Nach langer Vorbereitung und Terminabsprache mit der Tanzmusik, einem freien Termin für den Saal in unserer Nähe zu bekommen, haben wir unsere Mitglieder zu dem Jubiläum eingeladen und mit 76 Teilnehmern war der Saal des ehemaligen Casinos in Glatz gut gefüllt. Viele unserer älteren Mitglieder, die auch weiter entfernt wohnen, können an unseren Feiern selten teilnehmen. Dafür werden einige zum Weihnachtsfest von unseren Mitgliedern abgeholt und wieder nach Hause gefahren.
Schon in der Woche vor dem Jubiläum hatten wir der Öffentlichkeit in unserem Schaufenster am DFK Büro in der Innenstadt alle Projekte, aber auch Danksagungen der Kinder-und Altenheime, sowie dem Krankenhaus in Glatz bekannt gemacht.
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Natürlich auch die Auszeichnungen vom polnischen Kultusministerium und dem Niederschlesischen Landtag für unser Engagement. Viele interessierte Glatzer Bürger haben sich die Ausstellung unserer Arbeit schon angeschaut. Leider hatte im, von uns gemieteten Konzertsaal am Morgen des 25.10. noch ein medizinischer Vortrag für die Glatzer Ärzte stattgefunden und so konnten wir erst in der Mittagszeit den Saal festlich dekorieren.
Wir begannen, wie bei uns üblich mit einem deutschen Gottesdienst um 13 Uhr bei den Klarissenschwestern in unserer Nähe. In der Messe, zu der wie immer unser Pater Marian Arndt aus Breslau anreist. Unsere Freunde vom Chor des DFK Waldenburg und natürlich unsere Sänger haben den Gottesdienst musikalisch begleitet. Danach zu Fuß in den nahegelegenen Festsaal, wo unsere engagierten Helfer mit der Dekoration für die Feier schon während des Gottesdienstes beschäftigt waren. Bigos wurde gerade geliefert, wie auch der Kuchen. Um wenig Geschirr zu benötigen hatten wir recyclingbare Schalen u.s.w. im Großhandel eingekauft. Die Portionierung und das Servieren haben unsere helfenden Mitglieder übernommen. Nach dem Essen Begrüßung der Ehrengäste durch den Vorsitzenden Horst Ulbrich.
Die Vorsitzende der Stiftung zur Erneuerung des Neuroder Landes, Frau Bazala, der Vorsitzende der Zentralstelle Grafschaft Glatz, Herr Daniel Spitzer, und aus dem Vorstand des VDG aus Oppeln, Herr Damian Stefaniak gaben uns die Ehre, auch mit Grußworten und Geschenken.
Anschließend ein kurzer Abriss der Schwierigkeiten unseres Neubeginns im Jahr 2010 und unsere Erfolge bei Jugendarbeit, Chor, Förderung der deutschen Sprache und unserer umfangreichen Sozialarbeit in den 15 Jahren von Horst Ulbrich. Ja, es gibt gute Gründe zu feiern.
Nach einigen Ehrungen für unsere engagierten Mitglieder Amelia Patzwald Jugendabteilung, Ursula Patzwald Deutschkurse, die Seele des Vereins, unsere Olga Kawalec für Küche, Einkauf und Ordnung in der Geschäftsstelle und die Chorleitung Ilse Hirschner dann der Übergang zum normalen Festprogramm. Der Chor unserer Freunde vom DFK Waldenburg begann den musikalischen Reigen, gefolgt von unserem umfangreichen Programm der Glatzer Sänger. Durch das Programm führte der Vizevorsitzende Heinz-Peter Keuten.
Ehrung unserer Olga für Küche, Sauberkeit u.s.w.
Den Gästen wurden in der Zeit zu Bier, Wein oder alkoholfreien Getränken, auch Brezel gereicht, wie bei unseren Festen im Oktober seit Jahren üblich. Wie bekannt, haben wir mit anderen Sponsoren gerade ein Buch mit Gedichten der deutschen, schlesischer Mundart und der Übersetzung in die polnische Sprache herausgegeben, damit unsere Tradition nicht in Vergessenheit gerät.
V.Li. Martin Reichert, Irena Rogowska, Hilde Sawada, Horst Ulbrich
Ich hatte auch unsere Mitglieder Hilde Sawada und aus Waldenburg Martin Reichert auf die Bühne gebeten, um über unsere schlesische Mundart im Dialekt etwas vorzutragen. Sie sind mit dem Dialekt aufgewachsen und können sich noch in der Muttersprache mit mir gut unterhalten.
Im Anschluss bei Kaffee und Kuchen begann die bestellte Musik, um danach mit Tanzmusik die Gäste zu erfreuen. So wurde noch lange gefeiert und trotzdem haben unsere fleißigen Helfer des DFK am Ende noch alle Tische wieder aus dem Konzertsaal in andere Räume geschafft, Deko eingesammelt und den Saal gesäubert. Der Saal, weil europäisch gefördert, ist für uns noch kostenlos, natürlich ist damit auch immer viel Arbeit verbunden. Aber nur so sind Feste mit so vielen Menschen überhaupt zu finanzieren. Allen fleißigen Bienchen herzlichen Dank.
Schlussbemerkung: Leider ist Martin Reichert, ehemaliger Vorsitzende des DFK Waldenburg, kürzlich verstorben.
Gott gebe ihm die ewige Ruhe.
Bericht Peter Becker und Horst Ulbrich.




