermeiden. Auch wir werden unsere Planung ab dem 6.1. veröffentlichen.

Ich hoffe alle sind gut in das Neue Jahr gestartet.

Horst Ulbrich

22.12.2018

Frohe Weihnachten.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:22

Deutscher Freundschaftskreis

Deutsche sozial-kulturelle Gesellschaft

Kreisverband Glatz

Niemieckie Towarzystwo Społeczno-Kulturalne w Kłodzku

57-300 Kłodzko, ul. Łukasińskiego 11

E-Mail: hulbrich@op.pl Tel./Fax: 0048 74-871 4361

Internet: Neues aus Schlesien Konto In Deutschland DE76 4945 0120 111 255 2854

Liebe Leser dieser Seite.

Der Vorstand des DFK Glatz wünscht allen ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und

für das Neue Jahr vor allem Gesundheit.

Zum Jahresende möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Mitgliedern und Unterstützern bedanken.

Ohne die Mitgliedsbeiträge und Spenden könnten wir viele Projekte in der schlesischen Heimat nicht durchführen. Wir helfen damit natürlich auch unseren bedürftigen Mitgliedern, die mit einer Minimalrente sich teilweise die Winterkohle nicht kaufen können. Oft sind es Frauen aus der Landwirtschaft deren Männer verstorben sind. Aber auch Kinder wie unsere Wiktoria, die mit nur einem Arm und einem Stumpf Bein zur Welt kam werden unterstützt.

Unser neuestes Projekt sind die Gräber der Bergmänner aus dem Grubenunglück der Rubengrube 1941. Die Gräber sind in einem desolaten Zustand, einige Namen sind kaum noch lesbar. Verhandlungen mit der Stadt Neurode, dem Friedhofsamt und der Denkmalbehörde laufen und ich bin sicher im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen zu können.

Nach einem arbeitsreichen und erfolgreichen 2018 hoffen auch wir zum bevorstehenden Fest auf ein wenig Ruhe und Zeit zur Besinnung, aber der nächste Chortermin ist schon am 28.12. Das Weihnachtskonzert in Bad Salzbrunn mit Chören aus Deutschland, Oppeln und Glatz.

Bleiben Sie uns und der schlesischen Heimat treu.

Ihr / Euer

Horst Ulbrich

11.12.2018

Zum Nikolaustag Einladung im Kinderheim Wartha.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:42

Bei meinen vielen Terminen am Nikolaustag eine Einladung schon um 12 Uhr in das Kinderheim in Wartha. Geladen waren viele Unterstützer des Heimes, wie auch Politiker des Stadtrates und der Oberkreisdirektor aus Glatz. Wir unterstützen mehrere Kinderheime mit Hilfsgütern unserer Sponsoren aus Deutschland, wie auch das Kinderheim in Wartha. Auch hier hatten wir einige Süßigkeiten im Gepäck.

      

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Alle Gäste wurden von der Direktorin des Heimes begrüßt. Danach kam der Nikolaus, hier zu den Erwachsenen und verteilte, von der Bastelgruppe des Heimes hergestellte Engel aus gebrannten Ton. Kinder und Erwachsene des Heimes sorgten für ein buntes Programm mit Tanz und Gesang. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt, denn es gab ein gutes Mittagessen, sofort gefolgt von Kaffee und Kuchen.

      

Das war uns ganz recht, denn so konnten wir gegen 15 Uhr zum nächsten Termin eilen. Wir unterstützen übers Jahr mehrere Kinder- wie auch Altenheime, sowie das Krankenhaus in Glatz und die Schule für behinderte Kinder. Immer wieder eine logistische Herausforderung bei der Verteilung. Zum Fest dann die vielen Einladungen für die Unterstützung über das ganze Jahr.

Bericht

Horst Ulbrich

Weihnachten beim DFK Waldenburg.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:13

Wie jedes Jahr sind auch die Glatzer Sänger beim Fest des DFK Waldenburg.

In festlichem Ambiente im Theater Bad Salzbrunn fand die Feier statt.

      

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Nach der Ansprache und Begrüßung der Vorsitzenden Frau Stempowska trat zunächst der Chor Freundschaft des DFK Waldenburg auf. Danach Bühne frei für die Glatzer Sänger, die außer Weihnachtsliedern auch Außergewöhnliches zeigten. Ein Kauderwelsch aus Deutsch, Polnisch und Englisch zu der Melodie, Frohe Weihnacht überall. Dazu kam erstmalig unsere neue Musikanlage zum Einsatz die erforderlich wurde, da unser Chorleiter Marek wegen Krankheit uns nicht mehr begleiten kann.

Nach den Glatzer Sängern brachten die Vorsitzenden des DFK Glatz auch ein Schmankerl in Pauersch, wie der deutsche Dialekt in Schlesien bezeichnet wird.

                  

Kinder und Jugendliche zeigten danach ein buntes Programm mit Tanz und Gesang, bevor der Nikolaus auf der Bühne erschien und alle Kinder mit Süßigkeiten beschenkte.

      

Aber wer hatte sich denn da unter die Kinder gemischt?

Allerdings ohne Erfolg denn es gab vom Nikolaus kein Geschenk an Erwachsene.

Nach Kaffee und Kuchen wurde noch gemeinsam gesungen. Aber auch alle Gäste bekamen dann doch ein Geschenk. Langsam mussten wir auch an den langen Heimweg nach Glatz denken und bestellten den gemieteten Bus näher an das Theater.

