Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

11.2.2022

Vorstandswahl beim DFK Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:57

 Liebe Mitglieder des DFK Glatz e.V.

Wegen der anstehenden Wahl zum Vorstand hatten wir im Dezember 2021 Vorschläge gemacht und um weitere Vorschläge gebeten. Sollte der Vorstand wie vorgeschlagen  akzeptiert werden bitte keine weiteren Nachrichten.

Da keine weiteren Vorschläge gemacht wurden, haben wir die Wahlzeit auf den 1. bis 30. Januar 2022 gelegt und noch einmal über Aushang in unserer Geschäftsstelle und schriftliche Bekanntmachung gebeten, sich zu melden wenn eine andere Zusammensetzung gewünscht wird.

Da sich niemand gemeldet hat verlängern wir noch einmal die Wahlzeit bis zum 28.2.2022.

Danach gilt die Wahl wie vorgeschlagen als angenommen und wir werden beim KRS die Änderung melden.  Leider haben wir wegen Corona keine Möglichkeit einer großen Versammlung mit persönlicher Abstimmung.   Hier noch einmal die Vorstellung des neuen Vorstands.

Vorsitzender                               Horst Ulbrich

 

Vizevorsitzender                        Heinz-Peter Keuten

 

Schatzmeisterin                          Renata Ulbrich

 

Schriftführer                               Jurek Żelaszkiewicz

 

Revision                                     Anna Pfeiffer

Maria Myszogląd

Olga Kawalec

Sollte bis zum 28.2.2022 kein anderer Vorschlag eingehen

ist der, auf diesem Blatt fixierte Vorstand  so beschlossen.

 

Der Vorstand DFK Glatz

1.2.2022

Geisterhaus zu verkaufen.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:00

Das ist ja eine Geschichte, die in unser Jahrhundert so gar nicht passen will. Aber warum  hat das Haus nun schon seit Jahren ein halbfertiges Dach? Die Arbeiter haben so plötzlich die Baustelle verlassen, dass auf dem Dach noch eine Menge nicht verlegter Dachziegel gestapelt sind.

    Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Das hat auch mich sehr interessiert, weil es ein sehr schönes Haus mit vielen Erkern und einem Turm ist, das wie ein kleines Schloss aussieht. Meine Recherchen haben dazu aber nur Folgendes ergeben. Zwei Firmen haben nacheinander die Renovierungen wegen merkwürdiger Vorkommnisse im Haus eingestellt. Der Besitzer hat danach weitere Arbeiten nicht mehr in Auftrag gegeben, weil er selbst  Unheilvolles im Haus erlebt hat und es nicht mehr betreten möchte. Soweit die Recherche. Es handelt sich um das Scheff Haus in Nieder Wüstegiersdorf und dort sollen im 2. Weltkrieg grausame Verbrechen stattgefunden haben. Das soll der Grund für die Geister und Merkwürdigkeiten im Haus sein. Oft fahre ich an dem Haus vorbei und hatte immer gehofft, dass wenigstens das Dach fertiggestellt würde.     

So steht das schöne Haus seit Jahren, unvollendet und allen Wettereinflüssen ausgesetzt, da. Also wer traut sich ein solches Haus zu erwerben? Ich denke der Kaufpreis ist wegen der besonderen Umstände günstig und ein Hotel mit der Werbung:::::    Eine Nacht im Geisterhaus wäre vielleicht der Renner.

Vielleicht kann man ja auch interessierte Geisterjäger zunächst in das Haus schicken, um den unheilvollen Ereignissen  auf die Spur zu kommen. Ich wäre dabei. Im Fernsehen habe ich das schon einmal gesehen und wüsste gern, warum sich normale Menschen so beeinflussen lassen. Spannende Geschichte oder doch Wirklichkeit? Näheres ist bestimmt vom Besitzer persönlich zu erfahren.

 

Grüße aus Glatz

Horst Ulbrich

27.1.2022

Putin, die Ukraine und die westliche Welt…..

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:24

Nun bin ich zum Glück kein Politiker und kann meine Meinung in einem demokratischen Staat frei äußern. Außerdem möchte ich den Ukrainekonflikt einmal unvoreingenommen beleuchten.

Fakten:

Durch den Zerfall der UdSSR ist der Einfluss der Nato oft bis an die russischen Grenzen erweitert worden, natürlich nach den demokratischen Gesetzen der jeweiligen Länder. Danach kam es zu politischen Auseinandersetzungen mit Russland wegen des Waffenpotenzials, das nahe an dessen Grenze verlegt wurde. Provokation des Westens?

An der ukrainischen Grenze zu Russland sprechen die meisten Menschen Russisch. Viele waren und sind den Russen nicht feindlich gesinnt, deshalb war die Verschiebung der russischen Grenzen kein großer Akt nach der Inbesitznahme der Krim. Russland sicherte sich mit der Krim einen Zugang zum schwarzen Meer für die Flotte. Das hat zwar weltweite Empörung ausgelöst, ist aber weitgehend ohne große Konsequenzen verlaufen.

Russland ist natürlich zu oft negativ aufgetreten. Die Vergiftungen angeblicher Staatsfeinde, die Krim, auch ein großer Teil des Donezbeckens wurden annektiert und jetzt die Provokation mit den russischen Militäraktionen in der Nähe der ukrainischen Grenze. Deshalb ist der Westen jetzt so nervös und erwartet eine Invasion in die Ukraine. Das finde ich weit übertrieben, denn die Konsequenzen wären für Putin fatal. Hier ist sich schließlich die ganze westliche Welt plötzlich einig.

Aber was war der Grund der neuen Provokation eines doch so großen Landes?

Die Forderung Russlands: Keine Osterweiterung der Nato mit einem weiteren Druckmittel, dem russischen Aufmarsch der Truppen nahe der ukrainischen Grenze als Warnung. Aber sie befinden sich auf russischem Boden und behaupten keine Kriegshandlungen gegen die Ukraine zu planen. Jeder Staat darf ja auf seinem Gebiet Manöver durchführen. Also Säbelrasseln und der ganze Westen glaubt schon an Krieg? Die Medien schüren Ängste mit ständigen Berichten.

Weiterer Landgewinn des größten Staates in Europa kann es nicht sein und dem deutschen Marinechef gebe ich Recht bei seiner Aussage:

Glaubt wirklich noch jemand, Russland wäre an einem weiteren Stück ukrainischen Bodens interessiert, oder glaubt jemand an eine Rückgabe der Krim? Natürlich darf man in so hoher Position das öffentlich nicht sagen, auch wenn es Tatsache ist. Deshalb wurde er zum Rücktritt gezwungen. Und Amerika versetzt Truppen in Marschbereitschaft, die Nato plant die Truppenstärke in Osteuropa zu erhöhen und kündigt Militärübungen im Mittelmeer an. Dafür kündigt Russland Militärmanöver im Atlantik an und wie geht es weiter?

Ich sehe bei dem ganzen Blödsinn militärischer Spielereien nur eine Gefahr, und das war bei dem Versuch der Installation von russischen Atomraketen auf Kuba der gleiche Fall. Sollte ein Kommandant durchdrehen und nur einen Schuss wagen, gehen alle auf einander los und Politiker haben dann kaum noch Einfluss. Ein Fehlverhalten eines Einzelnen, wie der Abschuss der Boeing 2014 über ukrainischem Gebiet wäre so ein Anlass und das sollte allen eine Warnung sein.

Fakten:

Russland will Respekt und die Nato nicht an den eigenen Grenzen. Die Nato dürfe keine weiteren Mitglieder aufnehmen. Putin will auch die Gaspipeline öffnen, weil es wirtschaftlich in Russland schlecht geht.

Die ganze westliche Allianz will die Ukraine auch noch in den Bereich der Nato einbeziehen, um eine weitere Bedrohung durch Russland zu minimieren. Es wird ja laufend versichert, dass eine Aufnahme nicht geplant sei, aber das ist doch der logische Ablauf der Planungen der westlichen Allianz bisher gewesen und Herr Putin weiß das auch.

Hier ist Diplomatie gefordert, nicht militärische Aufmärsche, die weitere Eskalationen heraufbeschwören.

Da gibt es doch Verhandlungsspielräume und ich finde es gut, dass Deutschland sich an Waffenlieferungen nicht beteiligt, denn das hätte großes Gewicht und ich hoffe Olaf Scholz handelt da wie früher Frau Merkel. Die Lieferung von einigen 1000 Helmen für die Soldaten der Ukraine sollte wohl ein gut gemeintes Zeichen sein, wirkt aber fast lächerlich.

Hat schon jemand über eine Änderung der Staatsform in der Ukraine zur Deeskalation nachgedacht?

