Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

29.5.2017

Schüleraustausch einer polnischen und einer deutschen Schule.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:49

Bericht über den deutsch-polnischen Schüleraustausch

zwischen dem Allgemeinbildenden Schulzentrum Habelschwerdt

und dem Silverberg-Gymnasium Bedburg vom 26.4.2017 bis 3.5.2017

in Habelschwerdt/Bystrzyca Kłodzka (Polen)

Am Mittwoch, dem 26.04.2017 kamen 11 Austauschschüler aus Deutschland, aus der Stadt Bedburg (Bundesland Nordrhein-Westfalen), zu unserem Gymnasium und Lyzeum in Habelschwerdt/Bystrzyca Klodzka. Nach den ersten Kontakten über die sozialen Medien in der Zeit seit Februar war unsere Vorfreude auf die Gäste sehr groß.

Bei strömendem Regen haben wir unsere Gäste sehnsüchtig erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung und Auspacken im Regen ist jeder von uns zum Einquartieren und Mittagessen mit dem Partner nach Hause gefahren.

   Um 18 Uhr haben wir mit einer Runde Integrationsspiele in unserer Schule begonnen, die einige polnische Schüler vorbereitet hatten und die u.a. dabei halfen, sich die Vornamen der anderen schneller zu merken.

Am Donnerstag sind wir zuerst in unsere Aula gegangen, wo wir uns gegenseitig unsere Sprache beigebracht haben – was nicht für alle so einfach war. Dann haben wir „Stille Post“ auf Deutsch und Polnisch gespielt, wo schon die erste Person fast alles falsch ausgesprochen hat. Es war sehr lustig.

Während der zweiten und dritten Stunde haben wir unser Schulmuseum besucht, wo wir die deutsche und polnische Geschichte unserer Schule kennengelernt haben. Nach dem Unterricht sind wir nach Glatz gefahren, wo wir u.a. den Deutschen Freundschaftskreis besucht haben. Dort haben wir einen Film über die Deutschen in der Nachkriegszeit in Nieder-und Oberschlesien angeschaut, in dem wir auch mehrere bekannte Gesichter wiedergesehen haben. Danach haben wir vom DFK Pizza spendiert bekommen. Nach einer kurzen Stadtführung und der Rückkehr nach Habelschwerdt fanden wir, der polnische Teil der Austauschgruppe, dass wir unseren Gästen noch mehr von unserem Ort zeigen müssen, und wir haben entschlossen, gemeinsam auf den Floriansberg zu gehen. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf ganz Habelschwerdt.

 

Am nächsten Tag hat uns und vor allem unsere Gäste Schnee überrascht – ein verspäteter Wintereinbruch. Zum Glück haben es trotzdem alle Schüler zur Schule geschafft, wenn auch manche mit einer kleinen Verspätung. Nach dem Unterricht sind wir gegen 11 Uhr alle zusammen zum Ring gegangen, und da haben wir Tipps für unsere Schnitzeljagd durch unsere Stadt Habelschwerdt bekommen. Trotz des schlechten Wetters (Schneematsch!) hat es uns viel Spaß gemacht. Am Nachmittag haben wir in unserer Sporthalle zwei Stunden Sport getrieben, u.a. Volleyball gespielt. Unser Sportlehrer, Herr Daniel Kruk, hat uns dabei freundlicherweise betreut. Den Tag haben wir mit einem „Bunten Abend“ abgeschlossen, mit verschiedenen polnischen Gerichten und Musik. Die Feier hat in unserem neuen Oberstufenraum in der Schule stattgefunden. Die deutschen Gäste hatten die Möglichkeit z.B. Bigos, Pierogi oder hausgemachten polnischen Gemüsesalat zu probieren.

                   Den Samstag haben wir zunächst in Wölfelsgrund verbracht. Wir haben uns in der Nähe der Talsperre getroffen und sind dann mit Herrn Keuten und unserer Erdkundelehrerin, Frau Dr. M. Żochowska, bis zur Talsperre gewandert, wo wir einiges über das Bauwerk erfuhren und dann selbst darüber laufen konnten. Weiter ging es dann in den malerischen Bergort Wölfelsgrund, wo wir und unsere Gäste noch mehr Interessantes über dessen Geschichte und Architektur erfuhren. Danach sind wir nach Winkeldorf zum dortigen Gottwaldhof gefahren. Vor Ort wurden wir sehr herzlich von den Gastgebern, der Familie Czaplinski, empfangen, die zur deutschen Minderheit in der Grafschaft Glatz gehört. Dann haben wir uns in zwei Gruppen geteilt, die eine hat Brot gebacken und eine zweite Gruppe hat Butter geschlagen (später dann umgekehrt). Am Ende gab es ein kleines Essen, im alten Bauernofen des Gottwaldshofs zubereitet, und dazu natürlich die von uns hergestellten Produkte. Abends haben wir uns noch privat zu einer Grillparty getroffen.

Den Sonntag haben wir mit unseren Gästen in den Gastfamilien verbracht. Einige sind in die Berge gefahren, andere sind in der Stadt geblieben.

Am 1. Mai sind wir in das KZ-Museum „Groß-Rosen“ bei Jauer gefahren. Trotz des bedrückenden Ortes hat uns der Besuch sehr beeindruckt, und wir haben einiges über ein trauriges Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte gelernt.

Am Dienstag sind wir schon um 8.15 Uhr von Habelschwerdt nach Breslau gefahren. Dort hatten wir eine zweisprachige Stadtbesichtigung mit einem Stadtführer und anschließend Freizeit, um die ehemalige „Kulturhauptstadt Europas“ auf eigene Faust mit unseren Partnern zu entdecken.

Nach Habelschwerdt zurückgekehrt, hieß es bereits Abschied nehmen von unseren deutschen Gästen. Wir haben ein Lagerfeuer gemacht und einen lustigen Abend miteinander verbracht.

Am 3. Mai morgens hieß es Abschied, und so manche Träne floss dabei.

Wir bleiben weiter im Kontakt mit unseren deutschen Freunden, vielleicht gelingt es einigen, sich während der Ferien nochmal zu treffen. Wir vermissen einander und freuen uns auf den Gegenbesuch im September 2017 in Bedburg in Nordrhein-Westfalen. Besonders bedanken möchten sich alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bei den Sponsoren dieses Austausches, ohne die dieses deutsch-polnische Treffen nicht hätte stattfinden können: Dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk, der Heimatgruppe Habelschwerdt sowie dem DFK Glatz.

Jagoda Kożuch, Schülerin der 1. Liceumsklasse am Allgemeinbildenden Schulzentrum Habelschwerdt/Bystrzyca Kłodzka (mit Unterstützung von Deutschlehrer H.-P. Keuten)

Jubiläum in Waldenburg

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 09:13

      

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60 Jahre seit der Gründung des DSKG Waldenburg, da ist es Zeit auch entsprechend zu feiern. Befreundete deutsche Gesellschaften aus Polen waren mit ihren Chören dabei, wie natürlich auch der DFK Glatz. Aus Oppeln war der VDG-Vorstand wie auch alle Delegierten der deutschen Minderheit in Polen zu Gast. Anwesend auch das Generalkonsulat aus Breslau und Frau Haake, die Konsulin aus Oppeln, wie auch eine Vertretung der Stadt Waldenburg und der Partnerstadt Freiburg in Deutschland. Dabei waren viele ehemalige Waldenburger Bewohner, die nach dem Krieg die Ausreisemöglichkeit wahrgenommen hatten und aus Verbundenheit mit ihrem DFK an der Feier teilnahmen.

