Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

16.12.2014

Weihnachten in unserer neuen Ortsgruppe DFK Kudowa.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 22:28

IMG_20141207_165038  In der kleinen Stube        IMG_20141207_172807  Was für ein schöner Nikolaus.

 

Am 7. Dezember, also schon vor unserer Feier in Glatz trafen sich im Hirschfelder Haus die deutschen Mitglieder aus dem Grenzgebiet Polen und Tschechien zu einer gemeinsamen Adventsfeier.
Der dortige Vorstand hatte schon frühzeitig unsere Liederhefte kopiert, damit auch kräftig gesungen werden konnte. Ein wahrhaft internationales Beisammensein, denn auch polnische und tschechische Weihnachtslieder wurden gesungen. Bei Kaffee und Kuchen wurden dann noch lange Geschichten erzählt, wie es denn früher so gewesen ist und zu aller Überraschung kam sogar der Nikolaus, begleitet von einem Engel. Er beschenkte die Anwesenden mit Süßigkeiten und wurde mit Gesang verabschiedet. Gegen Abend ging ein fröhliches Adventtreffen zu Ende, mit der Einladung am 13.12. beim DFK Glatz zur nächsten Feier.

Bericht:
Maria Stwertetschka
Schriftführer DFK Kudowa

neu 024 Im ausgebauten Dachboden ist viel Platz.    IMG_20141207_173231  Auch ein Engel war dabei.

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14.12.2014

Weihnachten 2014 beim DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:52

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Und wieder geht ein Jahr zu Ende.
Am 3. Advent fand endlich die Weihnachtsfeier des DFK Glatz statt, mit limitierter Teilnehmerzahl, weil wir in unserem vertrauten Lokal nur einen Saal zur Verfügung bekamen. Auch eine Planung voll von Hindernissen war vorausgegangen, denn der deutsche Gottesdienst konnte wegen anderer Veranstaltungen nicht in gewohnter Kirche stattfinden, und auch Pater Arndt hatte zu gleicher Zeit Messen in Breslau zu halten.

Aber es gibt immer einen Weg und so konnten wir in der Glatzer Franziskaner-Klosterkirche mit einem deutschsprechenden Pater Ersatz finden. Wir begannen also unser Fest mit dem traditionellen deutschen Gottesdienst, mitgestaltet durch unseren DFK-Chor, mit der Gitarrenbegleitung unserer Mitglieder und Hermann Zwerschkes Trompete zur Kommunion.

Danach fuhren alle zum Restaurant, wo es zunächst ein deftiges Mittagessen gab, waren unsere Mitglieder aus der Ortsgruppe Kudowa doch schon seit dem Morgen unterwegs.
Der Vorsitzende Horst Ulbrich nutzte die Essenzeit zur Begrüßung aller Teilnehmer, unter besonderer Erwähnung der Ehrengäste: des Zelebranten, des Franziskanerpaters Mateusz aus Glatz, Diakon Andreas Klose von der Kirchengemeinde St. Elisabeth in Königs Wusterhausen und Hermann Zwerschke aus Lichtenwalde, heute wohnhaft in der Kirchengemeinde St. Hedwig in Bukow (Mecklenburg-Vorpommern). Die beiden Herren aus Deutschland waren pünktlich zur Feier mit einem Hilfstransport ihrer Kirchengemeinden gekommen. Es ist jedes Jahr eine große Unterstützung, wenn es darum geht, Grafschafter Kinder zu Weihnachten mit Süßigkeiten zu beschenken, aber auch unseren Bedürftigen mit warmer Winterkleidung, Backzutaten und vielem mehr zu helfen.

Nach der Begrüßung begann sofort ein umfangreiches Programm, denn der Chor, die DFK-Jugend und die Kinder hatten sich gut vorbereitet. Kinder der Familie Jahimczak mit Klavier, Trompete und Saxofon, wie auch unsere Sopranistin Sylvia trugen einige weihnachtliche Lieder vor. Zum Schluss gab es noch die Weihnachtsgeschichte auf Pauersch, vorgetragen von den Vorstandsmitgliedern Jochen Straube und Heinz-Peter Keuten.
Vor der Abreise nahm Hermann Zwerschke noch einmal seine Trompete zur Hand und spielte Oh Du Fröhliche und Über die Berge schallt. Gegen 18 Uhr mussten die aus Tscherbeney angereisten Mitglieder leider schon an den langen Heimweg denken und wurden musikalisch verabschiedet.

Wie jedes Jahr eine gelungene Veranstaltung, um den Zusammenhalt der DFK-Mitglieder zu fördern.

Bericht
Horst Ulbrich

115   117   Weihnacht DFK 2014 027116       Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

13.11.2014

DFK lässt Denkmäler in der Grafschaft Glatz restaurieren.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 07:43

Schwenz Denkm 009      6jp   Das Denkmal in Schwenz an der Hauptstraße nach Neurode strahlt in neuem Glanz.
So ihr Lieben,

es ist vollbracht und wer hätte, nach den ersten Fehlschlägen gedacht, dass wir es noch vor dem Winter schaffen.

Beide Denkmäler, Schwenz an der Kapelle und der uns allen am Herzen liegende Heinrich Bender oberhalb von Eckersdorf, sind fertig restauriert und konserviert.

Das Denkmal Heinrich Bender habe ich wegen der Jahreszeit und der Verfügbarkeit des Restaurators auch sofort nach Beendigung der Arbeiten in Schwenz in Auftrag gegeben. Das von uns, vor Jahren angebrachte Metallkreuz sei Stilbruch sagt der Fachmann… und hat ein steinernes Kreuz auf das Denkmal gefertigt, das natürlich viel besser zu dem Sandsteindenkmal passt. Es ist eine perfekte Arbeit und im Winter wird er noch eine Figur für die Nische herstellen, wo das Metallkreuz stand.
Marek Daciuk ist ein sehr guter Fachmann und Restaurateur aus Leidenschaft. Diese Denkmäler überdauern uns Deutsche und werden noch viele Generationen zum Nachdenken bringen, auch wegen der deutschen Inschriften.
Leider haben wir Deutsche diese Möglichkeiten, Zeitzeugen zu hinterlassen, viel zu spät erkannt. Es ist aber noch nicht zu spät und mit der Erkenntnis, dass unser Kapital nicht mit in den Sarg genommen wird, dann ist es in steinernen Zeugen gut angelegt. Ich habe den Anfang gemacht, mögen andere es auch tun.

Beim Denkmal Schwenz hat Julian Golak die Tafel mit der Namensliste der Sponsoren versprochen. Aber er ist im Moment noch voll in Aktion mit den polnisch, tschechischen Tagen der christlichen Kultur. Am 3.11.2014 war die große Abschlussveranstaltung und auch unser Großdechant war beeindruckt.

Zum 650 gsten Todestag von Arnestus von Pardibitz, Prager Bischof, der die Stadtkirche in Glatz hat bauen lassen und in Glatz begraben ist, gab es eine Messe mit Kardinal Duca aus Prag, Bischof Dec aus Schweidnitz und natürlich unserem Großdechanten.
Eine große Pilgerschar aus Prag war dazu auch angereist.