Die Ukraine könnte ein neutraler Staat werden, ähnlich der Schweiz. Sie kann Handel mit allen Staaten der Welt führen. Das würde auch die Spannungen im Land beruhigen und Russland und die Nato bzw. die westlichen Staaten müssten das akzeptieren. Alle hätten mit sofortigen Repressalien bei Verletzung der Grenzen oder ungewollter Einflussnahme in der Ukraine zu rechnen. Jeder der Staaten führt Manöver nur in einem abgesprochenen Abstand zu den jeweiligen gegnerischen Grenzen durch und nicht einmal das ist nötig. Zur Abschreckung haben wir doch weitreichende Raketen. Die Ukraine wird eine solche Entscheidung zunächst nicht wollen, aber selbst die EU wird nicht gefragt, wenn Amerika und Russland weitreichende Vereinbarungen treffen. Aus der bestehenden Zwickmühle kann ein tragbarer Kompromiss für alle entstehen, um die Differenzen langfristig zu beenden. Auch innenpolitisch würde das der Ukraine Beruhigung bescheren, gibt es doch auch einen Teil der Bevölkerung mit pro-russischer Einstellung. Dafür Öffnung der Gaspipeline bis zur Wende der geplanten ökologischen Stromerzeugung im Westen, um Russland etwas anzubieten, und das betrifft nicht nur Deutschland. Die Pipeline bliebe ja auch als Druckmittel für die Zukunft, falls Russland sich an das Wohlverhalten aller doch nicht hält, denn als sicherer Partner ist Putin bisher nicht in Erscheinung getreten. Damit wäre aber die Zeit beendet, den zweitgrößten Staat in Europa, die Ukraine, als Spielball der Mächte zu benutzen.

Bleibt noch die Regelung der neuen Grenze. Dazu sollte man das dort lebende Volk in der Nähe der Grenze befragen denn eine Rückversetzung der Grenze wird Russland nicht akzeptieren. Da in diesem Gebiet sowieso nicht alle Einwohner pro-ukrainisch sind, sollte sich jeder dort wohnende Mensch entscheiden diesseits oder jenseits der Grenze zu siedeln, bei finanziellem Ausgleich seiner Besitztümer. Das ist natürlich auch für die Ukraine ein schwerer Schritt, führt aber zu der Sicherheit, die anders nicht zu bekommen ist. Ich frage mich, was macht eigentlich der 2002 gegründete

Nato-Russlandrat in dieser aufgeheizten Zeit diplomatischer Verwirrung?

So das war mein Senf dazu. Horst Ulbrich

24.1.2022

Problem mit dem Deutschunterricht in polnischen Schulen.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:34

Im Sejm, vergleichbar mit dem Bundestag in Deutschland, wurde entschieden, die Förderung für minderheitensprachlichen Unterricht um 40 Mio. PLN zu kürzen, um den Betrag für den Polnischunterricht in Deutschland einzusetzen. Ein Schlag ins Gesicht der deutschen Minderheit, die davon hauptsächlich betroffen ist, und es bleibt offen, ob der Unterricht für die deutsche Minderheit dann überhaupt noch möglich ist.

       Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken. Titelseite Wochenblatt!

Natürlich stößt das auf den Protest der deutschen sowie anderer Minderheiten, aber auch bei Politikern in Polen und Deutschland. Das Argument der Kürzungen war, dass die polnische Sprache in Deutschland nicht genug gefördert würde. Aber der Vergleich hinkt, denn Deutsche leben seit Generationen in ihrer Heimat Schlesien, das nun zu Polen gehört und die Grenzen wurden nach langer Zeit ja auch so akzeptiert. In den Grenzregionen wie der geteilten Stadt Görlitz wird die polnische Sprache besser gefördert, denn durch die gute Zusammenarbeit der beiden Stadtteile und beider Völker in der Region macht das Sinn. Für ganz Deutschland ist dafür bei der normalen Bevölkerung zu wenig Interesse. Allerdings organisieren und finanzieren die Schulbehörden in Städten und Regionen mit einer größeren Zahl polnischer oder polnischstämmiger Familien (wie z.B. im Ruhrgebiet oder in Berlin) durchaus Angebote zum freiwilligen muttersprachlichen Unterricht der Kinder.

Deutsche fragen sich in Polen, was ist das Ziel? Es ist doch erst ca. 30 Jahre her, dass Deutsch in der Öffentlichkeit und im Schulwesen in bestimmten Regionen in  Ober-und Niederschlesien verboten war, bis zum Ende des Kommunismus. Wer keine anderen Sprachen lernen darf ist auch nur noch auf staatliche Medien angewiesen mit einer einseitigen Berichterstattung. Aber das war doch gerade überwunden und Teil der ganzen Revolution in Polen.

Durch diese und andere Aktionen wird ein Trend in Polen sichtbar der regierenden Partei Stimmen  zu sichern, ganz legal. Schauen wir mal, wie sich die Situation nach der kommenden Wahl entwickelt und ob das finanzierbar bleibt.

Bei dem akuten muttersprachlichen Problem gab  es nach den Protesten der jungen Deutschen in Schlesien und anderer zunächst einen Lichtblick.

So schrieb das Wochenblatt:

Die Senatsausschüsse für Wissenschaft, Bildung und Sport haben eine Änderung des Haushaltsgesetzes für 2022 beschlossen.

Letztendlich stimmten 7 Senatoren des Bildungsausschusses sogar dafür die Förderung in gleicher Höhe aufrecht zu erhalten, 2 stimmten dagegen und 2 Senatoren enthielten sich der Stimme. Der Vorsitzende des Senatsausschusses sagte, die Kürzung der Mittel für den minderheitensprachlichen Unterricht sei nicht hinnehmbar. Aber der Änderungsantrag des Senatsausschusses wurde leider schon im Finanzausschuss abgelehnt und geht so zurück an den Sejm. Dort ist der Ausgang schon vorauszusehen und die deutsche Minderheit in Polen kann nur abwarten wie sich die Dinge in Polen weiter entwickeln.

Der DFK Glatz startet mit den Kursen Deutsch für Kinder und Jugendliche, sowie für Erwachsene wie gewohnt, obwohl auch bei uns noch keine Sicherheit der Finanzierung vorhanden ist.

Wer unsere Arbeit in der Heimat unterstützen möchte

                Konten:  Schlesienhilfe   DE02 4945 0120 1112 5511 79

                DFK Glatz Vereinskonto  DE76 4945 0120 1112 5528 54

Titelbild und Auszüge mit Genehmigung vom Wochenblatt entnommen.   22.1.2022

Es grüßt aus Glatz

Horst Ulbrich

 

 

 

20.12.2021

Der schönste Weihnachtsbaum.        

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:37

Der schönste Weihnachtsbaum

von Horst Ulbrich

Es war einmal                     kurz vor Weihnachten

in Schwenz / Niederschlesien und es sollte doch, wie jedes Jahr, einen schönen Christbaum geben. Kein Problem, denn wir haben auch ein Stück Wald, der ausgelichtet werden muss und so holten wir, mein Schwiegervater Bronek und ich, gleich drei Bäume zur Auswahl für die Frauen. Nein, Fichte geht gar nicht, die stechen und lassen zu schnell die Nadeln abfallen war die niederschmetternde Beurteilung. Eine Nordmanntanne aus dem Kaufhaus, wo die Bäume ja schon wochenlang auf das Fest warten und auch am zweiten Feiertag die ersten Nadeln verlieren, nein war die Antwort der Frauen.

Also gesagt, getan, das ist Männersache und irgendwo wird es einen entsprechenden Baum geben. Schwiegervater hatte auch einen Bekannten, der Förster war, und nach kurzem Telefonkontakt konnte es losgehen. Säge und Axt wurden geladen, Platz im Auto für den ach so tollen Baum wurde geschaffen und los ging es.

Man sollte wissen, dass es schon tagelang geschneit hatte, wie so oft in Schlesien, und über einen Meter lag er nun auf der Wiese und auch auf den Bäumen.

Beim Förster angekommen, wurden gerade die Waldarbeiter in die Weihnachtszeit verabschiedet und sie hatten ein Lagerfeuer zum Grillen der Stockwürstchen gemacht und alle saßen auf Baumstämmen um das Feuer und tranken bei ausgelassener Stimmung Wodka. Da Bronek bekannt war, wurden wir vom Förster eingeladen ein wenig am Feuer zu verweilen und darauf hingewiesen, dass es in der Tannenschonung kaum ein Durchkommen sei, wegen der vielen Schneefälle. Aber was tun? Also zunächst Wodka zum Aufwärmen, ja, und die schönsten Bäume ständen in dieser Richtung, worauf ein anderer in die entgegengesetzte Richtung wies. So machten wir uns nach Wodka und Bratwurst auf den Weg und schon hinter dem Parkplatz, der geräumt war, wateten wir durch den hohen Schnee, der mir bis zum Bauch ging. Durch starkes Schütteln der Bäume konnten wir ungefähr die Bäume begutachten und ich hatte sofort den allerschönsten Baum geschüttelt, aber Bronek rief, schau mal der, dann fand ich wieder einen noch schöneren und so weiter. Nach einiger Zeit hatten wir viele Bäume vom Schnee befreit und eine Entscheidung musste her. Nun hatte schon jeder in voller Überzeugung den Schönsten abgeschnitten oder abgehauen und so ging es zurück zum Lagerfeuer. Dort beteiligten sich dann alle: ob nun dieser oder jener schöner sein sollte. Und noch einen Wodka, nachdem sich endlich alle einig waren, eine wirklich kollektive Entscheidung. Der Baum war dann auch kostenlos wegen der alten Zeiten, die ausgiebig besprochen wurden. Im Auto taute der Baum dann langsam auf und der Innenraum war wie bei einem Regen mit offenem Schiebedach.

