Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

9.7.2015

Mit der Jugendabteilung des DFK Glatz in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:15

Schon vor einem Jahr hatten wir die Fahrt geplant aber aus Kostengründen nicht durchführen können. In diesem Jahr, dank unserer Sponsoren konnten wir endlich planen und ich möchte den Dank an den Anfang stellen, denn nur mit der Unterstützung war diese erlebnisreiche Fahrt möglich.

Wir danken der Hirschfelder Stiftung, Herrn Wenzel und der Familie Hannig, die unser Vorhaben finanziell unterstützt haben.

Die Unterbringung wurde von der Familie Klose in Berlin unterstützt und vorbildlich geplant. Wir wurden dort mit vorgefertigtem warmem Essen versorgt, das von Karin Bölke und Rita Festerling so schmackhaft zubereitet war. Auch für Frühstück und Abendbrot wurde reichlich gesorgt und so war unsere Grundversorgung gesichert. Eine große Kalkulation der Reise ging voraus, denn zunächst war die An- und Abreise mit Bahn, dann S-Bahn und Bus geplant. Eine Gegenüberstellung der Kosten mit einem günstigen Angebot eines Reisebusses, Dank der Vermittlung unseres DFK Mitgliedes Jurek Zelaszkiewicz, war unsere Entscheidung für den Bus, um auch in Berlin flexibel zu sein. Schön, dass man so viele Freunde mit weitreichenden Kontakten hat.

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Aber kommen wir zum Start unserer Fahrt.

Leider konnten zwei der angemeldeten Jugendlichen nicht mitfahren, was alle traurig machte.

So machten wir uns am 28.6. mit 16 Teilnehmern um 9 Uhr am Morgen auf den Weg aus Glatz nach Berlin und kamen gegen 15 Uhr  im Albertusheim, in Berlin-Friedrichshagen an. Andreas Klose empfing uns dort mit der Schlüsselübergabe und einer kurzen Einführung.

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Nach der Verteilung der Zimmer wurden Betten bezogen und die erste Planungsversammlung einberufen, schließlich hatten wir sechs ereignisreiche Tage vor uns. Zwei Gebäude standen zur Verfügung, ein Bettenhaus mit Betreuerzimmer, das die Leiterin unserer DFK Jugendabteilung, Frau Ursula Patzwald bezog und das Haupthaus mit einer Kapelle, dem Versammlungsraum, in dem auch gegessen wurde, einer große Küche und einem weiteren Betreuerzimmer, das ich als Leiter der Fahrt bezogen habe. Mit einem Zahlenspiel der Jugendlichen wurde dann die Küchenbrigade für das  Abendbrot und Frühstück am nächsten Morgen festgelegt. Den Abend verbrachten wir mit einigen gemeinsamen Spielen, die bei bestem Wetter im Freien stattfanden. Dort gab es Möglichkeiten für Ballspiele und Tischtennis die sofort genutzt wurden. Die erste Küchenbrigade war allerdings zunächst beim Kartoffelschälen am Haupthaus im Einsatz. Es sollte doch nach der langen Fahrt zunächst ein warmes Essen geben.Es wurden keine festen Zeiten der Nachtruhe vereinbart, dazu waren die Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren schon im fortgeschrittenen Alter, aber eine Ermahnung die müden Mitglieder nicht zu stören, war dann doch erforderlich.

Bericht Horst Ulbrich

 

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Der erste Urlaubstag in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:53

 

Lieber Leser dieser Seite. Hier fehlen mir noch die Bilder. Werden in den nächsten Tagen nachgeliefert.  Horst Ulbrich

Mit Topf und Kochlöffel als Morgenglocke in der Hand betrat ich, wie abgemacht um 7 Uhr 30 das Bettenhaus, um die Küchenmannschaft zu wecken. Man kroch noch etwas müde, aber willig aus den Betten und in der Küche kamen dann die Brötchen in den Backofen die als Backbrötchen schon besorgt waren. Getränke wurden vorbereitet,  der Tisch gedeckt und um 8 Uhr erschienen alle zum Frühstück. Gegen 9 Uhr zum Bus, der uns nach Friedrichshagen an den Strand zum Fahrradverleih brachte. Als alle Mädel und Buben mit Rädern versorgt waren, konnte unsere Fahrt um den See beginnen. Ich bekam vom Chef des Unternehmens ein E-Fahrrad, wohl des Alters wegen und konnte deshalb gut mithalten wenn die Jungs doch so manches Mal weit voraus waren und gezügelt werden mussten. Gegen Mittag erreichten wir dann einen günstigen Imbiss am Strand des Müggendorfer Sees und nutzten das auch für eine Badepause. Der angeschlossene Bootsverleih machte mir das Angebot für 20 € alle mit Ruderbooten zu versorgen, was ich auch angenommen habe und so ging die Wasserschlacht los. Nach ca 2 Stunden haben wir Boote und Schwimmwesten wieder heil abgegeben und so ging es mit dem Rad auf den Rückweg. Ein gut angelegter Radwanderweg. Um 20 Uhr wieder im Albertusheim gab es dann endlich Abendbrot für die hungrigen Radfahrer. Wieder von einer Küchenmannschaft vorbereitet, die zunächst mit Kartoffelschälen und Wärmen des vorbereiteten Gulasch beschäftigt waren. Ich musste dann darauf aufmerksam machen, dass auch das Einräumen des Geschirrspülers dazugehört, um für den nächsten Tag Geschirr und Besteck sauber präsentieren zu können. An diesem Abend wurde früher geschlafen, war doch die Aufregung des ersten Tages vorüber und die körperliche Anstrengung der ca 30 Km langen Radtour trug auch zur Müdigkeit bei.