Grüße aus Glatz und bleibt der Heimat treu.

Horst Ulbrich

 

2jp      1      7jp  Denkmal H. Bender mit neuen Steinkreuz.

Ausstellung aus deutscher Zeit im Museum Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 07:24

Eine schöne Ausstellung im Museum Glatz, dank des neuen und jungen Leiters des Museums.
Auch eine Nachbildung der Transportwagons für die deutschen Vertriebenen ist begehbar aufgestellt worden. Endlich und dankenswerter Weise geht man, im heutigen demokratischen Polen, mit der Geschichte wahrheitsgetreu um.
Nachfolgend einige Bilder der Ausstellung.neu 1 070 neu 1 073 neu 1 074

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Horst Ulbrich

14.10.2014

Wissenschaftsfestival in der Region.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:57

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Am 9. Oktober 2014 wurde das Niederschlesische Wissenschaftsfestival für unsere Region im Schulzentrum Habelschwerdt eröffnet. Ein großes Kompliment an unsere Mitglieder Frau Dr. Małgorzata Żochowska, Hauptorganisatorin des Festivals in Habelschwerdt, und Herrn  Mirek Schwate MA , die mit viel Energie die Beiträge des DFK Glatz geplant, organisiert und durchgeführt haben. Schon die Eröffnungszeremonie im Habelschwerdter Schulzentrum (der ehem. Hermann-Stehr-Aufbauschule), moderiert durch Frau Dr. Żochowska und durch das Glatzer Blasorchester mit schwungvollen Weisen begleitet, war ein Genuss. Viele Gäste aus Politik und Wirtschaft waren dabei sowie auch einige Professoren der Universität Breslau und von anderen niederschlesischen Hochschulen. Nicht weniger als 14 Organisatoren, Sponsoren und Gastreferenten, darunter 3 aus den Reihen des DFK Glatz, wurden vorgestellt. Die Veranstaltung dauerte 2 Tage, mit Vorträgen in Habelschwerdt und anderen Orten der Grafschaft Glatz, u.a. auch in Bad Altheide und im Heimatmuseum in Glatz. Gleich nach der Eröffnung referierte Herr Prof. Dr. Jurand Wojewoda aus Breslau zum Thema Geologie und deren Kartografie vom Altertum bis in die Neuzeit, mit Schwerpunkt auf Niederschlesien und der Grafschaft Glatz. Das Thema passte gut zu der Kartenausstellung „Helwigkarte, die Mutter aller schlesischen Landkarten“, organisiert durch unser Mitglied Manfred Spata, die noch bis zum 20.12.2014 im Heimatmuseum in Glatz zu sehen ist. Professor Wojewoda hat sich, dies sei in diesem Zusammenhang angemerkt, in einem Gespräch mit dem Vorstand des DFK freundlicherweise bereit erklärt, im folgenden Jahr ein Vortrags- und Ausstellungsprojekt in Glatz in Zusammenarbeit mit dem DFK zu organisieren.
Am Nachmittag fand dann in Glatz ein Vortrag unseres Mitgliedes Mirek Schwate MA statt. Thema: „Hintergründe zu Hitlers Machtergreifung – Zwei Herzen, zwei Seelen“. Ein zumindest vom Titel her etwas umstrittener Vortrag, der sogar zu einer Sondersitzung des Museumsrates führte, wo entschieden wurde, ob der Beitrag zugelassen wird. Nach Einsicht in das Referat wurde grünes Licht gegeben, und es erschienen sehr viele interessierte Zuhörer. Am folgenden Tag um 10 Uhr begann, ebenfalls in Glatz, ein von der Germanistik der Uni Breslau zusammen mit dem DFK Glatz organisierter Lyrikwettbewerb mit Schülern aus 14 Gymnasien und Lyzeen aus der gesamten Grafschaft Glatz. In der Prüfungskommission saßen u.a. der Vorsitzende des DFK Glatz sowie zwei junge Germanisten der Uni Breslau. Zum Vortrag kamen nicht weniger als 24 von den Teilnehmern und ihren Lehrern ausgesuchte deutsche Gedichte, sowohl Klassiker als auch moderne Werke. Die Vorträge wurden nach vorgegebenen Kriterien geurteilt: Frei vorgetragen, Schwierigkeitsgrad, Präsentation, auch Mimik und Gestik wurden bewertet. Den ersten Preis errang der durch einen Schüler der Berufsschule in Eckersdorf perfekt vorgetragene „Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe.
Der DFK Glatz nimmt jede Gelegenheit wahr, um Deutsch in den Schulen zu fördern, durch Wettbewerbe das Interesse der Jugendlichen zu wecken und diese anzuregen mehr zu lernen und sich zu präsentieren. Vorträge sind ein wichtiger Faktor, um unsere deutsche sozial-kulturelle Gesellschaft weiteren Kreisen der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zu präsentieren. Daher wieder eine gelungene Veranstaltung.

Weitere Bilder im Museum Glatz von der DFK-Veranstaltung und Herrn Mirek Schwate MA.

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Bericht Horst Ulbrich und Heinz-Peter Keuten

8.10.2014

Hilfe für Wiktoria hat begonnen.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:03

Allerlei 035         Kind        Wiktoria 1 037 Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Nun ist vielen Menschen schon bekannt, dass der DFK Glatz seinen Mitgliedern in Notlagen hilft, mit der großen Hilfe der Malteser aus Telgte, die uns mit medizinischen Hilfs – und Pflegemitteln für Kranke und Behinderte zur Seite stehen.
Mehrmals im Jahr kommen die ehrenamtlichen Helfer mit LKW und füllen unser Lager wieder auf. Am 4.10.2014  waren sie wieder mit einer besonderen Hilfe aus einem Spendenaufruf in der Zeitung in Telgte für die kleine Wiktoria.
Das Mädchen wurde als schwerbehindertes Kind geboren, hat keine Beine, auch nur den linken Arm. Die Mutter deutscher Abstammung hat das Kind aus Verzweiflung nach der Geburt im Krankenhaus gelassen, wo es zunächst nach mehreren Operationen verblieb. Aber die kleine Wiktoria hatte in ihrem Schicksal auch Glück, denn die pflegende Krankenschwester  adoptierte das Mädchen und dadurch hat sie ein liebevolles Zuhause bekommen.
Aber damit beginnt die Problematik der häuslichen Pflege.
Über einen Spendenaufruf ist es den Maltesern gelungen einen elektrischen Rollstuhl zu besorgen, damit das Kind sich selbstständig in und am Haus bewegen kann. Auch ein Laptop wurde von der Firma Avency gespendet, der als Lerncomputer genutzt wird und damit kann sie endlich auch mit Freunden über das Internet kommunizieren. Ein Programm zum Erlernen der deutschen Sprache gab es im Gesamtpacket des PC.
Aber nun beginnt die Arbeit des DFK, denn Wohnung, Bad und Hauseingang müssen umgebaut werden, damit Wiktoria langfristig selbstständig agieren kann, soweit es möglich ist.
Leider ist die Sozialversorgung in Polen sehr schlecht und schon die Anschaffung eines Elektrorollstuhles wäre für die Mutter nicht zu realisieren gewesen, da sie 4000,- PLN selbst hätte aufbringen müssen. Nun hoffen wir vor dem Winter wenigstens einen betonierten Weg zum Haus fertigen zu können, um danach den Hausumbau zu beginnen. Im Moment kann Wikoria noch getragen werden, aber sie wird mit den Jahren an Gewicht zunehmen und die Belastung für die neue Mutter wird größer.
Eine große Aufgabe für unsere sozial engagierten Mitglieder, dazu kommen die fehlenden finanziellen Mittel für den Umbau. 500,- € für die Einfahrt zum Haus haben die Malteser in ihrem Spendenaufruf in Telgte gesammelt. Danach beginnt, wenn finanzierbar, der behindertengerechte Umbau im Haus.
Wer unser Engagement für Wiktoria unterstützen möchte:
Spenden bitte auf das Konto Schlesienhilfe, Stichwort Wiktoria.
DE02 4945 0120 111 255 1179
Grüße aus Glatz und ein herzliches vergelts Gott, DFK Glatz