   

Gezählt wurden über 300 Gäste und der Saal im Theater in Bad Salzbrunn war bis auf den letzten Platz belegt. Zwischen den vielen Reden gab es musikalische Einlagen von Schülern der Musikschule in Waldenburg.

    Nach dem offiziellen Teil im Theater gab es an verschiedenen Ständen in der historischen Wandelhalle ein Mittagessen, bevor die Busse alle Gäste zur weiteren Feier in die Waldenburger Grube fuhren. Unsere Sänger aus Glatz waren beizeiten aufgebrochen, um die Gegebenheiten dort zu erkunden. Aber es gab, wie erwartet, Mikrofon und Verstärkeranlage. Das fehlende Klavier haben wir durch unser mitgebrachtes Keyboard ersetzt, damit unser Chor musikalisch unterstützt werden konnte.

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Bald trafen alle Gäste ein und auch dort war der Saal auf zwei Ebenen mehr als voll besetzt.

Dort traten nun die Chöre der geladenen DFKs auf und auch auch wir haben unter großem Applaus unser etwas alternatives Repertoire vorgetragen. Mit Liedern, wie „Geben Se dem Mann am Klavier“ und „Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen“ waren wir die Ausnahme bei den Heimatliedern, die von den anderen Chören vorgetragen wurden.

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Das gab dann einen besonderen Applaus und viele anerkennende Gespräche nach unserem Auftritt. Am Nachmittag wurde im Restaurant der Grube auch Kaffee und Kuchen serviert, außerdem Sekt und Rotwein schon zur Begrüßung. Ein sehr gut vorbereitetes und gelungenes Fest zu einem besonderen Anlass. War der DFK Waldenburg doch die erste deutsche Vereinigung nach dem Krieg. Fast alle weiteren Gründungen der deutschen Freundschaftskreise in Polen haben dann, wie auch wir in Glatz, deren ausgearbeitete Satzung wie auch die Bezeichnung DFK übernommen. Wir danken der Vorsitzenden Doris Stempowska auf diesem Wege noch einmal für ihren Einsatz an der Diaspora der deutschen Minderheit in Polen und für ein sehr schönes Fest zum 60jährigen Bestehen.

Bericht

Horst Ulbrich

22.5.2017

Präsentation des Hirschfelder-Altares

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 08:18

Was lange währt wird endlich gut, so sagt ein deutsches Sprichwort.

Nach fast zwei Jahren künstlerischer Arbeit ist nun endlich der Altar fertig geworden und er wurde von allen anwesenden Gästen bewundert.

Zur ersten öffentlichen Präsentation fanden wir uns auf Schloss Scharfeneck ein, das sich im Zustand einer aufwendigen Renovierung befindet.

      

Die Veranstaltung fand im Rahmen der polnisch-tschechischen Tage der christlichen Kultur statt, ein Projekt, das übers Jahr verteilt viele Veranstaltungen in beiden Ländern umfasst. Nach der Begrüßung der Gäste durch einen der drei neuen Besitzer gab es ein kurzes Konzert. Enthüllt wurde der Altar von einem Senator aus Warschau und dem Vizepräsidenten des Niederschlesischen Landtages, Julian Golak.

      

In den anschließenden Ansprachen wurden wir Deutsche besonders erwähnt, waren wir doch die Ersten mit der Bezahlung der Figur für unseren Seligen Gerhard Hirschfelder. Bei der ersten Planung des Altares vor ca. zwei Jahren, bei der weihnachtlichen Abschlussfeier der christlichen Tage, hatte ich spontan – um einen Platz für den Seligen Hirschfelder zu sichern – die Zahlung zugesagt und zunächst übernommen. Von unserem Großdechanten wurde mir später aus Deutschland der Betrag erstattet.

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Insgesamt sind sieben Nischen in dem Altar. Von links, der Selige Gerhard Hirschfelder, der Hl. Johannes Nepomuk, der hl. Melchior Grodziecki, Mittig Patron der Stadt Glatz der hl. Georg, Hl. Franz Xaver, der Hl. Wenzel und der Hl. Florian.

Ich bin persönlich glücklich über die Fertigstellung, hat es doch lange und viele Diskussionen in der Zeit gegeben. Der Künstler hat mir in seiner Dankesrede eine weitere Kopie des Gerhard Hirschfelder geschenkt.

Natürlich werde ich sie gern dem Großdechanten oder der Kirche in Tscherbeney zur Verfügung stellen. Wir werden zunächst die Figur mit Bildmaterial des Altares in unserem DFK-Schaufenster präsentieren.

Der Altar verbleibt zunächst 2 Wochen in der Kapelle des Schlosses. Der Künstler wird in der Zwischenzeit zum DFK Glatz kommen und wir werden, nach Voranmeldung, an verschiedene Kirchen den Altar ausleihen. Als großer Dank an die Klarissen, in deren Kirche in der Frankensteiner Straße wir regelmäßig unseren deutschen Gottesdienst feiern dürfen, wird diese der erste Ort der nächsten Präsentation sein. Voranmeldungen sollen vorliegen, aber auch nach Deutschland kann der Altar ausgeliehen werden.

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Bericht Horst Ulbrich

21.5.2017

Frühjahrsputz bei Heinrich Bender.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:57

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Nun wurde es aber auch Zeit für einen Frühjahrsputz bei unserem Heinrich Bender oberhalb von Eckersdorf.

Außerdem war wohl ein Urlauber beim Wenden mit dem Auto an die Tafel gefahren und hatte sie zur Hälfte aus dem Boden gerissen. Kurzum, das ganze Gestell in unsere Werkstatt zum Richten und neuer Unterbodenplatte. Wir haben danach in einem Arbeitsgang auch die großen Steine gegen Betonplatte und Füllsteine getauscht. Vorher ist uns immer das Unkraut bis an das Gestell gewachsen und musste mühselig mit der Hand abgerissen werden. Mein Sohn hatte nach den Abiturarbeiten nun auch Zeit kräftig mit zu arbeiten. So waren wir mit Anhänger, Aufsitzmäher und allerlei Werkzeug im Einsatz. Auch neue Blumen haben wir gepflanzt und hoffen nun, dass die Hasen sie nicht wieder vernichten.  

                                                                                                          

Bekanntmachung:

Jeder, der bei Heinrich Bender Pause macht und die herrliche Aussicht auf Eckersdorf und die Heuscheuer genießt, ist auch eingeladen etwas Unkraut zu zupfen. Das wäre eine Hilfe. Danach läd die Verweilbank zum Ausruhen und Genießen der Aussicht ein.

                                                          

Es grüßt das Bender Arbeitsteam

Dominik und Horst Ulbrich

19.5.2017

Die Glatzer Sänger im Seniorenheim am 19.5.2017

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:47

 

Trotz der vielen Termine im Mai konnten wir den Auftritt zur Einweihung einer Kapelle im Seniorenheim in Bad Altheide  nicht absagen. Der Mutter eines unserer Chormitglieder, die im dem Haus untergebracht ist, wurde von der, im Hause befindliche Reha, vorbildlich geholfen und sie ist wieder in der Lage selbstständig zu laufen.

                                                                

Es war natürlich problematisch an einem Freitag Morgen um 11 Uhr genügend Sänger zur Verfügung zu haben.

