Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

8.7.2016

70. Jahreswallfahrt der Grafschaft Glatzer nach Telgte am 26. und 27. August 2016

Filed under: Allgemein — admin @ 14:00

Die 70. Jahreswallfahrt der Grafschaft Glatzer zur Gnadenmutter von Telgte findet am Freitag und Sonnabend, den 26. und 27. August 2016, statt.

Am Sonnabend (27. August) treffen sich wieder viele Hundert Heimatfreunde aus der Grafschaft Glatz. Die Predigt des Festgottesdienstes hält dieses Jahr Großdechant Prälat Franz Jung, Münster.

Wir erwarten zur 70. Wallfahrt nach Telgte noch einmal viele Teilnehmer und bitten, die Landsleute mitzubringen, die keine Fahrgelegenheit haben.

Wallfahrtsplakat 2016

Wallfahrtsplakat 2016

Das Wallfahrtsplakat 2016 finden Sie hier als PDF-Dokument (92 kb).

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.
Nähere Auskünfte erteilt das „Glatzer Büro“. Internet: http://heimatwerk.grafschaft-glatz.de

6.7.2016

Nachtrag zum Goldzug.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 08:17

Andreas Richter, professioneller Ahnenforscher und ein guter Bekannter von mir, hat durch seine Forschungen einen deutschen Mann ausfindig gemacht, der es wissen müsste …

Dass dort ein Zug durch Sprengung der Zugänge unterirdisch vergraben ist, hat viel Wirbel um das Schloss Fürstenstein und die Stadt Waldenburg gebracht. Auch meine Freundin und Vorsitzende des DFK Waldenburg, die lange in der geologischen Station im Schloss gearbeitet hat, wurde schon von Fernsehstationen aus aller Welt zu dem Thema befragt. Staatliche Messungen ergaben allerdings weder durch Metallsuchgeräte noch Röntgen irgendein Ergebnis.

Bei letzten Diskussionen der Fachleute im Fernsehen sagte Andreas, gebt mir nur die Erlaubnis zum Graben. Er habe Sponsoren, die alle Finanzierungen übernehmen. Nun ist die Genehmigung erteilt, schauen wir, was ausgegraben wird. Sollte es tatsächlich stimmen, wird es einen beträchtlichen Finderlohn geben, aber fragwürdig ist das ganze Unternehmen durch die Behauptungen der zwei Lager.

Ich werde für Euch Andreas weiterhin zum Stand der Dinge befragen und berichten.

Euer

Horst Ulbrich

5.7.2016

Behörden erlauben Grabung nach Goldzug

Filed under: Neues aus Schlesien — admin @ 09:00

Breslau/Waldenburg. Das Rätsel um den angeblichen deutschen Panzerzug in einem Tunnel im niederschlesischen Waldenburg (Wałbrzych) könnte bald gelöst werden. Die regionale Denkmalschutzbehörde in Breslau (Wojewódzki Urząd Ochrony Zabytków we Wrocławiu) genehmigte Grabungsarbeiten. Zwei Hobbyschatzsucher behaupten, mit einem Bodenradar einen deutschen Zug entdeckt zu haben.

Darüber berichten auch die folgenden Internetportale:

Die schriftliche Genehmigung kann eingesehen werden unter: http://zloty-pociag.com/

Schriftliche Genehmigung

Schriftliche Genehmigung für die Ausgrabungen. Quelle: http://zloty-pociag.com/maja-zgode-garsci-wykopia-zloty-pociag/

 

 

 

 

1.7.2016

Info zur Seite im blog grafschaft-glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:23

Liebe Leser dieser Seite.

Einerseits bin ich froh und stolz, dass sich so viele Leser aus ganz Europa, letztens sogar aus Texas bei mir melden und mich bitten doch noch mehr Info aus der Grafschaft und uns Deutschen zu schreiben. Ich wundere mich, wie die für mich fremden Menschen auf diese Seite kommen und in vielen E-mails hat man mich aufgeklärt. Wer Info zur Grafschaft sucht tippt bei Google oder sonst wo einfach grafschaf-glatz ein und da kommt die Info für meinen blog. Es sind in der Hauptsache wohl die Enkel der Kriegserlebnisgeneration, die sich für ihre Wurzeln interessieren und da ist mir folgendes aufgefallen.

Die Vertriebenen in Deutschland, wo ja die Masse der Kriegserlebnisgeneration immer noch wohnen, sind es sehr wenig Interessierte, obwohl sich bestimmt alle bei ihren Kindern oder Enkeln im PC informieren könnten. Wie kann man denen bekannt machen, dass es diese Seite „Neues aus Schlesien“ überhaupt gibt?  Wer mir hin und wieder dazu schreibt, sind gute Freunde oder Bekannte. Wie kommt das? Ein Grund wäre, dass die Eltern den Nachkommen nichts Gutes erzählt haben, sie auch nicht in die alte Heimat eingeladen haben. Andere sind immer noch traumatisiert und kommen überhaupt nicht in die Grafschaft. Und es gibt auch Gemeinschaften, die mit Bussen zum Xten Mal die gleichen Routen abfahren, daher für die Jüngeren für einen zweiten Besuch uninteressant sind, weil der Reiseleiter nichts Besseres weiß. Es gibt auch einige Reiseführer, die bewusst den Kontakt zu unserem DFK meiden, was ich überhaupt nicht verstehe. Woran das Liegt? Mangelnde Aufklärung über den Wandel in Polen, vielleicht auch Unkenntnis, welche touristischen Angebote die Heimat heute für die jüngere Generation zu bieten hat. Schade, denn Gäste aus ganz Europa haben Schlesien als schönes und günstiges Urlaubsziel erkannt, in Zeiten wo Ägypten oder die Türkei nicht mehr sicher sind. Immer wieder, wenn ich als Berichterstatter zu Busreisenden aus Deutschland in die Hotels in Bad Altheide oder anderswo eingeladen werde, stelle ich fest, oft kennt niemand meine Infoseite. Bitte macht doch ein wenig Reklame bei Euren Freunden und Bekannten mit schlesischen Wurzeln in Deutschland, Schlesien hat es verdient. Die Webseite grafschaft-glatz.de erfreut sich großer Beliebtheit und hat heute am 1. Juli 2016      3.874.020   Besucher und wir gehen auf die 4 Millionen  zu. Das ist auf dem Zählwerk der Startseite zu sehen. Und noch ein Tipp, auf jeder Seite im blog steht unten links in Englisch … «Older posts­» …  Anklicken und damit zurückblättern auf frühere Artikel.

So wünsche ich Euch zur Urlaubszeit schönes Wetter, in Schleien haben wir es. Auch gute Erholung und wer in die Grafschaft kommt, herzliche Einladung jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr zu Kaffee und Info beim DFK Glatz in der Frankensteiner Str. 11 in Glatz.