 

2. Tag. Berlin wir kommen.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:30

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Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

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Das morgendliche Ritual wie am ersten Tag, ich hatte schon den Betreuerkaffee vorbereitet. Nach dem Frühstück war die nächste  Küchenbelegschaft zu organisieren, denn es sollte jeder einmal den Dienst übernehmen. Pünktlich um 9 Uhr kamen dann Andreas Klose und Ludolf Sonnabend als Begleiter und Berlinführer dazu. Mit dem Bus in das Zentrum Berlins in die Nähe des Mauermuseums, das zunächst auf dem Plan stand. Mauermuseum mit dem 3D Rundbild, Check Point Charli und das Brandenburger Tor sind bleibende Erinnerungen.

Pünktlich um 12 Uhr 30 dann auf das Dach des Reichstages. Ludolf Sonnabend hatte schon vorher von allen Passnummern und Adressen per E-Mail bekommen und die Gruppe angemeldet. Damit hatten wir keine Wartezeit und konnten mit einem Führer sofort starten.

Nach der Besichtigung gab es Zeit zur freien Verfügung und wohin zieht es die Mädchen in dem Alter? In die Kaufhäuser von denen es am Potsdammerplatz und Alexanderplatz genügend gab. Frau Patzwald ist mit der Gruppe gegangen, wir Männer haben uns zu den weiteren Planungen in ein Restaurant gesetzt. Der Busparkplatz war gut zu finden, da in der Nähe immer wieder ein Besucherballon an einem Seil in die Höhe ging, der von sehr weit gut zu sehen war. So waren auch alle  relativ pünktlich um 17 Uhr wieder am Bus und wir fuhren zurück in unsere Unterkunft zum Abendessen.  Nudeln wurden gekocht und die vorgefertigte Soße musste nur gewärmt werden. Im sogenannten Bettenhaus gab es im Flur auch ein Tischfußballgerät und viele versammelten sich nach dem Abendbrot dort zu einem Kickerturnier.

Bericht Horst Ulbrich.

 

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3.Tag Berlin Technikmuseum.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:35

 

Eine verdiente Pause der bei der Besichtigungstour.

 

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Zunächst das morgendliche  Frühstücksritual. Ludolf kam pünktlich mit seinem Moped zu uns und so ging es gegen 9 Uhr 30 los. Zunächst auf eine interessante Berlinrundfahrt perfekt erklärt von unserem kundigen Berlinführer. In der Nähe des Technikmuseums haben wir zunächst einen passenden Parkplatz für unseren Bus gesucht und gefunden. Ca. 3 Stunden im Museum waren eigentlich zu kurz bemessen, denn es ist sehr weitläufig und interessant. Bestückt mit vielen Eisenbahnen, Schiffen und Flugzeugen. Teilweise in aufgeschnittenen Modellen, damit der Betrachter die komplizierte Technik sehen konnte, die teilweise auch in Betrieb gesetzt wurde. Natürlich zeigten die Jungs mehr Interesse, zum Ausgleich gab es dann noch einmal Zeit zur freien Verfügung. Treffpunkt wieder am Bus, dessen Standort durch den schwebenden Ballon von weit her gut zu erkennen war.

Als alle wieder pünktlich, und das hat mich immer wieder erstaunt, im Bus saßen ging es zurück zum Resteessen. Ich hatte Andreas Klose  gebeten für diesen Tag nicht neu zu kochen zu lassen, da Gulasch und auch Nudelsoße noch reichlich vorhanden waren. Also nur Nudeln kochen und hungrigen Mäuler haben auch alles geschafft.

Abends wieder Sporteinlagen und die Diskussionen auf den Zimmern.

Bericht Horst Ulbrich

 

4. und letzter Tag in Berlin.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 15:03

 

 

 

 

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Geplant war zunächst eine Wanderung zum Müggendorfer Seebad. Es stellte sich aber heraus, dass wir bei größter Hitze, so gegen 38 Grad einige Kilometer laufen mussten. Da war es wieder sehr schön den Bus dabei zu haben und den jungen Busfahrer muss ich hier auch einmal loben. Sportlich, auch wenn seine Figur das nicht vermuten ließ, hat er immer wieder Mannschaften zusammengestellt um Fußball, oder Korbball mit den Jugendlichen zu spielen. Wahrlich ein dritter Betreuer während der Zeit.

Also alle in den Bus und zum Strandbad wo wir einige Stunden verbracht haben. Ein Rettungsschwimmer wurde nicht benötigt, denn man musste zunächst 200 Meter laufen, um überhaupt bis zum Bauchnabel gekühlt zu werden.

Gegen 17 Uhr die Rückfahrt denn es war ein Abschlußgrillen mit Sponsoren und den netten Damen geplant, die uns in der Zeit so gut versorgt haben. Angekommen im Albertusheim wurden Tische Bänke, Geschirr und so weiter vorbereitet. Andreas Klose übernahm das Grillen, die Damen hatten schmackhafte Salate vorbereitet und auch ein Bier aus der Kühltasche für die Betreuer und Gäste hatten sie mitgebracht. Leider war der Hunger bei der Hitze nicht so groß wie man geplant hatte. Die Jugendlichen bedankten sich mit einigen Liedern, die wir während der Zeit geübt haben. Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen wurde unter anderen Lieder dargebracht und von den Helfern mit großem Applaus bedacht. Erst gegen 23 Uhr ging das gemeinsame Grillfest zu Ende und es wurde notdürftig aufgeräumt bis alle im Bettenhaus verschwanden.

