Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

26.10.2010

Neues aus der Grafschaft

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:35

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                                                                                 Schwarzer Strich  re. im Bild der Kaufhausbau vom letzten Jahr mit 500 Parkplätzen

Schwarzer Strich unten neuer Teil mit 3 D Kino links im Bild,

Kaufhäusern    und weiteren 480 Parkplätzen.  Mc. Donalts baut zur Zeit

re. im  Bild  ein Restaurant mit 130 Plätzen.

 

Info für interessierte Freunde Schlesiens

 Aufwärtstrend in Polen hält an, wie aus den Wirtschaftsmagazinen zu lesen ist.

 Auch dieses Jahr wird Polen zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften Europas gehören, die Banken sind stabil und der Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung ist besser als fast überall in West- und Ost­mitteleuropa. In den westeuropäischen Medien wird Polen daher (noch) als »Wirtschaftswunderland« gefei­ert. Die bislang günstige Entwicklung verleitet indes zu wirtschaftspolitischer Trägheit, vor allem bei der Budgetkonsolidierung. Die aktuelle fiskalpolitische Gratwanderung ist gefährlich, da die Erwartungen an Polen angesichts des relativ guten Abschneidens in der globalen Krise hoch sind.

Diese Entwicklung ist auch in Glatz und der ganzen Grafschaft zu sehen. Überall wird gebaut und endlich erlebt auch der Straßenbau bessere Zeiten. Das Einkaufszentrum in Glatz ist gut platziert, denn die 1000 Parkplätze sind immer gut gefüllt, denn das Einzugsgebiet ist groß, da die nächsten Zentren in Waldenburg ca. 50 Km und Breslau ca. 90 Km relativ weit entfernt sind. Die Kaufhäuser, sowie Bau- und Elektrogroßmärkte und 32 mittlere Geschäfte sind in dem Zentrum fertig. Gegenüber wird nun mit Mc. Donald`s und anderen weitergebaut. Wer hätte die Entwicklung 1989 vorausgesehen? Nur das 3D Kino ist immer noch nicht eröffnet, trotz mehrerer Ankündigungen. Da hat sich wohl jemand verkalkuliert und das Geld ist ausgegangen. Auf einer großen Infotafel ist die Bekanntmachung vom Bürgermeister. Endlich soll nun die große Umgehungsstraße gebaut werden um den Transitverkehr Breslau / Kudowa und Neiße / Habelschwert aus der Stadt zu verbannen. Freitags gibt es immer einen riesen Stau um überhaupt in die Stadt zu kommen.

Die Fußballeuropameisterschaft wird wohl komplett in Polen stattfinden. Die Ukraine kann sich die Stadien nicht leisten. Polen ist da auf einem guten Weg. Auch die Autobahn um Breslau soll 2012 fertig sein . Dort entsteht zur Zeit auch die längste Brücke Europas.

Da hat man langsam Angst, das alles zu schnell geht und es keinen Motorplatzer gibt wie bei unserem deutschen Formel 1 Piloten, dem armen Vettel, der zwei Runden vor seinem Sieg am Sonntag mit Motorexplosion ausgeschieden ist.

Die Politik ist im Wahlkampf und es gibt ein Hauen und Stechen wie in Deutschland. Ein Mitglied unseres Reitvereins ist auch Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Glatz und wollte bei der Autorallay letzte Woche einen Pokal übergeben, der aber plötzlich vom Podium verschwunden war und erst wieder auftauchte, als der Bürgermeister seine Trophäen übergeben hatte und die Presse abgezogen war. Da hatte doch jemand aus der Partei die Konkurrenz blockieren wollen. Der Schuss ging dann aber nach hinten los, denn die Presse hat dann groß über den verschwundenen Pokal geschrieben. Unser Freund und Landtagsabgeordneter Julian Golak hatte am Samstag auf die Harenda zum Empfang der Zeitungen aus Neurode und Glatz geladen. Bürgermeister, Landespräsidenten und alle die noch vor der Wahl mit den Zeitungen liebäugeln waren da.Natürlich auch die Abordnung vom DFK Grafschaft Glatz. Nach Wildschwein und gegrillten Garnelen haben wir dann getanzt, bis meiner Frau die Füße wehgetan haben.

Es grüßt aus der Heimat

Horst Ulbrich

19.10.2010

Das größte kirchliche Fest der Schlesier seit Kriegsende

Filed under: Allgemein — Horst Ulbrich @ 18:06

Liebe Freunde dieser Seite,

lange habe ich mich hier nicht mehr gemeldet, aber es gab sehr viel Arbeit. In der nächsten Zeit wieder mehr aus der Grafschaft.

Mit Erlaubnis des Autors Günther Gröger darf ich das hier veröffentlichen.

munster-001.jpgZum vergrößern auf das Bild klicken!
Wir haben bei der Seligsprechung mit dem Glatzer Bürgermeister und dem Oberkreisdirektor die Hostien zum Altar bringen dürfen.

Gerhard Hirschfelder:
Seliger der Grafschaft Glatz

Feierliche Zeremonie mit Joachim Kardinal Meisner
bei der Seligsprechung in Münster/Westfalen
am 19. September 2010

Auf den Tag genau 12 Jahre nach der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses für Gerhard Hirschfelder im Hohen Dom zu Münster erfolgte nun am selben Ort die lang ersehnte Erhebung in den Stand der Seligen zur Verehrung durch die Gläubigen. Papst Benedikt XVI. unterzeichnete am 27. März 2010 in Rom das Dekret und bestimmte die Diözese Münster, die offizielle Seligsprechungsfeier zu gestalten.

Der Hohe Dom zu Münster

Das Gotteshaus trägt den Namen des Völkerapostels Paulus. Insofern besteht ein Bezug zum neuen Seligen, der sich besonders mit den Briefen des Hl. Paulus auseinandersetzte und ihm nacheiferte. In einer Seitenkapelle des Doms ruhen die Gebeine des Kardinals Clemens August Graf von Galen, des „Löwen von Münster“, ebenfalls ein Widerstandskämpfer gegen die unheilbringenden Lehren der Nazischergen. Kaplan Hirschfelders Ermutigung der Jugend, „Christus-Träger“ zu sein und zu bleiben, wird hier im Kirchenraum durch eine überdimensionale Christophorus-Statue symbolisiert. Ein wahrhaft sinnvoller Ort, den neuen Seligen zu würdigen. Eine Seligsprechung gab es bisher im Bistum Münster noch nicht, insofern bleibt es ein herausragendes Ereignis!

Erster Seliger aus dem Bereich der Grafschaft Glatz

Bisher richtete das Grafschafter Gottesvolk seine Bitten um Fürsprache durch die Jahrhunderte besonders an den „seligen Arnestus von Pardubitz“, der in Glatz die Schule besuchte und dessen Gebeine in der Dekanatskirche ruhen. Er wirkte als erster Prager Erzbischof (1344), erster Kanzler der Prager Universität (1348) und enger Berater des Kaisers und böhmischen wie auch römisch-deutschen Königs Karl IV., jedoch wurde er nie von der Kirche seliggesprochen.