Zu Hause angekommen, wurde der schöne Baum auch sofort für den Ständer hergerichtet und aufgestellt, um ihn, wegen der Nässe noch in der Garage, den Frauen zu präsentieren.

Die kamen auch zur Begutachtung und der Baum ist viel zu groß. Na ja, das war ja das kleinste Problem. Also Säge und kürzer und neue Begutachtung.

Man möge bedenken, dass auch Nordmanntannen oben etwas lichter werden.  Das geht ja gar nicht, war die nächste Kontrolle und wie sehen dann die Lichter aus bei dem Abstand der Äste?

Ich will es kurz machen, denn es wurden dann noch die Stellen gezeigt, wo Äste fehlten und der liebe Schwiegervater hat tatsächlich mit der Bohrmaschine, Kleister und Ästen vom abgeschnittenen Unterteil einen Baum gezaubert, der dann allen gefallen hat.

In den nächsten Jahren habe ich mich geweigert an der Beschaffung teilzunehmen und seit der Zeit kaufen wir wieder beim Händler am Kaufhaus und gut mit Wasser im Ständer versorgt hält auch der bis zum Ende der Weihnachtszeit an Maria Lichtmess, wie in Schlesien üblich.

 

Frohe Weihnachten!

5.12.2021

Rechenschaftsbericht 2021 für alle Mitglieder und Freunde des DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:29

Da sind wir guten Mutes und mit Elan im Frühling gestartet mit Deutschkursen für Anfänger, Fortgeschrittene und Jugend. Auch der Chor hat sich wieder getroffen (jetzt endlich mit unserer neuen Chorleiterin Ilse Hirschner), deutsche Gottesdienste wurden wieder geplant und der Samstagstreff in unserer Geschäftsstelle für alle zum Kaffee wurde wieder geöffnet.

 

 

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Zwar mit Unterbrechungen, aber unter 2-G-Voraussetzungen und neuer Belüftungstechnik in der DFK Geschäftsstelle konnten wir wenigstens die Vorhaben in unseren Räumen realisieren. Karneval, Frühlings-und Sommerfest mussten wir ausfallen lassen. Nach einigen kleineren Grillfesten im Sommer und den traditionellen deutschen Sommerwallfahrten in Wartha und Albendorf kam es zu einem größeren Fest erst im Herbst mit unserem traditionellen Oktoberfest, und das war dann endlich wieder ein Treffen in geselligem Rahmen. Auch den DFK Waldenburg hatten wir mit dessen Chor dazu eingeladen und mit unseren Sängern gab es ein buntes Programm bis in die späten Abendstunden. Unsere Feste planen wir immer zu den Zeiten, wo auch der deutsche Gottesdienst stattfindet. Nach der Messe gibt es dann zunächst ein deftiges Mittagessen, denn viele kommen ja von weit her angereist.

Der DFK Waldenburg, zu dem wir freundschaftlichen Kontakt pflegen, hat auch das Treffen der Chöre „Beati Cantores“ im Kurtheater Bad Salzbrunn wieder durchgeführt und auch unsere Glatzer Sänger haben daran teilgenommen.

 

Aber schon damals gab es zu Corona schlechte Nachrichten und unser jährlicher Wettbewerb in Deutschsprachiger Lyrik im November wurde schon unter erschwerten Voraussetzungen durchgeführt. Vor Corona noch mit der Teilnahme von 26 Schulen mit über 70 Kindern, die deutsche Gedichte vorgetragen hatten, so gab es bei den Befürchtungen nur 26 Kinder aus 7 Schulen. Es ist aber eine wichtige Veranstaltung zur Erhaltung der deutschen Sprache und Kultur in der Region und sogar aus dem entfernten Breslau hat sich eine Schule beteiligt. Wegen der Abstandsregeln war in der Aula des Schulzentrums Habelschwerdt auch nicht mehr Platz für weitere Teilnehmer.

Aber schon überschlugen sich die Meldungen zu Corona mit schlimmen, neuen Infektionen und wir hatten Bedenken, ob wir noch ein Weihnachtsfest organisieren dürfen. So wurde in der Kürze für die Zeit nach dem deutschen Gottesdienst  mit Pater Arndt zum 1. Advent auch ein Adventsfest geplant und durchgeführt. Die mit uns befreundete Solistin Bożena konnten wir mit ihrem Folkloreprogramm mit zwei Gesangseinlagen verpflichten, auch unser Chor hat seinen Beitrag geleistet. Der Vorstand hatte sogar eine Tombola organisiert, die viel Freude machte. Für alle Teilnehmer hatten wir, wie immer, kleine Hefte mit deutschen Weihnachtsliedern gedruckt, die auch alle mit nach Hause nehmen sollten, in der Hoffnung, damit auch dort deutsche Weihnachtslieder gesungen werden.

     

Und schon droht die nächste Bewegungseinschränkung mit der neuen Virusvariante. Wie gut, dass es noch gelungen ist, im Advent mit den Mitgliedern ein Fest zu organisieren. Das wird so bald nicht mehr möglich sein und das macht traurig. Vor dem Fest besuche ich wieder alle alten Mitglieder, die nicht mehr mobil sind und auch an der Feier nicht teilnehmen konnten, mit kleinen Geschenken. Es benötigt viel Kraft und Ausdauer in diesen Zeiten unseren Deutschen Freundschaftskreis beisammen zu halten und überall dort zu helfen, wo es nötig ist. Wir haben auch Mitglieder in Quarantäne, für die wir nach Absprache per Telefon einkaufen und dann die Einkäufe an der Tür übergeben, was manchmal zu Tränen auf beiden Seiten führt, denn umarmen sollte man sich nicht. In solchen Fällen können auch die Kinder in Deutschland nicht helfen, um die allein lebende Mutter zu unterstützen. Ja, wieder eine schlimme Zeit und wir können nur auf bessere Zeiten im neuen Jahr hoffen.

Und eine letzte Meldung:

Unser Großdechant Franz Jung wurde am 3.12.2021  85 Jahre. Wir hatten die Malteser in Telgte gebeten Blumen und unser Glückwunschschreiben an seinem Ehrentag zu überreichen. In  finanziellen Nöten, als uns andere eine Unterstützung  vorenthalten haben, hat er den DFK Glatz vor der Schließung der Geschäftsstelle in Glatz gerettet.  Wir sind ihm unendlich dankbar und nur durch ihn sind wir zu diesem intakten deutschen Verein in der Heimat der Vertriebenen Schlesier geworden.

   

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Allen anderen, die uns immer wieder mit ihrem Mitgliedsbeitrag und Spenden unterstützen sei auch an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Ich bitte Euch herzlich den Beitrag der Mitlieder auf

DFK Ko. DE76 4945 0120 1112 5528 54  zu überweisen.

Spenden für die Betreuung der Alten und Bedürftigen bitte auf das Konto

Schlesienhilfe DE02 4945 0120 1112 5511 79

Eure Spenden sichern uns den Fortbestand.

So wünsche ich allen Freunden des DFK Glatz von Herzen Gesundheit und ein segensreiches Weihnachtsfest, auch alles Gute und Gesundheit für ein besseres Jahr 2022.

Ihr / Euer Horst Ulbrich

 

28.11.2021

Advent beim DFK Glatz 2021.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:38

Ein Fest im Advent mit Hindernissen, denn die Pandemie machte uns Sorgen, ob wir überhaupt noch ein Fest vor Weihnachten organisieren durften.

Deshalb hatten wir uns nach Beratung mit den Mitgliedern schon für den 1. Advent, den 27.11., entschieden. Also musste innerhalb einer Woche ein Restaurant mit separatem Saal gesucht werden, damit wir unter uns sind, dazu natürlich ein Programm, Beköstigung und die Finanzierung. Voraussetzung war außerdem nur unter den 2-G-Kriterien mitfeiern zu dürfen. Alles war innerhalb der Woche organisiert, aber viele ältere Mitglieder haben sich nicht getraut teilzunehmen. Gründe waren die besorgniserregenden Steigerungen der Corona-Infektionen und der plötzliche Wintereinbruch.

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Schade, denn gerade für die Älteren waren die Feste vor Weihnachten immer eine Besonderheit. Der Tag begann dann auch mit einem Unfall wegen der Glätte genau vor unserem Haus in Schwenz und wir konnten viele Stunden nicht nach Glatz fahren, wo die Vorbereitungen in der Kirche und dem Konferenzsaal des Restaurants warteten. Dazu kam auch noch der Umstand, dass Helfer wegen Krankheit plötzlich absagen mussten. Aber es war dann doch gelungen alles bis 14 Uhr zur Messe zu organisieren.