Wir sind auch in den Ferien für Euch erreichbar.

Euer

Horst Ulbrich im Internet         blog.grafschaft-glatz.de

30.6.2016

Grillfest des Glatzer DFK Chores auf dem Reiterhof Ulbrich.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:17

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Nach dem letzten Auftritt vor der Sommerpause beim Niederschlesischen Kulturtreffen in Kreisau, wollten sich unsere Sänger noch einmal ungezwungen treffen. Bei schönem Wetter traf man sich dann am 29.6. bei Ulbrich zu einem fröhlichen Grillfest. Der Chor war extra aus Glatz mit dem Bus angereist, um zu Bratwurst und Steak auch Bier trinken zu können. Leider war unser Chorleiter Marek  wegen einer Grippe nicht dabei. Trotzdem hatten alle ihre Unterlagen mitgebracht und es wurde mit wenig Unterbrechung bis in den Abend gesungen. Am Grill wechselten sich die Männer ab und auch die Bauarbeiter, die bei Ulbrich zeitgleich die Solarzellen auf das Dach des Ferienhauses bauten, wurden mit beköstigt. Die Arbeiter waren erstaunt über so viele deutsche Lieder. Heinz-Peter hatte zu seinem Namenstag zwei Flaschen Wodka ausgegeben und mit Hoch soll er leben wurde ihm gedankt. Ein sehr schöner Ausklang des ersten Halbjahres mit netten Chormitgliedern und viel Gesang.

Am Schluss verabschiedete sich der Glatzer DFK Chor bei Familie Ulbrich mit guten Abend gute Nacht und Auf Wiedersehen , um mit dem bestellten Bus wieder nach Glatz zu fahren.

Nach den Ferien beginnen unser Übungsstunden wieder und es wird für unser Oktoberfest am 26.9. geübt. Aber wir sehen uns noch einmal in der Kirche in Eckersdorf am 16.7. denn Renia und Horst Ulbrich werden dann ihre Silberhochzeit feiern.

Ich wünsche allen Lesern eine schöne Urlaubszeit.

Horst Ulbrich

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29.6.2016

Niederschlesisches Kulturtreffen in Kreisau 2016.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:35

 

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Wieder ein großer Erfolg war das Niederschlesische Kulturtreffen der deutschen Vereine der Region. So trafen sich mit ihren Chören und Tanzgruppen der DFK aus Breslau, Schneidemühl, Waldenburg, Glatz, Lignitz und Grünberg. Lediglich zwei besondere Umstände haben das Fest beeinträchtigt. Die unbarmherzige Hitze mit weit über 30 Grad und das Fußballspiel Polen / Schweiz. Natürlich waren nur Mitglieder der deutschen Minderheit in Polen bei der Veranstaltung, aber durch die langen Jahre in Polen fiebern hauptsächlich wohl die Männer auch für Polen. Das ist uns Glatzern organisatorisch auch ganz gut gelungen, denn unser zweiter Chorauftritt war genau bei Spielbeginn zu Ende und im Restaurant gab es die Übertragung per Beamer. Ich bin dann mit den nicht so interessierten Damen geblieben und habe die Verleihung der Diplome abgewartet. Von der Organisatorin und Vorsitzenden DFK Breslau,Frau Sajaczkowska, wurde unser Beitrag, mit dem neuen Repertoire der drei Potpourris aus Karneval- und Rheinliedern und eigenen Texten besonders gelobt. Wir hätten einen Frohsinn und gute Stimmung bei den Gästen hinterlassen. Na das freut uns doch nach den langen Übungsstunden.

Etwas enttäuscht waren wir über die Begrenzung der Teilnehmer. Es durften, wohl aus Kostengründen, nur 30 Mitglieder aus jedem DFK teilnehmen. So mussten wir unsere Kinder und die Jugend zu Hause lassen, die, wie beim letzten Kulturtreffen gern aufgetreten wären.

Wir haben dann das Ende des Fußballspieles Polen / Schweiz  abgewartet und die Verlängerung mit dem Sieg Polens im Bus auf der Rückfahrt im Radio verfolgt. So sind wir total durchgeschwitzt gegen 19 Uhr wieder in Glatz angekommen, wo uns ein Unfall an unserem geparkten Auto gemeldet wurde. Ein Mopedfahrer ist wohl gestürzt und das Moped ist in unser geparktes Auto gefahren. Montag müssen wir uns um die Regulierung kümmern.

 

Bericht Horst Ulbrich

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21.6.2016

Konzert im Schloss Kamnitz am 19.6.2016.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:06

 

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Schon seit einem Jahr ist das Schloss Kamnitz nach der Renovierung zu einem Hotel und Kaffee umgebaut worden. Bisher ist mir das nicht bekannt gewesen, bis zu einer Einladung zu einem Konzert im Kaffee.

Ja, man muss schon viel Geld investieren, um aus einer Ruine wieder ein so schönes Schloss erstehen zu lassen und zum Glück gibt es immer wieder Menschen mit genügend Kapital die eine solche Investition wagen. Liegt das schöne Schloss doch weit ab von  Bad Altheide mit den vielen Touristen, auch Glatz ist einige Kilometer entfernt.

Ein Kleinod das es zu entdecken gibt und ich bin froh der Einladung zum Konzert trotz der vielen Termine gefolgt zu sein.

Bericht Horst Ulbrich

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Gedenkstein für die Opfer in der Zimmerstraße in Glatz eingeweiht.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:28

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Am 18.6.2016 ist es endlich gelungen, den zu Tode gequälten unschuldigen Opfern, die im Garten und um das Haus Zimmerstr. Nr.8 und Nr. 10 in Eile von ihren Mithäftlingen begraben wurden, eine Gedenktafel in Deutsch und Polnisch einzuweihen.

Der Gedenkstein wurde vom Großdechant Franz Jung und Pater Marian Arndt geweiht.

Elisabeth Kynast und Henryk Grzybowski informierten die vielen Anwesenden über die Gräueltaten die nach dem Krieg hier stattgefunden haben. Ein Brief von Georg Wenzel, der nach dem Krieg hier inhaftiert war und einige seiner Kameraden  mit anderen Inhaftierten Nachts in Eile verscharren musste, konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Herr Franz Olbrich, dessen Vater hier zu Tode gekommen ist war aus Berlin extra angereist, um seinem Vater nach so vielen Jahren noch einmal seine Ehre zu erweisen. Mit einer Schweigeminute wurde der Toten gedacht, bevor die Gedenkveranstaltung zu Ende ging.

Ich möchte hier auch die beiden Briefe von Herrn Georg Wenzel und Herrn Dr. Werner H. Schmack veröffentlichen.

 

Bericht Horst Ulbrich

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Brief von Dr. Schmack.