Für Kaplan Andreas Faulhaber, der während der schlesischen Kriege vom Preußenkönig Friedrich II. 1757 persönlich zum Tode am Galgen verurteilt wurde, weil er angeblich im Beichtstuhl einem Soldaten die Fahnenflucht erlaubt haben sollte, wurde zwar eine Seligsprechung angestrebt, aber nie ausgesprochen. Ein offizielles Verfahren wurde bisher nicht eröffnet.

Lebensdaten des Seligen

Der in Glatz angesehene Kaufmann Oswald Wolff überließ seinen Sohn Gerhard Franziskus Johannes der Mutter Maria Hirschfelder, die ihn am 17. Februar 1907 als ihr einziges Kind zur Welt brachte, während der leibliche Vater Olga Einspenner ehelichte und mit ihr fünf Kinder zeugte. Gerhards Mutter verdiente ihren Lebensunterhalt als Schneiderin. Sie schaffte es, ihrem Sohn – mit finanzieller Unterstützung der Pfarrei – eine Ausbildung zum Priester zu ermöglichen. Auf eigene Bitte hin erhielt er als uneheliches Kind eine Dispens vom Weihehindernis – ab 1983 aus dem Kanon herausgenommen -, durfte allerdings seine Primizmesse am 1. Februar 1932 nicht – wie sein mit ihm zusammen geweihter Freund Ernst Heinze – in seiner Heimatpfarrkirche St.-Maria-Himmelfahrt in Glatz feiern, sondern mußte zu den Herz-Jesu-Schwestern im Kurort Bad Langenau ausweichen.

Er wurde in Tscherbeney/Grenzeck Pfarrer Augustin Hauffen als Kaplan zugeteilt und erfüllte seine Aufgaben in der Pfarrei mit 4500 Katholiken zu dessen vollster Zufriedenheit. In väterlicher Zuneigung nannte dieser seinen eifrigen Kaplan sein „Hirschla“.

Nach der Machtergreifung Hitlers kam es zu immer heftigeren Auseinandersetzungen mit den Nationalsozialisten, vor allem mit dem fanatischen und herrschsüchtigen Ortsgruppenleiter. Ständig wurde der Kaplan überwacht und bespitzelt; es folgten Vorladungen, Verhöre, zunehmend einschränkende Auflagen und gar ein Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft in Breslau.

Inzwischen hatte Dr. Franz Monse seine Arbeit als Großdechant begonnen und beorderte ihn im Februar 1939, um ihn vermutlich etwas aus der Schußlinie zu nehmen, nach Habelschwerdt. Dort traf er auf den Stadtpfarrer Dechant Pius Jung, einen Großonkel unseres jetzigen Großdechanten Franz Jung und übernahm zugleich die Seelsorge für die gesamte katholische Jugend der Grafschaft. Er selbst hatte fleißig bei der Jugendorganisation Quickborn mitgearbeitet, dort Anregung und Prägung erfahren, und gestaltete jetzt eine rege Jugendarbeit, mit Fröhlichkeit und Geselligkeit, mit Flöte und Gitarre beim Gruppenunterricht, und er führte Wallfahrten mit mehr als 2000 Jugendlichen durch.

Die Übergriffe und Bedrohungen durch die Nazis wurden immer deutlicher und heftiger, so daß er z. B. auch einmal überfallen und zusammengeschlagen wurde. Die Beobachtungen und Drangsalierungen, die Provokationen und das Mitschreiben der Predigten durch Parteispitzel wuchsen zur Regelmäßigkeit. Nachdem er im Zusammenhang mit der mutwilligen Zerstörung eines Bildstocks der Krönung Mariens in seiner Predigt am 27. Juli 1941 den bekannten Kernsatz an die schändlichen Übeltäter richtete: „Wer der Jugend den Glauben an Christus aus dem Herzen reißt, ist ein Verbrecher!“, wurde er am 1. August 1941 von der Gestapo ins Gefängnis nach Glatz gebracht, von dort am 15. Dezember 1941 nach einer 14-tägigen Zugfahrt mit 5 Personen in einer Einmannzelle mit einem Zwischenaufenthalt in einer Wiener Haftanstalt am 27.12.1941 unter der Nummer 28972 ins KZ Dachau eingeliefert. Nach einem Jahr voller Demütigungen, bei ungewohnt harter Arbeit, ausgehungert, fast zum Skelett abgemagert, verstirbt der Häftling Gerhard Hirschfelder am 1. August 1942. Die Lagerleitung gab als Todesursache eine Rippenfellentzündung an.

Inzwischen erschienen in deutscher und polnischer Sprache ausführliche Lebensbeschreibungen. Diese können unter den eMailadressen: glatzer-visitatur@t-online.de und frost@netgate.com.pl abgerufen werden.

Überwältigende Teilnehmerzahl

Die feierliche Erhebung Gerhard Hischfelders zur Ehre der Altäre erfolgte am 19. September 2010 im Hohen Dom zu Münster. Wegen der zu erwartenden hohen Anteilnahme wurde die heilige Handlung zeitgleich auf große Bildwände in der Überwasser- und der St.-Lamberti-Kirche übertragen. Diese Maßnahme erwies sich als sehr sinnvoll, denn alle drei Gotteshäuser waren dicht gefüllt! Rund 4000 Gläubige hatten sich hier versammelt.

Zahlreiche Bischöfe, Visitatoren, Prälaten, Priester und Diakone sowie Ordensleute und etwa 40 „Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ nahmen an der Feier teil, die vom Metropoliten von Köln, Joachim Kardinal Meisner, geleitet wurde. Alle wurden von Domprobst Josef Alfers herzlich willkommen geheißen.

Das Grün der Bischofsgewänder, das Violett des Domkapitels und der Prälaten sowie die weißen Mäntel der etwa 40 Ordensritter mit dem leuchtend roten Jerusalem-Kreuz und 18 Fahnen ergaben zusammen ein farbenfrohes Bild!

Die festliche Zeremonie

Brausendes Orgelspiel des Domorganisten Thomas Schmitz eröffnete die heilige Handlung.

Die musikalische Ausgestaltung wurde zudem vom Grafschaft Glatzer Chor unter dem Dirigat von Georg Jaschke und dem Grafschaft Glatzer Orchester unter der Leitung von Mona Veit mit der Festmesse von Ignaz Reimann, dem Grafschafter Komponisten aus Albendorf, sowie lateinischen Gesängen der Schola Ludgeriana mit Domkapellmeister Andreas Bollendorf übernommen, ergänzt durch Lieder der Gemeinde aus dem Gotteslob.

Im Altarraum hatten die Münsteraner Bischöfe em. Dr. Reinhard Lettmann, Friedrich Ostermann, Heinrich Timmerevers Platz genommen, dazu die Vertriebenenbischöfe Dr. Reinhard Hauke, Erfurt, und em. Gerhard Pieschl, Limburg, Franz-Josef Overbeck, Essen, sowie die Visitatoren Dr. Joachim Giela, em. Winfried König, Dr. Wolfgang Grocholl, Dr. Alexander Hoffmann, Dr. Lothar Schlegel , ferner unter anderem der Prälat Martin Hülskamp, Münster, und Prälat Helmut Moll, Köln, sowie Franz M. Herzog, Bonn, Leiter der Arbeitsstelle für Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz.