Auf der Rückfahrt wurde, wie immer weiter gesungen bis wir bei Schneetreiben endlich in Glatz angekommen waren. Eine stressige Zeit, aber so ist es zu Weihnachten in der Grafschaft immer.

Bericht

Horst Ulbrich

Adventsfeier bei unserer Ortsgruppe DFK Kudowa.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:32

 

Nach dem Termin in Bad Salzbrunn am 8.12, gleich am nächsten Tag die Feier unserer Ortsgruppe und hier kommt traditionsgemäß auch der Nikolaus.

      

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Schon zu Beginn war der untere Raum mehr als voll und es gab Platzprobleme, sogar in der 2. Reihe. Auch dort habe ich viele Freunde und es ist immer wieder schön viele gesund anzutreffen. Eine besondere Freude ist immer Frau Duchacova wieder zu sehen. Sie ist 96 Jahre alt, bei bester Gesundheit und spricht immer noch drei Sprachen. Sie war als Deutsche wohl zunächst lange in Polen, ist aber über die Grenze in der Nähe von Tscherbeney nach Tschechien umgezogen. Sie läuft immer noch ohne jegliche Hilfe und sogar der behandelnde Doktor, zu dem sie als Gesunde nicht mehr gehen will, hat ihr mindestens 100 Jahre garantiert. Na das ist doch wohl auch erstrebenswert. Es freut mich immer wieder meine Freundin, wie ich sie bezeichnen darf, gesund wieder zu treffen.

   

Die Feier war sehr gut vorbereitet von Maria und Jaroslav. Die Nachbarin hatte schon vorher den Ofen geheizt und einige Vorbereitungen getroffen. Maria hatte auch in drei Sprachen Weihnachtslieder für alle kopiert und so wurde international gesungen. Nach Kaffee und Kuchen kam, wie jedes Jahr der Nikolaus und dank der Spenden aus den Kirchengemeinden bei Berlin und unseren Beiträgen kam er auch mit kleinen Geschenken für jeden. Jaroslav und seine Nichte als Engel waren wieder überzeugend.

Ich hatte nach den Informationen von Elisabeth Kynast, die erstmalig wegen Krankheit nicht dabei war, auch Briefe mit finanzieller Hilfe für ganz bedürftige dabei, die mit den Tüten verteilt wurden.

      

Wieder ein schönes Treffen der Deutschen im Grenzbereich Polen und Tschechien.

Bericht

Horst Ulbrich

Heute, 11.12. eine Einladung bei der Gruppe der MS Betroffenen im Kloster Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:54

 Leider konnten nicht alle kommen denn das Wetter war sehr schlecht, andere fehlten wegen der Verschlechterung der Krankheit. Bewundernswert sind immer wieder die Kranken, die wissen was sie erwartet, trotzdem fröhlich singen und mir immer wieder zeigen, wie glücklich wir sein sollten, weil wir gesund sind. Ein Gut, das man als nicht Betroffener nicht einordnen kann.

Wir waren eingeladen, weil wir übers Jahr immer wieder mit Hilfsmitteln unterstützen können, wo es nötig ist wie auch bei dem Fest. Ein bedürftiger Mann benötigt eine Knieorthese, weil die Beine ihn kaum noch tragen können und er bald einen Rollstuhl benötigt. Die Knieorthese muss er selbst bezahlen und die kostet 700,- Zloty die er kaum aufbringen kann.

Zum Glück haben wir genau das Passende am Lager und morgen bekommt er seine Hilfe.

      

Bemerkenswert ist: Das Kreuz der Deckenmalerei schaut jeden an, egal in welchem Winkel des Raumes man sich befindet. Eine besondere Kunst aus dem 17. Jahrhundert.     Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Die Weihnachtsfeier begann zunächst mit einem Gebet und der Verteilung der Oblaten. In Polen eine Tradition. Man geht herum wünscht jedem eine frohe Adventszeit und jeder bricht ein Stück der Oblate ab die man verzehrt.

Danach gab es ein sehr üppiges Essen mit Bartszcz, eine rote Rübensuppe, scharf gewürzt. Danach Fisch und Kraut und allerlei Beilagen. Im Anschluss dann Kuchen und Kaffee. An Abnehmen ist da nicht zu denken.

Immer wieder eine Freude die Menschen mit Gottvertrauen und zufrieden zu erleben. Auch ein Pater des Klosters ist betroffen mit einem Schicksal dass nicht zu ändern ist, dessen sind sich alle bewusst.

                 

Einen weiteren Termin im Neuroder Kulturhaus zu einer Ausstellung haben wir nicht mehr geschafft. Diese Menschen waren uns wichtiger.

Bericht

Horst Ulbrich

6.12.2018

Der polnisch-deutsche verein in Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:47

Am 5.12. hatte der polnisch-deutsche Verein in Glatz zu einem Referat über die Geschichte des Dorfes Droschkau geladen. Auch dort in dem kleinen Dorf gibt es einen sehr aktiven Verein. Herr Fischer aus Texas und Deutschland hat die Dorfchronik in zwei Büchern festgehalten und ist sehr verbunden mit seinem Heimatdorf. 