Aber einige haben sich extra Zeit genommen und so haben wir mit unserem Repertoire der Kirchenlieder zum guten Verlauf beitragen können. Wir waren danach zu Kaffee und Kuchen und später zum Mittagessen eingeladen, leider war dazu aber keine Zeit mehr. Marek unser Pianist und Chorleiter hatte noch in der Glatzer Musikschule zu unterrichten, auch ich hatte am gleichen Tag noch zwei weitere Termine.

                                                                                           Zum Vergrößern das Bild anklicken.

So ging es bei einigen unserer DFK Mitglieder am Nachmittag mit Beiträgen im Museum weiter. Dazu aber ein eigener Bericht.

Horst Ulbrich

16.5.2017

Buchautorin Monika Taubitz zu Besuch.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:06


      

Die vielfach ausgezeichnete Buchautorin Monika Taubitz mit Grafschafter Wurzeln wieder in Schlesien zu Besuch.

Immer wieder können wir liebe Gäste aus Deutschland begrüßen. Bereits zum wiederholten Male war die aus Breslau gebürtige, aber aufs Engste mit Eisersdorf in der Grafschaft Glatz verbundene Monika Taubitz auch im Jahr ihres achtzigsten Geburtstags wieder im Ort ihrer Kindheit, in Eisersdorf, wo ihr zu Ehren am 7.5.2017 eine kath. Messe gehalten wurde. Der Pfarrer von Eisersdorf begrüßte den Ehrengast und die Kirchengemeinde beschenkte Frau Taubitz mit Blumen und einer durch den Pfarrer geweihten Jubiläumskerze. Den Anstoß zu Organisation und Durchführung dieser gelungenen Ehrung kam von unserem DFK-Mitglied Magda Basińska, die in Eisersdorf wohnt und eine enge Freundin von Monika Taubitz ist.

Nach der Messe wurden die Gäste ins Pfarrhaus zu einem sehr üppigen Mittagessen eingeladen und anschließend gab es anregende Gespräche mit den geladenen Gästen, u.a. Germanistikprofessor Edward Białek und seinen Mitarbeitern aus Breslau. Nach Kaffee und Kuchen mussten alle noch die hausgemachten Honiggurken des Pfarrers probieren, der als Hobby auch noch Imker ist. Er verteilte an die Gäste auch einige selbst verfasste Anekdoten und Verse. Ein überaus liebenswerter und weltoffener Pfarrer, wie man sie in Polen nicht überall antrifft.

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Weiter ging es am Dienstag in der Bibliothek in Bad Altheide mit einer Autorenlesung von Frau Taubitz, organisiert und vorbereitet durch unser DFK-Mitglied Henryk Grzybowski, der auch zu Beginn die Begrüßung übernahm und eine Biographie der Autorin in polnischer Sprache vortrug. Frau Taubitz las aus ihrem neusten Gedichtband „Lob der Ebene“ (2016), der bereits durch Germanisten der Uni Breslau übersetzt wurde und im Anschluss an das durch die Verfasserin in deutscher Sprache vorgetragene Original durch drei junge Damen aus Bad Altheide auch auf Polnisch gekonnt rezitiert wurde. In der Bibliothek wurde nach der Veranstaltung auch die deutsche und die polnische Ausgabe zum Kauf angeboten (auf Wunsch mit persönlicher Widmung der anwesenden Autorin). Aus dem sehr interessierten Publikum gab es nach dem Vortrag viele Fragen zur Entstehung des Werkes, aber auch zum Verhältnis der Autorin zu ihrer alten Heimat Schlesien. Besonders hervorzuheben ist, dass Frau Taubitz wiederholt von den polnischen Gastgebern als Brückenbauerin zwischen Deutschen und Polen, insbesondere den ehemaligen deutschen und den jetzigen polnischen Einwohnern der Grafschaft Glatz bezeichnet wurde, wofür ihr ja bekanntlich bereits hohe Auszeichnungen von beiden Staaten verliehen wurden.

               

Der DFK Glatz bedankte sich bei der Autorin mit Blumen und einem kleinen Geschenk. Herr Ulbrich sprach auch die Hoffnung aus, Frau Taubitz dieses Jahr noch einmal in den Räumen des DFK begrüßen zu können. Leider sind wir räumlich sehr beengt und müssen dann die Teilnehmerzahl auf ca. 30 begrenzen.

            

Es war wieder ein erhebendes Erlebnis bei der Dichterlesung von Frau Taubitz dabei gewesen zu sein.

Bericht:  Heinz-Peter Keuten

7.5.2017

Schenkung an die Stadt Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:24

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Vor ca 5 Monaten kam eine polnische Familie zum DFK mit der Bitte um Hilfe bei einer Schenkung für die Stadt Glatz. Es waren Bekannte der Familie Fleischer aus Würzburg mit einer außergewöhnlichen Geschichte.

Ein Madonnenbild, das aus Anlass der drohenden Pestgefahr in Glatz 1680 gemalt und erstmalig1919 restauriert war, wurde in den Kriegswirren von Familie Fleischer bei der Flucht nach Deutschland gerettet, wo es viele Jahre im Schlafzimmer der Familie seinen Platz hatte.

Herr Prof. Dr. Fleischer ließ das Bild 2013 in Deutschland aufwendig restaurieren, um es nun als Zeichen der Aussöhnung zwischen den Völkern der Stadt Glatz zu schenken.

Dazu war ich zunächst mit dem Bürgermeister und dem Direktor des Museums im Gespräch und wir hatten vereinbart, das Bild solle zunächst zu den Fachleuten in das Museum geliefert werden, um später einen würdigen Platz zu suchen.

Dazu wurde das wertvolle Bild in Würzburg fachmännisch zum Transport in einem Holzkasten verpackt und am 3.5.2017 kam es am Museum in Glatz an. Ich hatte ein Messingschild fertigen lassen um ein wenig Dokumentation am späteren Präsentationsort zu hinterlassen.

Am 5.5.2017 war dann Familie Fleischer in der Grafschaft und zu einem Empfang in das Museum geladen, wo die Formalitäten der Übergabe erledigt wurden.

Wieder ein schönes Beispiel der Verständigung der Völker nach dem Ende eines alles zerstörenden Weltkrieges. Möge es doch weitere so gute Beispiele der Versöhnung geben.

Text der Schenkungsurkunde:

Wir, die Eheleute Klaus und Luitgard Fleischer, freuen uns der Stadt Glatz, das Andachtsbild „ Die Gottesmutter Maria, umgeben von den Heiligen St. Stephanus und Franciskus Xaverius“, als Zeichen der Verständigung zu schenken.

Unterschriften.

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Text auf der Rückseite des Bildes:

Gefundene Schriften auf der Rückseite des Bildes bei der Restaurierung ab 16.4.2013: Text wurde in den Vorkriegsjahren aufgeklebt.

Text eines Zeitungsartikels aus Glatz und Umgebung und Hagerwörelis?     Schlecht lesbar.

Text original, Datum ca 1919:

An einem, dem jetzt Dr. Fleischer gehörenden Gebäude auf der Feldstraße befindet sich seit dem Jahre 1680 ein Bildstock, welcher einem Gelöbnis aus Anlass der damals drohenden Pestgefahr entsprechend angebracht worden war.

Im Laufe der Jahrhunderte, wie dieses Madonnenbild fast unkenntlich geworden war, weshalb es Herr Dr. Karl Fleischer erneuern ließ.