Im Sommer 1945, als der russische Stadtkommandant mit seinem Stab unser Elternhaus in der Zimmerstraße 8 verlassen hatte, wurde unser Haus vom polnischen Amt für Staatssicherheit beschlagnahmt und zu einem Gefängnis umfunktioniert. Seitdem ist unser Name Dr.  Schmack seit nunmehr 70 Jahren mit dem Begriff „Zimmerstraße-Glatz“ und den schrecklichen Ereignissen in diesem Hause verbunden. Viele ehemalige Inhaftierte, die wir treffen, Schwester Ruthild Völkel, die die schwer Verletzten versorgte  und die persönlichen Erinnerungen sind auch nach 70 Jahren noch lebendig. Und so haben auch wir uns immer wieder bemüht das Geschehen nicht vergessen zu lassen. Die Familie Dr. Schmack bedankt sich bei der Stadt Glatz, bei Frau Kynast, bei Herrn Wenzel und Herrn Ulbrich und allen die dazu beigetragen haben mit dieser  heute enthüllten Gedenktafel  an die vielen Gequälten und Verstorbenen gemeinsam mit den heutigen Einwohnern und den Angehörigen versöhnlich zu gedenken.

Dr. Werner H. Schmack, Minden am 11. Juni 2016

 

Brief von Georg Wenzel.

Mit vielen anderen war ich, 17 Jahre alt,  1946 im Kreisquartier der UB in Klodzko/Glatz in der Zimmerstraße – Lucycka 8 inhaftiert. Nach den  im Deutschen Bundesarchiv liegenden Berichten sind dort allein 70-80 namentlich genannte Deutsche zu Tode geschunden und, zum Teil auch von mir,  im Garten des Hauses verscharrt worden. Unschuldig, wie viele andere, habe ich mit schweren gesundheitlichen Schäden überlebt.

Es ist mir schon viele Jahre ein Bedürfnis, mit einer Gedenktafel an alle verstorbenen Leidensgenossen, gleich welcher Nationalität, zu erinnern. Diese Tafel soll aber auch Mahnung sein an alle, niemals Gewalt im Umgang mit anderen Menschen anzuwenden. Sie soll nicht die  Verbrechen der einen mit denen der anderen Seite aufrechnen,  sondern ein weiterer Schritt zur Versöhnung zwischen unseren Völkern auf der Basis der geschichtlichen Wahrheit sein.

Danke möchte ich allen sagen, die das ermöglicht haben, Bürgermeister, Rat und Verwaltung der Stadt Klodzko Frau Elisabeth Kynast, Frau Theresa Bazala, Herrn Horst Ulbrich, Herrn Henryk Grzybowski und Herrn Henryk Czaja.

Aus gesundheitlichen Gründen muss ich das auf diesem Wege tun.

Georg Wenzel

 

20.6.2016

Sommerfest des DFK Glatz 2016.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 18:19

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Bitte die Bilder zum Vergrößern anklicken.

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Eine Vorbereitung mit Hindernissen, da es nach dem Konkurs des großen Restaurants, wo wir mit über 300 Teilnehmern früher gefeiert haben, es in Glatz keine vergleichbaren Räume für unsere Feiern gibt.

So sind wir nach Bad Altheide  ausgewichen wo es wenigstens ein Lokal mit 170 Plätzen gab.

Aber zunächst wurde morgens um 10 Uhr 30 in Glatz in der Zimmerstraße ein Gedenkstein für die erschlagenen und verstreut im Garten und anderswo verscharrten deutschen und polnischen Inhaftierten eingeweiht, die dort unschuldig durch die polnische Staatssicherheit nach dem Krieg zu Tode gekommen sind. Siehe extra Bericht.

Danach mussten die dortigen Teilnehmer sich beeilen, denn um 12 Uhr begann in der Klosterkirche Glatz der deutsche Gottesdienst zu unserem Sommerfest. Zum ersten Mal hat es mit den Terminen gepasst, dass auch der Großdechant mit seiner Pilgergruppe in der Grafschaft war. Die Kirche war dann auch voll und ich hatte mich etwas gewundert, woher die vielen Menschen kamen. In meiner kurzen Ansprache in der Kirche habe ich dann auch auf die geschlossene Feier hinweisen müssen, denn nur wer sich frühzeitig in die Liste eingetragen hatte, konnte auch teilnehmen. Eine sehr bewegende deutsche Messe, musikalisch begleitet durch den Waldenburger und Glatzer Chor. Unsere Vorstandsmitglieder Jochen und Heinz Peter begleiteten mit Gitarre und Flöte, sowie Hermann Zwerschke, der mit seiner Trompete am Ende des Gottesdienstes Schwarze Madonna spielte. Die Orgel spielte unser Chorleiter Marek, der später auch für Tanzmusik beim Fest sorgte.

Viele Hände waren zu drücken, konnte doch nur ein Teil der Kirchenbesucher mit Bussen weiter zum Fest reisen.

Dort angekommen gab es zunächst ein gutes Mittagessen, denn viele waren seit dem frühen Morgen unterwegs. In meiner Begrüßungsrede erwähnte ich besonders den Großdechanten und die Geistlichen die mit ihm und der Pilgergruppe bei uns waren. Auch Pater Arndt, der jeden Monat den deutschen Gottesdienst mit uns feiert war zu unserem Fest gekommen. Natürlich musste ich auch auf die turnusmäßige Vorstandswahl am Ende des Jahres hinweisen und dass ich ab 2017 nicht weiter zur Verfügung stehe, nach vielen Jahren des täglichen Engagements auch wieder Urlaub machen möchte. Ich werde aus Altersgründen den Vorsitz abgeben, aber kommissarisch, mit eingeschränktem Engagement mit meiner Frau weitermachen, da ein Nachfolger bisher nicht in Sicht ist. Ich bitte aber inständig sich zu engagieren, wir werden in den Anfängen gern unterstützen.

Nach meiner Begrüßung und Information traten die Sänger aus Rybnik auf und wurden mit großem Beifall belohnt. Der Waldenburger Chor gab aus seinem Repertoire einige Kostproben ihres Könnens. Unser Glatzer Chor sang zum Abschluss, denn unsere Lieder, teils selbst geschrieben und zu drei Potpourris  zusammengefügt, sorgten für eine besondere Stimmung, waren doch Rheinlieder und Lieder aus dem Karneval vielen Gästen von der Melodie her bekannt. Wir laden zu unseren Zusammenkünften gern Chöre oder Delegationen  aus anderen DFK`s ein, um die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zu fördern.

Danach gab es Kaffee und Kuchen und unser Chorleiter Marek hatte in der Zeit mit seinem Kollegen schon Keyboard und Schlagzeug aufgebaut. Noch lange wurde getanzt und Gespräche geführt, denn viele Mitglieder sehen sich wegen der Entfernungen selten. Deshalb sind Feste ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturarbeit, um Mitglieder weiterhin an uns zu binden und zu Mitarbeit zu motivieren, denn schon am Montag ging es weiter mit drei Deutschkursen und Aufräumarbeiten. Auch die Abrechnung des Sommerfestes muss erledigt werden. Wir danken dem Konsulat in Oppeln, den Sponsoren und Mitgliedern die uns in der Vorbereitung und der Finanzierung geholfen haben.