      

Zur Kenntnis:

Es gibt außer unserem DFK Glatz auch den polnisch-deutschen Verein in Glatz / Klodzko. Ein kleiner aber sehr aktiver Verein. Dieser ist eng verbunden mit dem deutsch-polnischen Verein in der Partnerstadt Bensheim. Es finden jährliche Treffen der Verbindung mit Bensheim statt, zu denen auch wir eingeladen werden. Aber auch wir in Glatz pflegen untereinander gute Kontakte. Einige von dort sind auch unsere Mitglieder und singen in unserem Chor, meine Frau und ich sind dort Mitglied und so sind wir gemeinsam eine sehr gute Verbindung zwischen den Völkern.

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Wie wir kümmert sich unser Partnerverein um die Geschichte vor 1945. Einige Beispiele sind das Mausoleum des Glatzer Baumeisters Andreas Ernst, oder die Historie der Stadt Glatz. Wir bemühen uns zur Zeit um die Gräber der Bergmänner in Neurode, die bei einem Grubenunglück zu Tode kamen. Der Vorsitzende Jurek Zelaszkiewicz des anderen Vereins kümmert ich um die deutschen Gräber an der historischen Holzkirche in Steinbach, in der Nähe der Grenze zu Tschechien. Dort sind noch alle deutschen Gräber vorhanden, aber in schlechtem Zustand. Bei all unseren Erfolgen des DFK Glatz in diesem Jahr möchte ich hier auch einmal den polnischen Verein bekannt machen, der sich sehr um deutsche Gebäude, Denkmäler, den jüdischen Friedhof und wie hier beschrieben, sich den deutschen Gräbern in Steinbach widmet.

Allen Freunden des polnisch-deutschen Vereins für die Mühen deutsches Kulturgut zu erhalten und der Bevölkerung bekannt zu machen, einen herzlichen Dank.

Bericht

Horst Ulbrich

3.12.2018

Weihnachtsfeier des DFK Glatz am 1.12.2018

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:54

In diesem Jahr leider so früh, um mit anderen Terminen keinen Konflikt zu haben. Am 8.12. sind wir schon zur nächsten Feier in Waldenburg unterwegs und am 9.12. feiert unsere Ortsgruppe DFK Kudowa.

Zu unserer Feier haben wir uns zunächst zu einem Gottesdienst um 13 Uhr in der Kirche der Klarissen eingefunden. Zelebriert von unserem Pater Dr. Marian Arndt, der auch später an unserem Fest teilgenommen hat.

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Danach ging es mit bestellten Bussen zum Restaurant Na Slaku in Bad Altheide. Nur dort haben wir noch die Möglichkeit einen Saal mit bis zu 100 Personen für unsere Feiern zu mieten.

   

Zunächst gab es ein kräftiges Mittagessen, denn viele waren seit dem frühen Morgen von weit her angereist und ich hatte schon Bedenken wegen der schlechten Straßenverhältnisse. Es hatte auf gefrorenen Boden geregnet.

Aber fast alle waren pünktlich und so konnten wir außer unseren Mitgliedern auch den Chor aus Waldenburg und eine Abordnung unserer Ortsgruppe begrüßen. Besonders gefreut hat uns die Anwesenheit der Abordnung aus zwei Kirchengemeinden bei Berlin. In den Kirchengemeinden Buckow und Königswusterhausen wurde auch in diesem Jahr für unsere Bedürftigen gesammelt. So können wir zum Fest wieder Backzutaten und kleine Geschenke bei unseren Krankenbesuchen verteilen.

   

Nach dem Essen gab es ein buntes Programm der Chöre, wir konnten dabei unsere neue Verstärkeranlage zum ersten Mal einsetzen. Leider ist unser Chorleiter Marek schon wieder im Krankenhaus. Ein lustiger Mundartvortrag zur Gitarre wurde von Heinz-Peter Keuten und Horst Ulbrich vorgetragen.

   

Nach der Kaffeepause gab es, der Tradition entsprechend, kleine Geschenke für alle. Besonders geehrt wurden vom Vorsitzenden Frau Stempowska für ihren ständigen Einsatz für die Gemeinschaft, der Kassierer und Vizevorsitzende H.-P. Keuten, der sich das ganze Jahr mit den immer komplizierter werdenden Abrechnungen befassen muss, Frau Ulbrich für ihren Einsatz in der Sozialarbeit des Vereins, aber auch mit Übersetzungen und Organisationen der Projekte anderer DFKs hilfreich ist. Natürlich wurde auch unsere Olga mit Blumen geehrt, die jeden Samstag im Jahr zur Verfügung steht, putzt, kocht und für die Ordnung in der Geschäftsstelle sorgt. Mirek Schwate organisiert selbst Projekte wie den Deutschen Lyrikwettbewerb, er sorgt außerdem für die Technik im Hause. Alle bekamen Blumen und kleine Präsente. Der Vorsitzende Horst Ulbrich bekam dann von den Mitgliedern einen Pokal und einen Panamahut. Hatte doch das MDR Fernsehen aus Sachsen/Deutschland und das Schlesienjournal aus Oppeln ausführlich über Glatz berichtet. Und die Zeitung „Das Wochenblatt“ schrieb sogar auf der Titelseite: Der DFK Glatz ist einer der aktivsten in ganz Polen.

Danach wurde gemeinsam gesungen, denn es waren über 80 kleine Liederhefte gedruckt worden, die auch jeder mit nach Hause nehmen durfte. Wir hoffen, dass dann auch dort ein deutsches Weihnachtslied gesungen wird.