Feierliche
Konzelebration beim Pontifikalamt

Joachim Kardinal Meisner zelebrierte das heilige Meßopfer zusammen mit Bischof Dr. Felix Genn, Münster, Erzbischof Dominik Duka, Prag, Bischof Dr. Ignac Dec, Schweidnitz, Nuntius em. Erzbischof Dr. Erwin Josef Ender, Rom, Bischof Joachim Reinelt, Dresden, und Großdechant Prälat Franz Jung, Münster. Es assistierten die Diakone Johannes Gröger und Ewald Pohl, während Diakon Arnold Bittner bei Ein- und Auszug mit dem Tragekreuz voranschritt.

Der Akt der Seligsprechung

Als das Kyrie aus der „Missa de Angelis“ verklungen war, wurde die offizielle Beatifikation nach der von Bischof Dr. Felix Genn vorgetragenen Bitte und der Vorstellung des neuen Seligen durch Großdechant Prälat Franz Jung von Joachim Kardinal Meisner feierlich verkündet, indem er die „Apostolische Bulle“ vom 14.09.2010 aus Rom verlas, in der Papst Benedikt XVI. kraft seiner apostolischen Autorität Gerhard Hirschfelder zur Ehre der Altäre erhebt. Sein Festtag wird auf den 2. August gelegt.

Daraufhin wurde das 3 x 5 m umfassende Kunstwerk eines Hirschfelder-Porträts enthüllt und eine neugestaltete prächtige Gedächtniskerze entzündet. Auf den Gesang des neugetexteten Hirschfelder-Liedes und die Dankesworte des Bischofs Dr. Genn folgten das Gloria der Festmesse von Ignaz Reimann und die Lesungen.

Eine aufrüttelnde Predigt

„Jugendseelsorger von solchem Format möge Gott unserer geplagten Jugend gerade heute schenken.“ und „Bei diesem jungen Priester können auch ältere Priester und Bischöfe in die Schule gehen.“

Kardinal Meisner zeigte sich einerseits begeistert von diesem „forschen, sympathischen und schwungvollen Jugendseelsorger“, andererseits auch von dessen „tiefen theologischen Kommentaren zu den Paulusbriefen“ und den Kreuzwegbetrachtungen, die der Eingekerkerte im Gestapo-Gefängnis in Glatz niederschrieb. „Die Liebe Christi drängte ihn über alle Gefahren und Widerstände hinweg.“. Sie habe ihm die Tapferkeit, die Energie des Glaubens verliehen, ein Zeuge des Evangeliums zu werden; sie gab ihm die Kraft, alle Vorsicht und Angst zu vergessen und als Prediger mutig anzuklagen: „Wer der Jugend den Glauben an Christus aus dem Herzen reißt, ist ein Verbrecher!“ „Mit seinem Gott sprang er gleichsam über Mauern von Angst, Vorurteilen, Feigheiten und Leisetretereien.“

„Und Gott ließ ihn leiden. Er hat gleichsam die horizontale Lebenslinie … durch die vertikale Gotteslinie durchkreuzt, so daß aus dem Minus seiner Widersacher das Plus seines Zeugnisses geworden ist. … Gerhard Hirschfelder ist durch und durch ein solcher Plustyp.“

3.8.2010

Sommerfest beim DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:44

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Sommerfest beim DFK Glatz

 Nachdem wir unser Fest vom Mai wegen des andauernden Regenwetters verschieben mußten, hatten wir zu
unserem Sommerfest am 31.Juli endlich Sonne mit einigen Wolken. Da war es für unsere Senioren nicht zu heiß und die Tanz und Sangeslustigen kamen nicht zu sehr ins Schwitzen.

Eingeladen war die ganze Familie unserer Mitglieder, damit auch die Nachfolgegeneration wieder beim DFK aktiv wird. Angemeldet zum Fest waren zunächst 70, zwei Tage vor dem Termin 90 und gezählte Gäste am Festtag ca 140. Da gab es nicht einmal genügend
Sitzplätze. Aber das war kein Problem, denn Familien mit Kindern waren immer wieder auf dem Spielplatz hinter der Reithalle oder auf den bereitgehaltenen Ponys zum Reiten.

Zum Glück hatten wir genügend Grillgut und Getränke eingekauft und die Organisation hat hervorragend funktioniert. Unser 2. Vorsitzender Jochen Straube hatte mit seinem Bus den Transfer vom Kloster Glatz und zurück übernommen. Aber der größte Teil kam im Familienverband mit dem Auto und unser Parkplatz war mit über 40 PKW und dem Bus gut gefüllt. Die Jugendabteilung hatte Getränke und Kuchenausgabe übernommen, wo es zu Beginn eine lange Schlange gab, wie auch am großen Grill, wo unser Jochen der Chefkoch war und immer wieder die Hände in einem Eimer Wasser kühlte, weil sein Grill über mehrere Stunden auf Hochtouren laufen musste. Die bestellten Musiker bewiesen viel Geschick in ihrer Musikauswahl, um Jung und Alt auf die improvisierte Tanzfläche zu locken. Bei der Polonaise konnte ich endlich die ungefähre Teilnehmerzahl feststellen und die vom Spielplatz und Reithalle dazu addieren. Gern hätte ich ein gemeinsames Foto gemacht, aber die Festteilnehmer waren auf dem Gelände und den  Ställen immer unterwegs. Einige mitgereiste Chormitglieder aus Waldenburg sangen zur Freude aller und mit Ulbrichs Liederbüchern hat sich dann der DFK Glatz revangiert. Wir waren bestimmt noch nicht so gut, dafür aber laut, den alle hatten uns unterstützt. Über lange Zeit waren die Musiker arbeitslos, denn das Singen der deutschen und polnischen Lieder wollte kein Ende nehmen.  Ein rundum gelungenes Fest, das mit dem sogenannten harten Kern und den Helfern gegen 21 Uhr zu Ende ging. Es hat uns gefreut, auch eine Abordnung vom DFK Waldenburg mit dem Vorsitzenden Martin Reichert begrüßen zu können, wie auch Mitglieder des Polnisch / deutschen Freundschaftskeises aus Glatz, die wir eingeladen hatten um uns besser kennen zu lernen. Wir werden in Zukunft enger zusammenarbeiten um die Kräfte zu bündeln. Es war seit vielen Jahren wieder einmal ein großes Fest des DFK Glatz und es läßt hoffen, das Mitglieder und deren Kinder sich wieder öfter in dem neuen und größeren Vereinslokal in Glatz einfinden. Es wird dazu auch weitere Öffnungszeiten geben. Die neue Adresse ist:

DFK Glatz Okrzei Nr. 20  Glatz / Klodzko

( in der Nähe der Polizei, im Haus ist auch die Bibliothek) Es soll bald ein großes DFK Schild an der Hauswand auf uns aufmerksam machen, wir haben dazu leider noch keine  Mittel. Es fehlt auch noch an Mobiliar, z. B. Bestuhlung des großen Raumes u.s.w.