Bericht Horst Ulbrich

Berl. Jug 012   Berl. Jug 008   Berl. Jug 055 Badetag bei 38 Grad.

Grillabend mit Freunden.

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Berl. Jug 073 Die Jugend bedankt sich mit dem Lied „Glatzer Mädchen Glatzer Jungen von Horst Ulbrich.

 

5. Tag und Abreise aus Berlin nach Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:23

5t9 Letzter Tag und großes Aufräumen.  5t7 Betreuerin und Busfahrer helfen.

 

Morgens zum Frühstück hatten wir einige Helfer mehr eingeteilt, da alles wieder in sauberem Zustand verlassen werden musste. Nach dem Frühstück Betten abziehen, Zimmer aufräumen, Müll entsorgen und dann saßen alle schon erwartungsvoll im Bus. Meine Endkontrolle fand dann doch noch einige herumliegende Sachen, auch einen Mülleimer, der noch auf seine Entleerung wartete und so mussten alle noch einmal antreten, was aber ohne Murren geschah. Danach nur noch Schlüsselübergabe und los geht’s auf die Autobahn. Für einen Freitag sind wir auch gut und staufrei bis nach Glatz gekommen, wo die, per Handy informierten Eltern ihre Kinder wieder abgeholt haben.

Ich muss zum Schluss  einmal die Jugendlichen loben, die in der Gruppe gut zu einander passten und sich auch ohne Murren meinen Anordnungen gefügt haben. Es gab nicht die geringsten Probleme, die ich aus meiner langjährigen Jugendarbeit in Deutschland nur zu gut kenne.

Natürlich kam sofort die Frage auf, ob im nächsten Jahr wieder so eine Reise möglich sei. Aber ob noch einmal so hilfsbereite Sponsoren und helfende Hände vor Ort möglich werden? Das war schon eine Ausnahme und ich kann mich bei allen, wie schon am Anfang des Berichtes geschehen, nur ganz herzlich bedanken. Einen Dank auch an die Betreuerin Ursula Patzwald, die mit Geschick nicht nur seit langer Zeit den Deutschunterricht für unsere Jugend leitet, sondern ehrenamtlich in der Freizeit mit weiblichem Feingefühl geleitet hat. Mir liegt mehr der etwas militärische Ton, aber auch das wurde von der Jugend akzeptiert.

Ich beende diesen Bericht mit einem großen Dank an alle die engagiert waren mit einem schlesischen    ….. vergelts Gott….

Bericht Horst Ulbrich

 

5t2 Schlafabteil bei der Rückfahrt.  5t3

Und auch dieses Jahr war die bekannte schlesische Buchautorin Frau Taubitz wieder zu Gast in Glatz und beim DFK.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 06:37

 

Frau Taubitz 022  Begrüßung durch die Direktorin der Bibliothek in Glatz

 

Dieses Mal hatten wir die Veranstaltung am 7.7.2015 in die Bibliothek im Rathaus verlegt, um allen Interessierten die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten. Trotz der Ferienzeit kamen viele interessierte Glatzer Bürger um Frau Taubitz zu erleben. Vorbereitet vom DFK Schatzmeister Heinz Peter Keuten, der immer als Moderator die Veranstaltung geleitet hat, musste er plötzlich nach Deutschland zu seinem sehr kranken Vater. Aber Jochen Straube, der Vizevorsitzende des DFK hat ihn sehr gut vertreten.

Zunächst begrüßte die Direktorin der Bibliothek alle  Gäste und wünschte uns erlebnisreiche zwei Stunden mit der Buchautorin. Frau Taubitz kam aus Breslau von einer wissenschaftlichen Konferenz der dortigen Universität. Sie rezitierte aus ihren neuesten Werken, die auch in polnischer Sprache erschienen sind. Mit der Unterstützung einer polnischen Dame, die den, von Frau Taubitz vorgetragenen Text dann auch aus der polnischen Version des Buches vortrug wurde es für alle Anwesenden verständlich.  In der Diskussion, unterstützt durch die Dolmetscherin Frau Ulbrich, gab es viele Fragen zu beantworten.

So tragen die Veranstaltungen der Frau Taubitz auch zur Verständigung der Völker bei, indem ihre Erlebnisse der Kindheit in Schlesien und die Vertreibung zweisprachig vorgetragen und diskutiert werden.

Wieder eine gelungene deutsch / polnische Veranstaltung und wir freuen uns auf weitere Begegnungen mit der Buchautorin Frau Taubitz.

 

Bericht Horst Ulbrich

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Viele Interessierte in der Bibliothek.                                                                                       Von li. 2. Vorsitzender des DFK Glatz und Moderator Jochen Straube,                                                                                                                                                                                  Buchautorin Frau Taubitz, Dolmetscherin Frau Ulbrich und Vorleserin.

Auszeichnung der Niederschlesischen Bauernhöfe.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 05:56

 

 

Frau Taubitz 004  Der Landrat bei seiner Ansprache zur Sicherheit der  landwirtschaftlichen Betriebe.  ( Zum Vergrößer Bitte Bild anklicken)

 

Turnusmäßig gibt es alle zwei Jahre Überprüfungen der landwirtschaftlichen Betriebe auf ihre Sicherheit und Unfallschutz.