Das neugeschaffene Bildnis ist ein prächtiges Oelgemälde in künstlerischer Weise ausgeführt von Herrn J. Giesel eventuell Eisel? 

Hierselbst; z.Z. Ist dasselbe im Schaufenster des Herrn G. Vinibel ?

Frankensteiner Str ausgestellt.

Bericht

Horst Ulbrich

26.4.2017

Das ist Völkerverständigung.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:47

      

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Ein Gemeinschaftswerk der alten und neuen Hausbesitzer eines Hauses in Neurode in der Friedhofstraße Nr. 10.

75% der Kosten für die Renovierung der Fassade wurden durch das Testament des deutschen Besitzers vor 1945 finanziert.

Das Haus war vor der Vertreibung 1945 im Besitz der Familie Riedel. In der Nachkriegszeit wurden viele Gebäude im heutigen Polen nicht mehr gepflegt und dem Verfall überlassen. In seinem Testament hatte Herr Riedel festgelegt, von seinem Geld die Fassade seines ehemaligen Hauses renovieren zu lassen.

So bekam ich den Auftrag drei Angebote für die Realisierung einzuholen und mit der Hausgemeinschaft einen kompromissfähige Vertrag zu fertigen. So begannen die Arbeiten im Oktober 2016, unterbrochen durch die Winterzeit war Ende April das Projekt endlich beendet. So konnte, pünktlich zur Bauabnahme, die Schwester von Herrn Riedel, Anna Sich am 24.4.2017 endlich das fertige Gebäude besichtigen. Natürlich wurde die Familie von den Hausbewohnern zum Kaffee gebeten und alle haben sich herzlich bedankt. Allein hätte die Hausgemeinschaft das Projekt nicht finanzieren können, zumal noch 28% des Hauses der Stadt Neurode gehört. Die Eigentümerversammlung hatte eine Kommission eingesetzt, das war dann für die weiteren Verhandlungen von Vorteil.

      

Auch ich war froh das Projekt zu aller Zufriedenheit nun endlich beenden zu können. Ich habe dann ein Messingschild anbringen lassen, das die gemeinschaftliche Renovierung dokumentiert.

Möge das Beispiel doch Früchte in der Verständigung zwischen den Völkern tragen. Wahrscheinlich hat die Renovierung aber schon die Nachbarn beflügelt, denn plötzlich wird auch am gegenüber liegenden Haus an der Fassade gearbeitet.

Da bleibt mir nur noch zu schreiben, weiter so!

Bericht

Horst Ulbrich

11.4.2017

Kurze Mitteilung zu Ostern 2017.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:26

Liebe Freunde dieser Seite.

Gerade aus Deutschland mit Stress und Arbeit zurück hat mich die Influenza besucht und ich liege, was für mich ganz ungewöhnlich ist. Aber mit dem PC im Arm kann wenigstens die Büroarbeit etwas entlastet werden.

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Am letzten Samstag haben die emsigen Helfer den Osterputz und neue Dekoration des Schaufensters in unserer DFK Geschäftsstelle erledigt.                                          

Das Schaufenster ist wichtig, um der Glatzer Bevölkerung unsere Arbeit in der Heimat zu zeigen. Gleich nach unserer Rückkehr waren auch die Malteser am 9.4. mit dem ersten Transport in diesem Jahr bei uns und haben das Lager wieder mit wichtigen Hilfsmitteln gefüllt. Morgen 12.4. kommt ein weiterer Transport, von Herrn Pollok organisiert und Familie Haferkamp ist wie alle Helfer ehrenamtlich mit dem Gemeindefahrzeug unterwegs und sie werden, wieder eine Nacht bei uns bleiben. Er selbst fährt dieses Mal mit seinen 40 tonner LKW gleich weiter nach Oberschlesien. Allen ehrenamtlichen Helfern hier wieder einmal ganz herzlichen Dank.

                                                                 

Ja der April und Mai sind mit Terminen voll und wir freuen uns wenn immer noch so viele Gruppen nach Glatz kommen und auch den DFK in der Frankensteinerstr. 11 besuchen. Herzlich willkommen. Leider muss unser Frühlingsfest, mangels Finanzen in diesem Jahr ausfallen. Wir haben einige Male einen Bus für unsere Chorauftritte zu finanzieren, die wir leider privat finanzieren müssen. Bei allen Projekten, die durch Konsulat oder Stiftung bezuschusst werden, müssen wir auch einen hohen Eigenanteil finanzieren, der durch die Mitgliedsbeiträge nicht zu decken ist. Es sind in diesem Monat noch 12 öffentliche Termine verschiedenster Art wahrzunehmen. Es kommt, unter anderem, ein Bild zurück in die Heimat, das bei der Flucht mit nach Würzburg gerettet wurde und nun einen Platz im Museum findet. Dazu hat es Treffen mit dem Bürgermeister und dem Kulturausschuss gegeben, wo nun ein würdiger Platz zu finden sei. Die Hausrenovierung, im Auftrag der ehemaligen deutschen Besitzer, geht in Neurode nun endlich, nach einem doch harten Winter, dem Ende entgegen. Auch die Gräber der Grafenfamilie von Magnis sollen nun fertig gestellt werden. Dort habe ich die neue Beschriftung und Grabplatten im Auftrag. Im Mai kommen dann mehrere Besuchergruppen aus Deutschland in die Heimat und wir organisieren alles was gewünscht wird.

Aber zunächst wollen wir das Ostern und die Auferstehung des Herrn feiern. Dazu wünsche ich von ganzem Herzen allen ein friedvolles und gesegnetes Osterfest.

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, hier unsere Konten in Deutschland.

DFK Vereinsarbeit DE76 4945 0120 111 255 2854

Hilfe unserer Sozialarbeit DE02 4945 0120 111 255 1179

Ihr / Euer

Horst Ulbrich

23.3.2017

Lauf um das Hufeisen auf dem Reiterhof in Schwenz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:30


      

Erstmalig eine Sportveranstaltung ganz ohne Pferde. Vor einiger Zeit hatte der Schwiegersohn und die Tochter der Reitlehrerin Dorota Czyz Fronska die Idee einen Geländelauf auf dem Gelände des Reiterhofes und dem angrenzenden Hoberg zu organisieren. Michal Wos, Sportlehrer mit den guten Kontakten zu Sportvereinen begann mit den Vorbereitungen und schon in kurzer Zeit musste er, wegen des großen Interesses, die Teilnehmerzahl begrenzen.

Am Vortag des geplanten „ Lauf um das Hufeisen“ hat es nur geregnet, was die Vorbereitungen erschwerte und man hatte wenig Hoffnung den normalen Ablauf der Veranstaltung am Tag danach gewährleisten zu können.

      

Aber der liebe Gott hatte wohl ein Einsehen, denn am nächsten Morgen schien plötzlich die Sonne, obwohl schlechtes Wetter gemeldet war. So waren schon um 11 Uhr am Vormittag alle Parkplätze an der Reithalle belegt wie auch die Zufahrt und die Parkplätze am Badesee in der Nähe die, die eingeteilten Parkordner fast zur Verzweiflung brachte. Gezählt wurden weit über 300 Sportler und Zuschauer. Vor dem ersten Start um 12 Uhr begrüßte die Vizevorsitzende der Gemeinde Glatz alle Teilnehmer und Besucher und wünschte der Veranstaltung einen unfallfreien Verlauf. Gestartet wurde in insgesamt 6 Kategorien für Kinder, Jugend und Erwachsene mit kurzen und längeren Strecken. Allein bei den Erwachsenen zum Lauf über 10 Kilometer gab es über 150 internationale Teilnehmer aus Polen, Tschechien und Deutschland, die bei bestem Wetter zunächst das Gelände umrunden mussten, bevor es durch den Bach auf den Hoberg ging.