Bericht Horst Ulbrich

Vorsitzender DFK Glatz

26.7.2010

Umzug des DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:58

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Liebe Freunde, hier eine kurze Info.

Wir sind am 24.7. endlich in neue Räume umgezogen. Es ist noch ein wenig chaotisch, weil sich in den Jahren in allen Schränken viel angesammelt hat was nicht gebraucht wird, oder zu alt ist.

In dieser Woche kommen die schöneren Arbeiten auf uns zu, wie Bilder aufhängen und alles  sortieren. Es fehlt an Regalen für die Bibliothek, viele Bücher lagen bisher in Kartons, Bestuhlung des großen Raumes, eine Tafel an der Außenfassade und vieles mehr. Aber wir sind auf dem besten Weg.

Es wird in Zukunft neue Öffnungszeiten geben, die wir im Vostand noch festlegen müssen. Aber zunächst kommt das Sommerfest bei Ulbrich, mit hoffentlich gutem Wetter am 31.7. Danach planen wir weiter. Danke für das Interesse per E-mail. Ich werde sofort informieren, wenn die Termine feststehen.

Bilder anklicken zum Vergrößern!

Horst Ulbrich

1.7.2010

Volles Programm beim DFK Glatz und viel Arbeit

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:29

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Da hatten wir bei schönstem Wetter, am Samstag 25.6. eine Kleinkindergruppe aus Problemfamilien bei uns. Sie leben zeitweise, oder auch für lange Zeit in Gastfamilien und wurden vom Jugendamt nach Gerichtsbeschluß dort untergebracht. Viele sind auch frei zur Adoption, wie vor Jahren auch unser Dominik zu uns gekommen ist. Die Betreuer vom Jugendamt hatten ein großes Unterhaltungsprogramm und so waren wir mehr für Technik und Beköstigung zuständig. Es wurde viel gesungen, getanzt und natürlich durfte auch jedes Kind reiten. Allerdings musste schon gegen 17 Uhr wieder gefahren werden, denn der fehlende Mittagsschlaf bei den Kleinsten machte sich nach der Aufregung dann doch bemerkbar. Wer sich für  eine Adoption mit einem polnischen Kind interessiert, möge sich bei uns melden. Wir können die Kontakte herstellen.

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Sonntag 26.6. eine Gruppe Behinderter, teilweise Rosllstuhlfahrer bei uns zu Gast. Da brauchten wir Tische und Bänke vom Vortag nicht erst wegräumen. Nur ein wenig mehr Sonnenschirme, denn es wurde sehr heiß. Da wurde gegrillt und bei Kaffee und Kuchen gab es auch einen Erfahrungsaustausch über Zuschüsse der Hilfsmittel. Auch aus unserem eigenen Magazin für deutsche Behinderte helfen wir immer wieder mal mit einem Rollstuhl für kurze Zeit aus, wenn der eigene zur Werkstatt muss. Wie bekannt verfügen wir über Roll – und Toilettenstühle, sowie Gehhilfen für bedürftige deutsche Rentner hier in der Heimat. Auch ein Pflegebett und spezielle Matratzen für  Langzeitpatienten haben wir zum Ausleihen. Für die Teilnehmer war der gemeinsame Tag wieder ein schönes Fest, denn Behinderte haben dazu wenig Gelegenheiten. Der DFK Jugend sei Dank, daß alles so reibungslos vonstatten ging. Nach den Aufräumarbeiten war um 20 Uhr dann das Wochenende ein aufregendes und arbeitsreiches. Aber es tut dem Herzen gut, denen helfen zu können, die es im Leben nicht so gut haben.

Bericht

Horst Ulbrich

DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:53

DFK Glatz und seine Aktivitäten.Liebe Freunde des DFK Glatz.

Es ist uns nach Verhandlungen mit dem VDG Oppeln gelungen einen weiteren Kostenzuschuß für unsere neuen Räume zu bekommen. Am 25.6. hat der Stiftungsrat positiv entschieden. Wir werden also umziehen. Unser Versammlungsraum hatte incl. Küche, Flur und Büro 36,8 qm in einem Hinterhof ohne Toilette und Heizung. Dank unserer Verbindung zu unserem Seimik Abgeordneten Julian Golak mieten wir seine Büroräume in Glatz und verfügen nun über einen großen Versammlungsraum 80qm, dazu Küche, Toilette und vor allem Zentralheizung. Die alten Räume sind gekündigt und ab der nächsten Woche werden wir mit unseren Habseligkeiten umziehen. Nun fehlt uns Mobiliar, vor allem Tische und Stühle, Regale und Geschirr damit sich  unsere steigenden Mitgliederzahlen auch setzen können.

Wir unterhalten seit der Neuwahl im März 2010 auch weitreichende Kontakte zu anderen Vereinen und  Organisationen. So war auf Einladung des DFK am 27.6. eine Behindertengruppe mit Rollstühlen zum Grillen bei uns. Am Tag davor ca 30 Kleinkinder aus Problemfamilien, die nun in  Pflegefamilien leben. Enge Kontakte gibt es zu dem polnisch / deutschen Verein in Glatz, mit dem wir in Zukunft gemeinsame öffentliche Aktionen haben werden. Die Finanzierung für das nächste Jahr steht noch in den Sternen, aber es ist noch immer gut gegangen und so sehen wir optimistisch in die Zukunft.

Unsere neue Adresse ist Ul. Okrzei Nr. 20.  In der Nähe der Polizei, im Haus ist auch eine Bibliothek. Das Haus wird gerade renoviert und grün gestrichen. Später ist ein großes Schild DFK an der Hauswand.

Horst Ulbrich

Vorstandsvorsitzender DFK Glatz

Deutsches Kulturtreffen in Kreisau

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:02

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Niederschlesisches Kulturtreffen am 19.05.2010 in Kreiau.

Wieder einmal trafen sich die Mitglieder der deutschen sozial – kulturellen Gesellschaften,um einen gemeinsamen Tag mit viel Ramenprogramm zu verbringen.