Der Vorstand

2.10.2014

Denkmal Schwenz und Schloss Eckersdorf.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:59

Liebe Freunde des DFK Glatz, liebe Sponsoren.

Es tut sich was am Denkmal in Schwenz, wie auf den Bildern zu sehen ist. Aber es war viel Arbeit schon vor dem Start.
Nun hatte ich mich überall erkundigt, wo es einen Fachmann für die Restaurierung gibt, welche Mittel gegen Farbe, Pilze und Flechten wirken usw. Über den Fachmann Helmut Göbel bekamen wir dann auch Informationen und ein ganzes Team machte sich an die Arbeit. Das Denkmal wurde mit einer teuren Chemie eingepinselt und dann mit Folie luftdicht eingepackt.
Leider war irgendwann das Denkmal mit Ölfarbe gestrichen worden und die löste sich auch mit dem chemischen Mittel nicht ab, also wurden die Arbeiten eingestellt. Helmut Göbel besorgte uns dann die Adresse einer Firma in Dresden, die mit einem besonderen Trockeneisstrahlverfahren angeblich helfen kann.
Allerdings waren die Kosten incl. Anfahrt aus Dresden utopisch teuer, denn danach würde ja erst die Restaurierung beginnen. Der Chef der Firma war sogar nicht sicher, ob es auch gelingen würde, alle Farbreste zu entfernen, er käme aber im Oktober zur Besichtigung und die Prozedur könne dann im Frühjahr 2015 beginnen.
So wollten wir zunächst die Besichtigung abwarten, um dann weiter zu planen. Auch Karl unser Dorfvorsteher, (früher Dorfbürgermeister) hatte sich kundig gemacht und einen Restaurator in der Nähe gefunden. Der besagte kam und machte sofort eine Probe der Farbentfernung, die auch gelang.
Er musste noch Restarbeiten an einem Denkmal der Kirche in Warta beenden, dann könne er mit dem Denkmal in Schwenz beginnen.
Gesagt, getan und mit einem Handschlag besiegelt. Wir haben dann schon einmal mit Anhänger unser altes Stahlgerüst transportiert und um das Denkmal aufgestellt. Nun ist der gute Mann mit Staubmaske und chirurgischen Werkzeugen dabei das ganze Denkmal ca 2 Millimeter zu schleifen. Dabei entfernt er sofort Farbe, Flechten usw. Danach wird noch einmal mit hohem Wasserdruck gereinigt und alle Risse und Löcher repariert, am Ende dann eine Konservierung aufgetragen, um das Denkmal langfristig zu schützen.
Kalkulierte Kosten ca 1200,- €, außerdem ist dann noch der vergebliche Einsatz der Firma mit dem Chemiewickel zu begleichen, denn eine Erfolgsgarantie gibt keiner.
Aber das ziehen wir jetzt durch und gehen davon aus, dass vor Kälteeinbruch alles fertig ist. Der liebe Gott hat ja im Moment für gutes Wetter gesorgt. Wer als Spender das Vorhaben unterstützen möchte, der möge mit Hinweis „Denkmal“ sich des Kontos Schlesienhilfe erinnern. Hier darf ich kein Konto nennen, Retter des Denkmals bitte ich deshalb  um telefonischen Kontakt zum Konto.

Horst Ulbrich Tel. 0048 74 871 4361

Bisher sind 762,- € und 26 ,- Zloty Spenden zu verzeichnen.
Alle Spender über 50,- € werden auf einer Messingtafel am Denkmal namentlich genannt.

Jetzt noch eine Kurzmitteilung:
Das Schloss in Obersteine hat eine Firma aus Warschau gekauft. Es wird nach Fertigstellung zu einem Konzert und Tagungsort. Die Renovierung hat schon mit dem Neuaufbau des eingefallenen Daches begonnen. Ein Investor für das Eckersdorfer Schloss, auf dessen Engagement wir alle hoffen, kommt voraussichtlich im Oktober zu Verhandlungen. Wir stehen in ständigem E-Mail Kontakt. Ich bin sicher, das ist für das Schloss die letzte Chance nach den Reinfällen der letzten Jahre.

Bericht Horst Ulbrich
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Vorher   und nachher!!

1.10.2014

Schlesien in der Kartographie vom 15. bis 18. Jahrhundert

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:06

Einladung 11   1    DSCF2725 Bitte auf die Bilder klicken.

Schlesien in der Kartographie vom 15. bis 18. Jahrhundert Eine Präsentation von Manfred Spata im Museum in Glatz, unterstützt vom Haus Schlesien.
Wieder eine gelungene Ausstellungseröffnung im Glatzer Museum am 20. September 2014. Nun war gleichzeitig die Hirschfelder-Konferenz in Tscherbeney und wir machten uns von dort schnell auf den Weg, um pünktlich dabei zu sein. Auch hatten wir – trotz unserer Werbung – Bedenken, dass nur wenige Besucher kommen könnten. Aber Dank des sehr engagierten Museumskurators und wohl auch unserer Werbung für die Veranstaltung war der Saal schon bei unserer Ankunft voll und die Besucher gespannt, was der Vortragende, perfekt übersetzt von Herrn Borowski, über die Region alter Zeit zu berichten hatte. Nach dem professionellen Vortrag, untermalt mit Karten- und Dokumenteneinblendungen per Videobeamer, gab es großen Applaus und von einer Museumsangestellten einen Strauß Rosen. Der anwesende Vizebürgermeister gratulierte, danach war die Ausstellung eröffnet, die der Museumskurator geschickt in Szene gesetzt hatte, auch mit perfekter Beleuchtung. Die Blumen hat Herr Spata dann an meine Frau weitergereicht und sich für die gute Bewirtung bedankt, die ihm bei Fam. Ulbrich zuteil geworden war, wo er mit Prof. Hübner Quartier gefunden hatte. Die Herren sind dann noch länger als geplant geblieben, um einige Orte in der Grafschaft zu besuchen. Da ich meistens dabei war, kann ich von einer Vollbremsung berichten. Nicht wegen eines Verkehrsproblems, nein – Herr Spata sah ein ihm noch nicht bekanntes Nepomukdenkmal, das er dann von allen Seiten fotografierte, um es in seine Nepomukdokumentation aufzunehmen, die er gerade erarbeitet.
Wir sind immer wieder dankbar, so aktive DFK-Mitglieder in der Grafschaft Glatz begrüßen zu können und unterstützen gern alle Vorhaben, die zu einem höheren Bekanntheitsgrad der Vorkriegszeit in der Region beitragen.