  

Wir begannen also wie jeden letzten Samstag im Monat mit einem deutschen Gottesdienst, um danach sofort zum Restaurant zu fahren, wo alle zunächst ein deftiges Mittagessen erwartete. Auch Pater Arndt hatte die Einladung angenommen und hat mit uns gefeiert. Nach dem Essen und vor dem Kaffee hatte der Vorstand eine Tombola mit abgezählten Losen organisiert und jeder durfte dazu aus dem Korb je ein Los entnehmen. Mit viel Spaß wurden dann die Geschenke entgegengenommen, denn es gab, obwohl ohne Nieten, von T Shirts über Kuscheltiere und Pralinen bis zu Martini große Wertunterschiede. Aber alles waren Überbleibsel von Sponsorenpräsenten für den DFK und jeder freute sich über eine kleine Aufmerksamkeit. Zum Kaffee hatten wir selbst Weihnachtsgebäck eingekauft, um die Kosten gering zu halten.

                         

Danach trat Bożena mit ihrem Programm russischer und polnischer Lieder auf und wurde mit viel Applaus belohnt. Erst gegen Abend gab es endlich die Möglichkeit eines Auftritts unseres Chores mit anschließendem Singen der Weihnachtslieder mit allen Anwesenden, für die wir extra ein kleines Liederheft gedruckt hatten.

        

Es sollten auch alle Teilnehmer die Hefte mit nach Hause nehmen, in der Hoffnung, dass auch dort in der Weihnachtszeit deutsch gesungen wird. So war es unter den widrigen Umständen und mit nur 32 Teilnehmern doch ein erfolgreiches und schönes Fest und wer weiß, wann es dazu wieder eine Möglichkeit geben wird. So haben sich alle gegen 20 Uhr und bei Schneetreiben auf den Heimweg begeben. Unsere älteren Mitglieder werden, wie vor jedem Weihnachtsfest, mit kleinen Geschenken besucht, denn viele sind nicht mehr mobil und bei dem plötzlichen Wintereinbruch war es für viele bestimmt auch die richtige Entscheidung zu Hause zu bleiben.

Geben wir uns der Hoffnung hin uns im Jahr 2022 in besseren Zeiten wieder treffen und feiern zu können wie vor der Pandemie.

Einen herzlichen Gruß aus Glatz und bleibt gesund.

 

Horst Ulbrich

26.11.2021

Neuer Kustos auf Maria Schnee.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:44

Aus der Kirchenzeitung des Bistums Schweidnitz entnommen.

Übersetzung von Heinz Peter Keuten.

Nach dem Rücktritt von Pater Andrzej Adamiak hat der Schweidnitzer Bischof Pater Wojciech Iwanicki auf diese Stelle berufen.

Nach 32 Jahren verlässt Pater Andrzej Adamiak die Stelle des Rektors auf dem Spitzigen Berg. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1986 arbeitete er ein Jahr lang als Kaplan in der Pfarre St. Georg und St. Maria Rosenkranz in Waldenburg und anschließend 2 Jahre in der Pfarre St. Maria Rosenkranz in Radwanitz. 1989 wurde er zum Marienheiligtum Maria Schnee berufen, wo er bis heute tätig war. Über die vielen Jahre hinweg hat er sich für die Wallfahrtsstätte eingesetzt und sich um die Erhaltung des Kircheninneren ebenso wie um die Umgebung der Wallfahrtsstätte bemüht.

– Ich möchte Pater Andrzej meinen ganz herzlichen Dank aussprechen für die Jahre voller Einsatz und Aufopferung. Die Tatsache, dass sich das Objekt heute so prachtvoll und wohl organisiert präsentiert, ist das große Verdienst von Pater Andrzej. So viele Jahre ohne Urlaub, ohne jegliche Privilegien, die andere Priester genießen, die in der Seelsorge tätig sind. Treu ergeben und entschlossen, sich selbst und sein Leben zu opfern, diente er hoch oben auf dem Berg. Ich bin ihm sehr dankbar und bin gewillt dies auch noch vor aller Öffentlichkeit bekunden, sagte Bischof Marek in der Aula der Kurie am 26. November, bevor er dem neuen Rektor der Wallfahrtsstätte die Ernennungsurkunde überreichte.

Es sei hier angefügt, dass es sich um einen ganz besonderen Ort auf der Landkarte unseres Bistums handelt. Seine bezaubernde Lage trägt dazu bei, dass die Wahlfahrer zahlreich an diesen Ort strömen, jährlich bis an die 25.000. Unter ihnen befinden sich auch angehende Geistliche des dritten Studienjahrs am Schweidnitzer Priesterseminar, die zu Maria, Ursache Unserer Freude, kommen, bevor sie die geistlichen Weihen empfangen.

Der Bischof vertraute die Fürsorge für diesen Ort dem jungen Geistlichen Wojciech Iwanicki an, der bisher Kaplan in Frankenstein war.

– Ich vertraue tief darauf, dass der seelsorgerische priesterliche Dienst an Gott und der Kirche, wenn er mit Eifer sowie voller Hingabe und Liebe vollbracht wird, zur Stärkung des Glaubens und der Einheit aller gereicht. In Dankbarkeit für den bisherigen Dienst und die Bereitschaft, die neue Aufgabe zu übernehmen, bitte ich den Barmherzigen Gott inniglich, dass er Ihnen zur Seite stehen möge im heiligen Opferdienst, und erbitte die Fürsprache der Mutter Gottes, Ursache Unserer Freude, fügte der Oberhirte des Bistums hinzu.

Pater Wojciech Iwanicki stammt aus Neurode-Schlegel. Die Priesterweihe empfing er am 23. Mai 2009. Als Motto für seinen priesterlichen Weg wählte er die Worte des Seligen Paters Jerzy Popiełuszko: „Gott hat die meiste Kraft in der Liebe“. Seine erste Priesterstelle war die Pfarre Maria Mutter der Kirche in Reichenbach, von wo aus er 2014 zur Pfarre St. Andreas Bobola in Schweidnitz wechselte. Dort war er ebenfalls 5 Jahre. 2019 wurde er Kaplan an der Pfarre St. Anna in Frankenstein. Während dieser Jahre engagierte er sich in der Kinder- und Jugendarbeit und organisierte u.a. Ausflüge und Sportveranstaltungen, an denen er auch selbst gerne teilnahm. Eine der Leidenschaften, mit der er auch andere gerne ansteckt, sind die Berge, und die zweite das Motorradfahren. Er ist Mitglied im Priestermotorradclub „God‘s guards“. Mit Freude unternimmt er auch Pilgerfahrten nach Tschenstochau, und seit zwei Jahren ist er Vorsitzender des Frankensteiner Ortsvereins.

Am Freitag, dem 26. November, vereidigte Bischof Marek Mendyk den bisherigen Kaplan der Pfarre St. Anna in Frankenstein als Rektor und Kustos des Marienheiligtums auf dem Spitzigen Berg.

[Anm: Das Copyright der Fotos liegt bei der Kirchenzeitung des Bistums Schweidnitz, entnommen dem Internet am 26.11.21 unter https://swidnica.gosc.pl/doc/7236795.Nowy-kustosz-na-Gorze-Iglicznej?fbclid=IwAR2NkBUaQqakkWqu0_8VdINCT6_Aj90adWS23IZHgCK2Cu0_IQd-tK7xrss

 

23.11.2021

Im Einsatz für Europa: Christen aus Deutschland, Polen und Tschechien.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:18

Christen aus Deutschland, Polen und Tschechien haben sich in

Görlitz zu einem Gedankenaustausch über ihre grenzüberschreitenden

Aktivitäten im vereinten Europa getroffen.

Am 9. und 10.11. war auch ich zu diesem sehr informativen Christendialog eingeladen und konnte durch den Beitrag der AGG“ Der Kulturkampf zwischen der kath. Kirche und dem Staat in Schlesien im ausgehenden 19. Jahrhundert“ dazu beitragen, wie sich Christen gegen staatliche Willkür beherzt zur Wehr setzten können.

Horst Ulbrich.

Hier nun ein ausführlicher Bericht von Matthias Holluba zum Christendialog in Görlitz.

Europa braucht die Stimme der Christen. Und: Christen haben auch eine Chance, mit ihrem spezifischen Beitrag Europa mitzugestalten. Darin waren sich die Teilnehmer eines trinationalen Dialogtreffens einig.

Zugleich machte das Treffen deutlich, dass über die nationalen Grenzen hinweg weiter ein großer

Informationsbedarf über entsprechende Aktivitäten besteht.

Der deutsch-polnisch-tschechische Christendialog fand Anfang November in Görlitz statt. Daran nahmen rund 30 Frauen und Männer teil, die sich in den drei Ländern für ein grenzüberschreitendes Miteinander einsetzen. Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände Mittel- und Osteuropas (AKVMOE) in Kooperation mit dem Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt und dem Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke, der als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge an dem Treffen teilnahm. Themen der Tagung waren der Umgang mit den Wunden der Vergangenheit, das Christsein in einer säkularen Welt sowie das Engagement der Christen für Europa.

Das Wachhalten der Erinnerung an die Wunden der Vergangenheit – insbesondere in der Folge des Zweiten Weltkrieges – bezeichnete Weihbischof Hauke als einen Dienst an Europa: Die Christen seien gefordert, das, was passiert ist, auch an die nachwachsende Generation zu vermitteln mit dem Anliegen, dass so etwas nie wieder passieren darf.