In den ersten Jahren nach der Wende war unser Reiterhof konkurrenzlos, da wir im Gegensatz der alten Höfe neu gebaut hatten.

Aber andere Landwirte haben aufgerüstet und so hatten wir bei der Begutachtung von Feuerwehr und einer Kommission von Fachleuten die Maschinen, Fahrzeuge und elektrische Anlage untersuchten zwei Mal den dritten Platz in der Glatzer Region belegt. Auch der touristische Eindruck wurde wie immer mitbewertet.

Zur Preis – und Urkundenübergabe wurden dann die Preisträger in das Haus der Landwirtschaftsversicherung in Waldenburg eingeladen. Landrat, Bürgermeister und der Versicherungsdirektor  unterstrichen in ihren Ansprachen noch einmal wie wichtig diese Kontrollen sind um Unfälle zu verhindern. Die Sponsoren der Preise aus Finanzwesen und Wirtschaft, wie auch die überregionale Presse   waren anwesend. Die Veranstaltung soll auch andere Landwirte inspirieren ihre Höfe in Sicherheit und Aussehen dem europäischen Stand anzugleichen.

Bericht

Horst Ulbrich

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Frau Ulbrich bei der Preisverleihung                                                                                     Preisträger, Sponsoren und Vertreter aus Politik und Technik.

24.6.2015

Mit dem Chor des DFK Waldenburg on tour zum Bundestreffen der Landsmannschaften in Hannover.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 20:25

 

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Schon um 6 Uhr am Morgen mussten wir in Glatz aufbrechen, um pünktlich in Waldenburg den Bus zu erreichen, der  von Frau Stempowski vom DFK Vorstand bestellt worden war. Der Chor des DFK Waldenburg war per Vertrag verpflichtet worden in den drei Tagen vom 19. bis 21.6. in mehreren Auftritten die Messen musikalisch zu begleiten, dazu kamen auch mehrere Bühnenauftritte im großen Saal.

Während der achtstündigen Busfahrt hatten wir dann Gelegenheit uns gesanglich auf den ersten Auftritt beim ökumenischen Gottesdienst am späten Nachmittag in der Kirche vorzubereiten.

 

Gut angekommen und auch die richtige Kirche gefunden, standen wir pünktlich 3 Minuten vor Beginn der Messe auf dem richtigen Platz in der Kirche. Der Pfarrer begann die Begrüßung mit den Worten, er habe nicht geglaubt, dass bei dem Berufsverkehr am Freitag der Waldenburger Chor rechtzeitig kommt, und so  bekamen wir das erste Kompliment.

Nach der Messe ist auf dem Kirchplatz eine Trachtentanzgruppe aufgetreten, die wegen eines Platzregens leider nur zwei Tänze zeigen konnte.

10Wir sind auch in den Bus geflüchtet und zum Hotel gefahren, wo nach der Zimmerbelegung und Abendessen weitere Proben für die Auftritte am Samstag stattfanden.

Samstag nach dem Frühstück Warmsingen und mit dem Bus zur Niedersachsenhalle, wo ab 11 Uhr die offizielle Eröffnung mit einer festlichen Stunde begonnen wurde.

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zum Vergrößern auf das Bild klicken. SONY DSC

Nach zwei Auftritten war dann Pause bis 17 Uhr, um sich mit Bekannten und Freunden zu treffen. Mit Peter Großpietsch haben wir die obligatorische Festwurst mit schlesischem Kartoffelsalat gegessen, später konnte ich auch kurz mit dem Bundesvorsitzenden Herrn Rauhut sprechen, den ich vor Jahresfrist schon im Hotel in Stuttgart bei dem Landesvorsitzenden Herrn Zimmermann zu Gesprächen getroffen hatte. Ein Nachmittag, an dem ich auch viele Grafschafter und oberschlesische Freunde wiedergesehen habe. Auch Marie aus Tschechien vom Radio Hultschin habe ich wiedergetroffen.

8   3   1 P. Großpietsch bedankte sich nach der Auszeichnung.

Leider vergeht die Zeit wie im Fluge und um 17 Uhr waren wir wieder auf der Bühne im großen Festsaal. nach 20 Uhr dann zum Entspannungsbier zurück ins Hotel, wo sich alle bald in die Zimmer zur Ruhe begeben haben. Ein letztes Bier haben wir dann mit der Leiterin , Frau Stempowska getrunken und die Marschroute für den nächsten Tag erfahren. Um die Gäste im Hotel nicht zu stören, war morgens um 8 Uhr eine Probe im Bus angeordnet worden, der sich auch bald danach in Bewegung sezte, damit wir zum katholischen Gottesdienst pünktlich wieder in der Festhalle waren.  Nach drei weiteren Auftritten war wieder etwas Zeit für die vielen Kontakte. Auch Familie Pabsch habe ich getroffen, deren Kinder schöne Trachtenkleider getragen haben. Siehe Bild.

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Der professionelle Akkordeonspieler, der uns teilweise begleitet hat, kam zur Verabschiedung mit seinem Instrument zum Bus und wir haben noch auf dem Parkplatz gesungen, nun aber ganz entspannt und nur für uns. 7

Auf der Heimfahrt habe ich den mitgebrachten Wodka ausgegeben und wir Glatzer haben uns dafür bedankt, dass wir bei dem so gut organisierten Waldenburger Chor mitsingen durften. Die Vorsitzende bedankte sich wiederum bei uns, dass wir so kurzfristig für die wegen Krankheit fehlenden Chormitglieder eingesprungen waren und sie so gut ersetzt hatten. Erst spät am Sonntagabend sind wir dann wieder in Glatz angekommen.