Bericht Horst Ulbrich

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Wenn einer einmal krank wird, dann kann er was erzählen….

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:44

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Nun habe ich ja die besten Kontakte zum Glatzer Krankenhaus durch unsere Hilfstransporte. Die Berichte sind weiter unten unter ( older Posts) bitte zurückblättern.

Aber nach einer Woche Fieber und Magenvirus hatte man mir geraten, fahren Sie nach Deutschland zur weiteren Behandlung. Nun benötigte ich sofort eine Einweisung die mir dankenswerter Weise die Malteser in Telgte über ihren Verbandsarzt besorgt haben. Meine Frau hat mich dann nach Görlitz gefahren, wo ich sofort an allerlei Tropfer angeschlossen wurde. Eine Vielzahl intensiver Untersuchungen folgte und ich kann heute wohl sagen, nach einem Komplettcheck meines Innenlebens, wieder aktiv sein zu können.

Den Rückweg in die Heimat wollte ich dann selbst mit Bahn und Bus organisieren, auch um die Verbindungen zu testen. Vom Bahnhof Görlitz Ost war das Ticket nach Breslau mit 27,- PLN viel günstiger als vom Westbahnhof. Also mit dem Taxi, ich war doch noch etwas wackelig auf den Beinen, zum Ostbahnhof. Siehe Bild.

Die Fahrkarte kaufte man in einem Kiosk auf dem Parkplatz. Gegenüber war  neugebaut Mac Donalds wo ich mich bis zur Abfahrt setzen konnte. Naja, die Schienen machten dann schon einen besseren Eindruck und im Zug war ich dann positiv überrascht. Ein neuer Zug und alle Ansagen auch in Deutsch. So gelangte ich bis nach Breslau im komfortablen Zug. Dort war der große Busbahnhof gegenüber und die nächste Überraschung las ich, da bis zur Abfahrt noch 20 Minten Zeit war. Von diesem Punkt kann man zu den angegebenen Zeiten täglich und ohne Voranmeldung nach ganz Europa fahren und das sehr günstig. Siehe Bild mit den Abfahrzeiten.

Mit einem ganz neuen Bus mit schwarzen Ledersitzen, auch das hatte ich noch nicht erlebt, gelangte ich dann, für 17,- PLN nach Glatz wo meine Frau mich schon erwartete.

Wahrlich eine Erlebnissreise, über die ich doch hier einmal berichten wollte.

Horst Ulbrich.

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DSC_0400   DSC_0404    Günstig durch Europa mit den Bussen.

Treffen mit dem polnisch-deutschen Verein aus Glatz und der Partnertstadt Bensheim.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 09:38

DSC_0429   DSC_0420   DSC_0436Zum Vergrößern Bild anklicken.

Liebe Freunde dieser Seite.

Freitag, den 17.6. war eine Abordnung des Stadtrates unserer Partnerstadt mit dem dortigen Deutsch-Polnischen Freundeskreis zu Besuch in Glatz und Bad Altheide. Traditionsgemäß waren auch wir zum Grillabend eingeladen.

In Bensheim besteht dieser Verein seit langer Zeit, in enger Verbindung mit dem Polnisch-Deutschen Verein in Glatz mit dem Vorsitzenden Jurek Zelaszkiewicz, der auch deutscher Abstammung ist und Mitglied unseres DFK Glatz. Zu bemerken ist, dass wir eng miteinander verbunden sind. So sind viele Mitglieder in beiden Vereinen registriert und ehrenamtlich tätig. Jurek, der Vorsitzende dort ist auch in unserem Vorstand und unser Administrator auf kommunaler Ebene wegen seiner guten Kontakte zur Stadtverwaltung. Er ist auch einer der Gefängnisdirektoren in Glatz. Unser Chor ist eine Mischung aus beiden Vereinen.

Beim Grillabend im Hotel Panorama wurden wir herzlich begrüßt, hatten wir doch unser letztes Treffen mit einem gemeinsamen Ausflug nach Warschau vor drei Jahren. Auch unser Glatzer Bürgermeister Herr Piszko kam dazu und bekräftigte die guten Beziehungen der Partnerstädte in seinen Begrüßungsworten.

Nach einem sehr üppigen Grillessen wurden wir in das Restaurant gebeten wo Tanzmusik auf alle wartete. Wieder ein gelungener Abend mit guten Freunden, leider mussten wir uns etwas früher verabschieden denn am anderen Tag war das Sommerfest des DFK Glatz und das macht viel Arbeit in der Vorbereitung.

Bericht Horst Ulbrich

16.6.2016

Termin vormerken: Glatzer Wallfahrt nach Telgte 2016

Filed under: Allgemein — Schlagwörter: — admin @ 09:00

Gnadenbild in Telgte

Bitte Termin vormerken:

70. Jahreswallfahrt der Grafschaft Glatzer
zur Gnadenmutter von Telgte (Westfalen)
26. und 27. August 2016

 

Veranstalter: Heimatwerk Grafschaft Glatz (ehem. Glatzer Visitatur)
Quelle: www.glatzer-visitatur.de

14.6.2016

Termin vormerken: Schlesiertreffen 2017

Filed under: Allgemein — Schlagwörter: — admin @ 15:00

Termin vormerken:

Das Deutschlandtreffen der Schlesier findet am 24. und 25. Juni 2017 im Hannover Congress Centrum statt.

Deutschlandtreffen der Schlesier Hannover Congress Centrum 24. und 25. Juni 2017

Deutschlandtreffen der Schlesier Hannover Congress Centrum 24. und 25. Juni 2017

Veranstalter: Landsmannschaft Schlesien, Königswinter – www.landsmannschaft-schlesien.de

10.6.2016

Neue deutsche Seniorenresidenz in Bad Landeck

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 06:00

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Zum Vergrößern das Bild anklicken

Liebe Leser dieser Seite.

Es scheint sich ein Trend zu bestätigen, den Lebensabend in der Heimat zu verbringen. Es haben sich schon Deutsche Senioren entschieden in verschiedenen Seniorenhäusern, zu besseren Konditionen als in Deutschland, ihre Jahre im Alter zu verbringen.

Nun hat sich unser DFK Mitglied Hedwig Klopott mit ihrem Sohn Arthur auch entschieden, ihre wunderschöne Pension am Stadtrand von Bad Landeck in die „Seniorenresidenz Glatzer Rose“ umzubauen.