      

      

Nach 38,6 Minuten lief der erste Gewinner durch das Zieltor, eine erstaunliche Leistung bei dem schwierigen Gelände. Zur Siegerehrung kam auch der Vorsitzende der Gemeinde Glatz, Herr Longawa, und die Sponsoren wurden aufgefordert die Preise zu übergeben.

      

Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt mit großem Grill und in der Reiterstube gab es auch eine warme Suppe, Pierogi sowie Kaffee und Kuchen. Gegen 16 Uhr kam dann ein kalter Wind auf und pünktlich zum Abschluss der Veranstaltung begann es zu regnen. So leerte sich das Gelände rasch nach einer gelungenen Sportveranstaltung, perfekt organisiert von Michal Wos, der Familie und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die auf dem Gelände und im Wald als Streckenposten ihren Dienst taten.

Ein einmaliges Sportevent in der Region das aber im Sommer wiederholt werden sollte, damit auch die Sportler teilnehmen können, die dieses Mal wegen der großen Beteiligung keine Chance hatten.

      

Bericht

Horst Ulbrich

7.3.2017

Großdechant Franz Jung wird 80 Jahre.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:09



       

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Am 3.März 2017 hatte der Großdechant zu seinem Geburtstag die Halle Hiltrup gemietet und eine große Anzahl der Vertriebenen aus der Grafschaft Glatz folgten seiner Einladung.

Es begann mit der Festmesse in C Dur von Ignatz Reimann, gesungen vom Grafschafter Chor und dem Orchester in der Kirche St. Clemens in Münster Hiltrup.

Zelebriert wurde der Gottesdienst von Bischof Dr. Josef Ender, der aus Rom extra angereist war. Außerdem Probst Michael Langenfeld aus Telgte, der em. Visitator von Ermland, Dr. Lothar Schlegel und weitere 20 Geistliche. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt mit den geladenen Grafschaftern und der Familie des Großdechanten.

Weiter ging es dann in der Halle Hiltrup mit der Begrüßung der Gäste. Durch den Nachmittag führte traditionsgemäß Michael Güttler. Zu Beginn wurde das Buch „ Neubeginn in der Fremde“ vorgestellt, gewidmet dem Großdechant zu seinem 80gsten Geburtstag.

      

In dem Buch wird auch, ab Seite 423 über den Dfk Glatz mit seinen Projekten in der Heimat, ausführlich berichtet. Der DFK hatte am Festtag auch die Möglichkeit seine umfangreiche Tätigkeit in einer Ausstellung im Vorraum der Halle zu präsentieren denn vielen der Vertriebenen waren unsere Aktivitäten nicht bekannt. Auch Redezeit wurde mir als Vorsitzender reserviert, um Glückwünsche unserer Mitglieder aus der Heitmat in Schlesien zu überbringen, aber auch über die wichtigen Aufgaben in der Grafschaft zu berichten. In der Vorhalle waren dazu auch Anträge zu fördernder Mitgliedschaft beim DFK ausgelegt, die leider keine große Beachtung fanden. Der Grund war, viele Anwesende glaubten, die in großer Anzahl verteilten Anträge zur Mitgliedschaft des Heimatwerkes, und die damit bekanntgegebene Kontonummer seien für den DFK Glatz bestimmt. Ja viele übergaben mir die ausgefüllten Anträge mit der Bemerkung unsere Arbeit in der Heimat damit unterstützen zu wollen. Ich habe die Anträge dann an Mitarbeiter des Heimatwerkes weitergereicht.

      

Wichtig aber war, dass viele Grafschafter zum ersten Mal von unserer ehrenamtlichen Arbeit Kenntnis bekamen. Ich hoffe , dass darüber doch noch Unterstützer zu werben sind, die zur Finanzierung der Projekte in Glatz unbedingt erforderlich sind.

Weiter im Programm hatte dann unser beliebter Erhard Gertler mit einem Mundartvortrag den Saal in seinen Bann gezogen. Zum Abschluss motivierte er auch alle Gäste zum Mitsingen seines selbst verfassten Geburtstagsliedes für den Großdechanten. Erhard ist ein nicht zu ersetzender Entertainer bei jeder Veranstaltung.

Bei Kaffee und Kuchen war dann Zeit sich mit vielen Freunden zu unterhalten, die man nicht so oft im Jahr trifft. Auch ich habe die Zeit genutzt, mit den Maltesern aus Telgte den nächsten Hilfstransport im April diesen Jahres zu besprechen. Das ist eine Jubiläumsfahrt, denn sie kommen seit 35 Jahren nach Nieder – und Oberschlesien mit Hilfstransporten. Am 9. April dann mit dem 170sten Transport seit Beginn. Zu uns kommen die wichtigen Helfer seit unserer Neugründung in 2010 und haben geholfen, die Not bei alten und kranken Menschen zu lindern. Viele unserer alten Mitglieder, hauptsächlich die aus der Landwirtschaft, haben eine Rente von weniger als 800,- Zloty, das sind ungefähr 180,- Euro und damit kann man auch in Schlesien nicht überleben. Dort unterstützen wir mit Hilfsmitteln von Rollstühlen bis Pflegebetten, helfen bei der Zuzahlung wichtiger Medikamente bis zu Winterkohle, soweit es unser Spendenkonto erlaubt.

Dazu möchte ich hier noch einmal unsere Spendenkonten in Deutschland bekanntgeben.

Schlesienhilfe für Sozialarbeit und Bedürftige Mitglieder:

DE02 4945 0120 111 255 1179

Vereinsarbeit des DFK Glatz e.V.

DE76 4945 0120 111 255 2854

Bericht

Horst Ulbrich

 

26.2.2017

Das Fest der Landfrauen in der Zeit des Karnevals.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:08

      

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Am 25.2. 2017 hatte der Landrat, wie jedes Jahr, zu einem Gemeindefest geladen. Aus jedem Dorf konnte der Dorfvorsteher 6 Personen einladen, die sich besonders um ihr Dorf verdient gemacht hatten. Bei ca 200 Gästen kann man sich ausrechnen wie viele Dörfer zur Gemeinde Glatz gehören und für mehr Personen gab es in dem großen Saal auch keinen Platz.

Pünktlich um 16 Uhr füllte sich der Saal und jeder suchte auf den Schildern, wo die Abgesandten seines Dorfes Platz nehmen konnten. Wir hatten einen Tisch zusammen mit Pischkowitz, wo auch der neue Schlossbesitzer eingeladen war.

      

Der Landrat begann mit einer kurzen Begrüßung und danach wurden besonders engagierte Dörfer mit Geldpreisen ausgezeichnet, um dort weitere Verbesserungen zu finanzieren. Wir Schwenzer waren erfreut mit dem ersten Platz ausgezeichnet zu werden, hatten das aber im Stillen auch erwartet denn unser Dorfvorsteher Karol hatte in der letzten Zeit nicht nur eine neue Grillhütte in Eigenleistung gebaut, sondern auch verschiedene Turngeräte für den Spielplatz gesorgt. Mit deutscher Hilfe wurde das Denkmal vor der Schwenzer Kapelle renoviert, Gemeindemitglieder haben in Eigenleistung auch für einen neuen Zaun um die Kapelle gesorgt.