Eine Fahrt zum Bundestreffen der Landsmannschaften, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Bericht

Horst Ulbrich

 

 

23.6.2015

Schuljahrsabschluss beim DFK Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:16

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Jeden Montag ab 16 Uhr trifft sich im Vereinsraum des DFK Glatz ein treues, fleißiges und lustiges Trüppchen aus Vereinsmitgliedern im Alter zwischen 13 und 83 Jahren, um gemeinsam Deutsch zu lernen bzw. alte Sprachkenntnisse wieder aufzufrischen – und das nun schon seit vier Jahren! Und da es eine schöne Tradition in Polen ist, sich am Schuljahrsende beim Lehrer mit einer kleinen Überraschung in Form von Blumen oder Süßigkeiten für die „pädagogischen Mühen“ zu bedanken, so haben auch die DFK-Schüler am 22. Juni 2015 ihren „Dozenten“ Heinz-Peter Keuten, der zugleich Schatzmeister des DFK ist, überrascht – mit einer roten Rose, einer selbst (natürlich auf Deutsch!) verfassten Karte und einem süßen Dankeschön. Immerhin hat das muntere Trüppchen schon eine gewisse Berühmtheit erreicht, indem es einen Auftritt in der WDR-Fernsehreportage „Polen und seine Deutschen“ hatte, die im Mai 2014 u.a. in Glatz gedreht, im August 2014 erstausgestrahlt und erst am vorangangenen Freitag, dem 19.6.2015, aus Anlass des ersten bundesweiten Gedenktags für die Vetriebenen und Flüchtlinge auf ARD-Alpha wiederholt worden war. Im Übrigen organisiert der Konversationskreis am 8. Juli 2015, inzwischen schon zum dritten Mal, einen Literaturabend mit der „Glatzer“ Schriftstellerin Monika Taubitz, der diesmal in Zusammenarbeit mit der Stadt Glatz in den Räumen der Stadtbibliothek im Glatzer Rathaus stattfindet und allen Interessierten offensteht.

Der so Beehrte bedankt sich auf diesem Wege noch einmal herzlich für die nette Überraschung und freut sich schon jetzt auf den „ersten Schultag“ nach den Sommerferien!

Heinz-Peter Keuten

10.6.2015

Minni Euroland in Glatz

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:54

 

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Ein weiteres Highlight entsteht zur Zeit an der Kreuzung Kudowa; Breslau in Glatz, gegenüber der großen Kaufhäuser.

Minieuroland ist eine neue Attraktion nach dem Kletterpark in Schlegel am alten Förderturm. Das Unternehmen Minieuroland wird Ende Juni eröffnet, es werden Miniaturen der Festung Glatz, Basilika Albendorf, einige Schlösser und historische Gebäude aus ganz Europa ausgestellt mit einem Bachlauf und ca 80 großen und neu gepflanzten Bäumen, die bis zur Eröffnung noch mit  Abspannung gesichert werden. Eine wasserumspülte Bühne, auf der Konzerte und Theateraufführungen stattfinden, wie auch ein Erlebnispark für Kinder im hinteren Teil der geräumigen Anlage gehören zur Ausstattung. Für das leibliche Wohl wird im neu gebauten Restaurant und der Bar mit Grillstation im Park gesorgt. Bei meiner ersten Begegnung mit dem Besitzer wurden gerade hunderte Blumen und Gartenpflanzen abgeladen. Minieuroland wird eine ganz besondere Attraktion und unterscheidet sich von allem bisher gebotenen.

Bericht Horst Ulbrich

 

Park 025   Park 021   Park 011 Vergrößern, Bilder anklicken…

Botanischer Garten in Eibendorf

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 14:45

 

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Ein Erlebnis für Auge und Nase ist zur Zeit der Botanische Garten in Eibendorf, vor 1936 Woislawitz in der Nähe von Nimptsch.  Ca 20 Km von Glatz in Richtung Breslau gelegen ist die Anlage aus der Zeit um 1870 entstanden, also eine Jahrhundert alte und gepflegte Blütenpracht.

Wer in der Sommerzeit in der Grafschaft ist, sollte unbedingt  dort einen Besuch machen. Tausendfach  wurde uns ein Meer von Blüten in allen Farben und Größen geboten. Exotische und ineinander verwachsene alte Bäume spendeten bei schönstem Wetter Schatten zum Verweilen.

Nun lebe ich seit 20 Jahren in der Heimat meiner Eltern und habe den Botanischen Garten in seiner Blütenpracht noch nicht erlebt.

Bericht und Bilder

Horst Ulbrich

Botanik 070    Botanik 080  Bitte zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Einweihung des renovierten Kreuzweges am Kalvarienberg in Albendorf.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:37

 

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Am Samstag 6. Juni ist der Kreuzweg in Albendorf durch unseren Großdechanten eingeweiht worden.