Dazu wurde ein neuer Personenaufzug angebaut und die 18 Zimmer behindertengerecht ausgestattet, mit Bad und Balkon und sehr schöner Aussicht auf die schlesische Landschaft. Es gibt einen Kräutergarten mit Hochbeeten und wer möchte kann sich als Gärtner beschäftigen. Ein hauseigener Grillbereich mit Kohleofen und Räucherkammer, lädt die Gourmets zum Schlemmen ein. Auch ein friedlicher Hund soll angeschafft werden, um Kontakt zu Tieren zu ermöglichen. Die Zimmer sind als Einzel- oder Doppelzimmer buchbar. Preise für ein Einzelzimmer 1900,- € und für das Doppelzimmer pro Person 1400,- € bei Vollverpflegung und unabhängig von der Pflegestufe als Festpreis. Auch eine Kurzzeitpflege zum Test ist möglich. Das Haus ist wunderschön gelegen mit einer sehr guten Ausstattung und natürlich deutscher Betreuung und Versorgung mit verschiedenen Therapien und Behandlung durch deutsch sprechende Ärzte. Wir vom DFK in Glatz werden in enger Zusammenarbeit immer wieder zu Besuch dort sein und für Unterhaltung und Ausflüge in die alte Heimat sorgen. Auch ein Transfer zu unseren DFK Öffnungszeiten in Glatz  mit Einladung zu Kaffee und Treffen mit hiesigen deutschen Freunden ist im Plan.

Interessenten können sich ab 1. Juli 2016 jederzeit durch einen Besuch der Seniorenresidenz Glatzer Rose erkundigen.

Hier die Kontaktdaten:

weitere Info im Internet    www.pflegeinpolen.com

57-540 Bad Landeck / Lądek Zdrój ( Graniczna 24)

Telefon 0048 74 814 65 82

Bericht Horst Ulbrich

Rezeption   Pflegebettzimmer   Badezimmer

Bitte Bild anklicken zum Vergrößern.

9.6.2016

Schüler des Habelschwerdter Gymnasiums bei der Pflege am Grab von Hermann Stehr.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 08:43

DSC_0417   DSC_0412 Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Im Rahmen der Projekte Grab- und Denkmalpflege hat unser Schatzmeister Heinz-Peter Keuten die Organisation übernommen und mit einer Gruppe von Schülern seiner Habelschwerdter Schule, die 2015 und 2016 am deutsch-polnischen Schüleraustausch teilgenommen hatten, am 6.6.2016 das Grab des Schriftstellers Hermann Stehr reinigen und pflegen lassen. Nach einer ähnlichen Aktion im Jahre 2012 ist dies bereits das zweite Mal, dass Austauschschüler das Grab des berühmten Habelschwerdter Schriftstellers in Ordnung gebracht haben, nach dem im Übrigen ihre Habelschwerdter Schule bis 1945 benannt war („Hermann-Stehr-Aufbauschule“).

Am Vormittag zogen die Schüler mit allerlei Putzmitteln und Geräten von der Schule zum Grab auf dem sogenannten Floriansberg auf der anderen Seite der Stadt. Frau Brzezicka, Deutschlehrerin und Mitorganisatorin des Austauschprogramms, beaufsichtigte die Arbeiten, während Herr Keuten noch den Einkauf für ein anschließendes Grillen erledigte, das der DFK Glatz organisierte. Aktionen wie diese, mit der Einbeziehung der Jugend unterstützen wir gern, denn so bleiben die ehemaligen und bekannten Deutschen der Region in der Erinnerung der nächsten Generationen.

Später kamen auch der Vorsitzende der Habelschwerdter Heimatgruppe (die durch ihr Engagement den deutsch-polnischen Schüleraustausch unterstützt), Herr Heribert Wolff  mit seiner Frau sowie der Vorsitzende des DFK Glatz, Horst Ulbrich, mit dazu. Die deutschen Gäste bauten den Grill zusammen, während die Schüler noch mit der Grabpflege beschäftigt waren.

Herr Ulbrich übernahm dann das Grillen und sorgte für genügend Wurst, damit auch alle satt wurden. Gegen Mittag kam dann die stellvertretende Schulleiterin, Frau Kobryń, dazu und berichtete über Leben und Wirken des Schriftstellers sowie die deutsch-polnische Einweihungsfeier des renovierten Grabmals im Jahre 2009. Als Dankeschön überreichte Herr Keuten von Seiten der Habelschwerdter Heimatgruppe jedem der Schüler als Andenken eine Sammlung Habelschwerdter Grafiken von Horst Neugebauer.

Gegen 13 Uhr haben wir dann das Feuer gelöscht und die Grillstätte sauber verlassen. Wieder eine gelungene Veranstaltung unter Einbeziehung der polnischen Jugend, um die Pflege der deutschen Grabstätten in die nächste Generation weiterzugeben. Solange wir Deutschen in der Heimat die Initiative ergreifen und uns Mühe geben, diese Aktionen zu unterstützen, werden unsere bekannten Dichter und Denker nicht in Vergessenheit geraten.

Bericht Horst Ulbrich

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2.6.2016

Vertriebene aus der Grafschaft Glatz treffen sich in Ankum

Filed under: Allgemein — Schlagwörter: , — admin @ 09:00

An 70 Jahre Vertreibung aus der Heimat haben die Bewohner der Grafschaft Glatz mit einem Treffen in Ankum (Landkreis Osnabrück) am 4. und 5. Juni erinnert. Hierzu hatte die Zentralstelle Grafschaft Glatz / Schlesien e.V. als Herausgeber der Heimatzeitung Grafschafter Bote eingeladen.

Ausführliche Presseberichte sind in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) erschienen:

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, hat zum Symposium „Die Traumata der Kinder der Vertreibung“ ein Grußwort veröffentlicht.

22.5.2016

Bericht über die Durchführung des Projektes: „Offen für neue Freundschaften“

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:28

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Am 14.05.2016 am Morgen versammelte sich eine 27-köpfige Gruppe des DSKG in Glatz/ Kłodzko, um eine Reise zu dem noch unbekannten DSKG in Friedersdorf anzutreten. Da unter den Teilnehmern fast alle Mitglieder unseres Sängerkreises  anwesend waren, verlief die Fahrt recht lustig und vergnügt. Wir probten unterwegs für den  geplanten Auftritt.

Zuerst ging die Fahrt aber planmäßig nach Oberglogau, wo wir mit Frau Barbara Grzegorczyk verabredet waren. Sie zeigte uns während der Stadtführung die Sehenswürdigkeiten, wie das Lorettohäuschen inmitten der wunderschönen Klosterkirche, das Rathaus, die  St.Bartholomäuskirche mit ihren Malereien von Sebastini und natürlich auch das Schloss derer von Oppersdorf, aber leider nur von außen, denn das Gebäude ist zur Zeit für Besucher geschlossen. Wir erfuhren aber viele interessante geschichtliche Details über die Adelsfamilie, die für die Stadtbewohner sehr viel gutes getan hat. Faszinierend fanden wir die Geschichte der 8Uhr Glocke, die nach langen Jahren des Verschollens durch die Kriegswirren, dennoch den Weg zurück in den Turm der Klosterkirche gefunden hat. Wir konnten herzlich über die Geschichte des „falschen“ Grafen lachen, der vor einer nicht sehr langen Zeit die Stadtväter und Geschäftsleute betrogen hat. Frau Grzegorczyk ist eine so fesselnde Erzählerin, wir hätten ihr noch viel länger zuhören können, aber wir wollten pünktlich zu dem Treffen in Friedersdorf erscheinen.