Wir wurden  Begrüßt durch unseren  Vorsitzenden der deutschen Minderheit in Polen Herrn Gaida, durch die Vorsitzende des Bezirksvorstandes in Breslau Frau Zajaczkowska, wie auch durch den Beauftragten für Ethnische Minderheiten in Polen, Herrn Dariusz Tolearz und sie wünschten unserem Treffen einen guten Verlauf. Allerdings waren wir etwas erstaunt, daß trotz der Einladung weder der Konsul, noch ein Botschaftsvertreter an unserem Treffen teilgenommen hat. Nach den Begrüßungsansprachen begannen die vielen Gesangs- und Tanzvorführungen. Besonderen Applaus bekamen die Tanzgruppe der kleinen Kinder aus Breslau, wie auch die Musik und Theatergruppe aus Waldenburg. Wieder einmal eine gelungene Demonstration, daß die Jugend in Trachten, mit Gesängen und Tanz deutsches Kulturgut weiterhin pflegen wird. Viele Chöre in Trachten und mit Liedern aus der Heimat sorgten für gute Stimmung. Nach dem Mittagessen spielte eine Musikgruppe aus Ratibor und lud immer wieder zum Mitsingen der bekannten deutschen Lieder ein. In der Kaffeepause hatten wir Gelegenheit zu vielen Gesprächen, da sich die Gruppen wegen der Entfernungen nicht so oft treffen. Auch ich habe die Zeit genutzt, um mit Herrn Gaida und der Buchghalterin des VDG über meinen Antrag auf Zuschüsse für unser neues Vereinslokal in Glatz zu sprechen und die Dringlichkeit vorzutragen. Mit einem gemeinsamen Lied beendeten wir wieder einmal einen schönen gemeinsamen Tag. Die Abreise verzögerte sich allerdings um über eine Stunde, weil die vielen PKW die schmale Zugangsstraße zugeparkt hatten und unsere Busse dadurch nicht pünktlich abfahren konnten. Die Heimreise durch verpasste Busverbindungen aus Glatz musste unterwegs neu organisiert werden, aber unsere mobilen Mitglieder haben mit dem PKW alle sicher nach Hause gefahren.

Bericht

Horst Ulbrich

 

18.5.2010

Schlesischer Kreis-, Städte- und Gemeindetag auf Verständigungsfahrt

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:04

Schlesischer Kreis – Städte und Gemeindetag auf Verständigungsfahrt.

Die Teilnehmer wohnten während der Zeit in Salzbrunn und im Konferenzraum des Hotels gab es ein volles Programm mit verschiedenen Referenten aus Deutschland und Polen. Nach der Begrüßung durch den SKSG Präsidenten Herrn Maschler und den Bürgermeister von Salzbrunn berichtete der Vorsitzende des DFK Waldenburg Herr Reichert  über Aktivitäten und Kontakte mit der polnischen Bevölkerung. Danach referierte Rajmund Wojczeszak, Präsident der in Niederschlesien aus Frankreich eingewanderten Bevölkerung, über das Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen. Herr Martin Reichert, wie auch Frau Doris Stempowska wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Weitere Referate gab es zum Thema: Das Wirken Gerhard Hauptmanns im Spannungsfeld zwischen Polen und Deutschen und Frau Mg. Markiewicz  berichtete über die germanistischen Fakultäten der UNI Breslau. Dr. G. Kaske berichtete über die „ Stiftung Schlesische Heimatstuben“ zur Rettung deutschen Kulturgutes. Am zweiten Tag gab es nach der Begrüßung durch den Bürgermeister weitere Referate zu Themen der Partnerstädte und deren Entwicklung. Jacek Pilawa  aus dem ( Landesparlament- Schlesien) berichtete über die Parlamentsarbeit im Zeichen deutsch – polnischer Verständigung. Über beide Tage eine Veranstaltung der Zusammenarbeit und Völkerverständigung. In die Exkursion des dritten Tages konnte ich dann die Ausstellung „ Gottes Mühlen“ auf Schloss Lomnitz mit einbeziehen, an der Mitglieder des DFK Glatz zwei Wochen mit der deutschen Übersetzung beschäftigt waren, wie schon an anderer Stelle berichtet. Zurück im Hotel diskutierten die Delegierten der bundesdeutschen Heimatgruppen  über ihre Arbeit mit Vereins, Schul und Städtepartnerschaften, sowie Hilfsaktionen. Danach gab es interne Neuwahlen und wir als geladene Gäste trafen uns im Restaurant, wo ich mit Herrn Reichert DFK Waldenburg die weitere Zusammenarbeit besprach und überrascht war, dass ich zurück in die Versammlung gerufen wurde. Dort eröffnete mir der Präsident, alle Mitglieder seien der Meinung, man solle mir das Amt des Schatzmeisters antragen. Da ich Gast und nicht einmal Mitglied war, habe ich zunächst abgelehnt, konnte mich den Argumenten der Teilnehmer und des Präsidenten dann aber doch nicht verschließen und bin nun nicht nur Mitglied im „ Schlesischen Kreis – Städte und Gemeindetages, sondern auch noch im Vorstand. Nun werde ich ein weiteres Konto zur Verwaltung in meinen PC übernehmen und das Amt nach besten Kräften ausführen. Der Technik und dem Internet sei Dank, dass es auf diese Weise möglich ist. Nun bin ich im  neuen Amt des Schatzmeisters Kreis – Städte und Gemeindetag, Schatzmeister Freundeskreis Wittigmuseum und dort auch Renovierungsverwalter, Vorsitzender der sozial kulturellen Gesellschaft Glatz, kurz DFK, Gründer eines Vereins zur Rettung des Eckersdorfer Schlosses und Betreuer der Bedürftigen in der Heimat verbliebenen Schlesier mit extra Spendenkonto in Deutschland. Weitere Posten werde ich nicht mehr annehmen. Zum Glück ist man ja Rentner, unser Reiterhof läuft problemlos und die Betreuung der Gäste in den Ferienwohnungen managt meine Frau.

Abschließend ist noch zu erwähnen, wie viele, auch große Organisationen es in Deutschland gibt, die sich um unser Schlesien kümmern. Von vielen wissen wir hier in der Heimat nichts, es sei denn man wird, wie in meinem Fall, eingeladen und es wäre eine Arbeit für einen Studenten, einmal alles zu katalogisieren. Auch die Heimatreisenden fahren ohne Kontakte der Veranstalter untereinander hier in Schlesien herum und stellt Euch einmal vor, sie würden sich absprechen und mit mehreren Bussen gleichzeitig erscheinen, wie immer wieder der Großdechant. Dann einen gemeinsamen Tag  planen, eine große Kirche füllen, mit deutschem Gottesdienst und damit zeigen……wir sind noch da! Einzelne Busse gehen in der Masse der Touristen unter und werden nicht wahrgenommen. Vielleicht melden sich auch einmal einige Veranstalter bei mir. Bei Besuchen in Glatz könnten wir einige Projekte mit der heimischen Bevölkerung beginnen. Wenn uns das nicht gelingt und wir die Nachgeborenen nicht mit ins Boot bekommen, ist die Zeit der Deutschen hier bald abgelaufen und das können nur wir verhindern!

Es grüßt aus der Heimat

 Horst Ulbrich

hulbrich@op.pl

Tel/Fax 0048 74 871 4361

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Bild1: Ehrung Doris Stempowski. Urkunde überreicht Präsident Maschler.

Bild2: Delegation SKSGT

13.5.2010

Hilfsaktion für polnische KZ Häftlinge

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:06

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Frau Gertrud Rom auf der letzten Reise ihrer Hilfsaktion für polnische KZ Häftlinge.

Immer wieder logieren in unserem Ferienhaus interessante Gäste, bei denen es sich lohnt sie bekannt zu machen. So auch Frau Rom, die seit 1994 für das Maximilian Kolbe Werk mit Sitz in Freiburg jährlich in Schlesien unterwegs ist.