Die Renovierung entstand auf eine Initiative der Hirschfelder Stiftung unter Federführung von Prof. Pabsch in Zusammenarbeit mit dem Parlamentarier und heimatverbundenem Herrn Helmut Sauer. Gefördert wurde das Projekt dann von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, nach Beschluss des deutschen Bundestages in Zusammenarbeit mit dem polnischen Ministerium für Kultur und Nationalerbe. Soweit mir bekannt wurde sollte auch die Wegstrecke des Kreuzweges erneuert werden, die in einem desolaten Zustand ist. Wir konnten mit den älteren Menschen dadurch leider nur bis zur fünften Station gehen, da die Stufen unterspült und zu steil waren.

Bleibt zu hoffen, dass auch die Erneuerung des Weges bald begonnen wird, um allen Menschen die Begehung des Kreuzweges zu ermöglichen.

Der teilnehmende Pater der Franziskaner aus Albendorf sprach dann auch zur Einweihung in Polnisch, leider hat aber kein Pole daran teilgenommen, was uns enttäuscht hat. Vielleicht wurde die Einweihung in der polnischen Bevölkerung nicht genügend bekannt gemacht. Die sehr schön renovierten Stationen des Kreuzweges sind in drei Sprachen beschriftet. Ein guter Beitrag zur Verständigung der Völker, denn wir können davon ausgehen, dass durch den Bekanntheitsgrad des schlesischen Jerusalems viele Menschen den Kreuzweg in Andacht begehen werden. Der DFK Glatz dankt den Initiatoren und der Bundesrepublik Deutschland für das völkerverbindende Projekt, das auch auf der angebrachten Hinweistafel dokumentiert ist.

Wir haben mit Sponsoren aus Deutschland das Denkmal an der Kapelle in Schwenz, wie auch das Denkmal für den Küster und Einsiedler Heinrich Bender, oberhalb von Eckersdorf renoviert und möchten immer wieder die Heimatgruppen auffordern an Kirchen und Friedhöfen ihrer Gemeinden in Schlesien Hinweistafeln anzubringen, damit spätere Generationen wissen, dass auch Deutsche dort ihre letzte Ruhe fanden. Einige Heimatverbundene haben das schon getan, wir sind gern bei der Realisierung behilflich. Wenn die Generation der Heimatvertriebenen das nicht realisiert, die nächste Generation wird das nicht machen und so gerät die frühere deutsche Anwesenheit in Schlesien in Vergessenheit. Geben wir uns Mühe das zu verhindern!

 

Bericht

Horst Ulbrich

 

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5.6.2015

Pilgerreise 2015 in die Grafschaft.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:52

 

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Nun sind die Pilger mit dem Großdechant viel unterwegs um in der Grafschaft Kirchen und kirchliche Einrichtungen zu besuchen.

Am 3.6. nach der Messe in der Kirche Ebersdorf waren sie dann bei Familie Ulbrich zum Mittagessen. Bei bestem Wetter hatten wir im Garten alles vorbereitet und so war es wieder ein schöner Nachmittag mit der Pilgergruppe. Aber auch Überraschungsgäste kamen hinzu. Hermann Zwerschke hatte, wie immer, seine Trompete dabei und spielte zum Vergnügen aller einige Lieder.

Am 4.6. trafen wir uns alle am Grab des seligen Gerhard Hirschfelder wieder. Auch Mitglieder der Chöre vom DFK aus Waldenburg und vom DFK Glatz waren dabei und sangen zur Messe, wie auch hinterher im Gemeindesaal und bei bestem Wetter draußen auf dem Pfarrhof. Elisabeth Kynast hatte für das leibliche Wohl mit Gulaschsuppe und Berlinern gesorgt. Die Abordnungen der Chöre, viele waren wegen der Brückentage zwischen Fronleichnam und Wochenende im Urlaub, sangen Pfarrer Brudnowski zum Geburtstag ein Ständchen, wie auch weitere heitere Lieder.

Wieder ein schöner Nachmittag mit den Deutschen aus Polen, Tschechien und der Pilgergruppe aus Deutschland. Wünschen wir uns noch viele Jahre der so verbindenden Feste in der Heimat.

Bericht Horst Ulbrich

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Muttertag in Schlesien.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 16:26

 

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Eine Show der Kinder zum Muttertag über zwei Stunden im voll besetzten  Kulturhaus in Schlegel.

Dazu hatten verschiedene Gruppen vom Kindergarten bis hin zu den Jugendorganisationen ein abwechslungsreiches und teilweise künstlerisches Programm zum Muttertag eingeübt. Teilweise auch in Trachten, die ihren Ursprung in der hohen Tatra haben. Natürlich waren auch unsere Kinder vom DFK in Glatz dabei, um den Müttern eine Freude zu machen, aber auch allen Besuchern  ihr Können zu zeigen. Der sechsjährige Sebastian Feist spielte auf dem Klavier während seine kleinere Schwester mit Tanz und Gesang das Publikum begeisterte.

Die Sportgruppen zeigten ihre eingeübten Tänze und gegen Ende traten zwei Musikgruppen der Jugend auf.

Alle hatten sich sehr viel Mühe gegeben und wurden mit großem Beifall verabschiedet.