Bericht Horst Ulbrich

 

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30.9.2014

Das Bildungswesen für die Minderheiten in Polen Gestern-Heute-Morgen, vom 24. Bis 27. September 2014 auf dem Schloss Groß Stein.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:10

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Eine vollgepackte Veranstaltung, an 3 Tagen mit nicht weniger als 4 Themengruppen, die alle Minderheiten in Polen betreffen. Also wechselte man von einer Gruppe zur anderen, um Themen der deutschen Minderheit nicht zu verpassen, da im 20-Minuten-Takt neue Themen behandelt wurden. Referenten waren aus Deutschland sowie verschiedenen Städten in Polen und Tschechien angereist, um ihren Beitrag vorzutragen. Nach dem Ende jeder Vortragsgruppe gab es eine rege Diskussion der Vorträge. Sage und schreibe 59 Beiträge zu Problematik und Aussichten aller möglichen Minderheiten habe ich gezählt.
Zur schulischen und außerschulischen Bildung der Muttersprache der Deutschen gab es teilweise heiße Diskussionen, da die Gelder oft nicht dort ankommen, wo sie eigentlich verwendet werden sollten. Es gab auch eine lange Diskussion über ein gemeinsames Lehrbuch für die Schulen.
Persönlich bin ich nach der langen Tagung eher verwirrt als aufgeklärt und die Gespräche in den Pausen wie am Abend in privater Athmosphäre waren aufschlussreicher. Quintessenz der 4 Tage, auch dessen, was von den Fachleuten aus Politik und Schulwesen gesagt wurde:
Die Gesetzeslage für die Förderung der Bildung in der jeweiligen Muttersprache ist eindeutig, die finanziellen Mittel stehen zur Verfügung.
Und eine Randbemerkung derer, die es wissen müssten: Es fehlt die Durchsetzungskraft und das Beharren auf der Rechtslage, um Erfolg zu haben. Wenn die zur Verfügung stehenden Mittel zweckentfremdet eingesetzt werden, so gäbe es nur einen Grund, sie würden nicht in Gänze abgerufen. Meine Erkenntnis aus den Randgesprächen war auch, dass die DFK-Gesellschaften oft die Lücke der Vermittlung der deutschen Sprache füllen, die sonst, aus welchen Gründen auch immer, in den Kommunen nicht geschlossen wird. So bleibt der Erhalt und die Vermittlung der deutschen Sprache flächendeckend weiterhin ein ungelöstes Thema der deutschen Minderheit in Polen.

Horst Ulbrich

                  Groß Stein2 016                                             Groß Stein2 007 Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Konferenz am 21. und 22. September 2014 beim DFK Kudowa

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:33

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Anlass war der 4. Gedenktag der Seligsprechung von Kaplan Gerhard Hirschfelder. Begegnungen mit Zeitzeugen im Hirschfelder- Haus.

Als Begleitung und Ergänzung der Konferenz fand in Tscherbeney, in den Räumen des DFK Kudowa, ein Rahmenprogramm statt. Zu Beginn gab es eine Podiumsdiskussion mit deutschen Zeitzeugen aus Deutschland, Polen und Tschechien über die verschiedenen Schicksale in der Nachkriegszeit. Als völkerverbindendes Glied zwischen den Katholiken aus den drei Nationen wurde der Selige Kaplan Hirschfelder geehrt. Der polnische Pfarrer Brudnowski aus Tscherbeney sagte: „Hirschfelder ist Deutscher, aber seit er seliggeprochen ist, gehört er uns allen.“ Eine rege Beteiligung der ca. 70 Anwesenden gab es bei der Aussprache und den gemeinsamen, grenzüberschreitenden Planungen für die Zukunft. Es wurde festgehalten, dass im Grenzgebiet eine besondere Situation besteht und die DFK-Ortsgruppe Kudowa eine tragende Rolle im Verständnis und der Aussöhnung der Völker übernehmen muss. Weitere gemeinsame Aktionen von Deutschen, Polen und Tschechen werden in Zukunft stattfinden. Dazu wird auch die Geschäftsstelle in Tscherbeney zu festen Zeiten geöffnet sein, sagte die Vorsitzende, Frau Kynast. Nach dem Mittagessen fuhren alle in die evgl. Kirche nach Straußdörfel. Zu unserem Erstaunen gab es in der Kirche noch eine große deutsche Tafel aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zum Gedenken an die Gefallenen des Krieges. In der Kirche hielt Frau Pumrowa ihren Vortrag über den Ort, seine besondere Lage an der Grenze und die Schicksale der dort lebenden Menschen. Dazu präsentierte sie eine große Bildertafel, auf der viele der anwesenden Zeitzeugen Mitglieder ihrer Familien wiedererkannten. Eine sehr gelungene und auch emotionale Veranstaltung in der Kirche.
Am Sonntag nach dem Gottesdienst haben ca. 80 Personen einen Gang über den Friedhof zu den 30 deutschen Gräbern unternommen, die seit Jahren von der Vorsitzenden Frau Kynast gepflegt werden. Weiter ging es zum Kriegerdenkmal des 1. Weltkrieges, wo viele Namen aus den Familien der Anwesenden zu lesen waren. Frau Kynast hat zusammen mit vielen Helfern direkt neben der Kirche deutsche Grabsteine vom ganzen Friedhof zusammengetragen und in einem Lapidarium aufgestellt. Zwei DFK-Mitglieder spielten dort an den Gräbern mit Trompeten zur Ehrung der Toten „Ich hatte einen Kameraden“.
Danach ging es ins Hirschfelder-Haus, wo ein warmes Essen vorbereitet war, da wieder viele Teilnehmer von weither angereist waren. Die Planungen wurden zunächst in kleinen Gruppen, im Haus verteilt, fortgeführt. Zum Abschlussgespräch fand man sich wieder im Versammlungsraum im oberen Stockwerk ein, wo aber auch nicht alle Interessierten Platz fanden. Zu Kaffee und Kuchen war dann jedes Zimmer in der Geschäftsstelle des DFK Kudowa belegt, sogar das Notbett wurde zum Sofa umgebaut und auch im Flur war kein Durchkommen. Der DFK-Chor sang deutsche Lieder, die fast alle Anwesenden kannten, die sich im und am Haus versammelt hatten, und auch die Grafschafter aus dem Sudetenland trugen zur musikalischen Gestaltung des Treffens bei. So schallte es weithin mit heimatlichen Gesängen. Wir hoffen, dass auch weiterhin ein so großes Interesse an der Gemeinsamkeit der Deutschen im Grenzgebiet Polen/Tschechien besteht.
Wir danken dem deutschen Konsulat in Oppeln für die Zuschüsse zu den Kosten für die erste Veranstaltung beim neu gegründeten DFK Kudowa.
Elisabeth Kynast
Veranstaltungsplan
21.9. 2014
11.00 Uhr: Begegnung im Hirschfelder-Haus in Tscherbeney
12.30 Uhr -13.00 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr: Abfahrt nach Straußdörfel zur ev. Kirche
14.00 Uhr: Vortrag zur Geschichte der Kirche und der Menschen im Grenzgebiet.
15.30 Uhr – 17.00 Uhr: Zusammenfassung