Der Rest des Nachmittags wurde zu Gesprächen und Kontakten untereinander genutzt, da viele der älteren Mitglieder nur noch selten am Vereinsleben teilnehmen können. Viele werden von uns auch zur Weihnachtsfeier abgeholt und nach Hause begleitet.

Am frühen Abend traten dann alle den Heimweg an, denn das Wetter war der Jahreszeit entsprechend.

Bericht

Horst Ulbrich

23.11.2018

DFK im Schlesienjournal.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:26

Achtung Ankündigung!

Nach unserem DFK Beitrag  im  Wochenblatt auf der Titelseite war nun auch das Fersehteam des Schlesienjournals bei uns. Gesendet wird in ca. einer Woche, eventuell auch eine Woche später.          Wen es interessiert:

Schlesienjournal                im Internet.

Eine stressige Zeit mit dem Filmleuten und dazu der Wettbewerb deutsche Lyrik. Auch die drei Weihnachtsfeiern sind in der Planung.

Wir sind aber erfreut, dass die Öffentlichkeit sich für unsere Arbeit interessiert.

Grüße aus Glatz

Horst Ulbrich

Wettbewerb Deutsche Lyrik in Habelschwerdt.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:10

Ziel des Projektes ist, unter völkerverbindenden Aspekten deutsche Lyrik in den polnischen Schulen weiterhin zu verbreiten, damit sich deutsche und polnische Schüler mit deutscher Dichtkunst beschäftigen. Ein zusätzlicher Beitrag zu unseren Deutschkursen für deutsche Mitglieder. Dazu wurde in 31 Schulen mit einem Plakat Werbung gemacht, auch viele Schulen zu Kontaktgesprächen besucht, denn nicht alle Direktoren waren von vornherein positiv gestimmt. Nachdem alle Meldungen mit den geplanten Vorträgen bei uns eingetroffen waren, mussten von allen Vorträgen Kopien für jedes Jurymitglied zur Kontrolle gefertigt werden.

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Zu Beginn sprach der Schuldirektor und Professor hab. Dr. Dr. Piotr Chruszczewski der Uni Breslau. Herr Ulbrich DFK Glatz begrüßte danach alle Teilnehmer und wünschte einen guten Verlauf. Es wurde das Grußwort der Konsulin Frau Fisel-Rösle vorgelesen, die auch die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hatte. Herr Schwate hielt zunächst ein Referat zu deutscher Lyrik und deren Bedeutung und leitete danach auch die Durchführung der Veranstaltung. Der DFK Vizevorsitzende, Herr Keuten, selbst Lehrer an der Schule, hatte für den Austragungsort die schöne Aula der Schule gesorgt,  für die Bewirtung der Jury durch die Schule gesorgt.

      

56 zum Test angemeldete Schüler zeigten dann ihr Können in 4 Kategorien. Es nahmen Schüler der Grundschulen, Fachschulen und Lyzeen teil und zeigten teilweise ein hohes Niveau ihrer Vorträge. Auch dieses Mal gab es Paare, die im Wechsel mit guter Betonung und Mimik, teilweise sogar mit entsprechenden Kostümen vortrugen.

Bwertet wurde von der Jury

  1. leichter oder schwieriger Vortrag

  2. flüssig oder mit Hilfe vorgetragen

  3. Mimik, Gestik

  4. Extras wie Kostüme, Bewegung.

Bewertet wurde nach einem 10 Punkte System. So gab es dann bei einer Kategorie 2 zweite Plätze und wir mussten einen weiteren Preis ausgeben.

      

In der Pause, als die Jury sich zur Bewertung zurückzog, hatte die Schule ein Musikprogramm der Schüler vorbereitet.

Alle Teilnehmer, auch die Musiker, bekamen eine Urkunde, um sich weiterhin zu motivieren. Wieder ein voller Erfolg nach monatelanger Vorbereitung.

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Aber der Erfolg zeigt, dass es sich lohnt solche Projekte in der heutigen Zeit zu planen und durchzuführen.

Bericht

Horst Ulbrich

11.11.2018

Präsentation zum Gedenktag des Brandanschlags der Synagoge in Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:02

 

Ein voller Saal interessierter Bürger im Museum zur Präsentation der Reichskristallnacht von Gerhard Roese.

      

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Gerhard Roese (geb. 14. Februar 1962 in Darmstadt) – deutscher Bildhauer, Kunsthistoriker und Architekt berichtete in seiner spannenden Präsentation über den Brandanschlag, aber auch über den mutigen jungen Mann aus Glatz, der trotz absolutem Dokumentationsverbot viele Bilder vom Brand der Synagoge gemacht hat.
Die Präsentationen erinnerte an das Schicksal der Synagoge in Glatz und die beginnende Judenverfolgung. Das Objekt, das 1938 aus dem Panorama der Stadt verschwand. Die Synagoge wurde nach Plänen des Breslauer Architekten Albert Grau (1837–1900) in den Jahren 1884 / 1885 im Stil des Historismus erbaut.