Bericht Horst Ulbrich

 

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23.5.2015

Ein heimattreuer Radfahrer.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 04:36

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Oskar Klar ist 74 Jahre alt und war schon mit dem Fahrrad von Unna in Deutschland den Pilgerweg nach Santiago de Kompostella, über 6000,- Km. gefahren und es war sein Ehrgeiz auch den Rückweg nach Unna mit dem Fahrrad zu meistern.
Im letzten Jahr begann er dann mit der Planung einer Heimreise zu seinem Geburtsort Mittelwalde in Niederschlesien und am 7.5. 2015 ist er dann von seinem heutigen Wohnort in Unna aufgebrochen, um die ersten 90 Kilometer bis nach Paderborn zu fahren. Am zweiten Tag, so berichtet er, sei der Weg gebirgig gewesen und daher waren nur 42 Km zu schaffen. Der weitere Weg führte ihn über Hannoversmünden den Leineradweg entlang über Mühlhausen und weiter nach Naumburg, wo er am 9.5. übernachtete. Immer am Nachmittag schaute er schon auf seiner Karte nach einem größeren Ort auf seiner Route wo es eine Übernachtungsmöglichkeit geben könnte und das ist auch immer gut gelungen, obwohl er für alle Fälle einen Schlafsack dabei hatte. Bei Meißen über die Elbe erreichte er am 15.Mai Bautzen. Die Grenze nach Polen überquerte er in Görlitz mit einer weiteren Übernachtung in Luban am 16.5. Weiter ging es über Hirschberg und Herr Klar kam am 18.5. in dem schönen Ort Bad Salzbrunn an. Von dort mussten am 19.5. noch einmal 56 Km über die Berge und durch Neurode bis zu Ulbrich geschafft werden.
Herr Klar ist Diabetiker und seine Tochter, wie auch wir dann ab der Grenze, hatten täglich telefonischen Kontakt, um bei Komplikationen sofort helfen zu können. Aber der Mann ist sportlich aktiv und seine Heimatreise war gut organisiert.
Auch das gute Wetter hatte ihn begleitet, aber am Abend bei uns in Schwenz begann es stark zu regnen. Gut angekommen gab es auf seinen Wunsch zunächst einen Kaffee und ausgiebige Gespräche bis zum Abendessen. Nach einem gemeinsamen Bierchen machte sich doch die Müdigkeit bemerkbar, denn schon am anderen Tag ging es über seinen Geburtsort Mittelwalde weiter nach Schreibendorf an der tschechischen Grenze. Das Übernachtungsquartier dort war schon vor Reiseantritt bestellt und er gönnte sich 2 Tage Ruhepause. Dort besuchte Herr Klar auch den Ort der alten Mühle die seine Eltern betrieben haben. Leider war sie in den Jahren dem Verfall preisgegeben und es besteht nur noch ein Gemälde des Anwesens im Wohnzimmer der Familie Klar in Unna.

Am 22.5. auf seiner Rückreise, natürlich auch wieder per Fahrrad, war Oskar Klar wieder zu einer Übernachtung bei Familie Ulbrich um von dort weiter über Waldenburg in Richtung Unna Deutschland zu fahren.
Wir sind voll Anerkennung für seine Leistung und wünschen ihm Gesundheit und eine gute Reise.

Bericht Horst Ulbrich

22.5.2015

Deutsch / Polnischer Abend mit deutscher Lyrik und Prosa.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 11:39

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Am 21. Mai trafen sich Mitglieder des Deutsch-Polnischen Freundeskreises in Glatz mit Mitgliedern des DFK Glatz zu einem Abend mit Musik und Vorträgen deutscher Lyrik und Prosa bei Frau Monika Maciejczyk in Bad Altheide.
Die Hausherrin begrüßte herzlich alle Gäste und sofort begann ein, vom Vorsitzenden des Deutsch-polnischen Freundschaftskreises, Herrn Zelaszkiewicz, sehr gut vorbereitetes Programm.
Vorträge und musikalische Einlagen des Chores DFK Glatz und von  Frau Sylvia Biernacka, einer ausgebildeten Sopranistin, gestalteten den Nachmittag. In den Pausen gab es Kaffee und Kuchen, sowie Kostproben eines alten Weines, angeboten von der Dame des Hauses. Auch sie ist Buchautorin und rezitierte aus ihren Werken. Vorgelesen wurden unter anderem Gedichte aus den Werken von Frau Monika Taubitz.
Auch die Völkerverständigung war ein Thema.
Hentyk Grzybowski, Stadtrat in Bad Altheide, sprach über die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem guten deutschen Miteinander. Die beiden Vorsitzenden erläuterten ihre Vereinstätigkeit und die Zusammenarbeit in den Bemühungen zur Verständigung der Völker. Betont wurde von beiden, dass die Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen in der Bevölkerung auf bestem Wege ist, es in den Köpfen einiger Politiker aber  wohl noch etwas dauern wird. Wir, die beiden Vereine in Glatz,  sind in der Zusammenarbeit und Verständigung beispielgebend.
Ich als DFK Vorsitzender bin mit meiner Frau auch Mitglied des Freundeskreises, dessen Mitglieder teilweise auch deutscher Abstammung sind und unserem DFK Glatz angehören. Der Abend klang aus mit deutschen und polnischen Liedern unseres DFK Chores, der nur mit einigen Sängern dabei war. Zum Schluss der Veranstaltung wurde noch ein Friedensbaum gepflanzt und mit einem Namensschild versehen.
Ein schönes Bild zum Abschluss, als ich auf glatten Steinen am neu gepflanzten Friedensbaum ausgerutscht bin und der andere Vorsitzende mich aufgefangen hat. Zum Glück ein kräftiger Mann, der auch einer der Gefängnisdirektoren in Glatz ist.