Besonders erwähnt wurde die Weihnachtsdekoration in Schwenz und dass sie aus umweltschonenden Materialien hergestellt wurde.

Nach den Auszeichnungen gab es ein abwechslungsreiches Programm. Viele Chöre der Landfrauen aus verschiedenen Dörfern erfreuten uns mit ihren Liedern, eine besondere Attraktion war dann eine Violinvirtuosin aus Tschechien. Sie tanzte und lief zwischen den langen Tischreihen hin und her während sie mit ihrer elektronischen Violine eine perfekte Show ablieferte. Eine Tanzkapelle sorgte dann weiter für gute Musik, leider war die Tanzfläche zu klein, um den vielen tanzbegeisterten Menschen Platz zu lassen. Aber im Laufe des Abends regelte sich das auch von allein, denn wer hat schon die Kondition stundenlang durch zu tanzen.

      

Für 24 Uhr waren dann Busse bestellt und alle verbliebenen Gäste wurden zurück in ihre Dörfer gefahren.

So ging eine schönes Fest zu Karneval, mal ohne Pappnase und Kostüm zu Ende.

Bericht

Horst Ulbrich

11.2.2017

Renovierung mit Hindernissen beim Schloss in Pischkowitz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:38

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Bei der chinesischen Oper im Schloss Kunzendorf traf ich, wie berichtet, auch Herrn Schoenberg, Schloßbesitzer in Pischkowitz. Er lud uns zum Kaffee und erneuter Besichtigung am 5.2.2017 ein und ich konnte den Baufortschritt in Augenschein nehmen. 

Beim Tag der offenen Tür vor Jahresfrist hatte Herr Schoenberg noch an einem Bauende in 2017 festgehalten. Die Außenfassade ist auch bis auf Restarbeiten fertig, leider macht ihm die Landeskonservatorin nun Probleme. Sie meint die schon eingebauten Fenster seien zu weiß, Pilaster und damit auch Kapitelle, also die vorstehenden Putzteile, sollten rosafarben sein. Allerdings sind alle alten Bilder schwarz / weiß und es gibt keine gesicherten Aussagen, deshalb hat man sich bei der Farbgebung an mündliche Aussagen gehalten und die Farbe, grünlich grau, passt zu der umliegenden Natur. Gerade darauf legt der neue Besitzer großen Wert, engagiert sich auch in dringenden Umweltprogrammen der Region und in der Dorfgemeinschaft.  

Unverständlich bleibt, wenn schon jemand mit großem Kapitaleinsatz eine Ruine rettet und daraus wieder ein bewohnbares Schloss herstellt, warum dann nach fadenscheinigen Gründen gesucht wird, das zu verhindern.

Nun sind die Restarbeiten an der Fassade zunächst gestoppt bis zu einer Klärung weiterer Genehmigungen.

Innen ist das obere Stockwerk fertig, im 2. Stockwerk gehen die Arbeiten gut voran, hier mussten alle Deckenbalken erneuert werden. In den Kriegsjahren, wo das Schloss auch als deutsche Kommandantur genutzt wurde, hat man Stahlträger zur Deckenunterstützung eingezogen, die allerdings in den Jahren des Verfalls nach der Wende gestohlen wurden, was zu einem Einsturz einiger Decken geführt hat.

Heute hatten wir eine Einladung zur Konferenz der Gemeinde Glatz und Herr Schoenberg hat über das Schoss in Pischkowitz berichtet. Ich hoffe, das bei der Gelegenheit in einem Gespräch mit Herrn Longawa, dem Vorsitzenden der Gemeinde Glatz, die Problematik erörtert wurde und damit Unterstützung aus dem Gemeinderat kommt. Mit der Landeskonservatorin hatte ich bei der Renovierung des Wittigmuseums die gleichen Probleme, denke aber es wird ein Einsehen in dem Streitpunkt Farbe geben müssen. Es ist unzumutbar, das ganze Schloss noch einmal mit einem Gerüst zu versehen, um die Farbe…. und das auch noch in Rosa…. zu verändern.

Trotz aller Widrigkeiten sehe ich das Vorhaben des Herrn Schoenberg auf einem guten Weg.

Bericht

Horst Ulbrich    

1.2.2017

Neujahrsempfang bei der deutschen Konsulin Frau Haake.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 05:55

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Nun ist der Neujahrsempfang des deutschen Konsulats in Oppeln schon einige Jahre Tradition, nach den Feiern 25 Jahre VDG, 25 Jahre Deutsch / Polnischer Freundschaftsvertrag, nun auch 25 Jahre des Bestehens der deutschen Vertretung in                                                       Oppeln. 

In Ihrer Begrüssungsrede würdigte die Konsulin die gewachsenen, guten Beziehungen beider Länder im Rahmen der Völkerverständigung, bemerkte aber auch aufkeimende Disharmonien nach dem Politikwechsel. Sie bemerkte, die Beziehungen seien wie ein kleines Bäumchen, das viel Zuneigung und Betreuung bedarf, um heran zu wachsen. Mit viel Applaus wurde ihr Einwand und zur politischen Lage bedacht.

                                      

Der perfekte Entertainer, Herr Malharczyk, auch Organisator, Übersetzer und rechte Hand der Konsulin, führte dann durch ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Die Schüler des Mainzer Gymnasiums und der Musikschule in Oppeln spielten ein Repertoire aus Märschen, Walzern von Strauß, bis zu bekannter Filmmusik. Ein musikalischer Genuss der fast 100 engagierten Schüler. Danach lud die Konsulin zu einen Imbiss für geladene Gäste, wo man immer alte Freunde trifft, mit denen, wegen der großen Entfernungen sonst weniger persönlichen Kontakt besteht. Dabei kommt es immer wieder zu wichtigen Gesprächen mit den Vertretern des Vorstandes VDG, auch meiner Freundin Maria vom Radio Hultschin in Tschechien.

                                                                     

Besonders gefreut hat mich auch das Wiedersehen mit Andreas Grapatin vom Verbindungsbüro der CDU Sachsen in Breslau. Leider wird das Büro im März geschlossen und wir rätseln, ob es wohl Auswirkungen der politischen Entwicklung in Polen sind. Es bleibt zu hoffen, dass die deutsche Minderheit nicht zwischen die politischen Auseinandersetzungen gerät und wir, wie bisher uneingeschränkt für die Völkerverständigung zwischen Polen und Deutschen arbeiten dürfen.

Bericht

Horst Ulbrich

22.1.2017

Vorläufige Terminplanung 2017 DFK Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:24

Liebe Freunde dieser Seite. Hier unsere  vorläufige Terminplanung. Vielleicht möchte der Eine oder Andere an unseren Projekten oder Festen teilnehmen. Bitte bei uns vorher anmelden. Bitte gebt die Termine auch an andere Heimatvereine und Verbände weiter, damit wir Überschneidungen möglichst vermeiden.

