Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

1.7.2016

Info zur Seite im blog grafschaft-glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:23

Liebe Leser dieser Seite.

Einerseits bin ich froh und stolz, dass sich so viele Leser aus ganz Europa, letztens sogar aus Texas bei mir melden und mich bitten doch noch mehr Info aus der Grafschaft und uns Deutschen zu schreiben. Ich wundere mich, wie die für mich fremden Menschen auf diese Seite kommen und in vielen E-mails hat man mich aufgeklärt. Wer Info zur Grafschaft sucht tippt bei Google oder sonst wo einfach grafschaf-glatz ein und da kommt die Info für meinen blog. Es sind in der Hauptsache wohl die Enkel der Kriegserlebnisgeneration, die sich für ihre Wurzeln interessieren und da ist mir folgendes aufgefallen.

Die Vertriebenen in Deutschland, wo ja die Masse der Kriegserlebnisgeneration immer noch wohnen, sind es sehr wenig Interessierte, obwohl sich bestimmt alle bei ihren Kindern oder Enkeln im PC informieren könnten. Wie kann man denen bekannt machen, dass es diese Seite „Neues aus Schlesien“ überhaupt gibt?  Wer mir hin und wieder dazu schreibt, sind gute Freunde oder Bekannte. Wie kommt das? Ein Grund wäre, dass die Eltern den Nachkommen nichts Gutes erzählt haben, sie auch nicht in die alte Heimat eingeladen haben. Andere sind immer noch traumatisiert und kommen überhaupt nicht in die Grafschaft. Und es gibt auch Gemeinschaften, die mit Bussen zum Xten Mal die gleichen Routen abfahren, daher für die Jüngeren für einen zweiten Besuch uninteressant sind, weil der Reiseleiter nichts Besseres weiß. Es gibt auch einige Reiseführer, die bewusst den Kontakt zu unserem DFK meiden, was ich überhaupt nicht verstehe. Woran das Liegt? Mangelnde Aufklärung über den Wandel in Polen, vielleicht auch Unkenntnis, welche touristischen Angebote die Heimat heute für die jüngere Generation zu bieten hat. Schade, denn Gäste aus ganz Europa haben Schlesien als schönes und günstiges Urlaubsziel erkannt, in Zeiten wo Ägypten oder die Türkei nicht mehr sicher sind. Immer wieder, wenn ich als Berichterstatter zu Busreisenden aus Deutschland in die Hotels in Bad Altheide oder anderswo eingeladen werde, stelle ich fest, oft kennt niemand meine Infoseite. Bitte macht doch ein wenig Reklame bei Euren Freunden und Bekannten mit schlesischen Wurzeln in Deutschland, Schlesien hat es verdient. Die Webseite grafschaft-glatz.de erfreut sich großer Beliebtheit und hat heute am 1. Juli 2016      3.874.020   Besucher und wir gehen auf die 4 Millionen  zu. Das ist auf dem Zählwerk der Startseite zu sehen. Und noch ein Tipp, auf jeder Seite im blog steht unten links in Englisch … «Older posts­» …  Anklicken und damit zurückblättern auf frühere Artikel.

So wünsche ich Euch zur Urlaubszeit schönes Wetter, in Schleien haben wir es. Auch gute Erholung und wer in die Grafschaft kommt, herzliche Einladung jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr zu Kaffee und Info beim DFK Glatz in der Frankensteiner Str. 11 in Glatz.

Wir sind auch in den Ferien für Euch erreichbar.

Euer

Horst Ulbrich im Internet         blog.grafschaft-glatz.de

30.6.2016

Grillfest des Glatzer DFK Chores auf dem Reiterhof Ulbrich.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:17

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Nach dem letzten Auftritt vor der Sommerpause beim Niederschlesischen Kulturtreffen in Kreisau, wollten sich unsere Sänger noch einmal ungezwungen treffen. Bei schönem Wetter traf man sich dann am 29.6. bei Ulbrich zu einem fröhlichen Grillfest. Der Chor war extra aus Glatz mit dem Bus angereist, um zu Bratwurst und Steak auch Bier trinken zu können. Leider war unser Chorleiter Marek  wegen einer Grippe nicht dabei. Trotzdem hatten alle ihre Unterlagen mitgebracht und es wurde mit wenig Unterbrechung bis in den Abend gesungen. Am Grill wechselten sich die Männer ab und auch die Bauarbeiter, die bei Ulbrich zeitgleich die Solarzellen auf das Dach des Ferienhauses bauten, wurden mit beköstigt. Die Arbeiter waren erstaunt über so viele deutsche Lieder. Heinz-Peter hatte zu seinem Namenstag zwei Flaschen Wodka ausgegeben und mit Hoch soll er leben wurde ihm gedankt. Ein sehr schöner Ausklang des ersten Halbjahres mit netten Chormitgliedern und viel Gesang.

Am Schluss verabschiedete sich der Glatzer DFK Chor bei Familie Ulbrich mit guten Abend gute Nacht und Auf Wiedersehen , um mit dem bestellten Bus wieder nach Glatz zu fahren.

Nach den Ferien beginnen unser Übungsstunden wieder und es wird für unser Oktoberfest am 26.9. geübt. Aber wir sehen uns noch einmal in der Kirche in Eckersdorf am 16.7. denn Renia und Horst Ulbrich werden dann ihre Silberhochzeit feiern.

Ich wünsche allen Lesern eine schöne Urlaubszeit.

Horst Ulbrich

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29.6.2016

Niederschlesisches Kulturtreffen in Kreisau 2016.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:35

 

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Wieder ein großer Erfolg war das Niederschlesische Kulturtreffen der deutschen Vereine der Region. So trafen sich mit ihren Chören und Tanzgruppen der DFK aus Breslau, Schneidemühl, Waldenburg, Glatz, Lignitz und Grünberg. Lediglich zwei besondere Umstände haben das Fest beeinträchtigt. Die unbarmherzige Hitze mit weit über 30 Grad und das Fußballspiel Polen / Schweiz. Natürlich waren nur Mitglieder der deutschen Minderheit in Polen bei der Veranstaltung, aber durch die langen Jahre in Polen fiebern hauptsächlich wohl die Männer auch für Polen. Das ist uns Glatzern organisatorisch auch ganz gut gelungen, denn unser zweiter Chorauftritt war genau bei Spielbeginn zu Ende und im Restaurant gab es die Übertragung per Beamer. Ich bin dann mit den nicht so interessierten Damen geblieben und habe die Verleihung der Diplome abgewartet. Von der Organisatorin und Vorsitzenden DFK Breslau,Frau Sajaczkowska, wurde unser Beitrag, mit dem neuen Repertoire der drei Potpourris aus Karneval- und Rheinliedern und eigenen Texten besonders gelobt. Wir hätten einen Frohsinn und gute Stimmung bei den Gästen hinterlassen. Na das freut uns doch nach den langen Übungsstunden.

Etwas enttäuscht waren wir über die Begrenzung der Teilnehmer. Es durften, wohl aus Kostengründen, nur 30 Mitglieder aus jedem DFK teilnehmen. So mussten wir unsere Kinder und die Jugend zu Hause lassen, die, wie beim letzten Kulturtreffen gern aufgetreten wären.

Wir haben dann das Ende des Fußballspieles Polen / Schweiz  abgewartet und die Verlängerung mit dem Sieg Polens im Bus auf der Rückfahrt im Radio verfolgt. So sind wir total durchgeschwitzt gegen 19 Uhr wieder in Glatz angekommen, wo uns ein Unfall an unserem geparkten Auto gemeldet wurde. Ein Mopedfahrer ist wohl gestürzt und das Moped ist in unser geparktes Auto gefahren. Montag müssen wir uns um die Regulierung kümmern.

 

Bericht Horst Ulbrich

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21.6.2016

Konzert im Schloss Kamnitz am 19.6.2016.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:06

 

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Schon seit einem Jahr ist das Schloss Kamnitz nach der Renovierung zu einem Hotel und Kaffee umgebaut worden. Bisher ist mir das nicht bekannt gewesen, bis zu einer Einladung zu einem Konzert im Kaffee.