Bericht Horst Ulbrich

 

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17.5.2015

Fest des Hl. Florian in Schwenz bei Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 17:59

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Immer im Mai gibt es ein Dorffest in Schwenz. Am 4. Mai ist der Tag des Hl.Florian, dem Schutzpatron unserer Kapelle und auch der Feuerwehr.
Also gab es zu Beginn eine hl. Messe mit Beteiligung der Feuerwehr aus Eckersdorf, zelebriert von unserem Pfarrer und Prof. Dr. hab Tomko, der als Schwenzer Bürger immer dabei ist, auch den Pfarrer bei Krankheit und anderen Terminen vertritt.
Danach gingen alle auf den gegenüberliegenden Grillplatz, wo schon Kuchentheke und Küche mit Bigos, Pirogi und Grillwurst vorbereitet waren. Alle Speisen werden von unseren Frauen hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Einnahmen kommen dann der Dorfkasse zu Gute und nur so war es auch möglich die Kapelle so schön zu renovieren. Zum Tanz spielte wieder unser Organist und es war eine ausgelassene Stimmung bei schönstem Wetter. Im Jahr davor war das Fest bei einem starken Gewitter buchstäblich ins Wasser gefallen und alle hatten sich in den Gemeindesaal gerettet.
Aber in diesem Jahr hat uns der liebe Gott mit Sonne beschenkt und so ging es lustig zu bis in die Nacht, wo zum Ende das traditionelle Feuer angezündet wurde.

Information: Seit Frau Ulbrich im Gemeinderat tätig ist wird unser Dorf international. Es entsteht eine Ortstafel in vier Sprachen.

„Willkommen in Schwenz“ in Deutsch, Polnisch und Tschechisch wird demnächst zu lesen sein. Auch an einer Dorfchronik wird gearbeitet, wer über das Dorf Schwenz vor 1945 etwas beitragen kann, bitte bei Fam. Ulbrich melden. In dem ehemaligen Gasthaus soll ein kleines Wellnesshotel entstehen.
Ich bin glücklich, als Rückkehrer in der Heimat meiner Eltern wohnen zu dürfen, mit einer intakten Dorfgemeinschaft.

Bericht Horst Ulbrich

 

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15.5.2015

Reise der Bundesheimatgruppe Münsterberg nach Schlesien.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 10:08

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Wieder einmal waren die Münsterberger in der Heimat. Die Reise ging über Breslau, wo die erste Übernachtung war. Nach Stadtbesichtigung ging es weiter über Groß Nädlitz und Wartha nach Glatz in das Hotel Metro. Von dort wurden alle weiteren Ausflüge unternommen, natürlich auch in den Heimatort Münsterberg.

Am Mittwoch dann auch ein Treffen beim DFK Glatz. Die Gruppe war mit 58 Personen für unsere Räumlichkeit in der Frankensteiner Str. zu groß. So war ein Teil mit der Stadtbesichtigung unterwegs, der andere mit Informationen in der DFK Geschäftsstelle. Wieder ein interessantes Treffen wie schon Jahre davor. Wir Deutschen in der Heimat würden uns freuen auch andere Reisegruppen begrüßen zu können. Aktuelle Informationen aus Niederschlesien gibt es nur bei uns.
Donnerstagabend dann große Abschiedsfeier im Hotel Metro. Den Wunsch einer Glatzer Rose konnten wir auch noch erfüllen. Die Blumen stehen unter Naturschutz und sind in Geschäften nicht mehr zu kaufen. Auch Händler auf dem Markt haben Bedenken bestraft zu werden, denn jeder muss die Herkunft nachweisen können. Wir haben dann eine Glatzer Rose aus Ulbrichs Garten ausgegraben und die Freude am Abend war groß.
Ein Abend mit Musik, Gesang und Tanz ging erst spät zu Ende, aber am folgenden Morgen war im Bus viel Zeit um ein Nickerchen zu machen.

Bericht
Horst Ulbrich

 

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14.5.2015

Abordnung des DFK beim DFM am 8.5.2015

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 12:00

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Das Organisationsteam des Niederschlesischen Musikfestivals 2015 hatte uns zur Eröffnung der neuen Niederlassung im Kulturhaus Glatz eingeladen. Wir sind der Einladung gern gefolgt, auch weil über unsere Mitglieder schon seit langer Zeit ein freundschaftlicher Kontakt gepflegt wird. Zu den guten Bekannten zählen Frau Magdalena Kulig, eine in Niederschlesien sehr bekannten Sopranistin, und Frau Magdalena Blum Pianistin. Beide treten auch immer wieder gemeinsam zu Veranstaltungen in Niederschlesien auf und wir durften schon oft dabei sein.
Es wurde zunächst über die erfolgreichen, musikalisch erfüllten drei Jahre seit der Gründung berichtet, dann aber auch um Vorschläge für 2015 und die Zukunft gebeten, was eine rege Beteiligung der geladenen Gäste entfachte.

Beim allgemeinen Umtrunk wurde auch mir gleich eine weitere Aufgabe zuteil, die Werbung der Konzerte in deutschsprachigen Zeitungen und im Internet bekannt zu machen, was ich gern übernommen habe. Besondere Gäste, die sich zukünftig engagieren, durften dann auch je eine Schraube in das Schild am Eingang schrauben, um die Verbundenheit zu dokumentieren. Also werden sich die Schlesienurlauber in Zukunft, hier auf dieser Seite auch für die musikalischen Termine der Saison in der Grafschaft erkundigen können.

Bericht
Horst Ulbrich

 

DSC00094   DSC00107   DSC00166 Bitte auf die Bilder klicken

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