      

Am 9. November 1938 wurde die Synagoge durch einen Brandanschlag der Nazis zerstört. Die Geschichte von Ruth Prager und Shoshana Efrati, die während der Präsentation diskutiert wurde, ist die Geschichte der Frauen aus Glatz, die sich noch an die Synagoge erinnern.
Der im Jahre 1995 aufgestellte Gedenkstein mit einer Bronzetafel erinnert in mehreren Sprachen an die zerstörte Synagoge. Die Inschrift lautet: „Hier stand die Glatzer Synagoge, entweiht und verbrannt durch die Nationalsozialisten in der Pogromnacht des 9. November 1938.“   

Eine umfassende Dokumentation der beginnenden Judenverfolgung durch die Nazis. Der Bürgermeister und Vertreter der jüdischen Gemeinde bedankten sich bei dem Referenten.

Das Modell der Synagoge aus Aluminiumguss verbleibt im Museum mit der gesamten Ausstellung.

      

Nach der Veranstaltung trafen wir uns noch mit Vertretern der jüdischen Gemeinde im Hotel Korona zu einem Abschlussgespräch.

Bericht

Horst Ulbrich

9.11.2018

Gräber der Bergmänner nach Grubenunglück in Hausdorf.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:32

Es sind zum Glück weitere Spenden für das Projekt eingegangen und nun bin ich in den Vorbereitungen für die Restaurierung.

Die erste Besichtigung auf dem Friedhof bremste meine Euphorie ein wenig, denn ich wurde nach meiner Erkundigung sofort auch auf die anderen deutschen Grabmale angesprochen. Aber dazu später.

      

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Nach ersten Gesprächen mit dem Friedhofsamt ist die Prozedur folgende:  Ich versuche so schnell wie möglich einen Termin beim Bürgermeister zu bekommen, denn scheinbar gab es ein Abkommen mit der Stadt Castrop-Rauxel zu dem Gräberfeld der Bergmänner. Ich denke nicht, dass die Gräber vor einer Renovierung neu zu erwerben sind. Das ergeben die Verhandlungen mit dem Bürgermeister, das Friedhofsamt hält sich da raus. Danach muss das Denkmalamt informiert werden was geplant wird. Haben wir auch die Zustimmung können wir im Frühjahr beginnen. Zu Klären bleibt noch, wo sind die Grabplatten geblieben.

      

Wer letztendlich die Grabplatten entfernt hat wird sich schwer herausfinden lassen. Viele Grabsteine, wie in Eckersdorf wurden, zu kommunistischen Zeiten, zum Straßenbau verwendet. Später haben auch Deutsche bei ihren Besuchen transportable Inschriften und Grabplatten mitgenommen. Wer kann da zur Aufklärung beitragen? Auch den Bürgermeister in Castropp-Rauxel werde ich dazu befragen.

Ein weiteres Problem auf dem Friedhof sind die beiden großen Grabmale der Familien Rose und Nave. Letzter Name ist schlecht zu erkennen. Wer kann mir dazu Angaben machen, eventuell auch den Kontakt zu den Familien herstellen. Die Familien können das Grab weiterhin nutzen, wenn jemand in der Heimaterde begraben werden möchte. Hier wird man nicht vergessen wie am Blumenschmuck der deutschen Grabmale zu sehen ist. Beide sind gut erhalten aber total verdreckt vom damaligen Kohlenstaub. Mit einem Sandstrahler ist das in einem Tag erledigt und alles ist wie neu. Wir haben das am Denkmal in Schwenz und bei Heinrich Bender mit Erfolg praktiziert.

      

Nun muss man wissen, dass der Totenkult in Polen ein ganz besonderer ist und an Allerheiligen kommen die Menschen aus ganz Europa, um zum Grab ihrer Lieben zu gehen und in stillem Gebet zu verharren. Alle Gräber werden ganzjährig gepflegt und besucht. Dazu passen unsere alten, noch erhaltenen deutschen Grabmale überhaupt nicht mehr und das ärgert die vielen Besucher des Friedhofs. Schauen wir mal ob wir das ändern können.

Nach Renovierung wird  der Bergmannsverein Neurode und Schlegel mit Uniform an der neuen Einweihung teilnehmen. Auch die Bergmannskapelle wird spielen. Zusage unseres Onkels der 2. Direktor der Grube Neurode bis zum Ende war.

Ich bitte alle Leser dabei zu helfen.

Bericht

Horst Ulbrich

5.11.2018

Filed under: Allgemein — admin @ 15:13

Liebe Leser!

Diese Website BLOG „Grafschaft Glatz (Schlesien) – Neues aus Schlesien“ erreichen Sie unter der Internetadresse:

http://blog.grafschaft-glatz.de/

Bitte diese Internetadresse komplett in die Adresszeile des Browsers (z.B. Edge, Firefox, Chrome oder Opera) eingeben.

Beste Grüße
Christian Drescher

3.11.2018

Liebe Freunde dieser Internetseite.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:56

Deutscher Freundschaftskreis

Deutsche sozial-kulturelle Gesellschaft

Kreisverband Glatz e.V.

Niemieckie Towarzystwo Społeczno-Kulturalne w Kłodzku

57-300 Kłodzko, ul. Łukasińskiego 11

E-Mail: hulbrich@op.pl Tel./Fax: 0048 74-871 4361

 

Liebe Freunde der Grafschaft Glatz.

Ja, es ist eine hektische Zeit. Nach dem großen Aufwand, der für unser Jubiläumsfest 25 Jahre DFK Glatz nötig war, und weil ich fast gleichzeitig mit dem Filmteam MDR die ganze Woche unterwegs war, ist zu Hause vieles liegengeblieben.

Sendezeit 24.11. um 18.15 Uhr beim MDR Sachsen.