Das Hauptziel dieses Projekts, im Rahmen des Programms Konsolidierung der Begegnungsstätten, war doch neue Kontakte zu den Mitgliedern der Deutschen Minderheit zu knüpfen, unsere Erfahrungen austauschen und uns gegenseitig kennen zu lernen. Die Vorsitzende des DSKG in Friedersdorf  Frau Rosa Zgorzelska hat uns bereits erwartet. Nach der Vorstellung unserer Gruppe durch den Vorsitzenden Herrn Horst Ulbrich nahmen wir als erstes teil an der Führung durch die Gebäude der ehemaligen Pfarrei, die jetzt in eine Begegnungsstätte mit Regionalmuseum umgewandelt worden sind. Voller Bewunderung besichtigten wir die Ausstellungsräume im ehemaligen Speicher gefüllt mit Schätzen und Dokumenten teilweise aus der Familiengeschichte der Vorsitzenden. Danach folgte die Vorstellung der Räume in der ehemaligen Scheune, wo wir einen riesigen Brotofen samt Zubehör und Räucherkammer vorfanden, dort wird anschaulich unterrichtet, wie man früher Brot backte. Im weiteren Teil befand sich eine schlesische Stube und Ausstellungsräume mit vielen Exponaten wie altes Spielzeug, Geschirr, Haushaltsgegenstände, sowie Trachten.

Nach der Führung wurden wir in die Vereinsräume eingeladen, wo wir beim köstlichen Kuchen und Kaffee unsere Gesellschaft vorstellen konnten. Es wurde viel erzählt und berichtet über die Erfahrungen, weitere Pläne, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die uns aufgefallen sind. Wir waren tief beeindruckt von dem Eifer und Beharrlichkeit der Frau Zgorzelska und ihren aktiven Vereinsmitgliedern. Die Zeit verlief wie im Fluge und es wurde spät. Wir bedankten uns mit einem kleinen Andenken aus Glatz und natürlich mit dem geplanten Auftritt unseres Sängerkreises, sowie einem Eintrag in das Gästebuch. Wir hoffen auf ein Wiedersehen diesmal in Glatz, denn wir fühlten uns herzlich aufgenommen bei den neuen Freunden und möchten diese entstandene Bindung pflegen.

Voll neuer Eindrücke und Erlebnisse trafen wir am Abend auf dem Sankt Annaberg ein und belegten unsere Zimmer. Es blieb noch etwas Zeit, um die unmittelbare Gegend zu erkunden und die Kirche zu besuchen. Den späteren Abend verbrachten wir in einer gemeinsamen Runde in der Vorfreude auf den nächsten Tag.

Nach dem Frühstück trafen wir, wie verabredet, Pater Błażej, der schon seit 10 Jahren dort im Kloster lebt, aber vorher in Glatz seinen Dienst tat und unseren Projektleiter Herrn Żelaszkiewicz und seine Frau getraut hat. Er erzählte uns ausführlich über die Geschichte der Kirche auf dem Sankt Annaberg und führte uns in den Klostergarten auf den höchsten Punkt des Berges zu der Kapelle des heiligen Josef , von wo man einen wunderbaren Ausblick auf die Gegend hat. Wir empfingen auch seinen Segen.

Nach der Führung besuchten wir die heilige Messe. Es wurde nun Zeit zum Packen und Abfahren. Am Ende konnten wir noch den Blick auf die Pilger genießen, die zu Pferde und in Kutschen und Wagen zu der nächsten heiligen Messe neben dem Pilgerheim angetroffen sind. Ein schöner Abschied von einem  geschichtsträchtigen Ort.

Die 27 Teilnehmer  waren von dem partnerschaftlichen Besuch sehr begeistert. Alle konnten einen Einblick in die spannende Geschichte der besuchten Orte nehmen, Mitglieder der Deutschen Minderheit kennenlernen und gemeinsam Erfahrungen austauschen. Außerdem fühlten sich alle in der Gemeinschaft bestärkt. Die Organisation des Projektes im Vorfeld verlief dank der Aufgabenteilung reibungslos und der geplante Ablauf der Reise konnte eingehalten werden. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit, trotz der regnerischen Vorhersage und wir brauchten unsere Schirme gar nicht auszupacken.

Die Gruppe wird sich sicher mit Vergnügen an die gemeinsam verbrachte Zeit erinnern.

Projektbetreuerin:

Renata Ulbrich

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„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen” sagt der Volksmund.

Nachdem ich von meiner Frau den Bericht bekommen habe, ist dem wenig hinzuzufügen. Vielleicht, dass ich der Fotograf war und auf keinem Bild zu sehen bin.

Und ich habe den DFK Friedersdorf zu einem Besuch nach Glatz eingeladen, eine engere Zusammenarbeit der deutschen Minderheit habe ich immer wieder bei der Delegiertentagung in Oppeln angesprochen. Wir sind aktiv geworden und haben gute Kontakte regional und bis nach Oberschlesien innerhalb der deutschen Minderheit.

Horst Ulbrich

3.5.2016

Großdechant Prälat Franz Jung mit der Ehrenplakette des BdV ausgezeichnet

Filed under: Allgemein — admin @ 10:30

Beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen (BdV) am 12. April 2016 in Berlin verlieh BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius die Ehrenplakette des BdV an Großdechant Prälat Franz Jung, den ehemaligen Visitator für die Gläubigen und Priester aus der Grafschaft Glatz. Das Leben und Wirken des 79-Jährigen sei seit fast sechs Jahrzehnten darauf ausgerichtet, „den Vertriebenen geistliche und menschliche Stütze zu sein“, lobte der BdV-Präsident und freute sich über das einstimmige Votum des Präsidiums zu dieser höchsten Auszeichnung des Verbandes.
Auch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel würdigte den Großdechanten für dessen deutsch-polnische Verständigungsarbeit im Bewusstsein der eigenen Geschichte.
Großdechant Jung dankte Dr. Fabritius und dem BdV für die hohe Ehrung, die er ausdrücklich als Auszeichnung aller Vertriebenen verstehe. Nach wie vor setze er sich für „ein gemeinsames Europa in geschichtlicher Wahrheit“ ein.