Christen hätten in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wichtig Impulse gegen Haß und Vergeltung und für Versöhnung gesetzt, erinnerte Rainer Bendel, Bundessprecher der AKVMOE. Die Erinnerung daran bezeichnete er als eine wichtige Aufgabe der Gegenwart. Auch wenn die Nachkriegszeit inzwischen Jahrzehnte zurück liegt, wirken die Wunden bis heute, unterstricht Jörg Lüer, Geschäftsführer von Iustitia et Pax. Angesichts dessen sei eine falsche Harmonie „Gift für die Versöhnung“.

Dass die tschechische Gesellschaft sich seit Ende des Kommunismus bemüht, die Wunden der Vergangenheit zum Beispiel mit Blick auf die Vertreibung der Sudentendeutschen, aber auch im Verhältnis von Tschechen und Slowaken aufzuarbeiten, erläuterte Jan Heinzl Direktor der Bildungsstätte Hejnice (Haindorf). Zugleich sprach er von neuen Verwundungen etwa in der aktuellen Auseinandersetzungen im Dreiländereck um den Braunkohletagebau bei Bogatynia. Die Beschäftigung der Tschechen mit dem Schicksal der Sudentendeutschen sei für die Tschechen selbst wichtig, sagte Matthias Dörr von der Ackermann-Gemeinde. Gut sei es allerdings, wenn diese Aufarbeitung gemeinsam geschehe.

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Die Grenznähe erleichtere Begegnung und Austausch, berichtete der Bautzner Kaplan Markus Ruhs. Zugleich stellte er fest, dass die Kirchen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit noch Nachholbedarf hätten. Statt großer Aufrufe solle es dabei mehr persönliche Begegnungen und einfach Gesten geben, appellierte Pfarrer Krystian Burczek aus Cottbus.

Als gutes Beispiel für grenzüberschreitendes Miteinander nannte der Bischof von Lignica (Liegnitz), Andrzej Siemieniewski, das Maximilian-Kolbe-Gedenken. „Schritt für Schritt wird mit solchen Aktivitäten eine neue Wirklichkeit geschaffen.“ Bischof Ipolt betonte in diesem Zusammenhang, dass „der Schatz des gemeinsamen Glaubens noch mehr gehoben“ werden müsse.

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Vor welchen Herausforderung christliches Engagement in einer säkularen Welt steht, diskutierten die Teilnehmer am Beispiel von Tschechien und Deutschland. Die Christen sollten sich in den gesellschaftlichen Dialog so einbringen, wie alle anderen Bürger auch, appelliert Francesca Šimuniová, Äbtissin des Klosters Weißer Berg in Prag. Die Kirche müsse vor allem bei den Themen glaubwürdig auftreten, bei denen es um den Schutz der Schwachen geht. Dass Kirche sich zum Anwalt der Menschen machen müsse, die von Unrecht betroffen sind, forderte auch der Direktor der Katholischen Akademie Dresden, Thomas Arnold. Er kritisierte, dass die Kirche es bisher ungenügend verstehe, auf die Sehnsüchte der Menschen zu antwortet. Das zeige sich daran, dass sie bei den mit Corona verbundenen existentiellen Themen als Gesprächspartner kaum gefragt sei. Die Vorsitzende des Diözesanrates im Erzbistum Berlin, Karlies Abmaier, forderte von den Christen, sich in die gesellschaftlichen Sachdebatten wie Flüchtlingsfrage oder Klimaschutz einzubringen.

Mit ihrer Forderung nach einer schnellstmöglichen humanitären Lösung für die Flüchtlinge an der belarussisch-polnischen Grenze setzten die Teilnehmer der Tagung ein konkretes Zeichen (TAG DES HERRN berichtete Ausgabe 46, Seite 9).

22.11.2021

30 Jahre Jubiläum des DFK Liegnitz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:47

Der DFK Liegnitz hatte zu seinem Jubiläum eingeladen und die Vorstände aus Waldenburg, Grünberg, Glatz und vom Dachverband VDG aus Oppeln waren natürlich gekommen.

Aber auch Frau Konsulin Birgit Fisel- Rösle und der Vizebürgermeister der Stadt Liegnitz, Herr  Krzysztof Duszkiewicz. gaben sich die Ehre.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden des DFK Liegnitz, Herrn  Dariusz Knitter gab es einen politischen Exkurs per Videoschaltung aus Warschau zu den Problemen der Deutschen Vereine aus früheren Zeiten in Polen.

                           

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Dann schlossen sich Grußworte und Glückwünsche der Konsulin und des Vorsitzenden VDG, Herrn Bernard Gaida an, wie auch des Vertreters der Stadt Liegnitz.

     

Die Tanzgruppe  Zespol Pieśni i Tańca Legnica zeigte ihr Können mit Tanz und Gesang und begeisterte alle Zuschauer.

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Die nachfolgende Zeit nutzten wir  bei einem vorbereiteten Imbiss zu internen und freundschaftlichen Gesprächen. Wegen der doch weiten Entfernungen war es wieder ein guter Anlass noch mehr und bessere Kontakte der deutschen Vereine in Niederschlesien für die Zukunft zu  knüpfen.

So ging ein informeller und schöner Abend zu Ende und auch ich machte mich bald auf den Heimweg nach Glatz, wo ich nach Stau auf der Autobahn erst gegen 23 Uhr ankam.

 

Bericht

Horst Ulbrich

 

21.11.2021

Deutscher Lyrikwettbewerb in der Grafschaft Glatz 2021:

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:16

Endlich wieder zurück, wenn auch mit Einschränkungen …

Nachdem 2020 wegen Schulschließung keine Veranstaltung vor Ort möglich gewesen war und die Bewerberinnen und Bewerber Filmaufnahmen von ihren Auftritten herstellen mussten, konnten wir uns am 18. November 2021 wieder – wenn auch unter pandemiebedingten Einschränkungen – zum deutschsprachigen Lyrikwettbewerb in der historischen Aula des Habelschwerdter Schulzentrums treffen. Traditionell wurde der Wettbewerb durch den DFK Glatz ausgeschrieben und durch die deutsche Botschaft in Oppeln finanziell unterstützt. Coronabedingt musste aber die Teilnehmerzahl von jeder Schule auf 3 Schülerinnen und Schüler begrenzt werden, um die Mindestabstände in der Aula einhalten zu können.

                                     

Trotz der auch in Niederschlesien wieder zunehmenden Coronaprobleme haben sich Kandidatinnen und Kandidaten aus sieben verschiedenen Schulen der gesamten Region angemeldet, darunter neben Habelschwerdt Schulen aus Niederlangenau, Ullersdorf, Bad Altheide, Gabersdorf, Glatz und sogar Breslau. Es war wieder bewundernswert, welche Darbietungen durch die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 7 und 14 Jahren gezeigt wurden.

         

Die Jury aus drei Germanistinnen unter Leitung des DFK-Vorsitzenden Horst Ulbrich bewertete neben Flüssigkeit, Aussprache und Interpretation auch die Gestik und Mimik sowie Accessoires, musikalische und akustische Begleitung und Verkleidung sowie die „schauspielerische” Leistung der jungen Kandidatinnen und Kandidaten. In vier Altersgruppen wurden jeweils drei Preise verliehen: Die ersten Preise gingen an M. Kurzeja aus Bad Altheide mit dem Gedicht „Immer gute Laune” von Karolina Trela (Kl. 1-3), an B. Kędzierski aus Breslau mit dem Gedicht „Der traurige Clown“ von Elke Bräunling (Kl. 4-6), an M. Bojko aus Gabersdorf mit dem lustigen Gedicht „Das Ende einer Küchenschabe“ von Alfons Pillach (Kl. 7-8) sowie an M. Stróż aus Habelschwerdt mit dem Gedicht „Im Herbst“ des schlesischen Dichters Joseph Freiherr von Eichendorff (Oberstufe Liceum).

             

Die Organisation vor Ort übernahm traditionellerweise der in Habelschwerdt tätige deutsche Fremdsprachenlehrer und DFK-Vizevorsitzende H.-P. Keuten zusammen mit seinen Deutschkolleginnen sowie Schülerinnen und Schülern des Habelschwerdter Gymnasiums. Trotz der diesjährigen Einschränkungen war die Veranstaltung, deren Ziel die Förderung der deutschen Sprache und Kultur unter den Kindern und Jugendlichen der Grafschaft Glatz und Niederschlesiens ist, wieder ein Erfolg. Der DFK Glatz spricht allen, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben, seinen herzlichen Dank aus und hofft auf noch zahlreichere Teilnahme unter verbesserten Bedingungen im kommenden Jahr!

Bericht: Heinz-Peter Keuten

19.11.2021

Schwarzer Tag im polnischen Sejm.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:51

Antrag im Polnischen Seim auf Entlassung des Vertreters der Minderheiten.

Richard Galla ist der einzige Vertreter der Deutschen Minderheit in Polen.