Wir danken dem Vorstand unseres Dachverbandes VDG, dass sie unsere Vorhaben unterstützen und wir zur Präsentation unserer Projekte in der Öffentlichkeit einen neuem Beamer finanziert bekamen. Zur Weiterentwicklung unseres Chores nun auch eine Gesangsanlage. Unser alter Bandrecorder hat damit endlich ausgedient.

Am Samstag, dem 17.11. kommt ein weiteres Filmteam vom Schlesien Journal in unsere DFK-Geschäftsstelle nach Glatz.

Auch sie wollen über unsere Arbeit berichten und es freut uns, dass man unsere Bemühungen für die deutsche Minderheit, aber auch für die Verständigung der Völker einem größeren Publikum vermitteln wird. Leider ist aus Deutschland immer noch wenig Resonanz, obwohl wir über 40 Einträge auf unserer Internetseite mit den Aktivitäten des DFK Glatz in der Heimat unserer Eltern publizieren, aber in der hiesigen Presse wird über uns berichtet. Das nächste, große Projekt werden die Bergmannsgräber in Neurode sein. Bisher sind 750,- € zusammengekommen und ich bin dabei die Modalitäten der Renovierung zu erkunden. Zu beachten ist, nach dem Kommunismus gibt es neue Verordnungen, auch zu den Besitzverhältnissen. Da wir vor einiger Zeit mit der Unterstützung von Fam. Sich ein ganzes Haus in der Friedhofstraße renoviert haben, wird die Stadt sich voraussichtlich wohlwollend zeigen. Einen guten Restaurateur habe ich ausfindig gemacht, die Arbeiten werden allerdings erst im Frühjahr beginnen können. Die bisher gespendeten Gelder werden für die 53 Gräber auch nicht ausreichen. Wer das Vorhaben unterstützen möchte, bitte Spende mit Stichwort Bergmannsgräber.

Wir geben uns trotz minimaler finanzieller Ausstattung viel Mühe deutsche Kultur in der Heimat unserer Eltern zu erhalten und zu zeigen. Natürlich kümmern wir uns um die Erhaltung der Muttersprache in 5 Deutschkursen für die Generationen, die nach dem Krieg geboren wurden. Danke allen Spendern, die uns immer wieder finanziell unterstützen. Ohne Euch wäre vieles nicht möglich in politisch schwierigen Zeiten. Leider sterben viele Grafschafter, die uns jahrelang geholfen haben. Deshalb erlauben wir uns um Unterstützung zu bitten.

Ko. DFK in Deutschland:

DE76 4945 0120 111 255 4349

Allen ein Vergelt`s Gott

Horst Ulbrich

Allerheiligen in Schlesien 2018.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:27

Der Totenkult im heutigen Polen ist wirklich ein ganz besonderer und, da ich im Westen Deutschlands geboren bin, habe ich das früher so nie erlebt.

In Eckersdorf, Kreis Glatz wurden viele meiner Familienmitglieder vor 1945 begraben. Seit über 20 Jahren wohne ich nun im Nachbardorf Schwenz und als Rückkehrer in die Heimat meiner Eltern erlebe ich dort jedes Jahr an Allerheiligen den gleichen Ablauf.

      Denkmal  Heinrich Bender oberhalb von Eckersdorf.

Zunächst eine kath. Messe in der Kirche um 12 Uhr, dann die Prozession mit 5 Stationen auf dem Friedhof. Alle Menschen stehen in stillem Gedenken am Grab ihrer Lieben und werden am Ende der Prozession vom Ortspfarrer gesegnet. Am Abend kommen alle Besucher noch einmal, wenn die Dunkelheit anbricht, um weitere Kerzen für die Nacht aufzustellen und dann gibt es immer viel zu erzählen, denn Polen kommen zu Allerheiligen aus ganz Europa nach Hause.

      

Für mich immer wieder ein bewegendes Erlebnis, hier werden die Verstorbenen nicht vergessen.

Noch eine Bemerkung:

Auch meine Schwester und meine Cousine wollten in der Heimaterde begraben werden. Ihre Urne ist aus Deutschland an den Bestatter in Eckersdorf geschickt worden und sie sind in ihrem Heimatdorf auf unserem Familiengrab beerdigt worden. Wer in der Heimaterde seine letzte Ruhe finden möchte, wir können das organisieren.

Bericht

Horst Ulbrich

Hier möchte ich noch ein Gedicht von Erhard Gertler zu Allerheiligen einfügen.

 

Gedanken beim Heimattreffen

Wer weiß noch was? – Wie sieht es aus,

Im Heimatdorf, um’s Vaterhaus?

Denn wissen möcht‘, bevor ich geh‘,

Was da, – was neu, – ich nicht mehr seh‘?

Wir alle gehen den Weg zurück,

In’s Vaterhaus, oh, welch ein Glück.

Des Lebenslauf, kein Einerlei,

War’s gut, – war’s schlecht, – es ging vorbei.

War nötig alles, was geschah?

Gedanklich ist es wieder da.

Gedanklich bäumt sich alles auf!

Nur Ohnmacht heißt der Lebenslauf.

Doch nun zu der Zufriedenheit,

Gesellt sich die Bescheidenheit.

Mögen Wege wir verschieden gehn,

Am Ende‘ … nur ein Weg….. der zu geh’n.