Ehrung von Großdechant Prälat Franz Jung mit der BdV-Ehrenplakette

BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius überreicht Großdechant Prälat Franz Jung die Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen. (Foto: Bildschön/BdV)

Aus der externer Link öffnet in neuem Fenster Pressemitteilung des BdV vom 15.04.2016

 

Laudatio zur Verleihung der Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen an Großdechant Prälat Franz Jung
BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB

Sehr geehrter Großdechant,

es ist mir eine besondere Ehre und große Freude, Ihnen die höchste Auszeichnung unseres Verbands, die Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen, überreichen zu dürfen.

Seit nunmehr fast 60 Jahren richtet sich das gesamte Wirken und Streben von Prälat Franz Jung danach aus, den Vertriebenen geistliche und menschliche Stütze zu sein. Geboren 1936 in Neundorf in der Grafschaft Glatz in Schlesien als eines von neun Kindern, wurde Franz Jung bereits als Kind 1946 mit dem schweren Schicksal der Vertreibung konfrontiert. Sein Weg führte ihn dann als Jugendlichen zur Glatzer Jugend, aus deren Mitte heraus er eine aktive, nachhaltige Vertriebenenarbeit aus tiefer Liebe zur Heimat begann, die bis heute fortdauert. Rückblickend betrachtet, hat Prälat Jung sein ganzes Leben der Seelsorge besonders der Menschen aus der Grafschaft Glatz gewidmet. Durch seine Arbeit hat er nachhaltig zur Milderung des harten Vertreibungsschicksals beigetragen.

In das Amt des Großdechanten – das ist ein Titel, den vor ihm nur wenige trugen und vermutlich nach ihm keiner mehr tragen wird – wurde er 1983 als Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung berufen. Bereits 1985 gründete er den Pastoralrat der Grafschaft Glatz. Prälat Jung war bis 1998 Mitglied der Bischofskonferenz und von 1989 bis 1999 noch Pfarrer in St. Aegidii Münster. Als besonderen Höhepunkt seiner Berufung im Dienste der Heimatvertrieben sehe ich die Seligsprechung des Glatzer Jugend-Kaplans Gerhard Hirschfelder, um die er sich lange und letztlich erfolgreich bemüht hat. Im Heimatwerk Grafschaft Glatz wird unter seiner Ägide mit Beharrlichkeit daran gearbeitet, die Identität der Heimatvertriebenen in religiösem Leben, bei Wallfahrten und Treffen kultureller Art zu bewahren. Ich erinnere an die jährlichen Wallfahrten nach Telgte und nach Werl, an denen Tausende Glatzer teilnehmen, aber auch an die Wallfahrten zu den Gnadenorten im Glatzer Land, die für die heimatverbliebenen Schlesier eine besondere Bedeutung haben. Stärkung der Glatzer Identität einerseits, Brückenbau zwischen Heimatvertriebenen und heutigen Bewohnern der ehemaligen Grafschaft andererseits: Diesen Spagat vollbringt die ehemalige Glatzer Visitatur und ihre Nachfolgeorganisation, das Heimatwerk, seit Jahrzehnten. Als Großdechant ist Prälat Franz Jung der „Oberpriester der Glatzer“.

Durch zahllose Fahrten in die Heimat, ebenso wie durch seine Besuche bei Heimattreffen und anderen Grafschafter Veranstaltungen hat Prälat Franz Jung die Verbindung zu den Grafschaftern in der Fremde gefestigt. Menschlich nahbar und geistlich den Vertriebenen ein großer Halt: Diese Eigenschaften zeichnen ihn bis heute aus!

Das Präsidium des BdV hat sich einstimmig entschieden, Sie, Großdechant Prälat Franz Jung, für Ihre jahrzehntelangen Verdienste um die Belange der deutschen Heimatvertriebenen zu ehren.

Dankesworte beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen am 12. April 2016 in der Katholischen Akademie, Berlin
Großdechant Prälat Franz Jung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter Herr Dr. Fabritius,

es macht mich schon betroffen eine solche Ehrung anzunehmen. Und ich bin ja in einem Alter, wo man so langsam in den Hintergrund tritt, aber wenn so eine Ehrung kommt, dann spüre ich, du bist für diese Leute da, die aus der Heimat vertrieben worden sind. Und das mache ich inzwischen 33 Jahre und immer noch mit viel Freude und Engagement. Bin also fast dauernd unterwegs. Und darum danke ich herzlich für dies Ehrung.

Das ist eine Ehrung aller Vertriebenen, und deswegen habe ich auch zugesagt. Ich kann nur arbeiten, wenn viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen da sind, und da habe ich eine ganze Reihe meiner Glatzer Landmannschaft in Schlesien. Bin mit den Ermländern gut verbunden, und von daher haben wir ein gutes Team. Und wenn man das nicht hat, kann man nicht arbeiten. Ich bin dankbar dafür, dass damit auch meine Landsleute und all die, die sich um Vertriebene kümmern, geehrt werden. Als ich darüber nachdachte, „Identität bewahren und auch schützen“, da fiel mir ein Wort meiner Kaplanzeit ein, in Wesel am Niederrhein. Da fand ich eine Karte: „Alle Menschen werden als Original geboren, doch die meisten sterben als Kopien.“

Das war ein Schritt, den ich ein Leben lang versucht habe zu verwirklichen, den Menschen klarzumachen, dass sie ein Original sind und nicht als Kopie sterben dürfen. Und ich hab sie gekitzelt, dass sie mit Ihrer Tätigkeit und Originalität unsere Arbeit tragen, und das hat mich selber dann bestärkt.

Ein Zweites: Heimatrecht. Bei jeder Wallfahrt, bei jedem Heimattreffen, und ich bin sehr viel noch unterwegs quer durch Deutschland und habe auch meine Missionare aus der Grafschaft Glatz besuchen dürfen, in vielen Ländern mit zwölf Missionsreisen. Immer wieder habe ich gesagt, wir müssen darauf pochen, dass das Recht auf Menschenrechte und auf Heimatrecht bestehen bleibt, und daran müssen wir arbeiten. Das tun wir auch mit der Versöhnung mit dem polnischen Nachbarvolk.

Wenn ich an die Seligsprechung von Kaplan Gerhard Hirschfelder denke, hat das viel Zeit und Arbeit gekostet, aber auch den Brückenschlag zu den Polen bewirkt, und das ist unsere Aufgabe, in Kirche und Gesellschaft unsere Wirklichkeit wahrzunehmen. Dass wir als Christen eine Aufgabe haben, dieses Europa mitzugestalten unter dem Sog der Bundeskanzlerin. Und das ist ja etwas, was uns Freude macht und Zuversicht gibt.

In diesem Sinne danke ich ganz herzlich nochmals für diese Auszeichnung und wünsche uns allen etwas Gutes: in Zukunft ein gemeinsames Europa in geschichtlicher Wahrheit. Daran kommen wir nicht vorbei, und das ist manchmal schmerzhaft, aber da lassen wir einfach nicht locker.