Ja, man muss schon viel Geld investieren, um aus einer Ruine wieder ein so schönes Schloss erstehen zu lassen und zum Glück gibt es immer wieder Menschen mit genügend Kapital die eine solche Investition wagen. Liegt das schöne Schloss doch weit ab von  Bad Altheide mit den vielen Touristen, auch Glatz ist einige Kilometer entfernt.

Ein Kleinod das es zu entdecken gibt und ich bin froh der Einladung zum Konzert trotz der vielen Termine gefolgt zu sein.

Bericht Horst Ulbrich

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Gedenkstein für die Opfer in der Zimmerstraße in Glatz eingeweiht.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:28

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Am 18.6.2016 ist es endlich gelungen, den zu Tode gequälten unschuldigen Opfern, die im Garten und um das Haus Zimmerstr. Nr.8 und Nr. 10 in Eile von ihren Mithäftlingen begraben wurden, eine Gedenktafel in Deutsch und Polnisch einzuweihen.

Der Gedenkstein wurde vom Großdechant Franz Jung und Pater Marian Arndt geweiht.

Elisabeth Kynast und Henryk Grzybowski informierten die vielen Anwesenden über die Gräueltaten die nach dem Krieg hier stattgefunden haben. Ein Brief von Georg Wenzel, der nach dem Krieg hier inhaftiert war und einige seiner Kameraden  mit anderen Inhaftierten Nachts in Eile verscharren musste, konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Herr Franz Olbrich, dessen Vater hier zu Tode gekommen ist war aus Berlin extra angereist, um seinem Vater nach so vielen Jahren noch einmal seine Ehre zu erweisen. Mit einer Schweigeminute wurde der Toten gedacht, bevor die Gedenkveranstaltung zu Ende ging.

Ich möchte hier auch die beiden Briefe von Herrn Georg Wenzel und Herrn Dr. Werner H. Schmack veröffentlichen.

 

Bericht Horst Ulbrich

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Brief von Dr. Schmack.

Im Sommer 1945, als der russische Stadtkommandant mit seinem Stab unser Elternhaus in der Zimmerstraße 8 verlassen hatte, wurde unser Haus vom polnischen Amt für Staatssicherheit beschlagnahmt und zu einem Gefängnis umfunktioniert. Seitdem ist unser Name Dr.  Schmack seit nunmehr 70 Jahren mit dem Begriff „Zimmerstraße-Glatz“ und den schrecklichen Ereignissen in diesem Hause verbunden. Viele ehemalige Inhaftierte, die wir treffen, Schwester Ruthild Völkel, die die schwer Verletzten versorgte  und die persönlichen Erinnerungen sind auch nach 70 Jahren noch lebendig. Und so haben auch wir uns immer wieder bemüht das Geschehen nicht vergessen zu lassen. Die Familie Dr. Schmack bedankt sich bei der Stadt Glatz, bei Frau Kynast, bei Herrn Wenzel und Herrn Ulbrich und allen die dazu beigetragen haben mit dieser  heute enthüllten Gedenktafel  an die vielen Gequälten und Verstorbenen gemeinsam mit den heutigen Einwohnern und den Angehörigen versöhnlich zu gedenken.

Dr. Werner H. Schmack, Minden am 11. Juni 2016

 

Brief von Georg Wenzel.

Mit vielen anderen war ich, 17 Jahre alt,  1946 im Kreisquartier der UB in Klodzko/Glatz in der Zimmerstraße – Lucycka 8 inhaftiert. Nach den  im Deutschen Bundesarchiv liegenden Berichten sind dort allein 70-80 namentlich genannte Deutsche zu Tode geschunden und, zum Teil auch von mir,  im Garten des Hauses verscharrt worden. Unschuldig, wie viele andere, habe ich mit schweren gesundheitlichen Schäden überlebt.

Es ist mir schon viele Jahre ein Bedürfnis, mit einer Gedenktafel an alle verstorbenen Leidensgenossen, gleich welcher Nationalität, zu erinnern. Diese Tafel soll aber auch Mahnung sein an alle, niemals Gewalt im Umgang mit anderen Menschen anzuwenden. Sie soll nicht die  Verbrechen der einen mit denen der anderen Seite aufrechnen,  sondern ein weiterer Schritt zur Versöhnung zwischen unseren Völkern auf der Basis der geschichtlichen Wahrheit sein.

Danke möchte ich allen sagen, die das ermöglicht haben, Bürgermeister, Rat und Verwaltung der Stadt Klodzko Frau Elisabeth Kynast, Frau Theresa Bazala, Herrn Horst Ulbrich, Herrn Henryk Grzybowski und Herrn Henryk Czaja.

Aus gesundheitlichen Gründen muss ich das auf diesem Wege tun.

Georg Wenzel

 

20.6.2016

Sommerfest des DFK Glatz 2016.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:19

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Eine Vorbereitung mit Hindernissen, da es nach dem Konkurs des großen Restaurants, wo wir mit über 300 Teilnehmern früher gefeiert haben, es in Glatz keine vergleichbaren Räume für unsere Feiern gibt.

So sind wir nach Bad Altheide  ausgewichen wo es wenigstens ein Lokal mit 170 Plätzen gab.

Aber zunächst wurde morgens um 10 Uhr 30 in Glatz in der Zimmerstraße ein Gedenkstein für die erschlagenen und verstreut im Garten und anderswo verscharrten deutschen und polnischen Inhaftierten eingeweiht, die dort unschuldig durch die polnische Staatssicherheit nach dem Krieg zu Tode gekommen sind. Siehe extra Bericht.

Danach mussten die dortigen Teilnehmer sich beeilen, denn um 12 Uhr begann in der Klosterkirche Glatz der deutsche Gottesdienst zu unserem Sommerfest. Zum ersten Mal hat es mit den Terminen gepasst, dass auch der Großdechant mit seiner Pilgergruppe in der Grafschaft war. Die Kirche war dann auch voll und ich hatte mich etwas gewundert, woher die vielen Menschen kamen. In meiner kurzen Ansprache in der Kirche habe ich dann auch auf die geschlossene Feier hinweisen müssen, denn nur wer sich frühzeitig in die Liste eingetragen hatte, konnte auch teilnehmen. Eine sehr bewegende deutsche Messe, musikalisch begleitet durch den Waldenburger und Glatzer Chor. Unsere Vorstandsmitglieder Jochen und Heinz Peter begleiteten mit Gitarre und Flöte, sowie Hermann Zwerschke, der mit seiner Trompete am Ende des Gottesdienstes Schwarze Madonna spielte. Die Orgel spielte unser Chorleiter Marek, der später auch für Tanzmusik beim Fest sorgte.

Viele Hände waren zu drücken, konnte doch nur ein Teil der Kirchenbesucher mit Bussen weiter zum Fest reisen.

Dort angekommen gab es zunächst ein gutes Mittagessen, denn viele waren seit dem frühen Morgen unterwegs. In meiner Begrüßungsrede erwähnte ich besonders den Großdechanten und die Geistlichen die mit ihm und der Pilgergruppe bei uns waren. Auch Pater Arndt, der jeden Monat den deutschen Gottesdienst mit uns feiert war zu unserem Fest gekommen. Natürlich musste ich auch auf die turnusmäßige Vorstandswahl am Ende des Jahres hinweisen und dass ich ab 2017 nicht weiter zur Verfügung stehe, nach vielen Jahren des täglichen Engagements auch wieder Urlaub machen möchte. Ich werde aus Altersgründen den Vorsitz abgeben, aber kommissarisch, mit eingeschränktem Engagement mit meiner Frau weitermachen, da ein Nachfolger bisher nicht in Sicht ist. Ich bitte aber inständig sich zu engagieren, wir werden in den Anfängen gern unterstützen.

Nach meiner Begrüßung und Information traten die Sänger aus Rybnik auf und wurden mit großem Beifall belohnt. Der Waldenburger Chor gab aus seinem Repertoire einige Kostproben ihres Könnens. Unser Glatzer Chor sang zum Abschluss, denn unsere Lieder, teils selbst geschrieben und zu drei Potpourris  zusammengefügt, sorgten für eine besondere Stimmung, waren doch Rheinlieder und Lieder aus dem Karneval vielen Gästen von der Melodie her bekannt. Wir laden zu unseren Zusammenkünften gern Chöre oder Delegationen  aus anderen DFK`s ein, um die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zu fördern.