22.9. 2014
12.00 Uhr: Feierlicher Gottesdienst mit Predigt zum Gedenken an den Jahrestag von G. Hirschfelder
13.30 Uhr: Gedenken auf dem Friedhof und am Kriegerdenkmal.
14.15 Uhr: Planung in Gruppen, danach Abschluss und gemeinsames Singen mit dem Chor des DFK Glatz.
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16.9.2014

Neues aus Schlesien!

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:09

1. Schloss Eckersdorf:

Nach meinem Internetaufruf zur Rettung des Schlosses hat sich tatsächlich ein kompetenter und auch kapitalkräftiger Investor gefunden. Er hat sein Geld im Energie und Ölsektor gemacht, wie er mir schreibt. Der Herr hat schon mehrere Schlösser in Europa und möchte das schöne Schloss vor dem Verfall retten und dann der Bevölkerung für Konzerte, Ausstellungen, Feste u.s.w. zur Verfügung stellen. Er wird es selbst nicht bewohnen.
Wir haben schon den Kontakt zu dem jetzigen Besitzer hergestellt, denn es war nicht klar, ob der auch verkaufen möchte.
Das haben wir geklärt und der Investor wird zu Verhandlungen im Oktober nach Polen kommen.
Ich denke es ist die letzte Chance für das schöne Schloss und es wäre auch eine große Bereicherung für die ganze Grafschaft. Schaun wir mal, an unserem Einsatz in der Heimat soll es nicht fehlen.

2. Denkmal in Schwenz.

Zunächst ganz herzlichen Dank den Spendern, die das Projekt unterstützen. Es sind bisher 762,- € eingegangen, den größten Anteil von 237,- € und 26,- Zloty haben die Wallfahrer, dank unseres Großdechanten gespendet. Als ich, wie so oft Neues aus Schlesien und das Projekt Denkmal beim Kaffe in Ulbrichs Reiterstube vorgestellt hatte, ordnete er an, mit dem Bus nach Schwenz zu fahren.
Bei der Besichtigung des Denkmals nahm er meinen Hut und hat gesammelt. Ein herzliches Vergelts Gott.

Nun aber zu den Problemen. Ich hatte ja gesagt den Rest zu finanzieren, bei einer Kalkulation von 1000,- €.
Der Fachmann für Denkmalrestaurierungen begann mit einer speziellen Chemie gegen Pilz, Flechten, Farbe u.s.w. Leider hat sich herausgestellt, dass teilweise mit Ölfarbe gestrichen wurde und die geht weder mit Chemie, auch mit Sandstrahlen nicht weg. Alles probiert. Helmut Goebel hat mir dann eine Spezialfirma in Dresden empfohlen, die mit Trockeneisstrahlung schonend die Farbe entfernt.
Aber wegen der langen Anfahrt entstehen Kosten von ca 2000,- € nur zur Reinigung. Leider gibt es kein vergleichbares Verfahren in der Nähe. Die Restaurierung und Konservierung kommt danach und dafür wären die Finanzen vorhanden. Wer das Projekt unterstützen möchte, der möge sich bitte bei mir melden.
Konto Schlesienhilfe: De 02 4945 0120 111 255 2854

Ich bin vom 24. bis 27.9. zur Bildungskonferenz in Großstein. Es geht unter anderem, um ein gemeinsames Deutschbuch im Gymnasium und Lyzeum. Auch unsere 7 Deutschkurse sind gut besucht, der Kurs für die Jugend war ganz erfolgreich. Alle haben, durch das intensive Schaffen unseres Heinz Peter, die Prüfung zum Zertifikat Deutsch beim Goetheinstitut in Breslau bestanden. H. P. Keuten ist, nach schwieriger Prüfung, in der ganzen Region auch seit ca 3 Wochen der erste polnische Beamte mit deutschem Pass. Was jetzt alles möglich ist. Wer wieder in der Grafschaft ist, herzliche Einladung zum DFK Glatz in der Frankensteinerstr. 11. Öffnung für Besucher, jeden Samstag des Jahres von 11 bis 14 Uhr. Jeden letzten Samstag anschließend deutscher Gottesdienst mit Pater Arndt.

Es grüßt Euch herzlich aus der Heimat

Horst Ulbrich

DFK Glatz

24.8.2014

Stadtfest in Glatz mit Beteiligung des DFK am 16.8.2014

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:51
Start am Morgen nach dem Aufbau

Start am Morgen nach dem Aufbau

Besuch des Bürgermeisters aus Glatz li.

Besuch des Bürgermeisters aus Glatz li.

Besuch des Bürgermeisters aus Bensheim Mitte

Besuch des Bürgermeisters aus Bensheim Mitte

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Beginn der Planung war im Frühjahr 2014. Der DFK Glatz wusste nicht, ob wir das finanzieren können, denn die Kulturmittel standen bis August 2014 nicht zur Verfügung. Die Stadt Glatz war leider planlos.
Es sollten sich zunächst an drei Tagen die Partnerstädte mit einem großen Programm beteiligen.
Frankreich hatte sofort abgesagt. Tschechien wollte sich mit einer Musikgruppe beteiligen, die am Ende auch nicht gesehen wurde, scheinbar war aber die gesamte Theatergruppe zur Erstürmung der Festung aus Tschechien engagiert.
Der Vorsitzende Horst Ulbrich war zum Stadtfest unserer Partnerstadt Bensheim in Deutschland eingeladen, auch um dort weitere gemeinsame Planungen in Angriff zu nehmen. Bensheim wollte außer Informationen auch mit einem Weinstand und der Weinkönigin am Fest teilnehmen. Das scheiterte aber an der Kaution, die für den Verkauf der Weinproben zu leisten war.
Letztendlich wurde den Deutschen ein Stand in Form eines kleinen Holzhauses zur Verfügung gestellt, das der DFK Glatz aber allein gestaltet hatte und darüber waren wir glücklich, konnten wir doch den gesamten Stand mit unserer Info belegen. Unsere Präsentation auf der Konzertbühne sollte, laut Organisationsteam der Stadt, in zwei Gruppen am frühen Nachmittag und gegen Abend sein. Aber bis zum Tag des Festes, unser Chor hatte die letzte Probe um 11 Uhr, wussten wir nicht, wann und wo aufgetreten werden sollte.
Schon am frühen Morgen war unser Stand umlagert von vielen interessierten Menschen aus Nah und Fern, wir haben ausführlich über unsere kulturelle und soziale Arbeit in der ganzen Region berichtet. Dazu standen in unserem Stand kompetente Mitglieder zur Verfügung, die in polnischer, deutscher und englischer Sprache Informationen geben konnten. Der Auftritt unseres Chores und der Musikgruppe wurde auch live im Fernsehen übertragen, denn die Position der Hauptkamera der Fernsehstation war gegenüber der Haupttribühne auf dem Brücktorberg und wir hatten genügend Zeit, da außer unseren Auftritten nur noch eine Kochgruppe den ganzen Tag Informationen gab.