Danke

Horst Ulbrich        

Deutsche sozial-kulturelle Gesellschaft

Kreisverband Glatz

Niemieckie Towarzystwo Społeczno-Kulturalne w Kłodzku

57-300 Kłodzko, ul. Łukasińskiego 11

E-Mail: hulbrich@op.pl Tel./Fax: 0048 74-871 4361

Internet grafschaft-glatz.de blog

 


Vorläufige  Terminplanung unserer Projekte, Feste und Ausflüge 2017.

Außerdem ganzjährig beim DFK Glatz, Frankensteiner St.11/ Lukasinskiego 11

Montag, Deutschkurse Anfänger, Fortgeschrittene, Konversation. Lehrer H.P. Keuten

Donnerstag: Jugendtreff, 2. Deutschkurs Erwachsene.

Lehrer Frau Patzwald.

Freitag: Chor DFK Glatz.

Samstag: Öffnungszeit für alle mit Bewirtung. 11 – 14 Uhr.

21.1.   DFK Karneval bei Nota Bene.

26.1. Sitzung mit dem Bürgermeister. Planung 2017   Theater beim Stadtfest,, Museum Jugendstilhäuser in Glatz, Renovierung Zimmerstr. 8, Ausstellung im Museum, Hilfstransporte Krankenhaus usw.

28.1. Neujahrsempfang beim Konsulat Oppeln.

1.3. Treffen mit dem Polnisch-Deutschen Freundschaftskreis  in Glatz.  Planung gemeinsamer Aktivitäten.

4.3. Großdechant 80 Jahre. Feier Halle Hitrupp mit DFK Ausstellung.

08.04.2017  1. Hilfstransport  Malteser.
Im April. Lyrikwettbewerb für die Schulen der Grafschaft Glatz, organisiert durch H.-P. Keuten (Habelschwerdt)

17.4. DFK Osterfeuer mit Grillen Reiterhof Ulbrich.

13.5. Tscherbeney Messe mit dem Großdechanten, Feier Ortsgruppe DFK Kudowa.

    1. 60 Jahre DFK Waldenburg großes Fest mit DFK Glatz usw

26. 5. bis 28. 5. Konferenz und Wahlen VDG in Breslau

24.6 DFK Glatz Sommerfest in Bad Altheide

Im Mai Stadtfest Glatz, Termin noch nicht bekannt.

Kindertheater „ Triadisches Balett“ Stück von Alvons Taube aus Glatz. Organisator DFK Glatz.

  1. 11.7. Bürgerfest der Partnerstadt Bensheim.

14.07.2017 – 17.07.2017             2. Hilfstransport   Malteser.

Im August:  . Ifa beim DFK und Stadtfest Glatz ( Gemeinsame Planung Kindertheater)

26.-27.8. Landesverband der Vertriebenen in Liegnitz

  1. 10.9. Winzerfest der Partnerstadt Bensheim. (Eventuell mit Beteiligung Chor)

30.9. DFK Oktoberfest

30.09.2017 – 03.10.2017 Hilfstranp. Maltes  01.10.2017 Abladen bei Horst Ulbrich 

3.10. Tag der deutschen Einheit  (Generalkonsulat Breslau.)

Anfang Oktober Wissenschaftsfestival mit Beteiligung DFK Glatz.

Deutscher Lyrikwettbewerb der Gymnasien und Vorträge.

20.10. Beati Cantoris Chortreffen im Kurtheater Bad Salzbrunn.

2.12. DFK Glatz Weihnachtsfest 

9.12. DFK Kudowa Weihnachtsfest.

Bitte melden bei Terminüberschreitungen und bitte eigene Termine bekanntgeben. Wir können im Moment noch etwas verschieben.

 

Mit Grüßen

DFK Glatz, Horst Ulbrich

 

Karneval beim DFK Glatz 2017

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:01

Ein jährlich stattfindendes Fest, dass vom deutschen Konsulat in Oppeln finanziell unterstützt wird, um unsere deutschen Traditionen zu bewahren.

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Karneval in Schlesien, früher Fasching genannt hatte in deutscher Zeit Tradition. In der Zeit des Kommunismus wurde daraus eher eine elegante Tanzveranstaltung mit Anzug und Krawatte. Wir haben in unserer Gemeinschaft nun den Wandel zu einem Kostümfest alter Tradition geschafft.

      

Wir begannen in der Reaktiwierungsphase des DFK vor Jahren wieder einen Kostümball zu organisieren. Zunächst mit mäßigem Erfolg, aber mit der heutigen Truppe sind die Feste ein Highlight des Jahres. Hatte ich doch gedroht, wer nicht kostümiert erscheint, mit Omas alten Schlüpfern zu verschönern. Aber so kamen, bis auf Einzelne, zu denen meine Drohung nicht durchgedrungen war, alle mit Perücken und Kostümen und wir hatten am 21.1. unsere bunte Karnevalsveranstaltung. Natürlich hatten unsere Sänger auch Texte alter Rheinlieder dabei und es wurde viel gesungen.

      

So schallte es mit „Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen“, oder „Warum ist es in Glatz so schön“, bis in die Morgenstunden. Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich die Einladung zum Drink. Im Schnapsglas ¾ Wodka, ein wenig Himbeersirup und 1 bis 3 Tropfen Tabasko. Das auf einmal in den Mund, etwas vermischen und herunter damit…

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Na ja, überlebt habe ich es ja, werde nächstes Jahr wieder Wein trinken.

Wir waren gegen drei Uhr endlich zu Hause, müde vom Tanzen und mit rauer Stimme vom Singen.

Bericht

Horst Ulbrich

 

Chinesische Oper im Schloss Kunzendorf.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:48

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Gerade am Nachmittag aus Deutschland zurück, mit einem Riesenstau auf der Autobahn bei Dresden, überraschte mich meine Frau mit der Nachricht, wir hätten eine Einladung zur Chinesischen Oper im Schloss Kunzendorf, das renoviert und zu einem schönen Hotel ausgebaut wurde.

Ich war fertig von der Fahrt, aber eine Veranstaltung nur für geladene Gäste mit dem chinesischen Botschafter sollte man nicht auslassen.

Also duschen, Anzug und los geht es in den Winterabend. Dort gab es, nach der Begrüßung des Botschafters, einiger anderer, wichtiger Herren und des Schlossbesitzers, dann auch ein farbenfrohes Stück mit Kampfszenen und viel Akrobatik. Nur die Geräuschkulisse des Orchesters mit allerlei Schlag – und Streichinstrumenten, in einer gerade noch zu ertragenden Lautstärke, war schon gewöhnungsbedürftig.

      

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Nach der Veranstaltung traf ich auch Herrn Schoenberg und er lud uns zu Kaffee und Besichtigung ein. Sein Schloss in Pischkowitz soll nun fertig renoviert sein, ich werde später berichten. Schon in 2015 hatte ich vom Tag der offenen Tür, während der Renovierung damals, hier berichtet. Eifrige Leser meiner Seite können unten links, bei older posts zurückblättern.

Wir waren damals sehr froh, dass jemand das Schloss retten wollte und aus der Ruine wieder ein Vorzeigeobjekt macht. Das scheint nun gelungen, Herr Schoenberg wohnt schon dort, wenn er in Polen ist.

Zum Glück sind in der Grafschaft schon einige Schlösser vor dem Verfall gerettet worden. Auch das Schloss in Kamenz ist aus einer Ruine wieder zu einem sehr schönen Schloßhotel geworden. Vielleicht möchten einige der Leser mal im Schloss übernachten, zu weiteren Informationen bitte bei mir melden.