Danach gab es Kaffee und Kuchen und unser Chorleiter Marek hatte in der Zeit mit seinem Kollegen schon Keyboard und Schlagzeug aufgebaut. Noch lange wurde getanzt und Gespräche geführt, denn viele Mitglieder sehen sich wegen der Entfernungen selten. Deshalb sind Feste ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturarbeit, um Mitglieder weiterhin an uns zu binden und zu Mitarbeit zu motivieren, denn schon am Montag ging es weiter mit drei Deutschkursen und Aufräumarbeiten. Auch die Abrechnung des Sommerfestes muss erledigt werden. Wir danken dem Konsulat in Oppeln, den Sponsoren und Mitgliedern die uns in der Vorbereitung und der Finanzierung geholfen haben.

Bericht Horst Ulbrich

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Wenn einer einmal krank wird, dann kann er was erzählen….

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:44

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Nun habe ich ja die besten Kontakte zum Glatzer Krankenhaus durch unsere Hilfstransporte. Die Berichte sind weiter unten unter ( older Posts) bitte zurückblättern.

Aber nach einer Woche Fieber und Magenvirus hatte man mir geraten, fahren Sie nach Deutschland zur weiteren Behandlung. Nun benötigte ich sofort eine Einweisung die mir dankenswerter Weise die Malteser in Telgte über ihren Verbandsarzt besorgt haben. Meine Frau hat mich dann nach Görlitz gefahren, wo ich sofort an allerlei Tropfer angeschlossen wurde. Eine Vielzahl intensiver Untersuchungen folgte und ich kann heute wohl sagen, nach einem Komplettcheck meines Innenlebens, wieder aktiv sein zu können.

Den Rückweg in die Heimat wollte ich dann selbst mit Bahn und Bus organisieren, auch um die Verbindungen zu testen. Vom Bahnhof Görlitz Ost war das Ticket nach Breslau mit 27,- PLN viel günstiger als vom Westbahnhof. Also mit dem Taxi, ich war doch noch etwas wackelig auf den Beinen, zum Ostbahnhof. Siehe Bild.

Die Fahrkarte kaufte man in einem Kiosk auf dem Parkplatz. Gegenüber war  neugebaut Mac Donalds wo ich mich bis zur Abfahrt setzen konnte. Naja, die Schienen machten dann schon einen besseren Eindruck und im Zug war ich dann positiv überrascht. Ein neuer Zug und alle Ansagen auch in Deutsch. So gelangte ich bis nach Breslau im komfortablen Zug. Dort war der große Busbahnhof gegenüber und die nächste Überraschung las ich, da bis zur Abfahrt noch 20 Minten Zeit war. Von diesem Punkt kann man zu den angegebenen Zeiten täglich und ohne Voranmeldung nach ganz Europa fahren und das sehr günstig. Siehe Bild mit den Abfahrzeiten.

Mit einem ganz neuen Bus mit schwarzen Ledersitzen, auch das hatte ich noch nicht erlebt, gelangte ich dann, für 17,- PLN nach Glatz wo meine Frau mich schon erwartete.

Wahrlich eine Erlebnissreise, über die ich doch hier einmal berichten wollte.

Horst Ulbrich.

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DSC_0400   DSC_0404    Günstig durch Europa mit den Bussen.

Treffen mit dem polnisch-deutschen Verein aus Glatz und der Partnertstadt Bensheim.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 09:38

DSC_0429   DSC_0420   DSC_0436Zum Vergrößern Bild anklicken.

Liebe Freunde dieser Seite.

Freitag, den 17.6. war eine Abordnung des Stadtrates unserer Partnerstadt mit dem dortigen Deutsch-Polnischen Freundeskreis zu Besuch in Glatz und Bad Altheide. Traditionsgemäß waren auch wir zum Grillabend eingeladen.

In Bensheim besteht dieser Verein seit langer Zeit, in enger Verbindung mit dem Polnisch-Deutschen Verein in Glatz mit dem Vorsitzenden Jurek Zelaszkiewicz, der auch deutscher Abstammung ist und Mitglied unseres DFK Glatz. Zu bemerken ist, dass wir eng miteinander verbunden sind. So sind viele Mitglieder in beiden Vereinen registriert und ehrenamtlich tätig. Jurek, der Vorsitzende dort ist auch in unserem Vorstand und unser Administrator auf kommunaler Ebene wegen seiner guten Kontakte zur Stadtverwaltung. Er ist auch einer der Gefängnisdirektoren in Glatz. Unser Chor ist eine Mischung aus beiden Vereinen.

Beim Grillabend im Hotel Panorama wurden wir herzlich begrüßt, hatten wir doch unser letztes Treffen mit einem gemeinsamen Ausflug nach Warschau vor drei Jahren. Auch unser Glatzer Bürgermeister Herr Piszko kam dazu und bekräftigte die guten Beziehungen der Partnerstädte in seinen Begrüßungsworten.

Nach einem sehr üppigen Grillessen wurden wir in das Restaurant gebeten wo Tanzmusik auf alle wartete. Wieder ein gelungener Abend mit guten Freunden, leider mussten wir uns etwas früher verabschieden denn am anderen Tag war das Sommerfest des DFK Glatz und das macht viel Arbeit in der Vorbereitung.

Bericht Horst Ulbrich

10.6.2016

Neue deutsche Seniorenresidenz in Bad Landeck

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 06:00

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Liebe Leser dieser Seite.

Es scheint sich ein Trend zu bestätigen, den Lebensabend in der Heimat zu verbringen. Es haben sich schon Deutsche Senioren entschieden in verschiedenen Seniorenhäusern, zu besseren Konditionen als in Deutschland, ihre Jahre im Alter zu verbringen.

Nun hat sich unser DFK Mitglied Hedwig Klopott mit ihrem Sohn Arthur auch entschieden, ihre wunderschöne Pension am Stadtrand von Bad Landeck in die „Seniorenresidenz Glatzer Rose“ umzubauen.

Dazu wurde ein neuer Personenaufzug angebaut und die 18 Zimmer behindertengerecht ausgestattet, mit Bad und Balkon und sehr schöner Aussicht auf die schlesische Landschaft. Es gibt einen Kräutergarten mit Hochbeeten und wer möchte kann sich als Gärtner beschäftigen. Ein hauseigener Grillbereich mit Kohleofen und Räucherkammer, lädt die Gourmets zum Schlemmen ein. Auch ein friedlicher Hund soll angeschafft werden, um Kontakt zu Tieren zu ermöglichen. Die Zimmer sind als Einzel- oder Doppelzimmer buchbar. Preise für ein Einzelzimmer 1900,- € und für das Doppelzimmer pro Person 1400,- € bei Vollverpflegung und unabhängig von der Pflegestufe als Festpreis. Auch eine Kurzzeitpflege zum Test ist möglich. Das Haus ist wunderschön gelegen mit einer sehr guten Ausstattung und natürlich deutscher Betreuung und Versorgung mit verschiedenen Therapien und Behandlung durch deutsch sprechende Ärzte. Wir vom DFK in Glatz werden in enger Zusammenarbeit immer wieder zu Besuch dort sein und für Unterhaltung und Ausflüge in die alte Heimat sorgen. Auch ein Transfer zu unseren DFK Öffnungszeiten in Glatz  mit Einladung zu Kaffee und Treffen mit hiesigen deutschen Freunden ist im Plan.

Interessenten können sich ab 1. Juli 2016 jederzeit durch einen Besuch der Seniorenresidenz Glatzer Rose erkundigen.