Während der heutigen Sitzung (Mittwoch, 27. Oktober 2021) der Kommission für nationale und ethnische Minderheiten im polnischen Sejm wurde ein Antrag auf Erweiterung des Präsidiums der Kommission und Entlassung des Abgeordneten Ryszard Galla aus dem Amt dessen Vizepräsidenten eingereicht. Das Paradoxe besteht darin, dass dabei der einzige in der Kommission anwesende Mitglied, der nicht nur die deutsche Minderheit, sondern die nationalen Minderheiten im Allgemeinen vertritt, entlassen werden kann. Aufgrund des persönlichen Charakters des Vorschlags kann die Abstimmung frühestens drei Tage nach seiner Bekanntgabe stattfinden. Mit Besorgnis erwarten wir auf ihre Ergebnisse.

Kurz darauf wurde während einer Sitzung des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft und Jugend ein Änderungsantrag zum Haushaltsplan 2022 eingereicht. Gegenstand soll ein Bildungszuschuss sein, der bisher das Erlernen der deutschen Sprache für die deutsche Minderheit in Polen finanziert. Der Zuschuss würde anstelle des Erlernens der deutschen Sprache für das Erlernen der polnischen Muttersprache außerhalb der Grenzen der Republik Polen gewährt. „So viele Rechte für Minderheiten in Polen wie viele Rechte für die polnische Minderheit und für Polen in Deutschland“, erklärt der Abgeordnete Janusz Kowalski. Der Abgeordnete der Partei Solidarisches Polen kündigte seinen Schritt bereits Anfang der Woche bei Radio Opole an: „Als polnischer Staat können wir den Zustand nicht akzeptieren, dass Deutsche die Rechte der polnischen Minderheit und der Polen auf dreiste Weise verletzen.“ Zum Glück aber wurde der Antrag abgelehnt. 

Mit Genehmigung aus dem Newsletter des VDG Oppeln entnommen.

Horst Ulbrich

12.11.2021

Deutsch-polnisch-tschechischer Christendialog in Görlitz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:13

Kurzmeldung:

Mitteleuropäische Christen fordern schnelle humanitäre Lösung für Flüchtlinge an polnisch-belarussischer Grenze

Deutsch-polnisch-tschechischer Christendialog in Görlitz

Das Bistum Görlitz will die polnischen Katholiken bei ihrer Hilfe für die Flüchtlinge an der polnisch-belarussischen Grenze unterstützen. Wie die katholische Wochenzeitung Tag des Herrn auf ihrer Internetseite berichtet, sagte Bischof Wolfgang Ipolt bei einem Dialogforum polnischer, tschechischer und deutscher Christen, dessen Gastgeber er war, entsprechende Unterstützung zu: „Das Bistum Görlitz wird sich mit einer Spende an der polenweit geplanten Kollekte für die Flüchtlingshilfe beteiligen.“

Die Teilnehmer des Dialogforums hatten zuvor ihre Bestürzung über die Situation an der polnisch-belarussischen Grenze zum Ausdruck gebracht. „Die Nachrichten machen mich sehr betroffen. Ich hoffe und erwarte eine schnelle humanitäre Lösung“, sagte der Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke, der als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen– und Aussiedlerseelsorge an dem Treffen teilnahm. Diesem Anliegen schlossen sich Anwesenden aus den drei Ländern an. „Als Christen müssen wir auf der Seite der Schwachen stehen und gemeinsam für sie die Stimme erheben“, bekräftige Professor Rainer Bendel, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände Mittel- und Osteuropas (AKVMOE).

Über die geplante Kollekte am 21. November sowie einen Hirtenbrief der polnischen Bischofskonferenz informierte bei dem Treffen der Bischof von Legnica (Liegnitz), Andrzej Siemieniewski. „Unsere Haltung ist eindeutig: Wir müssen helfen!“ Die Bischofskonferenz habe inzwischen auch einen Beauftragten ernannt, der die Hilfe koordinieren soll.

Am 9. und 10. November fand in Görlitz ein deutsch-polnisch-tschechischer Christendialog statt. Daran nahmen rund 30 Frauen und Männer teil, die sich in den drei Ländern für ein grenzüberschreitendes Miteinander einsetzen. Themen der Tagung waren der Umgang mit den Wunden der Vergangenheit, das Christsein in einer säkularen Welt sowie das Engagement der Christen für Europa. Eingeladen dazu hatte die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände Mittel- und Osteuropas (AKVMOE) in Kooperation mit Bischof Ipolt und Weihbischof Hauke.

Matthias Dörr

Bundesgeschäftsführer

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Ich möchte hier zunächst nur ein Bild von Matthias Holba und zwei von mir einfügen. Einen ausführlichen Bericht  von diesem informellen und interessanten, europäischen Christendialog werde ich hier später, nach Absprache mit dem Redakteur Herrn Holba veröffentlichen.

Gerade erhalte ich eine Meldung, dass weiteres polnisches Militär an die belarussische Grenze beordert wird, auch aus Niederschlesien. Um keine Katastrophe herauf zu beschwören darf nicht ein Schuss fallen, egal auf welcher Seite.

Horst Ulbrich

2.11.2021

Allerheiligen in Schlesien 2021.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:42

 

An Allerheiligen sind die Friedhöfe in Schlesien voller Menschen und schon Tage davor wird an allen Gräbern für Ordnung gesorgt. Ja, ein besonderer Totenkult der auch mir als Rückkehrer in die Heimat meiner Eltern, zunächst fremd war.

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Auch wir vom DFK Glatz sind in dieser Zeit viel unterwegs, um die Gräber unserer verdienten Mitglieder zu besuchen und alte Gräber zu pflegen oder sogar zu renovieren, gegen das Vergessen der Deutschen im heutigen Polen.

                   

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Von Frau Ritzen darauf aufmerksam gemacht, haben wir uns auch erstmalig um das Lapidarium der Niedersteiner gekümmert. Dort konnten wir zum Glück feststellen, dass wohl auch andere helfende Hände tätig geworden waren.

Am Friedhof in Glatz ist schon das Parken ein Problem. In der Nähe des von Straßen eingerahmten Friedhofs gibt es an solchen Tagen kaum eine Möglichkeit. Es ist auch der erste Friedhof, den ich hier kenne, wo aus Platzgründen alte Gräber nach Ankündigung abgeräumt werden, um neuen Platz zu schaffen, was auf anderen Friedhöfen mit mehr Platz nicht zur Anwendung kommt.

         

So kamen vor einigen Jahren auch unsere älteren Mitglieder auf mich zu mit der Bitte das Grab des Organisten und Komponisten Paul Kaupert aus Glatz zu retten. Nach einer Ortsbesichtigung habe ich mit dem Friedhofsamt Kontakt aufgenommen und das Grab neu gekauft, auch mit einem ordentlichen Stein samt Grabplatte versehen lassen, weil das alte Metallkreuz defekt war. Das Grab befindet sich in der Nähe des Eingangs von der Seite mit den vielen Geschäften und wird nun weiterhin für künftige Generationen Zeugnis der Deutschen in Schlesien sein.

             Grabstelle unseres lieben Mariechens. Eine der ersten Mitglieder.

In der gleichen Reihe fand auch Ursula Majewska aus dem alten DFK Vorstand ihre letzte Ruhe.

Weiter direkt am Mittelgang wurde unser geliebter Corleiter, Marek Knopinski begraben. Er hatte die besondere Begabung alle Melodien nach Gehör zu spielen, wenn wir vom Chor mal wieder eine neue Idee hatten, aber keine Noten zu finden waren. Marek war in der ganzen Region bekannt, spielte professionell auf jeder Kirchenorgel und hatte auch die musikalische Begleitung zu unserer Silberhochzeit gestaltet.

  

In Eckersdorf dann noch die Gräber von Pfarrer Brauner und der Grafen Magnis. Leider verfällt das Mausoleum weiter und wäre vor Jahren mit neuen Blechen auf dem Dach zu retten gewesen. Jetzt sind erhebliche Renovierungsmaßnahmen nötig, denn auch die Wand zum Grabmal im Innenraum ist schon feucht geworden. Wir pflegen gern die Grabstätten, eine Renovierung ist leider von uns nicht zu leisten.

 

Nun werden auch wir einmal in Eckersdorf unsere letzte Ruhe finden, wo viele meiner Familienmitglieder vor 1945 beerdigt wurden, und hatten deshalb schon vor Jahren eine größere Grabstelle gekauft. Auch meine Schwester und meine Cousine aus Deutschland wollten nach ihrem Tod zurück in die Heimat. Das war im Testament so festgelegt und sie sind dann auch auf unserer Grabstelle beerdigt worden.

   

Die Gräber der Ordensschwestern in Tscherbeney , Grab der ehemaligen Besitzerin des Hirschfelder Hauses, Frau Rokitenski, Das Denkmal für Elisabeth, die ehemalige Vorsitzende unserer DFK Ortsgruppe, und das Grab des Seligen Gerhard Hirschfelder werden von den dort wohnenden DFK Mitgliedern übernommen.

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Wir als Kreisverband übernehmen dann die Kosten für Blumenschmuck und Kerzen.