An unserem Infostand waren der Bürgermeister der Stadt Glatz wie auch der Bürgermeister aus der Partnerstadt Bensheim und sie zeigten großes Interesse an unseren Projekten. Dazu hatten wir am Stand auch einiges Bildmaterial über unsere Aktionen. Leider hat es immer wieder kurz und kräftig geregnet, was auch die anderen Veranstaltungen am Rathaus und die traditionelle Erstürmung der Festung mit 250 Statisten in alten Uniformen und Kanonen beeinträchtigt hat.
Für den DFK Glatz ging aber trotz aller Widrigkeiten ein erfolgreicher Tag zu Ende.

Bericht
Horst Ulbrich

Satdtfest Glatz 047

Die Betreuungsmannschaft am Infostand

Satdtfest Glatz 041

Auftritt Chor DFK Glatz auf der Konzertbühne

Satdtfest Glatz 055

Ende der Veranstaltung mit Sekt und guter Laune

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23.8.2014

Kulturtagung der Landsmannschaft Schlesien aus Baden – Württemberg.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:01
Konsulat 362

Die neue Chefin im Generalkonsulat Breslau

Kulturtagung Eichendorf 002

Aktive Mitarbeit während der Tagung in Lubowitz

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken

Schon eine lieb gewordene Tradition ist die Kulturtagung im Eichendorffzentrum in Lubowitz, zu der immer Mitglieder der deutschen Minderheit in Schlesien eingeladen werden.
Wissenswerte Vorträge füllten die Tage mit den Referenten, dem Vorsitzenden Herrn Zimmermann, Dr. Schoch, Frau Linzel, Herrn Lorenz, Frau Schuster-Schmah und Herrn Tlatlik.
Am zweiten Tag unterbrochen von einer Exkursion nach Breslau, wo uns auch die neue Generalkonsulin Frau Elisabeth Wolbers empfangen hat . Wir DFK-Vorsitzende, es waren sieben an der Zahl, nahmen auch die Gelegenheit war, nach den ausstehenden Geldern für unsere Kulturarbeit zu fragen. Nach Aussage der Generalkonsulin sind die Fördermittel für 2014 am 19. August endlich überwiesen worden, was uns Vorsitzende hoffen lässt.
Die Vorträge in Lubowitz brachten uns auch Kenntnis von teilweise nicht sehr bekannten, aber herausragenden schlesischen Persönlichkeiten wie „ Adolf und Emil zwei schlesische Genies“, vorgestellt von Herrn Zimmermann.
Wieder eine gelungene Veranstaltung, bei der wir DFK – Vorsitzende am Abend auch die Zukunft der deutschen Gesellschaften erörtern konnten und deren Problematik mit der deutschen Stiftung in Oppeln.
Insgesamt wieder eine gelungene und informative Veranstaltung, zu der wir den Organisatoren aus Baden-Württemberg nur gratulieren können.

Bericht
Horst Ulbrich

14.8.2014

Schlesien, was bist Du schön!

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 22:32

Wanderung mit Familie Tobias Wittig und Familie Jestel auf den Schneeberg

Die Wanderung wurde schon in der Planung auf zwei Tage festgelegt, da wir mit kleinen Kindern ab 5 Jahren unterwegs waren. Am frühen Morgen ging es los, die Autos wurden am Bikershold, Restaurant und Motorradtreff unterhalb der Bärenhöhle von Klessengrund aus, geparkt. Es ging zunächst auf der Straße bis zur Bärenhöhle. Die Elektrokarren zur Beförderung bis zur Bärenhöhle wurden ignoriert, schließlich sollte es eine Bergbesteigung werden. Danach begann der beschwerlichere Aufstieg. Wir hatten uns für den kürzesten Weg durch Bach und Geröll entschieden. Schließlich hatten wir den ganzen Tag Zeit, auch um einige Waldbeeren und die zur Zeit erntereifen Blaubeeren zu probieren. Die letzte Strecke, ein Fahrweg zur Schweizerei, war dann wieder nicht so beschwerlich und nicht nur die Kinder waren froh dann endlich das Ziel zu erreichen.
Nun glaubte ich eine lange Pause mit einem kühlen Bier genießen zu können, aber unsere wissbegierigen Männer, ausgerüstet mit Höhen– und Entfernungsmesser, wollten, wegen des guten Wetters, doch noch auf den Gipfel und da sich alle, auch die Kinder, angeschlossen haben…. so habe auch ich mich dazu aufgerafft. Mit einigen Pausen, um die hervorragende Aussicht zu genießen, bin ich dann auch als Letzter oben angekommen, wo ein doch kräftiger Wind von der tschechischen Seite wehte. In der Ferne konnte man sogar Glatz erkennen, Tobias Wittig mit seiner Top-Fotoausrüstung gelang auch Fotos von Maria Schnee, angestrahlt von der langsam untergehenden Sonne. Nach dem Abstieg zur Schweizerei gab es dann endlich das verdiente Bier und jeder konnte sich am Buffet sein Essen bestellen. Bei unserer Ankunft gab es noch sehr große Menschenmassen, die sich mit Speisen und Getränken versorgen wollten, am Abend waren wir dann mit nur einigen Übernachtungsgästen zusammen. Nach Aussage des Wirtes kauft er jeden Tag von den vielen Sammlern 100 kg Blaubeeren, im Jahr über 20 Zentner. Es gab auch Blaubeeren mit Pfannkuchen, mit Waffeln, morgens als Marmelade und als Kompott, auch Blaubeeren mit Sahne. Um 10 Uhr schließt dann regelmäßig die Versorgungsklappe, wie die Essenausgabe genannt wird, und alle verzogen sich erschöpft in die Betten.
Aber am anderen Morgen war Tobias Wittig schon um 5 Uhr wieder auf dem Gipfel, um den berechneten Sonnenaufgang um 5 Uhr 33 zu erleben. Wieder bei bestem Wetter, wie er berichtete, denn der Rest der Truppe erschien erst gegen 8 Uhr zum Frühstück.  Mit Rührei und der in Polen üblichen Heißwurst zum Frühstück ging es gut gestärkt an den Abstieg, dieses Mal aber nach Wölfelsgrund, wo der Weg auch nicht so beschwerlich war.