Hier die Kontaktdaten:

weitere Info im Internet    www.pflegeinpolen.com

57-540 Bad Landeck / Lądek Zdrój ( Graniczna 24)

Telefon 0048 74 814 65 82

Bericht Horst Ulbrich

Rezeption   Pflegebettzimmer   Badezimmer

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9.6.2016

Schüler des Habelschwerdter Gymnasiums bei der Pflege am Grab von Hermann Stehr.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 08:43

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Im Rahmen der Projekte Grab- und Denkmalpflege hat unser Schatzmeister Heinz-Peter Keuten die Organisation übernommen und mit einer Gruppe von Schülern seiner Habelschwerdter Schule, die 2015 und 2016 am deutsch-polnischen Schüleraustausch teilgenommen hatten, am 6.6.2016 das Grab des Schriftstellers Hermann Stehr reinigen und pflegen lassen. Nach einer ähnlichen Aktion im Jahre 2012 ist dies bereits das zweite Mal, dass Austauschschüler das Grab des berühmten Habelschwerdter Schriftstellers in Ordnung gebracht haben, nach dem im Übrigen ihre Habelschwerdter Schule bis 1945 benannt war („Hermann-Stehr-Aufbauschule“).

Am Vormittag zogen die Schüler mit allerlei Putzmitteln und Geräten von der Schule zum Grab auf dem sogenannten Floriansberg auf der anderen Seite der Stadt. Frau Brzezicka, Deutschlehrerin und Mitorganisatorin des Austauschprogramms, beaufsichtigte die Arbeiten, während Herr Keuten noch den Einkauf für ein anschließendes Grillen erledigte, das der DFK Glatz organisierte. Aktionen wie diese, mit der Einbeziehung der Jugend unterstützen wir gern, denn so bleiben die ehemaligen und bekannten Deutschen der Region in der Erinnerung der nächsten Generationen.

Später kamen auch der Vorsitzende der Habelschwerdter Heimatgruppe (die durch ihr Engagement den deutsch-polnischen Schüleraustausch unterstützt), Herr Heribert Wolff  mit seiner Frau sowie der Vorsitzende des DFK Glatz, Horst Ulbrich, mit dazu. Die deutschen Gäste bauten den Grill zusammen, während die Schüler noch mit der Grabpflege beschäftigt waren.

Herr Ulbrich übernahm dann das Grillen und sorgte für genügend Wurst, damit auch alle satt wurden. Gegen Mittag kam dann die stellvertretende Schulleiterin, Frau Kobryń, dazu und berichtete über Leben und Wirken des Schriftstellers sowie die deutsch-polnische Einweihungsfeier des renovierten Grabmals im Jahre 2009. Als Dankeschön überreichte Herr Keuten von Seiten der Habelschwerdter Heimatgruppe jedem der Schüler als Andenken eine Sammlung Habelschwerdter Grafiken von Horst Neugebauer.

Gegen 13 Uhr haben wir dann das Feuer gelöscht und die Grillstätte sauber verlassen. Wieder eine gelungene Veranstaltung unter Einbeziehung der polnischen Jugend, um die Pflege der deutschen Grabstätten in die nächste Generation weiterzugeben. Solange wir Deutschen in der Heimat die Initiative ergreifen und uns Mühe geben, diese Aktionen zu unterstützen, werden unsere bekannten Dichter und Denker nicht in Vergessenheit geraten.

Bericht Horst Ulbrich

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22.5.2016

Bericht über die Durchführung des Projektes: „Offen für neue Freundschaften“

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:28

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Am 14.05.2016 am Morgen versammelte sich eine 27-köpfige Gruppe des DSKG in Glatz/ Kłodzko, um eine Reise zu dem noch unbekannten DSKG in Friedersdorf anzutreten. Da unter den Teilnehmern fast alle Mitglieder unseres Sängerkreises  anwesend waren, verlief die Fahrt recht lustig und vergnügt. Wir probten unterwegs für den  geplanten Auftritt.

Zuerst ging die Fahrt aber planmäßig nach Oberglogau, wo wir mit Frau Barbara Grzegorczyk verabredet waren. Sie zeigte uns während der Stadtführung die Sehenswürdigkeiten, wie das Lorettohäuschen inmitten der wunderschönen Klosterkirche, das Rathaus, die  St.Bartholomäuskirche mit ihren Malereien von Sebastini und natürlich auch das Schloss derer von Oppersdorf, aber leider nur von außen, denn das Gebäude ist zur Zeit für Besucher geschlossen. Wir erfuhren aber viele interessante geschichtliche Details über die Adelsfamilie, die für die Stadtbewohner sehr viel gutes getan hat. Faszinierend fanden wir die Geschichte der 8Uhr Glocke, die nach langen Jahren des Verschollens durch die Kriegswirren, dennoch den Weg zurück in den Turm der Klosterkirche gefunden hat. Wir konnten herzlich über die Geschichte des „falschen“ Grafen lachen, der vor einer nicht sehr langen Zeit die Stadtväter und Geschäftsleute betrogen hat. Frau Grzegorczyk ist eine so fesselnde Erzählerin, wir hätten ihr noch viel länger zuhören können, aber wir wollten pünktlich zu dem Treffen in Friedersdorf erscheinen.

Das Hauptziel dieses Projekts, im Rahmen des Programms Konsolidierung der Begegnungsstätten, war doch neue Kontakte zu den Mitgliedern der Deutschen Minderheit zu knüpfen, unsere Erfahrungen austauschen und uns gegenseitig kennen zu lernen. Die Vorsitzende des DSKG in Friedersdorf  Frau Rosa Zgorzelska hat uns bereits erwartet. Nach der Vorstellung unserer Gruppe durch den Vorsitzenden Herrn Horst Ulbrich nahmen wir als erstes teil an der Führung durch die Gebäude der ehemaligen Pfarrei, die jetzt in eine Begegnungsstätte mit Regionalmuseum umgewandelt worden sind. Voller Bewunderung besichtigten wir die Ausstellungsräume im ehemaligen Speicher gefüllt mit Schätzen und Dokumenten teilweise aus der Familiengeschichte der Vorsitzenden. Danach folgte die Vorstellung der Räume in der ehemaligen Scheune, wo wir einen riesigen Brotofen samt Zubehör und Räucherkammer vorfanden, dort wird anschaulich unterrichtet, wie man früher Brot backte. Im weiteren Teil befand sich eine schlesische Stube und Ausstellungsräume mit vielen Exponaten wie altes Spielzeug, Geschirr, Haushaltsgegenstände, sowie Trachten.

Nach der Führung wurden wir in die Vereinsräume eingeladen, wo wir beim köstlichen Kuchen und Kaffee unsere Gesellschaft vorstellen konnten. Es wurde viel erzählt und berichtet über die Erfahrungen, weitere Pläne, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die uns aufgefallen sind. Wir waren tief beeindruckt von dem Eifer und Beharrlichkeit der Frau Zgorzelska und ihren aktiven Vereinsmitgliedern. Die Zeit verlief wie im Fluge und es wurde spät. Wir bedankten uns mit einem kleinen Andenken aus Glatz und natürlich mit dem geplanten Auftritt unseres Sängerkreises, sowie einem Eintrag in das Gästebuch. Wir hoffen auf ein Wiedersehen diesmal in Glatz, denn wir fühlten uns herzlich aufgenommen bei den neuen Freunden und möchten diese entstandene Bindung pflegen.

Voll neuer Eindrücke und Erlebnisse trafen wir am Abend auf dem Sankt Annaberg ein und belegten unsere Zimmer. Es blieb noch etwas Zeit, um die unmittelbare Gegend zu erkunden und die Kirche zu besuchen. Den späteren Abend verbrachten wir in einer gemeinsamen Runde in der Vorfreude auf den nächsten Tag.

Nach dem Frühstück trafen wir, wie verabredet, Pater Błażej, der schon seit 10 Jahren dort im Kloster lebt, aber vorher in Glatz seinen Dienst tat und unseren Projektleiter Herrn Żelaszkiewicz und seine Frau getraut hat. Er erzählte uns ausführlich über die Geschichte der Kirche auf dem Sankt Annaberg und führte uns in den Klostergarten auf den höchsten Punkt des Berges zu der Kapelle des heiligen Josef , von wo man einen wunderbaren Ausblick auf die Gegend hat. Wir empfingen auch seinen Segen.

Nach der Führung besuchten wir die heilige Messe. Es wurde nun Zeit zum Packen und Abfahren. Am Ende konnten wir noch den Blick auf die Pilger genießen, die zu Pferde und in Kutschen und Wagen zu der nächsten heiligen Messe neben dem Pilgerheim angetroffen sind. Ein schöner Abschied von einem  geschichtsträchtigen Ort.