Bericht

Horst Ulbrich

1.11.2021

2021 endlich wieder ein Oktoberfest.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:11

Man hätte es bald nicht glauben können denn die Corona Fallzahlen werden wieder größer. Deshalb hatten wir auch in den Einladungen gebeten, nur Geimpfte, Genesene oder mit einem PCR Test am Fest teil zu nehmen, um kein Risiko beim ersten Fest in diesem Jahr einzugehen.

Unter den Voraussetzungen konnten wir uns im Saal auch ohne Masken bewegen und zusammen singen.

   

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Aber zunächst begannen wir, wie an jedem letzten Samstag des Monats, mit einem deutschen Gottesdienst mit Pater Arndt der danach auch an unserem Fest teilgenommen hat.

Mit Bus und PKW fuhren alle zum Hotel Metro zur Feier, wo zunächst ein deftiges Mittagessen wartete denn viele waren ja von weit her angereist. Auch unsere Freunde vom DFK Waldenburg waren wieder mit ihrem Chor bei unserem Fest und schon in der Kirche traten sie auf, wie auch die Sänger aus Glatz..

 

Nach dem Essen sangen zunächst die Chöre noch einmal mit einem lustigen Sangesreigen.

   

Unsere Cousine Bozena aus Neurode trat mit einem Potpourri aus ihrem Schlagerprogramm auf und ich wusste bis zu dem Datum nicht welche musikalischen Kapazitäten in unserer Familie schlummern. Das Publikum war voller Begeisterung. Der bekannte Waldemar Swieczek aus Ratibor war mit seinen Töchtern angereist und brachte das Fest so richtig in Schwung mit seinen bayrischen Einlagen, zu denen seine Töchter Violine und Saxofon spielten.

 

Zwischendurch gab es Kaffee und Kuchen, danach wurden bei einer tollen Stimmung weiter bekannte deutsche Lieder gesungen. Durch die Unterstützung der ausgelegten Liederhefte konnten viele sich an den deutschen Liedern beteiligen, die im Laufe der Jahre doch etwas aus dem Gedächtnis waren.

      

Waldemar hat mit seinem Akkordeon für die richtige Stimmung gesorgt und erst gegen 11, 30 Uhr waren wir zu Hause. Es war zum Ende auch noch die gesamte Musikanlage abzubauen und in den Fahrzeugen zu verstauen. Die Musikanten aus Ratibor haben dann bei uns in Schwenz übernachtet denn der Heimweg ist für die Nacht doch zu weit. So haben wir uns am nächsten Morgen nach einen guten Frühstück verabschiedet und auch einen Besuch beim DFK in Oberschlesien mit unserem Chor vereinbart.

Unser nächstes Fest wäre zum 1. Advent weil wir befürchten einen späteren Termin nicht realisieren zu können. Aber schauen wir zunächst wie sich die Coronalage entwickelt.

Bericht

Horst Ulbrich

Beati Cantoris.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:47

Wie jedes Jahr, wenn kein Lockdown ist, ein Treffen verschiedener Chöre im Kurtheater Bad Salzbrunn.

Veranstalter, auch wie immer, unser befreundeter DFK in Waldenburg und ein voller Saal begeisterter Zuhörer in einem historischen Ambiente.                                                Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

Wir hatten mit dem Lehrerchor aus Habelschwerdt einen gemeinsamen Bus geordert und damit Kosten gespart. Leider können Reisekosten weder vom deutschen Konsulat noch von anderen Einrichtungen übernommen werden und das ist bei jedem Auftritt ein finanzielles Problem.

Angemeldet und aufgetreten sind fünf Chöre aus Oberschlesien und aus Niederschlesien die Chöre vom DFK Waldenburg, DFK Glatz und der Lehrerchor aus Habelschwerdt, die mit viel Applaus belohnt wurden.

 

Die drei Chöre aus Niederschlesien.

   

Nach den Auftritten wurden die Organisatoren und Dirigenten auf die Bühne gebeten, um Blumen und eine Medallie in Empfang zu nehmen. Auf dem Rückweg haben wir in einer Gaststätte halt gemacht. Nach einer Veranstaltung über die Mittagzeit hat dann der Vorstand unsere Sänger zum Essen eingeladen, auch als Dank für die vielen Stunden der Vorbereitung und den ersten Auftritt mit unserer neuen Chorleitung. Frau Ilse Hirschner ist vor ca 6 Monaten in die Nähe von Bad Altheide gezogen. Wir haben ihr, wegen der Sprachprobleme bei allen Behördengängen geholfen und dabei erfahren, dass sie eine ausgebildete Mezo Sopranistin ist und an verschiedenen Opernhäusern gearbeitet hat.

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Lange Zeit war unser Chor ohne professionelle Leitung und wir haben sie gebeten unseren Chor zu übernehmen, da der letzte Chorleiter, unser geliebter Marek vor zwei Jahren, nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Sie hat sofort eingewilligt und begleitet uns auch bei allen Auftritten auf dem Klavier damit wir nicht aus dem Takt kommen. Eine echte Bereicherung und Dank ihr ist unsere Chorgemeinschaft wieder komplett beisammen.

Bericht

Horst Ulbrich

26.10.2021

Preisverleihung an die Sieger des Hirschfelder-Wettbewerbs 2021 in Habelschwerdt

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:33

Am 25. Oktober 2021 fand in der Historischen Aula des Allgemeinbildenden Schulzentrums in Habelschwerdt (ehem. Hermann-Stehr-Aufbauschule) die Preisverleihung an die Sieger des diesjährigen Hirschfelder-Wettbewerbs statt. Seit Anfang September 2021 hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 8 in Habelschwerdt Zeit, die Person und das Leben des ersten Seligen ihrer Diözese Schweidnitz, des Seligen Kaplans Gerhard Hirschfelder, künstlerisch darzustellen. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Bekanntheitsgrad unseres gemeinsamen Seligen unter der hiesigen Bevölkerung zu steigern, und zu bewirken, dass sich die Jugendlichen mit der Person und dem Leben Gerhard Hirschfelders auseinandersetzen.

                                             

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Während die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer hauptsächlich Portraits des Seligen malten, haben die älteren Bewerberinnen und Bewerber (Klassen 7 und 8) sich bemüht, Collagen aus dem Leben und Wirken Hirschfelders anzufertigen. So sieht man beispielsweise auf dem Sieger-Gemälde eine Kombination von Darstellungen der Habelschwerdter St.-Michaels-Kirche, an der Hirschfelder bis zu seiner Verhaftung als Kaplan und Jugendseelsorger der Grafschaft Glatz tätig war und seine bekannten mutigen Worte von der Kanzel sprach, des Konzentrationslagers Dachau, in dem er als Märtyrer seinen Tod fand, sowie des Grabmals des Seligen vor der Pfarrkirche in Tscherbeney, ergänzt durch ein Miniportrait des Seligen am rechten unteren Bildrand.

                           

Den zweiten Platz gewann ein Doppelbild, auf dem das Hirschfelder-Denkmal vor der Habelschwerdter Schule und ein Portrait Kaplan Hirschfelders zu sehen sind. So kann man wohl zu recht sagen, dass die Qualität der Schülerarbeiten sich in diesem Jahr merklich gesteigert hat.

                           

Die Preise (Buch- und Sachpreise) wurden wieder durch unseren Großdechanten Franz Jung gestiftet und vertretungsweise durch den DFK-Vorsitzenden Horst Ulbrich sowie den Schulleiter Paweł Popiel übergeben. Die Preisverleihung fand, wie immer, in einem würdigen Rahmen statt: In der Historischen Schulaula gestalteten unter Leitung der Kunstlehrerin Emilia Idzi-Ważgint und Fremdsprachenlehrer Heinz-Peter Keuten Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums eine Feierstunde mit Musik (Klavier und Trompete), den Begrüßungsreden von H. Ulbrich und P. Popiel sowie einer kurzen Vorstellung des Lebenslaufs des Seligen durch eine Schülerin der 8. Klasse.

                           

Zum Abschluss der Feierstunde versammelten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem in diesem Sommer frisch renovierten Hirschfelder-Denkmal vor der Schule und beteten gemeinsam in polnischer Fassung das bekannte Gebet für die Fürbitte des Seligen Kaplans Gerhard Hirschfelder. Danach wurden durch zwei Schülerinnen am Hirschfelder-Denkmal zu Ehren des Seligen ein Gesteck und ein Grablicht niedergelegt.

Bericht:

Heinz-Peter Keuten.

19.10.2021

Schulvereinstag der Österreichischen Landsmannschaft.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:09

 Zu dieser Veranstaltung vom 15. bis 17.10. 2021 war auch ich mit meiner Frau eingeladen und gleich zu Beginn einen Herzlichen Dank dem gesamten Vorstand der dortigen Landsmannschaft.     Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Beim letzten Kulturfest der Deutschen in der Jahrhunderthalle in Breslau konnten wir Frau Raich mit ihren Begleitern begrüßen und daraus hat sich eine gute Zusammenarbeit entwickelt. Wir haben in der Zeit auch finanzielle Unterstützung erhalten, um Projekte durchzuführen, die sonst nicht möglich gewesen wären. Leider ist eine Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft in Deutschland nicht zustande gekommen.