Auch beim Abstieg gab es immer wieder Pausen, weil die schmerzenden Füße im Wildbach gekühlt werden mussten und so kamen wir gegen 13 Uhr in Wölfelsgrund an. Heinz-Peter Keuten, unser DFK- Schatzmeister, der in der Nähe wohnt, hatte sich bereit erklärt, die Fahrer nach Klessengrund zu den Autos zu fahren, wo es unterwegs plötzlich heftig zu regnen begann. Der Rest der Wandergruppe verweilte solange am Wasserfall und im angrenzenden Restaurant, wo eine Grillhütte mit Wurst und Steak lockte, da es dort auch nicht regnete.
So ging eine schöne Bergtour bei bestem Wetter zu Ende. Zurück im Quartier bei Ulbrich saßen wir dann noch lange am Lagerfeuer, erzählten und sangen. Alle waren glücklich die Wanderung gemacht zu haben.

Bericht Horst Ulbrich

Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken.

6.8.2014

Warschauer Aufstand im August und September 1944

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:41

Warschauer Aufstand im August und September 1944 oder:  Heiße Tage in Warschau

Glatz, 2. August 2014

Mein Besuch in der polnischen Hauptstadt war lange geplant und sollte eine Lücke schließen. Schlesien, Ostpreußen und viele Städte in Polen habe ich vielfach bereist, seit ich in der früheren Heimat meines Vaters wohne. Jetzt wollte ich Warschau kennenlernen. Im Zuge der Reisevorbereitungen stellte ich fest, dass mein Wissen über Warschau viele weiße Flecken aufweist. Dem Nachkriegskind (Jahrgang 1947) wurden im Gymnasium der Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto 1943, der immer noch gerne mit dem Warschauer Aufstand verwechselt wird, und natürlich die Bombardierung deutscher Städte vermittelt. Über den Warschauer Aufstand von 1944 wusste ich fast nichts. Im restaurativen Klima der jungen Bundesrepublik Deutschland fehlte bis Mitte der sechziger Jahre der Wille, sich auch mit den östlichen Nachbarn auszusöhnen, zumindest deren Sichtweise kennen zu lernen. Der Ost-West-Konflikt überlagerte Alles. Übrigens war auch in Polen eine unvoreingenommene Sicht der Dinge bis zum Sieg der Solidarnosc nicht erwünscht.

Also beschloss ich, mein Bild der polnischen Geschichte zu verbessern und nach den Spuren der Kämpfe vom August/September 1944 zu suchen, als die Rote Armee am Ostufer der Weichsel untätig zusah, wie die Deutschen den Aufstand mit brutaler Gewalt niederschlugen und befehlsgemäß das Zentrum Warschaus sprengten. (Hitler, Himmler: „Warschau soll dem Erdboden gleichgemacht werden. Jeder Bewohner ist zu töten. Es ist verboten, Gefangene zu machen.“)

Nichts schien besser geeignet, sich dem damaligen Geschehen zu nähern, als ein Besuch im Museum des Warschauer Aufstandes im roten Klinkergebäude des stillgelegten Straßenbahn-Elektrizitätswerkes von Warschau. In einer multimedialen Schau erlebte ich dann die Tage des Aufstandes mit all ihren Schrecken. Und während der Vorstellung hörte man ständig ein Herz schlagen, dumpf und laut. Das sollte wohl bedeuten: Polen lebt, solange Polen leben. Es ist ja eine Konstante der polnischen, neueren Geschichte, dass die Serie von Erhebungen, die mit einer Niederlage endeten, unsere Nachbarn nicht mutlos machte. Im Gegenteil:“ Der Sieg über die Ohnmacht zählte mehr als die militärische Niederlage“ (Joachim Gauck).

Es waren schreckliche Tage damals in Warschau Sommer 1944, als „Polen sich und der Welt zeigen wollte, dass es imstande war, sich aus eigener Initiative von der deutschen Besatzungsmacht zu befreien“ (Joachim Gauck). Nach 63 Tagen heftiger Kämpfe mit der übermächtigen, schwer bewaffneten SS endete der Warschauer Aufstand mit einer“ großen nationalen Katastrophe“ (Adam Michnik).

70 Jahre nach der Erhebung war der Sommer in Warschau heiß, aber friedlich und fröhlich. Die gedrückte Stimmung wich beim Besuch der vielen restaurierten Sehenswürdigkeiten, die Zeugnis ablegen vom ungebrochenen Aufbauwillen der überlebenden Warschauer und aller Polen.
Auch jetzt denke ich noch über die Worte des Bundespräsidenten Joachim Gauck nach, der bei der Eröffnung der Ausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944“ in Berlin gesagt hat: „Dass es eine Tugend ist, in einer solch existentiellen Lage selbst dann zu streiten und zu kämpfen, wenn der Erfolg höchst ungewiss ist. Eine der herausragenden Gaben Polens für seine Nachbarn in Europa ist die Botschaft mehrerer Generationen: Freiheit ist so kostbar, so lebensnotwendig, dass Menschen nicht nur von ihr träumen, sondern sie erkämpfen und verteidigen, und dies sogar notfalls mit dem Einsatz des eigenen Lebens.“

Hat er wirklich recht? Ist die Freiheit wirklich jedes Opfer wert? Vor allem das Opfer der anderen, der Unschuldigen? Fragen über Fragen. Die polnische Geschichte scheint sie zu bejahen.

Hermann Handlos

29.7.2014

Vorankündigung

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:17

Am 9. Oktober organisiert der DFK Glatz in Zusammenarbeit mit der Uni Breslau, das XVII Niederschlesische Festival Nauki.

Ein Wettbewerb der Gymnasien in Niederschlesien zu deutscher Lyrik. Angemeldet sind bisher 14 Schulen.

Horst Ulbrich

25.7.2014

Bilder durch technisches Problem leider verschwunden

Filed under: Allgemein,Neues aus Schlesien — admin @ 17:16

Liebe Leser,

durch ein technisches Problem sind die meisten Bilder (von März 2013 bis Mai 2014) leider aus dem BLOG verschwunden.

Womöglich ist bei einer automatischen Aktualisierung durch den Provider etwas schief gegangen.

Für das BLOG und auch für die Website www.grafschaft-glatz.de sind durch einen alten, günstigen Web-Hosting-Tarif in nächster Zeit vermutlich auch andere Neuerungen erforderlich, weil einige alte Funktionen (z.B. Gästebuch/Forum) in der Website bald nicht mehr angeboten werden, die veraltet und dadurch „unsicher“ geworden sind.

Ich bitte um Verständnis und etwas Geduld!

