Grafschaft Glatz (Schlesien) Neuigkeiten und Wissenswertes aus Schlesien

22.9.2026

Erntedank 2026 im Kreis Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:59

Traditionsfest in der Grafschaft Glatz.

Erntedankfeste gibt es in Deutschland nicht mehr viele, in der Heimat Schlesien ist das anders. Jedes Dorf kann sich beim Kreis einer Stadt bewerben und bekommt dann auch finanzielle Unterstützung.

     

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Viele Einwohner aus dem gewählten Dorf geben sich besonders Mühe, an Straßen und Plätzen mit Strohballen und anderen Materialien schöne Szenen  darzustellen, die schon auf dem Weg zum Festplatz zu bestaunen sind.

Das Fest beginnt natürlich mit einem Gottesdienst und schon am Morgen gibt es viele interessierte Gäste. Viele der anliegenden Dörfer haben Verkaufsstände mit  Handarbeiten der Frauen, auch geschnitzte Figuren und dazu Kuchen und Kaffee anzubieten.

      Gesangs und Tanzgruppen.

Über den ganzen Tag treten Gesangs-und Musikgruppen aus den Dörfern auf und bemerkenswert ist die große Anzahl an Kindern und Jugendlichen, die in Tracht Gesang oder Tänze präsentieren. Für das leibliche Wohl wird an vielen Ständen regionale Küche angeboten.

Viele Dörfer haben auch ihre eigene Erntekrone mitgebracht, die am Nachmittag von einer Jury bewertet und dazu vom Landrat  auch Preise vergeben werden.

    Dabei auch die Erntekrone Schwenzko

Natürlich feiern die Dörfer separat auch noch ihr eigenes Erntedankfest, bei uns in Schwenz am Samstag 19. September und die Erntekrone war auch am Sonntag dann zur Messe in der Kirche.

Zu dem großen Kreis-Erntedankfest  treffen sich immer mehrere tausend Gäste aus nah und fern, um einen Tag der Verbundenheit mit der Landwirtschaft zu feiern. Gegen Abend spielte dann eine bekannte Gruppe mit traditioneller Musik zum Tanz, in diesem Jahr wieder bei bestem Wetter.

Aber wir sind auch schon mit Gummistiefeln zu den Festen gegangen. Dann drängeln sich die Gäste unter den aufgebauten Zelten und Schirmen. Am Ende muss dann so mancher PKW mit Treckern aus dem Schlamm der Wiese gezogen werden, wie es auch uns schon geschehen ist. Aber die Stimmung und Verbundenheit mit der Landwirtschaft ist immer wieder ein Erlebnis.

Bericht

Horst Ulbrich

Die nächsten Termine des DFK Glatz:

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:28

Ferien und damit die Reisezeit aus Deutschland gehen dem Ende entgegen. Als letzte Gruppe war ein Bus der Landsmannschaft Niedersachsen bei uns zu Gast.

Auch eine Wandergruppe mit Michael Güttler war in der Grafschaft. Leider hatten wir dazu keinen Kontakt.

Unsere Deutschkurse für Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben begonnen.

Der Vorstand hat bei der Sitzung am 19.9. die nächsten Termine für

2026 festgelegt.

Die Malteser kommen am 3.10. mit einem Hilfstransport zu uns.

Am 7.10. hat der Vorstand eine Einladung zum Generalkonsulat

nach Breslau.

17.10. Das Treffen der Chöre Beati Cantores im Kurtheater Bad Salzbrunn. Natürlich mit der Beteiligung unseres Chores aus Glatz.

24.10. Deutsche Messe, anschließend Oktoberfest beim DFK Glatz.

5.11. Wettbewerb „Deutsche Lyrik“ der hiesigen Schulen in der Aula des Schulzentrums in Habelschwerdt. Organisator und Veranstalter DFK Glatz.

Am 6.11. ab 16 Uhr finden beim DFK Glatz Wahlen zum Vorstand statt. Alle Teilnehmer, die diese Bekanntmachung erst im Boten lesen, bitte umgehend bei uns die Teilnahme melden.

Einladung zur Vorstandswahl beim DFK Glatz.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:23

Mitgliederversammlung und Wahl zum Vorstand des DFK Glatz am 6.11. 2026

Bitte bis zum 15.10.2026 anmelden, sowie auch weitere Vorschläge zum Vorstand.

Horst Ulbrich steht noch 2 Jahre als Vorsitzender zur Verfügung und hofft bis dahin auf einen kompetenten Nachfolger.

Telefon und E-Mail :     0049 152 376 856 49    E-Mail hulbrich75@gmail.com

Der Vorstand DFK Glatz

 

 

20.9.2026

Die Bunte Fontäne leuchtet wieder.

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:34

Wasser – Licht – Musik im Kurpark Altheide Bad – die Perle Schlesiens und für viele der schönste Kurort im heutigen Polen. Dabei lebt das attraktive Heilbad von traditionellen
Angeboten zur Gesundheit ebenso wie von moderner Infrastruktur und von
lohnenswerten Veranstaltungen. Die Serie „Neues aus Altheide Bad“ wird mit
einigen Beiträgen vorstellen, was die Besucher des so populären Reiseziels
aktuell erleben können.