Die 27 Teilnehmer  waren von dem partnerschaftlichen Besuch sehr begeistert. Alle konnten einen Einblick in die spannende Geschichte der besuchten Orte nehmen, Mitglieder der Deutschen Minderheit kennenlernen und gemeinsam Erfahrungen austauschen. Außerdem fühlten sich alle in der Gemeinschaft bestärkt. Die Organisation des Projektes im Vorfeld verlief dank der Aufgabenteilung reibungslos und der geplante Ablauf der Reise konnte eingehalten werden. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit, trotz der regnerischen Vorhersage und wir brauchten unsere Schirme gar nicht auszupacken.

Die Gruppe wird sich sicher mit Vergnügen an die gemeinsam verbrachte Zeit erinnern.

Projektbetreuerin:

Renata Ulbrich

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„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen” sagt der Volksmund.

Nachdem ich von meiner Frau den Bericht bekommen habe, ist dem wenig hinzuzufügen. Vielleicht, dass ich der Fotograf war und auf keinem Bild zu sehen bin.

Und ich habe den DFK Friedersdorf zu einem Besuch nach Glatz eingeladen, eine engere Zusammenarbeit der deutschen Minderheit habe ich immer wieder bei der Delegiertentagung in Oppeln angesprochen. Wir sind aktiv geworden und haben gute Kontakte regional und bis nach Oberschlesien innerhalb der deutschen Minderheit.

Horst Ulbrich

30.4.2016

Lyrikwettbewerb im Lyzeum Habelschwerdt.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:16

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Am 22. April 2016 fand am Allgemeinbildenden Liceum in Habelschwerdt (der ehem. Hermann-Stehr-Aufbauschule) zum achten Mal der Fremdsprachliche Lyrikwettbewerb des Glatzer Landes statt, organisiert von Heinz-Peter Keuten, DFK-Vorstandsmitglied und Fremdsprachenlehrer in Habelschwerdt, in Zusammenarbeit mit seiner polnischen Kollegin, Frau Małgorzata Feszczuk.

13 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aus verschiedenen Schulen aus Glatz, Bad Altheide und Habelschwerdt kamen an die Habelschwerdter Schule, um sich mit dem Vortrag eines fremdsprachlichen Originalgedichts – auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Russisch – der Konkurrenz zu stellen. Dabei wurde nicht nur die Aussprache und die Qualität des Vortrags, sondern auch die Inszenierung und das „schauspielerische” Talent der Kandidaten durch die internationale Jury benotet. Die Vorträge waren alle auf hohem Niveau, es wurden unter anderem Werke von Johann Wolfgang von Goethe, Pablo Neruda, Joseph Freiherr von Eichendorff, Louis Aragon, Jacques Prévert, Kurt Tucholsky, Eduard Mörike, Edgar Allan Poe und Michail Bulgakow rezitiert. Auch in diesem Jahr gehörten der DFK Glatz und die Habelschwerdter Heimatgruppe wieder zu den Sponsoren des Wettbewerbs, durch den das Erlernen der deutschen Sprache gefördert und die Deutschschüler zu besonderen Leistungen motiviert werden. Die Preise für die Gewinner des Wettbewerbs wurden von folgenden Sponsoren gestiftet, denen hiermit ein herzlicher Dank ausgesprochen wird:

  • Habelschwerdter Heimatgruppe
  • Deutscher Freundschaftskreis Glatz
  • Bürgermeisterin der Stadt und  Gemeinde Habelschwerdt
  • Landsratsamt des Kreises Glatz
  • Elternrat des Allgemeinbildenden Schulzentrums Habelschwerdt.

Die Jury bzw. das Publikum hat folgende Preise verliehen:

 

  1. Kategorie: VORTRAG

Platz 1: Ewa Janiszewska (Glatz) mit „No good deed” (aus dem Musical Wicked) (Autor: Stephen Schwartz)

Platz 1: Dominika Olek (Glatz) mit „It’s a sad child” (Autor: Margaret Atwood)

Platz 2: Aleksandra Ferenc (Habelschwerdt) mit „Clown” (Autor: Soprano)

Platz 3: Zuzanna Sendek (Bad Altheide) mit „Je suis comme je suis” (Autor: Jacques Prévert)

 

  1. Kategorie: INSZENIERUNG

Platz 1: Dominika Olek (Glatz) mit „It’s a sad child” (Autor: Margaret Atwood)

Platz 2: Aleksandra Ferenc (Habelschwerdt) mit „Clown” (Autor: Soprano)

Platz 3: Ewa Janiszewska (Glatz) mit „No good deed” (aus dem Musical Wicked) (Autor: Stephen Schwartz)

 

SONDERPREIS:

Marta Lampasiak (Habelschwerdt) mit „Totentanz” (Autor: Johann Wolfgang von Goethe)

 

PUBLIKUMSPREIS

Platz 1: Dominika Olek (Glatz) mit „It’s a sad child” (Autor: Margaret Atwood).

 

Wir gratulieren allen Gewinnern und danken allen Teilnehmern einschl. ihrer Lehrer. Die Unterstützung solcher Wettbewerbe gehört zu den zahlreichen Maßnahmen des DFK Glatz sowie der Habelschwerdter Heimatgruppe zur Förderung der deutschen Sprache in der Grafschaft Glatz sowie der Intensivierung der Beziehungen zwischen den polnischen und den (ehemaligen und heutigen) deutschen Einwohnern des Glatzer Landes.

Bericht: Heinz-Peter Keuten

18.4.2016

Neues aus der Glatzer Region.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:31

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Von Zeit zu Zeit besucht der Bischof seine Pfarreien. Nach fünf Jahren war nun seine Exzellenz Weihbischof Adam Balabuch bei uns, um alle Kirchen, die zur Eckersdorfer Pfarrei gehören, zu besuchen.

Er begann seine Visitation in Schwenz und ließ sich vom hiesigen Pfarrer berichten.

Der deutsche Einsatz in Schwenz wurde ganz besonders gewürdigt, Zaun an der Kapelle und das deutsche Denkmal, im Innenbereich die Bankerneuerung, der Fußboden, Teppich am Altar usw. Alles wurde vom Pfarrer genau aufgelistet. Die Kapelle war wie immer überfüllt und viele mussten draußen stehen. In Eckersdorf, wo auch wir nach der dortigen Messe zum Kaffee eingeladen waren, war die Kirche nicht zur Hälfte gefüllt. Das liegt aber an dem Neubau der Kirche auf den Koschen, die Kirchgänger fehlen nun in Eckersdorf.

Na in Schwenz ist die Welt eben noch in Ordnung und das freut uns. Nicht nur die Kapelle strahlt in neuem Glanz, unser sehr aktiver Dorfbürgermeister hat für die Gemeinde einen Grillplatz mit angrenzendem Kinderspielplatz und Sportgeräten gebaut. Das Gemeindezentrum ist renoviert und wer nach Schwenz kommt wird in drei Sprachen auf der Tafel an der Bushaltestelle begrüßt.

Auch eine kurze Chronik ist in Deutsch und Polnisch zu lesen.

Im Moment wird die Straße Schwenz Schlegel erneuert, was auch Zeit wurde, denn durch die schweren LKW hatte sich der Asphalt stark verschoben. Negative Begleiterscheinung ist allerdings die Raserei der Autos durch das Dorf, was bei der schlechten Straße vorher nicht so war.

Ich denke eine Radarfalle wird es richten.

Das war das Neueste aus Schwenz und Umgebung.

DSC_0380      DSC_0387   Bitte auf die Bilder zum Vergrößern klicken.

Horst Ulbrich

3.4.2016

Wichtige Aktionen in der Heimat.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:08

Liebe Freunde,

wie immer treffen bei mir viele Projektvorschläge ein.
Hier habe ich einige die es Wert sind in Erwägung zu ziehen.

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1. Anhang: Das wird eine Art Altar mit Figuren ca 30 cm groß. Heilige und Selige der Grafschaft in eine Art Wanderaltar, der in verschieden Kirchen gezeigt und verehrt werden soll und am Ende wohl in Albendorf bleiben wird.