Sie besucht in sozialer Mission die Überlebenden aus Dachau und anderen Konzentrationslagern und unterstützt Kranke und Hilfsbedürftige. Allein im Raum Waldenburg sind es über 60 Personen, die sich über ihren Besuch freuen. Nach der Wende konnten sich die Betroffenen selbst organisieren und die noch gesunden unterstützen seit der Zeit Kranke und Behinderte aus den KZ Lagern. Frau Rom war 1994 zum ersten Mal zur Besichtigung im KZ  für Frauen in Ravensbrück bei Berlin. Dort kam sie mit ehemaligen Inhaftierten in Kontakt  und entschloss sich spontan im Maximilian Kolbe Werk mit zu arbeiten. Zu der Zeit trafen sich bei Berlin zum ersten Mal betroffene Frauen aus Deutschland und Polen. Der Franziskanerpater Maximilian Kolbe ist in Dachau für einen anderen Häftling, der flüchten wollte und Vater von fünf Kindern war, freiwillig in den Hungerturm im KZ gegangen und ist dort verhungert. Ihm zu Ehren ist die Organisation benannt worden, die unter anderem in ganz Polen tätig ist.

Frau Gertrud Rom ist leider durch ihre Parkinsonsche Krankheit in ihrer Bewegung sehr beeinträchtigt und laut ihrer Aussage  zum letzten Mal in beschriebener Mission unterwegs. Ich denke wir alle sind ihr und allen Menschen, die im Verborgenen wirken, nicht  nach Aufmerksamkeit streben, sondern einfach tatkräftig Hilfe leisten, zu großem Dank verpflichtet.

Bericht

Horst Ulbrich

11.5.2010

Präsentation der Ausstellung „Gottes Mühlen“

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:27

 

Erste Präsentation der deutschen Ausstellung

„ Gottes Mühlen“ von Prof. Dr. Fitych im Schloss Lomnitz.

Nach mehr als zwei Wochen der Zusammenarbeit mit dem DFK Glatz war die deutsche Übersetzung der zunächst polnischen Ausstellung endlich druckfertig und gerade zum Eröffnungstermin 24.04. 2010 bereit zur ersten Präsentation. Da ich in dieser Woche auch zu einer Arbeitstagung des „Schlesischen Kreis-Städte und Gemeindetag“ in Waldenburg geladen war, konnte ich den Präsidenten Herrn Maschler davon überzeugen die geplante Exkursion am Samstag im Schloss Lomnitz zu beginnen. Auch den deutschen Waldenburger Chor konnte ich zur Mitarbeit gewinnen und so wurde die Präsentation mit deutschen Liedern und Vorträgen gebührend gewürdigt. Nach der Begrüßung durch die Hausherrin Frau von Küster berichtete ich über die Zusammenarbeit des DFK Glatz mit Professor Fitych und die Schwierigkeit die polnische Rhetorik in verständliches Deutsch zu übertragen, da nicht alle Besucher Historiker und sakrale Wissenschaftler sind. Ich bin aber überzeugt, dass es uns gut gelungen ist und bitte alle Schlesienbesucher, die hervorragend vorbereitete Ausstellung auf Schloss Lomnitz zu besuchen. Der Professor war begeistert über die vielen Besucher zur Eröffnung, es waren über 140 Personen gekommen und er berichtete über die, sich über Jahre hinziehende Arbeit.

Da wir schon früher mit unserem allseits bekannten Denkmalschützer Helmut Göbel gearbeitet haben, der in seinem Dorf Niederschwedeldorf / Szalejów Dolny fast alle Bildstöcke und Wegkreuze renoviert hat, weiß man um den Einsatz, der zu solchem Vorhaben nötig ist. Prof. Fitych hat seine Arbeit nun sogar länderübergreifend bis nach Tschechien erweitert, um sakrale Bildstöcke, heilige Nischenbilder, und Wegkreuze aus deutscher Zeit zu erfassen und zu katalogisieren, was eine jahrelange akribische Arbeit voraussetzt. Viele der Vertriebenen werden beim Durchblättern des Albums Bildstöcke wiedererkennen, vor denen sie einst gebetet haben. Wer die Arbeit  von Prof. Fitych unterstützen möchte und zur Finanzierung der Kosten beitragen möchte, kann bei mir ein Ausstellungsalbum bestellen, oder beim Besuch auf Schloss Lomnitz kaufen.

Liebe Leser, so ist der DFK Glatz an vielen Fronten im Einsatz und wir unterstützen in Schlesien alle Bemühungen der Völkerverständigung und Erhaltung deutschen Kulturgutes. Wir stehen erst am Anfang einer Neubelebung und kämpfen mit unseren finanziellen Nöten. Deshalb suchen wir Mitglieder, die unsere Arbeit jährlich mit 20,-€ Beitrag unterstützen. Spenden nehmen wir natürlich auch gern entgegen. Dafür gibt es immer einen Rechenschaftsbericht über die geleistete Arbeit  in der Heimat der Vertriebenen. Bitte dazu unbedingt die Adresse an mich per mail, Fax oder Post schicken.

Horst Ulbrich

salzbrunn-043.jpg salzbrunn-034.jpg salzbrunn-032.jpg Bitte auf die Bilder klicken
 

10.5.2010

Wettbewerb der besten Schüler im Deutschunterricht

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:23

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Bilder: v.l. Adam Kwasiewski,  Horst Ulbrich, Monika Kozina, Schuldirektorin

Bild 2: Schülerbesprechung vor dem Wettbewerb.

Ein von DFK Vorstandsmitgliedern organisierter, überregionaler Wettbewerb der besten Schüler im Deutschunterricht.

Frau Monika Kozina, im Gymnasium Bad Altheide als Fachlehrer für Deutsch tätig, hatte in ihrer Schule auch dieses Jahr wieder einen Wettbewerb der Deutschkenntnisse organisiert. Viele Schulen hatten ihre Besten gemeldet und 22 Schüler der Gymnasien stellten sich den Aufgaben. In der Prüfungskommission waren die Organisatorin Frau Monika Kozina und Herr Adam Kwasiewski, beide  aus der Jugendabteilung DFK Glatz und mich hatte man gebeten, den Vorsitz der Kommission zu übernehmen, wie im letzten Jahr. Einer schriftlichen Prüfung über 60 Minuten folgte eine mündliche Befragung um die Redegewandtheit und den Sprachschatz zu überprüfen. Es war wieder einmal erstaunlich, über welches Wissen die Schüler verfügen. Absolut herausragend war ein Schüler eines marokkanischen Vaters und einer russischen Mutter, der nicht nur schriftlich die volle Punktzahl erhielt, sondern auch fast akzentfrei mündlich berichten konnte. Leider war kein Schüler mit deutschen Wurzeln unter den Besten wie noch im letzten Jahr. Wir vom DFK Glatz sind bestrebt das zu ändern, sehen uns im Moment aber weder durch räumliche, noch finanzielle Möglichkeiten dazu in der Lage. Das Fachpersonal ist vorhanden, wie man sieht.