   

Zum Fest waren Abordnungen aus verschiedenen Vereinen, aus Rumänien, Serbien, Kroatien, Tschechien, Slowenien, Ungarn und mit uns auch aus Polen geladen. Nach der Begrüßung im Rathaus in Wien erinnerte der erste Obman Mag. Erich Danneberg an  die 140 Jahre des Bestehens des Schulvereins mit dem Ziel die deutsche Sprache zu erhalten und zu fördern. Er erinnerte auch daran, dass der Jahrestag wegen der Pandemie 2020 leider ausfallen musste und daher erst jetzt stattfinden konnte.

   

Nach der Programmfolge dann ein Vortrag von Mag. Wolfgang Dvorak-Stocker zum Thema „Heimat und Identität in Europa, gestern, heute und morgen.“

Das Land der Vorfahren, das Spuren auch in uns hinterlassen hat und dass wir uns verpflichtet fühlen müssten diese Heimat zu besuchen. Landschaft ist Heimat, der Duft der Wiesen wie auch der heimischen Küche der Oma. Er mahnte auch wie wichtig es ist diese Gefühle in die nächste Generation zu tragen. Man fühlte sich direkt und persönlich angesprochen, da wir, der Vorstand des DFK Glatz, im Westen Deutschlands geboren, dann aber in die Heimat der Eltern nach Schlesien, zurückgesiedelte.

Der Festakt wurde vom Philharmonischen Hornquartett begleitet. Ein gemeinsames Abendessen in den Räumen des Ratskellers beschloss den Abend und es blieb noch viel Zeit bei einem guten Glas Wein Kontakte untereinander zu knüpfen.

       

Am nächsten Tag dann ein Treffen in den Vereinsräumen wo sich die Teilnehmer der Tagung zunächst vorstellten. Der Vormittag wurde genutzt für kurze Berichte der verschiedenen Organisationen und deren Probleme in den heimischen Ländern. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant in der Nähe machte sich eine Gruppe auf  den Weg zu einem Besuch des Donauturmes, dem höchsten Gebäude Österreichs. Abwechselnd mit verschiedenen U Bahnen und Straßenbahnen trafen wir dann am Turm ein und den Weg hätten wir ohne professionelle Führung in dem Großstadtgetümmel nicht gefunden. Mit dem Lift ging es in wenigen Sekunden auf die Höhe von 158 Metern und von dort gab es, auch wegen des schönen Wetters, einen hervorragenden Ausblick.

                 

Den Rückweg haben wir uns dann mit einem Taxi erleichtert und waren die Ersten im Hotel. Dort haben wir, nach dem Eintreffen der anderen bei einem Glas Wein unsere Kontakte ausgetauscht und so kam ich an Bilder auf denen auch ich zu sehen war. Es wurde schon einige Male an meinen Berichten bezweifelt ob ich auch anwesend gewesen sei. Ich bin halt der Berichterstatter und Fotograf wo nur ein Selfi Beweis sein könnte.

         

Abschließend hoffe ich, dass wir beim Kulturfest der Deutschen am 10.09. 2022 in Breslau auch wieder eine Abordnung aus Österreich begrüßen dürfen, so Gott will.

Wie vom Festredner  im Rathaus erwähnt, dass uns die heimatlichen Gefühle verbinden so werden wir in diesem Sinn, in der Heimat unserer Eltern, der Grafschaft Glatz, weiter gegen das Vergessen arbeiten, unsere Jugend fördern

und im Rahmen der Völkerverständigung mit den Hilfstransporten aus Deutschland weiterhin für die Hilfe aller Bedürftigen der Region sorgen.

 

 

Bericht

Horst Ulbrich

 

28.9.2021

Ein ganz normaler Samstag beim DFK in Glatz. Oder?

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:29

 

Nun sind wir ja gewohnt zu improvisieren und Änderungen unserer Veranstaltungen auch im letzten Moment noch anzupassen, aber manchmal ist die Situation doch grenzwertig. Schon am Freitag musste die letzte Probe für den Gottesdienst am nächsten Tag ausfallen weil unsere Sänger auch noch in anderen Chören singen und dort auch Proben stattfanden.

                             

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Um 18 Uhr war dann noch der Vortrag unseres neuen Mitarbeiters Stanislaw Marcisz angekündigt. Seine persönliche Wallfahrt von Belgien über Österreich bis nach Georgien auf den Spuren der hl. Hedwig von Andechs, Patronin von Schlesien und zweier Nationen. Unterwegs hatte er viele persönliche Eindrücke sammeln können. Gute und weniger Gute, denn in der polnischen Mission in Wien hatte man ihn abgewiesen, er möge doch in das Obdachlosenasyl gehen. Und das obwohl er ein Kirchliches Schreiben von Pater Arndt in mehreren Sprachen dabei hatte, das seinen Pilgerweg beschrieb, er polnischer Staatsbürger in einem fremden Land ist und sich natürlich bei der polnischen Mission verständlich machen konnte. In der Hauptsache haben Klöster und auch Pfarrer der Kirchen, die auf seinem Weg lagen aber geholfen und ihm auch etwas zu Essen und einen Schlafplatz angeboten.

             

Am Samstag dann zunächst die normale Öffnungszeit unserer Geschäftsstelle von 11 bis 14 Uhr für alle Besucher. Aber ein Partnerschaftsbesuch unserer Freunde vom DFK Waldenburg hatte sich auch angekündigt, und die sollte mit einer Stadtführung mit mir beginnen. Das wurde, um 13 Uhr dann eine Besichtigung im Galopp und zum Glück ohne Gehbehinderte denn zum Gottesdienst um 14 Uhr waren auch noch Vorbereitungen nötig. Zur Messe sang dann unser geteilter Chor denn einige waren in Krosnowice bei der Reimannmesse verpflichtet, Heinz Peter Keuten musste nach dem Gottesdienst sofort zu seinem Lehrerchor, der auch in Glatz einen Auftritt hatte. So kommen manchmal viele Ereignisse zusammen und trotzdem soll alles gut werden.

                               

So bin ich mit meiner Frau nach der Messe sofort nach Schwenz aufgebrochen, um schon mal den Grill zu heizen, Kaffee und Tee zu kochen, denn bald darauf kamen mit dem Bus schon die Freunde aus Waldenburg auf den Reiterhof an.

   

 

Zum Glück gab es am Grill genügend Hilfe und so wurde es wieder ein schönes Wiedersehen unter Freunden. Ein Fässchen Bier und ein Schnaps zur Verdauung, danach wurde auch kräftig gesungen. Zu unserer Freude hat auch Pater Arndt nach der Messe noch Zeit gefunden bei uns zu sein.

   

Später kamen dann auch unsere fremdgegangenen Chorsänger nach ihren Auftritten dazu.  So war es wieder ein schönes Fest mit Gesang, viel Spaß durch einem Auftritt meines Schwiegervaters und bei bestem Wetter. Dafür lohnt es sich weiter mit ganzem Einsatz zu arbeiten.

Bericht Horst Ulbrich

20.9.2021

Gedenkgottesdienst für den seligen Gerhard Hirschfelder und Elisabeth Kynast.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:42

 

Wieder einmal trafen sich zum Gedenkgottesdienst die Deutschen Freunde im Grenzgebiet Bad Kudowa. Anlass war, wie jedes Jahr, die Seligsprechung des in Dachau zu Tode gekommenen Gerhard Hirschfelder am 1. August 1942. Gleichzeitig aber auch der Gedenkgottesdienst für unsere Elisabeth Kynast, die lange Jahre Vorsitzende des DFK Kudowa war.

                                                                          Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Sie hat sich insbesondere um das Hirschfelder Haus gekümmert, das sie als Besitzerin unserer Ortsgruppe als Heimstatt zur Verfügung stellte, außerdem hat sie viele Jahre das Grab des Seligen wie auch alle deutschen Gräber auf dem angrenzenden Friedhof gepflegt.

Zu der jährlichen Messe war der Altbischof, seine Exzellenz Bischof Dec gekommen, der als Hauptzelebrant den Gottesdienst leitete.

       

In der Messe sang auch der Chor des DFK Glatz zum Gloria und zu der hl. Kommunion. Danach versammelten sich alle Gläubigen zum Gedenken am Hirschfelder Grab und dem Gedenkstein für unsere Elisabeth. Bischof Dec haben wir in einem Gespräch nach der Messe informiert, dass unser Großdechant zur Kur an der See ist und deshalb nicht teilnehmen konnte. Es wurde nach ihm gefragt.

 

Die Mitglieder unserer Ortsgruppe trafen sich dann im Pfarrsaal zu Kaffee und Kuchen. Eine Abordnung der Forschergruppe aus Oppeln hielt einen kurzen Vortrag und sie suchten Partner für ein Interview und da gab es bei den älteren Mitgliedern keinen Mangel.

Alle waren glücklich sich endlich wieder treffen zu können und lange Zeit wurde geredet und auch gesungen.

Endlich wieder ein Treffen wie vor der Pandemie und das lässt für die Zukunft hoffen.

Bericht: Horst Ulbrich

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