Die leere Niesche ist für den seligen Hirschfelder. Nun will der Künstler natürlich vorher wissen, ob er die Kosten erstattet bekommt. Kosten Hirschfelder 1000,- bis 1200,- €

Ich bin dafür Hirschfelder weiter bekannt zu machen und denke dass die Kosten gesammelt werden könnten.

Bitte meldet Euch bei mir um planen zu können.

Grab Bitte Bild anklicken.

  1. Das Grab des Organisten und Komponisten Paul Kaupert auf dem Friedhof in Glatz soll eingeebnet werden und ich habe es schon gekauft, denn noch in dieser Woche sollte es eingeebnet werden. Unsere alten Mitglieder haben ohne Erfolg protestiert, deshalb habe ich für 220,- PLN gekauft. Nun muss es wieder in einen guten Zustand versetzt werden, auch eine Marmorplatte wird bestellt, da es dann wenig Pflege bedarf. Die langfristige Pflege ist geregelt und wird vom derzeitigen Organisten für seinen Kollegen übernommen. Besteht die Möglichkeit sich an den Kosten zu beteiligen?

Wenn ja bitte das Konto Schlesienhilfe DE02 4945 0120 111 255 1179

  1. Mit den Grafen Magnis werde ich die Kindergräber in Eckersdorf in Schuss bringen und mit einheitlichen Grabplatten versehen. Sie kommen im April zu den Verhandlungen mit dem Steinmetz zu mir. Auch das Mausoleum der Grafen soll renoviert werden, dazu muss ich aber vorher mit dem Denkmalschutz alles abklären.
  1. Mit der Hilfe von Helmut Sauer hoffe ich das deutsche Denkmal vor der Kirche in Eckersdorf renovieren zu können, das in einem sehr schlechten Zustand ist. Besichtigung und Planung haben schon stattgefunden.

Wenn wir jetzt nicht aktiv sind deutsches Kulturgut zu erhalten ist alles zu spät. Die nächste Generation wird das nicht mehr übernehmen. Zu finanzieren sind also noch Nr. 1 und Nr. 2

Es gibt viel zu tun, packen wir es an!!!

 

Aus der Heimat wünschen wir alles Gute  und Gottes Segen.

Euer

Horst Ulbrich

22.3.2016

Palmsonntag und es gibt Arbeit.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:19

 

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Bitte auf die Bilder klicken.

Seit langer Zeit hatten sich die Malteser aus Telgte für den ersten Hilfstransport 2016 bei uns gemeldet.

Im letzten Jahr, als Herr Pollok, von der LKW Fahrschule Pollok in Albersloh, schon mit zwei großen LKW auf meine Bitte 52 Pflegebetten für das Krankenhaus Scheibe in Glatz geliefert hatte, sagte er einen weiteren Transport für 2016 zu und es ergab sich zu gleichem Termin wie die Malteser. Eine logistische Herausforderung die es zu meistern gab, denn die großen LKW der Fahrschule Pollok konnten nur am Krankenhaus entladen werden, vor der Schule für behinderte Kinder ist leider ein Torbogen. Der Abladevorgang sollte auch  zügig stattfinden, da die LKW bald weiterfahren mussten. Ein LKW hatte zum Glück eine Laderampe, die das Abladen der Pflegebetten erleichterte. Zum Entladen des anderen LKW haben wir dann einen Stapler von einem naheliegenden Großhandel organisieren können, da er am Sonntag nicht benötigt wurde. Also Pflegebetten abladen und mit dem Stapler weiter in das Krankenhaus, 90 Stühle und Tische für die Schule auf den Malteser LKW umladen, der schon am Morgen bei Ulbrich in unserem DFK Lager entladen worden war und zum Weitertransport nun zur Verfügung stand. In dem Hilfstransport waren auch 750 KG Mehl aus einer Spende einer Großmühle. Davon wurden 500 KG in Glatz deponiert, auch teilweise zum weiteren Transport in das Krankenhaus Neurode.

Nach ca. 3 Std. Abladezeit mussten die Malteser mit den Möbeln und weiteren Hilfsmitteln schnell zur Schule, denn dort wurden sie schon erwartet. Die Fahrer von Herrn Pollok und Begleitpersonal hatten wenigstens noch Zeit für das Mittagessen, das in der Krankenhausküche seit Stunden bereitstand.

Als dann alle verabschiedet waren, habe ich mit meinem Sohn noch zwei Transporte mit dem Pferdeanhänger in das DFK Zentrallager mit Rollstühlen, Betten, Toilettenstühlen und anderen Hilfsmitteln gefahren. Der letzte volle Anhänger wurde dann erst am Montag entladen, denn im zweiten Lager war es schon zu dunkel.

Nun bleibt noch viel Arbeit in der Karwoche, um unsere kranken und bedürftigen deutschen Mitglieder zu besuchen, die bestimmt schon auf mich warten. Auch der Transport Legosteine, der mich noch am letzten Freitag von „Chance for Children“ aus Prag erreichte, muss noch vor Ostern in die Kinderheime und morgen am letzten Schultag der Behinderten in die Schule gebracht werden.

Danach können wir dann das private Osterfest organisieren.

Ich wünsche auf diesem Weg allen Lesern dieser Seite ein schönes Osterfest und Gottes Segen.

Bleibt der Heimat treu.

Euer Horst Ulbrich

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5   Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

6.3.2016

Kein Fortschritt in Sachen Geschichtsfälschung am Rathaus Glatz und Gedenktafel Zimmerstraße.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:19

Liebe Leser,

nachdem schon der vorige Bürgermeister, auch gegenüber Herrn Prof. Herzig eingewilligt hatte, wenigstens die Geschichtsfälschung am Glatzer Rathaus, zwar auf unsere Kosten, aber immerhin entfernen zu lassen, gab es Neuwahlen.

Nun haben wir seit ca. einem halben Jahr einen neuen Bürgermeister und wir wurden im November gebeten, mit unserem Antrag Zimmerstraße, nach einer Einarbeitungszeit  im Frühjahr wieder vorzusprechen.

Nun hatten wir um einen neuen Termin gebeten, mussten aber erfahren, dass ein Misstrauensantrag gegen den derzeitigen Bürgermeister läuft.

Nun wurde ein Gespräch auf einen Termin nach dem Misstrauensvotum verschoben.

Mir ist bekannt wie wichtig eine Gedenktafel in der Zimmerstraße für die deutschen und auch die polnischen Opfer ist und ich kann nur hoffen, dass wenigstens ein Vorgespräch in den nächsten Wochen stattfindet, damit wir Tafeln am Rathaus und Gedenktafel in der Zimmerstraße zu einem hoffentlich guten Abschluss bringen können. Ich gebe mir große Mühe, kann aber bei den derzeitigen politischen Verhältnissen nur abwarten.

Ihr / Euer Horst Ulbrich

4.3.2016

Unser DFK Glatz hat Probleme.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:52

DSC_0110     DSC_0114  Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Liebe Leser dieser Seite.

Zunächst war unsere Heizung defekt und wir heizen seit längerer Zeit mit Heizlüftern und einer großen Stromrechnung.

Ein Antrag auf eine neue Heiztherme, ca 1000,- €, wurde von unserem Dachverband  VDG Oppeln  auch positiv beantwortet. Allerdings sollen wir  vorfinanzieren, in der Hoffnung dass aus Deutschland die Fördergelder eintreffen.

Wie viele der Leser wissen, sind wir ein sehr aktiver Verein und unsere Räume werden an vier Tagen regelmäßig in der Woche genutzt, dazu kommen Sitzungen, Besuche der Schüler aus den hiesigen Schulen, Besuchergruppen aus Deutschland und immer öfter auch aus Oberschlesien.

Bei einem Raumangebot von 58 qm wurde die Einrichtung seit unserer Neugründung 2010 sehr strapaziert und einiges sollte erneuert werden. In der Minitoilette ist der Schrank defekt, im Rahmen der Heizungserneuerung sollten auch die alten Rohre verkleidet werden. Die Abwaschkammer mit 2.5 qm vor der Toilette sollte dort weg und in den Vorratsraum verlegt werden.