Wir hoffen nun auf positive Verhandlungen mit dem Vdg Oppeln, wie auch mit dem Konsulat in Breslau, um dann im nächsten Jahr die desolate Situation des DFK Glatz ändern zu können.

Bericht Horst Ulbrich

Vorsitzender DFK Glatz

 

12.4.2010

Großechant auf Schlesienvisite

Filed under: Allgemein — Horst Ulbrich @ 21:54

dfk-030.jpg      Bitte auf das Bild klicken

Großdechant auf Schlesientour!

Und da war er wieder in Schlesien unterwegs. Rastlos und unermüdlich in der Betreuung seiner schlesischen Schäfchen. Es gibt nicht mehr viele Amtsinhaber unserer schlesischen Organisationen die in Schlesien unterwegs sind. Leider spielt  Alter und  Krankheit dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Andere haben versäumt neue in ihr Amt einzuarbeiten. Das ist bei unserem Prälat Großdechant Franz Jung nun überhaupt nicht möglich. Nach ihm wird es dieses Amt und die Auszeichnung nicht mehr geben.

Deshalb ist unser Großdechant  immer noch viele Male des Jahres in unserem geliebten Schlesien unterwegs, um seine Grafschafter seelsorgerisch zu betreuen und zusammen zu halten, Bedürftige zu unterstützen und viele kirchliche und außerkirchliche Termine wahr zu nehmen. Sein Terminkalender ist schon bis zum Oktober mit seinen Einsätzen in der Heimat wohl gefüllt und wir waren glücklich ihn bei unserer Wahl zum neuen Vorstand als Wahlleiter gewonnen zu haben. Das im März aufgenommene Bild, als der Prälat zur Rettung des DFK Glatz und Vorbereitung der Seligsprechungsfeierlichkeiten unseres Kaplan Hirschfelder in der Grafschaft war, symbolisiert seine Tatkraft und Rastlosigkeit zum Wohle Schlesiens.

Zu den Feierlichkeiten 200 Jahre Großdechant am 1. Mai wünschen wir schon jetzt weiterhin Schaffenskraft und vor allem gute Gesundheit.

Die dankbaren Mitglieder des DFK Glatz

Vorsitzender Horst Ulbrich

Vortrag in Lerchenfeld

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:15

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                100_31731.JPG                                Deutscher Freundschaftskreis

Deutsche sozial – kulturelle Gesellschaft Glatz

Niemieckie Towarzystwo Kulturalno –Spoleczne

                                         Klodzko         

                                                 E-mail hulbrich@op.pl       Tel./Fax. 0048 748 714 361

 

Am 8.4.2010 trafen sich Mitglieder des DFK Glatz um mit Gästen vom Derhämtehäusla in Lerchenfeld und interessierten Menschen aus Landek zu einem interessanten Vortrag von Prof. Herzig über

„ Die Geschichte der Juden in der Grafschaft“

Anschließend gab es eine rege Diskussion unter der fachlichen Betreuung von Prof. Fitych und Prof. Herzig. Familie Fuglinska  hatte hinterher zum Bigos eingeladen und alle freuten sich wieder einmal beisammen zu sein.

Prof. Fitych, der vorher schon einige Stunden mit Herrn Ulbrich die deutsche Korrektur seiner Ausstellung „ Gottes Mühlen“ bearbeitet hatte, nutzte die Gelegenheit der Vorstellung seiner Arbeit. Auf vielen Stellwänden wird eine Fülle von Kapellen, Bildstöcken und Wegkreuzen aus deutscher Zeit, im Grenzgebiet Kudowa  / Nachod gezeigt und beschrieben. Pünktlich zum Kulturtreffen der deutschen Minderheit in Kreisau am 12. Juni, soll die Präsentation der deutschen Fassung der Wanderausstellung stattfinden und zwar in dem von den ehemaligen Besitzen wieder erworbenen und renovierten Schloss Lomnitz.  Die polnische Version von „ Gottes Mühlen“ ist schon in vielen Museen und sakralen Gebäuden zu sehen gewesen und man hat bisher über           44 000 Besucher gezählt.

Der nächste Termin für die Mitglieder des DFK ist das Grillfest am 22.Mai auf dem Reiterhof Ulbrich. Planung und Bewirtung übernimmt die Jugend des DFK, Familie Ulbrich stellt den Kinderspielplatz und Ponys zum Reiten zur Verfügung. Da die Mitglieder dazu auch ihre Kinder und Enkel mitbringen können wird mit über 100 Personen gerechnet.

Es berichtet Horst Ulbrich

 

10.4.2010

DFK Vorstandswahl

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 22:22

Vorstandswahl des DFK Glatz

Liebe Freunde des DFK Glatz.

 

Am Mittwoch den 24.03. 2010 wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt.

Die Wahl war erforderlich geworden, weil unsere Vorstandsvorsitzende Anna Furman verstorben war.

Leider war der Termin Mittwoch 15 Uhr aus Deutschland anberaumt nicht sehr glücklich gewählt, denn  alle Berufstätigen hatten Probleme mit der Teilnahme. Trotzdem trafen  sich 68 Personen im Franziskaner Kloster in Glatz und der Vorschlag zum Vorstand, den alle Mitglieder vorab mit der Einladung und der Satzung erhalten hatten,  wurde einstimmig angenommen.

Das letzte Mitglied des scheidenden Vorstandes Frau Elfriede Weinhold wurde ebenfalls einstimmig und mit großem Applaus für ihr jahrzehnte langes Engagement, als Ehrenvorstand auf Lebenszeit gewählt. Herr Ulbrich sprach Worte der Dankbarkeit und überreichte einen Blumenstrauß. Sie wird auch weiterhin die Kasse verwalten. Als Wahlleiter konnten wir unseren Großdechanten Prälat Franz Jung gewinnen.

Anschließend sprach der neu gewählte Vorstandsvorsitzende Horst Ulbrich über die Zukunftspläne und den geplanten Grillnachmittag am 22.05. 2010. Zu diesem Termin werden erstmalig wieder über 100 Mitglieder des DFK Glatz erwartet.

Auch der VdG Vorsitzende Herr Gaida aus Oppeln war gekommen und Herr Ulbrich nutzte die Gelegenheit zu ersten Kontaktgesprächen.

Nach dem offiziellen Teil freuten sich alle Teilnehmer bei Kaffee du Kuchen wieder beisammen zu sein.

Gegen 17 Uhr  ging die außerordentliche Mitgliederversammlung  zu Ende.

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Vorstand
Bild: v.li. Der neue Vorsitzende Horst Ulbrich, Ehrenvorsitzende Friedel Weinhold, Wahlleiter Großdechant Prälat Franz Jung, Vorsitzender des VDG Oppeln Herr Bernhard Gaida.

4.3.2010

Ehrung der Historiker.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:52

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Empfang im Museum Am 19. Februar wurde Prof. Arno Herzig und Frau Dr.  MałgorzRuchniewicz im Museum in Glatz eine besondere Ehrung zuteil.