Bericht

Horst Ulbrich

30.12.2016

Und noch eine Veranstaltung im alten Jahr.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:23

  Schon vor Monaten hatte uns der DFK Waldenburg zum Konzert am 29.12. nach Bad Salzbrunn eingeladen. Nun ist Frau Stempowska mit ihrem DFK schon bekannt für die gut organisierten Chortreffen Beati Koantoris. Darüber hinaus  sorgt sie immer wieder für Konzerte für uns Deutsche, aber auch für die gesamte Bevölkerung.

Durch Verzögerung mit dem Autobus kamen wir gerade noch pünktlich zum Beginn des Konzertes und mussten auch sofort im Galopp auf die Bühne. Zunächst begrüßte die Vorsitzende Doris Stempowska alle Gäste und danach sang unser Chor aus Glatz abwechselnd mit dem Chor Freundschaft des DFK Waldenburg zwei Strophen des Liedes Sille Nacht.  Danach wurde der ganze Saal aufgefordert  auf Polnisch „Cicha Noc“ , gleiches Lied in Polnisch, die erste Strophe zu singen und alle machten mit. Ein sehr schöner Auftakt zu einem Chorkonzert.

                                                                                                     

Danach sangen wir unser Weihnachtsrepertoire, standen wir doch schon auf der Bühne. Begleitet hat uns natürlich wieder Marek Knopinski unser Chorleiter und da er ja am Flügel spielen musste hatte der Ersatzdirigent wieder seinen Auftritt. Leider war der Techniker des Kurtheaters  nicht da und wir benötigten zu unserem neu einstudierten, mit eigenem Text versehenden lustigen Teil unserer Liedauswahl, einen Computeranschluss für den Verstärker. So werden wir dem DFK Waldenburg unseren letzten Beitrag erst zum Frühlingsfest präsentieren.

Nach uns sang der Chor Freundschaft mit gewohnter Brillianz, mit der Unterbrechung der Jugend vom DFK Waldenburg, die deutsche Weihnachtslieder vortrugen.

Als dritter Chor war aus der Stadtkirche der Chor Milenium auf der Bühne und sang unter anderen polnischen Liedern auch ein deutsches Weihnachtslied. Am Ende bedankte sich der anwesende Bürgermeister mit Blumen bei Frau

Stempowska für die schöne Aufführung, mit der Bitte, doch bald wieder ein Konzert zu organisieren. Auch sie bedankte sich bei den vielen Gästen und lud zum Kuchenbuffet im Eingang zum Theater. Dem Run haben wir uns nicht angeschlossen, sondern sind in die sogenannten Katakomben des Theaters hinter der Bühne gegangen und da wurde es richtig lustig. Hatte der Glatzer Vorsitzenden doch wieder für Wurst, Brot und Getränke gesorgt.

                      

Auf der Rückfahrt wurden dann schon mal die Karnevalslieder geübt und nach einigen Kilometern wurde der Bus zu einer Toilettenpause angehalten. Im Restaurant besetzten unsere Chormitglieder sogleich den Raum im Kellerbereich. Dort tranken wir unser Abschlussbier und die Damen Glühwein. Mit Gesang ging es dann weiter nach Glatz und alle umarmten sich zum Abschluss. Sehen wir uns doch Sylvester schon wieder im Pilgerheim in Albendorf. Dort war der Saal günstig zu mieten, alles andere wird mitgebracht und wir freuen uns auf eine schöne Feier…. Natürlich wieder mit viel Gesang.

Bericht

Horst Ulbrich

 

26.12.2016

Letzte öffentliche Einladung des DFK Glatz vor dem Fest.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:27

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Der zweite Vorsitzende des Niederschlesischen Landtages Julian Golak hatte zum jährlichen internationalen Treffen in der Vorweihnachtszeit in das Restaurant auf der Hohen Eule geladen. Eine traditionelle Veranstaltung mit Teilnehmern aus  Politik, Kirche und anderen Institutionen, auch wieder Künstler, die mit Musik und Gesang zum Gelingen des Festes beitrugen. Andere Künstler stellten ihre Bilder aus oder trugen Gedichte und Geschichten vor.

Es war am 21.12.für uns die letzte öffentliche Einladung vor dem Fest und eine sehr interessante zugleich. War der DFK Glatz doch schon einige Male zu der Feier eingeladen, so haben wir, wegen der wechselnden Gäste, auch dieses Mal von deutschem Brauchtum in der schlesischen Heimat der Vertriebenen Deutschen berichtet.

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Es  waren Gäste aus Polen, Tschechien, Deutschland, der Ukraine sogar aus Kanada geladen, und auch eine Jugendgruppe aus der Ukraine war dabei, die eine Weihnachtsgeschichte vorgetragen haben. Es gab, nach der Begrüßung des Gastgebers, auch viele Berichte über das weihnachtliche Brauchtum der Länder. Bei einem traditionellen polnischen Weihnachtsessen mit verschiedenen Fischsorten, Pirogi, Krautrolladen und vielem mehr wurde auch viel diskutiert. Die derzeitige politische Lage war eins der wichtigen Themen.  Einige Gäste bekamen zum Ende auch noch Geschenke des Gastgebers, mit guten Wünschen für das nahe Weihnachtsfest. Bei der Verabschiedung haben  wir uns gegenseitig weiterhin gute Zusammenarbeit gewünscht, sind wir doch seit vielen Jahren gute Freunde.

Bericht

Horst Ulbrich

        

19.12.2016

Konzert im renovierten Schoss Eisersdorf.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 23:10

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In das Schloss in Eisersdorf hatte uns das Niederschlesische Musikfestival am 18.12. zu einem festlichen Konzert eingeladen. Na ja, eigentlich bin ich dort so eine Art Mitglied, denn bei der Neubeziehung der Verwaltungsräume vor zwei Jahren hatte man mich wie auch drei andere anwesende Gäste gebeten, eine Schraube der Tafel neben der Eingangstür einzudrehen. Ich vermutete die Ehre sei mit einer Spende verbunden, aber nein, irgendwie bin ich nun integriert mit der Aufforderung zur Mitarbeit.

Nun ist unsere Vorweihnachtszeit beim DFK mehr als arbeitsreich, so ist Kunst und Musik ein schöner Ausgleich. Bei starkem Schneetreiben hatten wir nicht mit so vielen Gästen gerechnet, aber auch der zweite Saal war gut gefüllt, als wir ankamen. Nun ist man es langsam gewohnt in der ersten Reihe zu sitzen, aber bei der Enge hätte ich auch den Musikern beim Umdrehen der Notenblätter helfen können.

Das Konzert begann mit verschiedenen Interpreten mit Werken von Bach und Vivaldi, bis dann unsere Magdalena, eine sehr gute Mezzosopranistin (das habe ich aus dem Internet), polnische Weihnachtslieder vortrug. Sie wurde von ihrem Mann auf dem Konzertflügel begleitet. Magdalena ist im Laufe der Jahre eine gute Bekannte geworden und ich war total überrascht, als sie in unsere Nähe kam und „Stille Nacht“ auf Deutsch gesungen hat. Musik, die zu Herzen geht, ist hier wohl der richtige Ausdruck, und ich habe mich am Ende des Konzertes noch einmal persönlich bei ihr bedankt.

Ein wunderbares Konzert in einem schönen Konzertsaal des Schlosses.

Bericht

Horst Ulbrich            Bilder zum Vergrößern anklicken.

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