Auch der Abfluss ist undicht, wie auch der alte Wasserhahn.

Am letzten Samstag vor unserem deutschen Gottesdienst beherbergten wir 41 Mitglieder wo nur 30 Platz finden. Alle müssen vorher zur Toilette, wo aber im Vorraum auf 2,5 qm mit 3 Frauen der Abwasch getätigt wird, denn alle Mitglieder bekommen  auch einen Kaffee und Brot oder Kuchen bei langer Anreise.

Der Vorratsraum ist nicht groß, dort ist auch unsere improvisierte Küche untergebracht, aber eine Spüle hätte in der Ecke Platz, wenn wir einen Schrank kaufen könnten, um alle Dinge für Deko unseres Schaufensters, Bastelsachen, Werkzeug usw zu verstauen. Damit bekämen wir mehr Platz für die Spüle und der Toilettenvorraum wäre nicht weiter blockiert. Der Teppich im Versammlungsraum sollte unbedingt erneuert werden, denn er lässt sich nicht mehr reinigen.

Wir sind ja glücklich, zentral hinter dem Rathaus mit Schaufenster für unsere Projekte residieren zu dürfen, allerdings muss vieles aus Platzmangel improvisiert werden. Veranstaltungen und Vorlesungen, Wettbewerbe, wie zum Beispiel Deutsche Lyrik der Gymnasien müssen wir in das Museum, die Bibliothek in Glatz und anderswo auslagern.

Andere DFK`s haben eigene Häuser, oder große räumliche Möglichkeiten mit eigenen Fahrzeugen und Angestellten. Das haben wir alles nicht, verursachen durch günstige Miete und viel Eigeninitiative  unserem Dachverband auch keine großen Kosten. Trotzdem wurde eine Finanzierung der wichtigen Renovierungen abgelehnt, außer der Heizung und wir hoffen, dass wenigstens die Finanzierung irgendwann möglich ist.

Wir haben so treue Sponsoren, die unsere Jugendarbeit und andere Projekte unterstützen, deren Finanzierung durch Konsulat und deutscher Stiftung nicht übernommen werden können.

Heute möchte ich die Leser bitten, druckt den Beitrag aus und reicht ihn weiter, damit wir unsere desolate Raumsituation verbessern können.

Wer uns unterstützen möchte, bitte ich auf  das DFK Konto

 DE76 4945 0120 111 255 2854

zu  unserer Hilfe einen Betrag zu leisten.

Vergelts Gott    Euer Horst Ulbrich

29.2.2016

Asylanten und kein Ende.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:59

Glatz, den 05.01.2016

Verstehe die Welt, wer sich für kompetenter hält, ich nicht!

Nun geistern durch die Medien Vergewaltigungen und Diebstähle der Asylanten.

Aber wer hat sich von den Herrschaften der Politik mit deren Kultur befasst? Gibt es keine Berater für arabische Kultur ?

Keine Frau wird dort ohne Begleitung und schon lange nicht ohne die Erlaubnis ihres Mannes, aus dem Haus gehen! Alle anderen werden, auch durch ihre Kleidung, natürlich als … Sexangebot gesehen! Keiner hat die jungen Männer aus den arabischen Ländern aufgeklärt, und so verstehen sie eben die Welt in Europa nach ihren Gesetzen. Unsere Politiker sind wohl deshalb so blauäugig, weil sie sich in solchen Hemisphären bewegen, wo Übergriffe durch Personenschutz ausgeschlossen sind.

Das ist erst der Anfang, wenn man nicht in der Lage ist, die Asylanten über unser Rechtssystem aufzuklären, denn die fühlen sich nicht einmal schuldig, wenn sie allein herumlaufenden, nicht verschleierten Frauen unanständig begegnen.

Wenn nicht sofort gehandelt wird, gibt das eine Katastrophe, und Herr Seehofer, den ich eigentlich nicht so richtig mag, ist da noch zu vorsichtig in seinen Reaktionen.

Aber 1975 war ich zur Schulung in Viernheim bei Mannheim und wenn wir männlichen Schüler zu viert in der Stadt waren und junge Frauen immer auf die andere Straßenseite gingen, haben wir das hinterfragt. Der Grund war, die dort stationierten amerikanischen Soldaten hielten die Mädchen fest, begrabschten sie überall und mit einem Klaps auf den Po wurden sie wieder entlassen. Abends ab 22 Uhr ist die Polizei nur in doppelter Besatzung mit der MP gefahren und wir Schüler bekamen eine Liste mit Bars,die wir besser meiden sollten. Das in Deutschland und darüber wurde nicht einmal in der Zeitung geschrieben.

Im aktuellen Fall ist nicht einmal bekannt, wer von den vielen Ausländern, oder Rechtsradikalen in Deutschland die Schuldigen sind, und auch das sollte man ohne Vorurteile hinterfragen.

Ich wage wieder einmal einen Ratschlag::: ach wie überheblich:::, nach meinem Brief vom Oktober 2015 bei Grafschaft-glatz blog, wo es das Problem noch nicht gab.

  1. Jeder Asylant, der die Grenze zu Deutschland übertritt, sollte in seiner Landessprache ein Schreiben mit Verhaltensregeln im noch christlichen Europa in die Hand bekommen und mit Unterschrift bestätigen.
  2. Beim ersten Fehltritt, sofern dieser nicht zu schwerwiegend ist, eine Verwarnung – und beim 2. Abschiebung. Wir kommen in Teufels Küche, um es mal salopp auszudrücken.

Wer dann weiterhin zuwiderhandelt hat hier kein Bleiberecht und die Abschiebung muss sofort geschehen,  nicht erst nach monatelangen Verfahren, die unsere Gerichte nicht mehr bewerkstelligen können und die Beschuldigten in der Zwischenzeit untertauchen.

Junge Männer, und vor allem solche, die sich hier nicht benehmen können, sollten für den Frieden im eigenen Land  kämpfen und nicht unsere Frauen verunsichern.

  1. Wer sich an der Grenze nicht ausweisen kann, kommt in ein extra Auffanglager, warum werden so viele Pässe auf dem Weg der Flüchtlinge weggeworfen? Tausende liegen auf den Wegen und das hat doch einen Grund.
  2. Schengener Abkommen? Ja, gibt es das überhaupt noch und warum hält man sich nicht daran? Dazu auch später.
  3. Wer sein Gesicht verbirgt, wenn er willkommen geheißen wird und eine Kamera in der Nähe ist, macht sich verdächtig. Wer hinterfragt das?

Wir benötigen keine Obergrenze der Flüchtlinge, wie Frau Merkel es auch ablehnt, denn wie soll das gehen? An der Grenze zu Österreich verhungern lassen? Oder die lassen sie an der Grenze zu Ungarn oder wo auch immer im Stich? Das wäre unmenschlich und würde uns auf die gleiche Stufe mit den arabischen Länder stellen, aber die säubern ihr Land auf diese Weise von allen politischen Gegnern und wollen niemanden zurücknehmen.

Leider ist die Politik in Europa zu uneinig, bei 550 Mill. Menschen in Europa wären 1% ca 5,5 Mill Asylanten und die sind noch lange nicht da. Aber durch den Druck an den Grenzen wird es hoffentlich bald ein Umdenken geben, denn es wird demnächst Todesfälle geben… und wenn es Kinder sind? Wacht dann die europäische Politik auf? Zur Zeit zeigt die Situation an den Grenzen genau das Prozedere welches unsere Kanzlerin vorausgesagt hat und hoffentlich sehen andere Staatslenker auch mal hin. Ich meine, sogar ein kurzfristiges Zusammenarbeiten mit welchem Diktator auch immer, lässt sich nicht mehr vermeiden. Mit Erdogan in der Türkei gibt es einen Anfang, mit Assad vielleicht auch. Nach einem Frieden sehen wir weiter….