Christian Drescher
(Tech. Administrator)

9.7.2014

Deutscher Gottesdienst und Grillen beim DFK Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:19

Grillen DFK 007     Grillen DFK 004      Grillen DFK 001

In verschiedenen Gruppen saßen unsere Mitglieder beisammen.
Normalerweise ist der deutsche Gottesdienst immer am letzten Samstag im Monat. Aber unser Großdechant feierte an diesem Termin sein Goldenes Priesterjubiläum in Münster und eine Abordnung des DFK Glatz war dazu eingeladen. So wurde der Termin auf den 5.7. verlegt, mit einem anschließenden Grillfest auf dem Hof bei Ulbrich.
Bei den Vorbereitungen am Vormittag begann es leicht zu regnen, deshalb wurde alles für ein Beisammensein in der Reiterstube vorbereitet. Aber nach dem Gottesdienst um 14 Uhr kam die Sonne und alles wurde in Windeseile nach draußen gebracht. So konnte bei Bratwurst und Bier auch die Sonne genossen werden. Das Bier aus den beiden gespendeten Bierfässchen der Kirchengemeinde aus Königswusterhausen wurde ausgeschenkt, dazu ein wenig handgemachte Musik, auch Gesang unserer Kinder trugen zu einem gemütlichen Beisammensein der über 40 Teilnehmer bei. Pater Arndt und sein Gast, ein Diakon aus Deutschland, kamen nach dem Gottesdienst auch zu uns. Das Grillen übernahmen wieder unsere treuen Helfer, Kinder und Erwachsene begutachteten auch das neue Tiergehege, wo Hühner, Tauben, Kaninchen und Enten ein neues Zuhause gefunden haben. Gegen Abend blieben noch einige kräftige Männer, um Tische und Bänke wieder zurück in die Reiterstube zu bringen, denn schon in zwei Tagen kommen wieder Autobusse aus Deutschland zu Kaffee und schlesischem Streuselkuchen.

Bericht Horst Ulbrich

Grillen DFK 011                                                                Grillen DFK 008 Zum Vergrößern die Bilder anklicken.

Na wer spielt die erste Geige?                                                                                                          Julia singt mit Mamas Unterstüzung.

 

 

25.6.2014

Vorstandswahlen beim DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 21:00

Vorstand des DFK-Glatz mit eindeutigem Votum wiedergewählt

Auf Beschluss des bisherigen Vorstands des DFK-Glatz wurden die turnusmäßigen Vorstandswahlen auf den 24. Mai 2014 festgesetzt. Die Wahl fand im Rahmen des Frühlingsfestes im Restaurant Majowy Sen statt. Die Mitglieder waren schriftlich beziehungsweise durch Aushang in den Geschäftsräumen des DFK zur Wahl eingeladen.
Die Auszählung der Stimmen ergab folgendes:
Von den gültigen 220 Stimmen entfielen 215 Stimmen auf den Wahlvorschlag des alten Vorstandes, der die Wiederwahl aller alten Vorstandsmitglieder vorsah. Damit setzt sich der neue, wie der alte Vorstand des DFK-Glatz wie folgt zusammen:

Horst Ulbrich, Vorsitzender
Jochen Straube, Stellvertretender Vorsitzender
Heinz-Peter Keuten, Schatzmeister
Hermann Handlos, Schriftführer
Jurek Żelaszkiewicz, Administrator auf kommunaler Ebene

Die gewählten Kandidaten nahmen die Wahl an. Das Ergebnis wurde von der Versammlung mit Beifall aufgenommen. Der neue und alte Vorstandsvorsitzende bedankte sich im Namen des gesamten Vorstandes für das eindeutige Vertrauensvotum und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch der neue Vorstand zum Wohl des DFK-Glatz gut zusammen arbeiten werde.

Hermann Handlos
Schriftführer

20.6.2014

Niederschlesisches Kulturfest 2014.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 23:22

N K 1               N K 2                  N K 3

Gut gefüllter Saal beim Niederschlesischen Kulturfest                          Zu Beginn der Chor aus BreslauN K 1                            2 Kinder von 13 aus dem Projekt DFK Glatz  (Spielend deutsch lernen im Vorschulalter )

 

Am 6. Juni feierten die Vereine der deutschen Minderheit in Niederschlesien das traditionelle Niederschlesische Kulturfest.
In diesem Jahr trafen sich im geschichtsträchtigen Kreisau die Mitglieder der deutschen Freundschaftskreise zu einem fröhlichen Fest. Wir vom Kreisverband Glatz kamen etwas zu spät, weil der Bus nicht pünktlich am Kloster Glatz eingetroffen war. Deshalb wurde der Chor Waldenburg im Programm vorgezogen und sofort nach unserem Erscheinen mussten zunächst unsere Kleinen auf die Bühne. Für uns war das Datum mit einigen Problemen behaftet, denn die Kindergartengruppe mit eigentlich 13 Kindern hatte am gleichen Tag eine Tanzaufführung und unsere Jugendlichen waren zur schriftlichen Prüfung Zertifikat Deutsch beim Goetheinstitut in Breslau. So begannen lediglich zwei Kinder der Vorschule mit deutschen Kinderliedern. Aber am Ende mit tosendem Applaus begleitet, weil sie mit so schwacher Besetzung toll gesungen hatten und sie sich allein auf die Bühne getraut hatten. Weiter ging es mit Chören aus Schneidemühl und Breslau. Danach zeigten unsere jungen Musiker aus Glatz ihr Können. Zum Glück waren sie nicht in der Prüfungsgruppe Deutsch mit in Breslau. Eine Besonderheit war die Tanzgruppe der Kinder und danach der jungen Tänzer aus Liegnitz, besonders gefördert vom dortigen DFK Vorsitzenden Herrn Gretschel. Nach dem deftigen Mittagessen gab es eine längere Pause, die bei schönstem Wetter draußen genutzt wurde. Währenddessen stand ich dem deutschen Radio Breslau Rede und Antwort zur Reaktivierung des DFK Glatz und unserer Entwicklung. Nach der Mittagspause waren wir dann mit unserem, etwas anderem Repertoire als die Heimatlieder der anderen Chöre auf der Bühne. Mit Begeisterung wurde „ Der kleine grüne Kacktus“ unsere Standartlieder, wie „ Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen“ beklatscht. Unser Glatzer DFK Sängerkreis verabschiedete sich mit der Glatzer Hymne „ Warum ist es in Glatz so schön“ und ging mit dem Lied „ Auf Wiedersehen“ von der Bühne. Für unsere lustigen Einlagen wurden wir von vielen gelobt. Gegen 16 Uhr gab es eine Kaffeepause, danach ging es zur leichten Muse über. Schlager wurden gesungen und professionell vorgetragen vom Vorstandsmitglied des VDG …Wieder eine gelungene Veranstaltung zur Festigung der deutschen Gemeinschaft. Auf dem Heimweg wurde im Bus nach Glatz weiter gesungen und es gab wie immer nach gelungenem Auftritt, den obligatorischen Dankeschönvodka ausgeschenkt. Wir bedanken uns für die perfekte Organisation des Nierschlesischen Kulturfestes unter der Leitung von Frau Sajaczkowska DFK Breslau.

N K 5Horst Ulbrich

 

N K 10              N K 5             N K 8

Jugendmusikgruppe DFK Glatz                                                                Sängerkreis DFK Glatz                                                                         Tanzgruppe Liegnitz

 

   N K 11                                                            N K 9        Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Die Vorsitzende DFK Breslau und Organisatorin des                                                             Norbert Rasch, ein exelenter Schlagersänger und Mitglied

Festes überreicht Diplome für gelungene Bühnenauftritte.                                                  des Vorstandes VDG in Oppeln sorgte für ausgelassene Stimmung.

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