Erhard Gertler

29.10.2018

Eine Woche unterwegs mit dem Aufnahmeteam des Fernsehsenders MDR Dresden.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:43

Schon vor Jahren hatte man mich gebeten, als Berater bei einem Film über die Grafschaft Glatz zu helfen.

Bevor das Kamerateam am 22.10. angereist ist, war ich dieses Mal mit der Autorin Frau Riedel schon einen Tag auf Motivsuche unterwegs. Ich habe das gern gemacht, denn ich bin natürlich daran interessiert, dass die Heimat ins rechte Bild gesetzt wird.    

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Mit der Anreise des gesamten Teams wurde es dann hektisch. Das Wetter war teilweise schlecht und mit viel Nebel sind Außenaufnahmen kaum möglich, also musste oft morgens alles umgestellt werden und meine Aufgabe war es dann Drehtermine neu zu verhandeln oder zu einem festen Termin wieder abzusagen. Die bekannte Moderatorin Frau Beate Werner stand auch nur 3 Tage zur Verfügung, da sollte alles gut geplant sein. Gedreht wurde auf meinen Vorschlag auch am Wittigmuseum. Papiermuseum, Wölfelsgrund, die letzte Glashütte mit der Herstellung von Kristallglas waren die nächsten Termine.

         

Die Bergwacht ist mit der Moderatorin auch auf den Schneeberg gefahren, wo es tatsächlich zu schneien begann. Annaberg, die Kuranlage in Bad Reinerz und anderes wurde aufgenommen. Auch an unserem 25. Jubiläumsfest des DFK am 27.10. war das Team bei uns und die beiden Chöre haben das Lied „ Und in dem Schneegebirge“ gesungen. Ich denke genug Material, um daraus wieder einen schönen Heimatfilm zu fertigen. Nun sind noch gut 2 Wochen zum Zurechtschneiden und vertonen, denn Sendetermin ist am 24.11.2018 gegen 18 Uhr beim MDR Sachsen.

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Bitte nicht verpassen. Was am Ende zu sehen sein wird? Lassen wir uns überraschen.

Bericht

Horst Ulbrich

Jubiläumsfest des DFK Glatz 2018.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:52

Am 27.10.2018 feierte der DFK sein 25-jähriges Jubiläumsfest, gemeinsam mit dem jährlich stattfindenden Oktoberfest.

Dieses Mal hatten wir auch wichtige Persönlichkeiten eingeladen und so gaben sich der Vizebürgermeister von Bad Altheide Herr Kupiec, vom Vorstand VDG in Oppeln Herr Stefaniak , begleitet von Frau Wittek VDG die Ehre. Eingeladen hatten wir auch die Vorsitzenden der DFK`s aus Niederschlesien, die sich schon am Vormittag zu einer Sitzung in unserem Büro trafen, um engere Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zu planen. Aber auch Themen, wie die immer komplizierter werdenden Antragsverfahren und die finanzielle Ausstattung unserer Gesellschaften waren ein Thema. Am Fest nahmen außer unseren Mitgliedern aus Glatz auch eine Abordnung unserer Ortsgruppe DFK Kudowa und der Chor Freundschaft vom DFK Waldenburg teil und mit über 90 Teilnehmern war der Saal gut gefüllt.

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Wir begannen traditionsgemäß mit einem deutschen Gottesdienst schon um 12 Uhr in der Kirche der Klarissen in der Nähe unserer Gesellschaft, zelebriert von einem Franziskanerpater aus Glatz.

Mit bereitgestellten Bussen ging es dann weiter in das Restaurant unserer Freunde, „Na Slaku“ nach Bad Altheide. Zu Beginn dann sofort ein kräftiges Mittagessen, da viele Gäste einen weiten Weg zu uns hatten und seit dem frühen Morgen unterwegs waren.

      

Nach der Begrüßung der Gäste ergriff Frau Wittek das Wort mit einer Grußbotschaft des Vorsitzenden VDG, Herrn Gaida, und überreichte eine Urkunde zu unserem Jubiläum mit dem Wunsch, der DFK Glatz möge auch in Zukunft so aktiv sein und sich weiter entwickeln. Auch der Bürgermeister wünschte in einem Grußwort unserer Veranstaltung ein gutes Gelingen. Für eine kurze Unterbrechung sorgte ein deutsches Fernsehteam vom MDR aus Dresden und bat die Chöre vor das Haus, das im bayrischen Stil gebaut ist und als gute Kulisse diente. Dort sangen wir das Lied „Und in dem Schneegebirge“. Die Ansage mit der Moderatorin Frau Werner vom MDR hatte mit mir schon Tage vorher am Wasserfall in Wölfelsgrund stattgefunden. 

Sendezeit: MDR Fernsehen am 24.11. gegen 18 Uhr.

Nach mehrmaligen Singen mit verschiedenen Kameraeinstellungen war dann auch das Kamerateam mit dieser Aufnahme zufrieden und die Sänger konnten zurück zur Feier, wo in der Zwischenzeit die bekannte Schlagersängerin

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Frau Eleonora Bouje die Gäste unterhalten hatte. Nach dem Auftritt des Chores Freundschaft aus Waldenburg haben auch die Glatzer Sänger einen Teil ihres Repertoires vortragen können. Leider ist unser Chortrainer sehr krank und wird voraussichtlich in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen.