Sie wurden als Persönlichkeit des Kreises Glatz 2009 geehrt und bekamen Urkunde und Medallie des Kreises Glatz vom Landrat Herrn Krzysztof Baldy ausgehändigt. Diese Auszeichnung gibt es  speziell zur 550. Jahresfeier der Grafschaft Glatz  um verdiente Persönlichkeiten zu ehren.

Anlaß war die Herausgabe des gemeinsam verfaßten Buches

„Im Herrgottsländchen „ in Deutsch und Polnisch, nun in der zweiten Auflage.

Es waren über 170 angekündigte Gäste aus Literatur und Politik, daß die ursprünglich geplante Ehrung im Rathaus wegen Platzmangel in das Museum verlegt werden mußte.

Nach den Ausführungen der Autoren gab es viele Fragen der Zuhörer zu Entstehung und Zusammenarbeit.     

Beim anschließenden Sektempfang des Landrates im Festsaal mußten dann viele Bücher handsigniert werden, bis sie der Einladung zum Abendessen im Rathausrestaurant Folge leisten konnten.

Ein gelungener Abend , der wieder einmal gezeigt hat, wie gut die länderübergreifende Zusammenarbeit in Wissenschaft und Literatur funktioniert.           Bitte auf die Bilder klicken!

Horst Ulbrich

3.3.2010

Neues aus Schlesien

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:21

Liebe Leser dieser Seite,


da bin ich wieder einmal und hoch erfreut, das der Herausgeber dieser Internetseite es nun auch einigen Autoren möglich macht, Bilder ins Netz zu stellen.

 

Lieber Dipl. Ing. Christian Drescher, oder da wir uns duzen, lieber Christian.

Ganz herzlichen Dank für die große Aufgabe die Du mit dieser Seite übernommen hast. Ich denke im Namen aller Leser schreiben zu dürfen, dass Du damit allen Schlesiern und deren Kindern, die an  der Heimat interessiert sind, einen sehr großen Gefallen getan hast.

Durch meinen früheren Internetverteiler, den ich bewusst für diese Seite aufgegeben habe, weiß ich, dass es viel Arbeit macht alles im Lot zu halten. Es gilt Idioten, Sex und Werbung auszuschließen um eine gewisse Ordnung und Übersicht zu behalten.

Noch einmal ein schlesisches :

 

Vergelt`s Gott.

 

So und nun hat sich in und um unser Schlesien ja so viel Neues getan, da muss ich ja endlich wieder mal „ Neues aus Schlesien“ berichten, werde aber in dieser Dankesmail zunächst nur einmal ein Bild vom neuen Einkaufszentrum in Glatz bringen.

Zur Erinnerung:

Das Gebäude rechts auf dem Bild ist seit Herbst 2009 fast fertig und soll am Ende 82 Geschäfte beherbergen. Jetzt sind es außer dem großen Kaufhaus und dem Baumarkt 32 Geschäfte, wie Rossmann, Bata Schuhe u.s.w.

Der linke Teil des Bildes ist zur Zeit eine Computeranimation, denn die Fertigstellung soll bis Herbst 2010 fertig sein. Die Rohbauten stehen zum großen Teil schon.

In diesem Teil entsteht ein Kino mit mehreren Sälen, in der Mitte 5 Restaurants unterschiedlicher Preisspanne, natürlich auch Mc. Donalds und rechts ein Möbelhaus, sowie ein Elektronikhaus, wie Saturn oder Media Markt.

Davor noch einmal 480 Parkplätze, denn die vorhandenen 500 Parkplätze vor dem Kaufhaus ( nicht sichtbar) sind zu wenig.

 

Horst Ulbrich

 

Bitte zur Vergrößerung auf das Bild klicken.
Kaufhaus Glatz

Schloss Eckersdorf

Filed under: Allgemein — Horst Ulbrich @ 17:07

Schloss Eckersdorf

Liebe Freunde Schlesiens.

Seit Jahren sehe ich den weiteren Verfall des Eckersdorfer Schlosses, wenn wir Sonntags in die gegenüber liegende Kirche gehen.

Nach dem Reinfall mit dem ersten Pächter aus Schweden, Bertil von Götz, der außer weiterer Zerstörung nichts renoviert hatte, ist das Schloss für 4 Millionen Zloty, aber mit einem Rabat von 2 Mill. wegen des Denkmalschutzes an eine Frau in Kudowa verkauft worden.

Leider wieder ein Reinfall. Es wurde trotz zeitlich festgelegtem Renovierungsplan nichts zur Erhaltung getan, sondern, es wurden auch noch verwertbare Gegenstände in der Zeit entwendet.

Nun lese ich in der Zeitung von der Rettung des Schlosses in Steinort, gekauft von der Polnisch / Deutschen Stiftung für Kulturpflege und Denkmalschutz ( PDS)

Was dort möglich ist, muss doch in Eckersdorf erst recht Realität werden können, denn bei gleichem Verfall, ist das Schloss derer von Magnis weitaus schöner.

Ich würde gern anregen, einen Verein, oder Freundeskreis Schloss Eckersdorf zu gründen um mit kompetenten und vielleicht auch einflussreichen Mitgliedern einen Rettungsversuch zu unternehmen, da gegen die jetzige Besitzerin ein Enteignungsverfahren läuft und der Kreis Glatz bisher lediglich, aber endlich die Regenablaufrohre erneuert hat, damit das Wasser nicht weiter in die Wände eindringen kann.

Es fehlt hier nicht nur an der Umsetzung zur Erhaltung, sondern auch an Ideen zur Nutzung, denn das Schloss ist mit 99 Zimmern, außer Sälen, Repräsentationsräumen u.s.w. sehr groß.

Spontan fällt mir persönlich nur eine Aufteilung ein. Vielleicht in einen öffentlichen Teil, einen Hotel und Gastronomiebereich, wie auch einen kulturellen Bereich für Ausstellungen. Aber es sind viele Ideen zu einer späteren Nutzung, wie auch zur Restaurierung und Finanzierung erforderlich.

Also liebe Freunde, alle sind aufgerufen, sich Gedanken zu machen und Kontakte zu knüpfen zu einer konzertierten Rettungsaktion. Das gleiche werde ich auf polnischer Seite versuchen, mit der Zuversicht das schöne Eckersdorfer Schloss retten zu können.

Über meinen E-mail Adressen werde ich zunächst über 100 Bekannte informieren, die eventuell weitere Interessierte kennen. Im Forum gibt es bestimmt auch interessierte Leute.

Wer mitmachen möchte und mit Ideen einen Beitrag leisten kann, melde sich zunächst bitte bei mir unter „Freunde Schloss Eckersdorf.

Das Bild soll von ca 1940 sein. Es fehlt dort allerdings noch die große Veranda und das lässt auf die Zeit nach dem Brand früher schließen.

Grüße aus Schlesien

Horst Ulbrich

28.2.2010

Hallo Welt!

Filed under: Allgemein — admin @ 12:01

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