In dem Sinne herzlichen Dank auch Ihnen allen auch für diese Ehrung.

Quelle: externer Link öffnet in neuem Fenster Bericht des BdV zum Jahresempfang in der Katholischen Akademie, Berlin

Besuchen Sie auch die Internetdarstellung des Heimatwerks Grafschaft Glatz (ehem. Glatzer Visitatur) unter: externer Link öffnet in neuem Fenster www.glatzer-visitatur.de

Bericht erstellt von Christian Drescher, Webmaster des Heimatwerks Grafschaft Glatz

30.4.2016

Lyrikwettbewerb im Lyzeum Habelschwerdt.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:16

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Am 22. April 2016 fand am Allgemeinbildenden Liceum in Habelschwerdt (der ehem. Hermann-Stehr-Aufbauschule) zum achten Mal der Fremdsprachliche Lyrikwettbewerb des Glatzer Landes statt, organisiert von Heinz-Peter Keuten, DFK-Vorstandsmitglied und Fremdsprachenlehrer in Habelschwerdt, in Zusammenarbeit mit seiner polnischen Kollegin, Frau Małgorzata Feszczuk.

13 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aus verschiedenen Schulen aus Glatz, Bad Altheide und Habelschwerdt kamen an die Habelschwerdter Schule, um sich mit dem Vortrag eines fremdsprachlichen Originalgedichts – auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Russisch – der Konkurrenz zu stellen. Dabei wurde nicht nur die Aussprache und die Qualität des Vortrags, sondern auch die Inszenierung und das „schauspielerische” Talent der Kandidaten durch die internationale Jury benotet. Die Vorträge waren alle auf hohem Niveau, es wurden unter anderem Werke von Johann Wolfgang von Goethe, Pablo Neruda, Joseph Freiherr von Eichendorff, Louis Aragon, Jacques Prévert, Kurt Tucholsky, Eduard Mörike, Edgar Allan Poe und Michail Bulgakow rezitiert. Auch in diesem Jahr gehörten der DFK Glatz und die Habelschwerdter Heimatgruppe wieder zu den Sponsoren des Wettbewerbs, durch den das Erlernen der deutschen Sprache gefördert und die Deutschschüler zu besonderen Leistungen motiviert werden. Die Preise für die Gewinner des Wettbewerbs wurden von folgenden Sponsoren gestiftet, denen hiermit ein herzlicher Dank ausgesprochen wird:

  • Habelschwerdter Heimatgruppe
  • Deutscher Freundschaftskreis Glatz
  • Bürgermeisterin der Stadt und  Gemeinde Habelschwerdt
  • Landsratsamt des Kreises Glatz
  • Elternrat des Allgemeinbildenden Schulzentrums Habelschwerdt.

Die Jury bzw. das Publikum hat folgende Preise verliehen:

 

  1. Kategorie: VORTRAG

Platz 1: Ewa Janiszewska (Glatz) mit „No good deed” (aus dem Musical Wicked) (Autor: Stephen Schwartz)

Platz 1: Dominika Olek (Glatz) mit „It’s a sad child” (Autor: Margaret Atwood)

Platz 2: Aleksandra Ferenc (Habelschwerdt) mit „Clown” (Autor: Soprano)

Platz 3: Zuzanna Sendek (Bad Altheide) mit „Je suis comme je suis” (Autor: Jacques Prévert)

 

  1. Kategorie: INSZENIERUNG

Platz 1: Dominika Olek (Glatz) mit „It’s a sad child” (Autor: Margaret Atwood)

Platz 2: Aleksandra Ferenc (Habelschwerdt) mit „Clown” (Autor: Soprano)

Platz 3: Ewa Janiszewska (Glatz) mit „No good deed” (aus dem Musical Wicked) (Autor: Stephen Schwartz)

 

SONDERPREIS:

Marta Lampasiak (Habelschwerdt) mit „Totentanz” (Autor: Johann Wolfgang von Goethe)

 

PUBLIKUMSPREIS

Platz 1: Dominika Olek (Glatz) mit „It’s a sad child” (Autor: Margaret Atwood).

 

Wir gratulieren allen Gewinnern und danken allen Teilnehmern einschl. ihrer Lehrer. Die Unterstützung solcher Wettbewerbe gehört zu den zahlreichen Maßnahmen des DFK Glatz sowie der Habelschwerdter Heimatgruppe zur Förderung der deutschen Sprache in der Grafschaft Glatz sowie der Intensivierung der Beziehungen zwischen den polnischen und den (ehemaligen und heutigen) deutschen Einwohnern des Glatzer Landes.

Bericht: Heinz-Peter Keuten

18.4.2016

Neues aus der Glatzer Region.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 19:31

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Von Zeit zu Zeit besucht der Bischof seine Pfarreien. Nach fünf Jahren war nun seine Exzellenz Weihbischof Adam Balabuch bei uns, um alle Kirchen, die zur Eckersdorfer Pfarrei gehören, zu besuchen.

Er begann seine Visitation in Schwenz und ließ sich vom hiesigen Pfarrer berichten.

Der deutsche Einsatz in Schwenz wurde ganz besonders gewürdigt, Zaun an der Kapelle und das deutsche Denkmal, im Innenbereich die Bankerneuerung, der Fußboden, Teppich am Altar usw. Alles wurde vom Pfarrer genau aufgelistet. Die Kapelle war wie immer überfüllt und viele mussten draußen stehen. In Eckersdorf, wo auch wir nach der dortigen Messe zum Kaffee eingeladen waren, war die Kirche nicht zur Hälfte gefüllt. Das liegt aber an dem Neubau der Kirche auf den Koschen, die Kirchgänger fehlen nun in Eckersdorf.

Na in Schwenz ist die Welt eben noch in Ordnung und das freut uns. Nicht nur die Kapelle strahlt in neuem Glanz, unser sehr aktiver Dorfbürgermeister hat für die Gemeinde einen Grillplatz mit angrenzendem Kinderspielplatz und Sportgeräten gebaut. Das Gemeindezentrum ist renoviert und wer nach Schwenz kommt wird in drei Sprachen auf der Tafel an der Bushaltestelle begrüßt.

Auch eine kurze Chronik ist in Deutsch und Polnisch zu lesen.

Im Moment wird die Straße Schwenz Schlegel erneuert, was auch Zeit wurde, denn durch die schweren LKW hatte sich der Asphalt stark verschoben. Negative Begleiterscheinung ist allerdings die Raserei der Autos durch das Dorf, was bei der schlechten Straße vorher nicht so war.

Ich denke eine Radarfalle wird es richten.

Das war das Neueste aus Schwenz und Umgebung.

DSC_0380      DSC_0387   Bitte auf die Bilder zum Vergrößern klicken.

Horst Ulbrich

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