Bei aller Solidarität muss aber eine Auslese stattfinden. Frauen mit Kindern sollten Vorrecht an den Grenzen haben, allein reisende, junge Männer sollen warten und möglichst zu Hause für den Frieden kämpfen. Eine Auslese wird sich ab Sommer nicht verhindern lassen,  das sind keine deutschen Schlesier wie nach unserem Krieg. Hier kommt eine andere Kultur, wo Frauen ohne Rechte sind, wo Ehrenmord nicht geahndet wird und Folter und Hinrichtung an der Tagesordnung ist, und diese Flüchtlingswelle nach Europa ist nicht einmal die größte. Wenn erst einmal, nachdem die Klimakatastrophe sich durch Uneinigkeit der Weltpolitik nicht verhindern lässt,

die Hungerwelle wegen Wassermangel aus Afrika kommt …

Bis dahin ist unsere heutige Generation hoffentlich ins Jenseits abgewandert.

Kommentar von Horst Ulbrich

Ps. Man kann neuerdings hier auch Kommentare her hinterlassen und das wird die Seite beflügeln.

28.2.2016

Exkursion mit dem polnisch-deutschen Freundeskreis in Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:55

DSC_0269   DSC_0272   DSC_0281 Bitte die Bilder anklicken.

Wie es wenigen bekannt sein wird, gibt es in Glatz auch einen polnisch-deutschen Freundeskreis unter der Leitung von Herrn Jurek Zelaszkiewicz. Das Gegenstück dazu gibt es in unserer Partnerstadt Bensheim mit dem deutsch-polnischen Freundeskreis.

Diese beiden Organisationen haben sich zeitgleich gegründet und  über das Jahr verteilt viele gemeinsame Veranstaltungen.

Auch mit uns sind sie eng verbunden durch viele Teilnehmer in unserem DFK Chor, Jurek ist unser Verbindungsmann auf kommunaler Ebene durch seine guten Kontakte zur Verwaltung der Stadt Glatz, er ist auch einer der drei Vorsitzenden des Gefängnisses in Glatz mit ca 1000 Inhaftierten.

Am 19. 2.2016 hatten wir eine gemeinsame Veranstaltung und eine Exkursion auf den Spuren der Geschichte und der christlichen Kultur.

Wir besuchten zunächst die Kapelle in Schwenz, dazu hatten wir auch den Dorfbürgermeister ( Sotis) gebeten. Jurek, geschichtlich sehr gut vorbereitet, sprach über die historischen Gegebenheiten und die neuen Renovierungen der Kapelle und des deutschen Denkmals.

Weiter ging es zum Schloss nach Eckersdorf, leider war uns auch ein Betreten des Parks durch einen Zaun verwehrt, wo meine Mutter als junges Mädchen in der Schlossgärtnerei gearbeitet hatte. In der Kirche dann sprach er über die Zeiten vor dem Krieg mit der Familie Magnis und den Bau der Kirche. Ich konnte auch dort wieder persönliche Erlebnisse beitragen, sind doch viele Generationen meiner Familie dort getauft, verheiratet und auch auf dem Friedhof beerdigt worden. Die letzten Täuflinge waren meine beiden Schwester vor der Vertreibung. Ich bin dann in Herford Westdeutschland zur Welt gekommen und zurück in die Heimat der Eltern gezogen.

Interessant ist auch die Geschichte des Kreuzes und der zwei Figuren im Eingang der Kirche, links oben an der Wand und das kam so. Bei der Abfahrt nach einer der Pastoraltagungen  saß ich schon im Auto von Julian Golak, als eine Frau mir hastig ein großes und wertvolles Holzkreuz in die Hand drückte und verschwand. Nun wollte ich nicht 800 Km mit dem ca. 1,2 Meter hohen Kreuz auf dem Beifahrersitz verbringen und so haben wir es Elisabeth Kynast zum Transport nach Schlesien übergeben, wo es auch bei nächster Gelegenheit bei mir ankam. Zu Lebzeiten des Eckersdorfer Heimatpflegers Wolfgang Pfeifer, übergab mir dieser zwei schöne Figuren, die er seit 30 Jahren aufbewahrte, zum Verbleib in der Grafschaft. Aber schon nach einer Woche und nach seiner der Rückfahrt rief er mich an, die Figuren müssen zurück, der ehemalige Besitzer will sie wiederhaben. Gesagt getan, mit Freunden habe ich bei Gelegenheit den Rücktransport organisiert. Wieder ein Anruf, der Besitzer ist gestorben, die Figuren können nun endgültig in die Grafschaft.     Danke!

Mit dem damaligen sehr deutschfreundlichen Pfarrer Pisarski haben wir dann einen passenden Ort für das Kreuz und die Figuren gesucht. Seit der Zeit zieren sie den Eingang zur Kirche in Eckersdorf.

Ja liebe Freunde, so gibt es viele Erlebnisse in der Heimat über die man berichten sollte.

Nach dem Besuch in der Kirche ging es dann endlich ins Warme in die Reiterstube zu Ulbrich, wo ein Imbiss und warme Getränke warteten. Renia und Horst Ulbrich wurden gebeten über die Familiengeschichte der Beiden zu berichtet, auch wie sie zueinander gefunden haben. In diesem Jahr feiern wir unsere Silberhochzeit und da gab es wahrlich viel zu berichten, mit welchem Glück in damals unsicheren Zeiten und der großen Unterstützung der polnischen Bevölkerung wir einen gut geführten Reiterhof aufbauen konnten. Wir haben damals, schon kurz nach der Wende und in Zeiten mit hoher Inflation in Polen von den günstigen Preisen profitieren können, waren aber auch Pioniere ohne deutsche Kontakte. Heute könnten wir uns eine solche Investition nicht mehr leisten und sind glücklich den Weg damals beschritten zu haben und in der schönen Grafschaft Glatz leben zu dürfen.

Vor ca. Zehn Jahren wollte ich dann das Glück teilen und hatte  angeboten einen Ha Land an Heimatvertriebene und deren Kinder zu verschenken, wenn sich 20 Teilnehmer zum Bau von Ferienhäusern finden würden. Selbst der Preis für ein schlüsselfertiges Holzhaus mit 70 m² hatte ich bei der Anzahl auf 7000,- € handeln können und war voller Hoffnung bald ein deutsches Zentrum in Schwenz zu haben.

Leider gab es nur zwei Interessenten und damit war das Projekt gestorben. Heute ist das Interesse an der Heimat bei den Enkeln gewachsen, das sehe ich immer wieder bei den Anfragen zur Ahnenforschung, kann aber oft nur raten selbst in die Grafschaft zu kommen, der zeitliche Aufwand ist sehr groß.  Wo ich kann bin ich immer gern behilflich.

Bericht

Horst Ulbrich

23.2.2016

Ab sofort sind wieder Kommentare möglich

Filed under: Allgemein,Neues aus Schlesien — Schlagwörter: — admin @ 19:52

Liebe Leser,

Auf Anfrage von Horst Ulbrich habe ich als technischer Betreuer am Sonntag die Kommentarfunktion wieder aktivert. Dadurch sind ab sofort wieder Kommentare von allen (auch nicht-registrierten) Lesern möglich.

Ende 2013 gab es erhebliche Probleme mit einer Unmenge von unseriösen Kommentaren (sog. SPAM) mit Werbung und anderem Unsinn. In der Testphase der ersten beiden Tage seit Sonntag habe ich auch wieder einige SPAM-Kommentare erhalten, die aber erst von mir als Moderator geprüft und freigegeben bzw. gelöscht werden müssen.

Daher kann es bei Euren/Ihren neuen Kommentaren sein, dass die manuelle Freigabe durch mich evt. 1-2 Tage dauert. Andererseits werde ich in nächster Zeit einen automatischen SPAM-Filter testen, der aber je nach Menge und Nutzung ggf. zusätzliche Kosten verursacht.

Neu ist auch die Funktion der „Automatischen Übersetzung“ (rechts oben) durch ein sog. Plugin mit der Technik von WordPress und Google-Translator. Bitte beachten Sie, dass die Texte automatisch durch ein Internetprogramm übersetzt werden und daher nicht fehlerfrei sein können!

Viel Spaß im überarbeiteten Blog der Grafschaft Glatz (Schlesien) und herzlichen Dank an unseren fleißigen „Schreiber“ Horst Ulbrich.

Beste Grüße von
Christian Drescher

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