      

Wir mussten mit einem alten Bandgerät als Playback vorliebnehmen, aber der Applaus der Gäste hat uns gezeigt, dass unser Vortrag improvisiert, aber doch gelungen war. Wegen der kurzfristigen Erkrankung unseres Mareks, der immer den Chor auf dem Keybord begleitet hat, waren wir ganz ohne Vorbereitung in diese Situation geraten. Eine  Zweimannband spielte, nach Kaffee und Kuchen, abwechselnd mit der Sängerin Eleonora zum Tanz, und so begann der gemütliche Teil.

   

Gefeiert wurde bis ca. 23 Uhr, als der Wirt wegen der Übernachtungsgäste um etwas mehr Ruhe gebeten hatte. Mit den Gästen, die wegen der Entfernung übernachtet hatten, haben wir am nächsten Morgen noch gemeinsam gefrühstückt, um sie danach zu verabschieden. Nach den Aufräumarbeiten konnten auch wir endlich nach Hause, um nach einem gelungenen Fest endlich etwas Ruhe zu finden.

Bericht

Horst Ulbrich

23.10.2018

16. deutsch-polnisches Chortreffen „Beati Cantores“ in Waldenburg/Niederschlesien

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 04:28

      

Wie jedes Jahr um diese Zeit, fand am 20.10.2018 zum mittlerweile 16. Mal das vom DFK Waldenburg organisierte Treffen von Chören aus Polen und Deutschland statt. Leider war in diesem Jahr das Kurtheater in Bad Salzbrunn mit einer anderen Veranstaltung belegt und so hatte die Vorsitzende Doris Stempowska in die evangelische Kirche von Waldenburg eingeladen.

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Der dortige Pfarrer war sofort mit dem Austragungsort in seiner Kirche einverstanden und es kamen Chöre aus Magdeburg, dem Erzgebirge, Krappitz, Breslau, Glatz und Waldenburg (Kirchenchor „Millenium“), um in seinem Gotteshaus ihre Sangeskünste zum Besten zu geben. Gastgeber war erneut der älteste DFK Niederschlesiens, der DFK Waldenburg, mit seinem Chor „Freundschaft“. 

   

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  Angesichts des ungewohnten Austragungsortes mussten wir kurzfristig das Repertoire der Glatzer Sänger umstellen und an das kirchliche Ambiente anpassen. So sangen wir zunächst das Kyrie unseres Glatzer Komponisten Ignaz Reimann, gefolgt von „Ein schöner Tag“ (deutsche Version des Gospels „Amazing Grace“) und dem allseits bekannten Kanon „Dona Nobis“ von Mozart. Zum Schluss dann noch etwas anderes mit „ Sierra Madre del Sur“, das den Zuschauern aber wohl besonders gefallen hat, was am Applaus und den Gesprächen nach dem Konzert zu erkennen war.

In der Pause wurde noch ein Film präsentiert, ein deutsch-polnisches Schülerprojekt, der über das Leben und den tragischen Tod des Priesters Josef Sikora aus Görbersdorf im Waldenburger Land berichtet, der am Weihnachtsfest 1945 ermordet wurde und zu dessen Ehren erst jetzt dank des Engagements der ehemaligen deutschen und der heutigen polnischen Dorfbewohner ein Denkmal errichtet wurde.

Da es während des Konzerts in der unbeheizten Kirche recht kalt war, hat uns die warme Suppe, die danach im Pfarrhaus gereicht wurde, sehr gut getan. Nach Kaffee und Kuchen und Gesprächen mit vielen Freunden bestiegen wir unseren Bus für die Heimfahrt und kamen pünktlich in Glatz an, denn einige unserer Frauen, die als Krankenschwestern tätig sind, mussten sofort weiter zum Dienst.

Bericht

Horst Ulbrich

19.10.2018

Liebe Freunde dieser Seite.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:36

Eilmeldung:

Am 18.10. erreichte mich ein Telefonat aus Deutschland. Angeblich die Tochter von Helmut Goebel und sie teilte mir mit Helmut Goebel sei verstorben und die Beerdigung am Mittwoch den 24.10.

Das war eine ganz gemeine Falschmeldung….. zum Glück.

Leider bin ich darauf reingefallen und bitte alle Leser, aber vor allem meinen Freund Helmut um Verzeihung.

Seit einiger Zeit werden in meinem Namen an Bekannte Rechnungen verschickt, auch ich bekomme solche, angeblich von den Maltesern oder anderen Organisationen. Bitte schaut immer genau auf den Absender. Aus diesem Grund habe ich ab dem 1.11. eine andere E-mail Adresse.

hulbrich75@gmail.com die alte bleibt noch eine Weile weiter bestehen.

Aber es ist das erste Mal, dass ich ein solches Telefonat als Falschmeldung erhielt. Leider war auch die Telefonnummer des Anrufers unterdrückt und so kann ich nicht kontrollieren von wem der Anruf kam.

In meinem ersten Schock habe ich natürlich viele meiner Freunde und Bekannte informiert. Ich bitte alle zu informieren, Helmut ist wohlauf und ich bin nach dem ersten Schock einen guten Freund verloren zu haben, nun unendlich froh. Aber wer bitte verbreitet so einen Wahnsinn.

Mir bleibt nur zu schreiben:

Lieber Helmut, Totgesagte leben länger und so sollte das nächste Ziel Dein 100tster Geburtstag sein.

Mit Grüßen aus der Heimat Glatz.

Horst Ulbrich

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