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Endlich! Fast zwei Jahre gab es kaum Leben im Bassin gegenüber dem
Kurhotel. Nur gelegentlich am Tage stiegen weiße Wasserfontänen auf, aber
an den meisten Tagen fielen die so beliebten Wasserspiele aus. Sie,
besonders die beliebten abendlichen bunten Shows, wurden schmerzlich
vermisst. Bei Nachfragen hieß es nur „Wir arbeiten daran“.
Tja, und diese Arbeit war nicht einfach, Denn Jerzy Mlynarczyk, der
kompetente Chef aller Wasserspiele im Kurpark, war vor ca. zwei Jahren
plötzlich verstorben und hatte sein Wissen mit ins Grab genommen. Zwar gab
es einige Versuche, die Geheimnisse der unterirdischen Leitungen, Kräne,
Zuläufe und Absperrungen zu entwirren, aber sie scheiterten, es sprudelten
keine Fontänen – bis die Generalsanierung im letzten Winter gelang und im
Frühjahr mit erfolgreichen Proben abgeschlossen werden konnte.
Vielleicht war im Februar 2026 die posthume Auszeichnung für Jerzy durch
die Kommune als „Verdiente Persönlichkeit der Stadt“ der Anlass? Jedenfalls
konnten am 04.Juni dieses Jahres dann mit vielen Ahs und Ohs und lautem
Beifall endlich die berühmte „Bunten Fontänen“ gegenüber der
traditionsreichen Kurklinik wieder in den dunklen Abendhimmel steigen.
Begleitet von etlichen populären Musikstücken, ziehen die Wasserspiele am
Hauptweg des Kurparks nun wieder regelmäßig Touristen und Einheimische
in ihren Bann: Das Wasser aus bis zu 726 Düsen vermittelt dann mit seinen
unterschiedlichen Bewegungen die wunderschöne Illusion, als ob es zu der
Musik tanzt. Dazu trägt auch die farbenprächtige Illumination bei – die
abwechslungsreichen Wasserspiele sind zugleich ein Fest von bunten
Farben und passender Musik.

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Die spektakulären „Bunten Fontänen“ sind am Wochenende (vor allem
Samstags und Sonntags, gelegentlich auch am Freitag) sowie an Feiertagen
im Kurpark zu bewundern. Beginn ist von Mai bis Juli um 22 h, im August um
21.30 h, im September um 20.30 h sowie im Oktober um 20 h (Änderungen

sind möglich – am besten in der Tourist-Information, eingangs des
Schachparks, nachfragen). Die Show der „Bunten Fontänen“ dauert jeweils
ca. eine halbe Stunde; der Eintritt ist in allen Parks von Altheide Bad
kostenlos.
Aber noch kann das Wissen des verstorbenen Experten nicht gänzlich
wiederentdeckt worden sein: Im Schachpark funktionieren noch immer nicht
die Fontänen im unteren Becken. Auch auf dem Hauptweg dorthin vermissen
die Besucher die gewohnten Wasserspiele, die sonst im Sommer oft so
erfrischend gewesen sind.
Und der kleine moderne Wasserfall – ja, auch den gibt es im oberen Teil des
Kurparks – hat nur im Frühjahr einige Wochen wie in den Jahren zuvor
geplätschert und schweigt jetzt wieder.
Dafür laden mittlerweile etliche Schwimmbäder in Altheide Bad zum Besuch
ein – aber darüber mehr in einer anderen Folge aus unserem schönen Kurort.

Aus Altheide Bad informiert: Unser Sonderkorrespondent Peter Becker

Zukunft im Warthagebirge

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:20

Ihr ruhiges Leben in der Grafschaft heute

Den Traum wahr machen … die Sehnsucht erfüllen – der stille oder auch
laute Wunsch, irgendwann in der Grafschaft zeitweise oder dauerhaft leben
zu wollen, ist vielen Lesern nur zu gut bekannt. So manche Überlegungen
scheitern aber aus verschiedenen Gründen: Wohin im Glatzer Land? Zurück
in den einstigen Heimatort?

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Vielleicht in eine der Städte? Oder den Wohnsitz
ländlich und im Grünen, auf Zeit oder dauerhaft finden?
Im Warthagebirge nahe Glatz gibt es aktuell eine attraktive, wenig bekannte
Antwort auf solche Überlegungen. Der idyllische Ort Wiltsch; ein verborgenes
Dorf und doch einer der schönsten Flecken im Glatzer Bergland; zugleich
auch ein historisch bedeutender Platz, mit eine der ältesten Besiedlungen in
der Grafschaft Glatz. Offenkundig besaß Wiltsch schon immer eine
besondere Anziehungskraft.

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Das Dörfchen liegt im oberen Teil des Wiltsch-Tales, eines der schönsten
Täler der Sudeten. An den Hängen und auf den Wiesen erblüht im Sommer
bis heute unsere berühmte Glatzer Rose.
Wiltsch heute – das sind ca. 150 Einwohner, die zur Gemeinde Glatz
(Klodzko) gehören, denn die Stadt Glatz liegt nur 11 km weit weg. 13 km sind
es von Wiltsch bis zum Schloss Eckersdorf, dem größten Schloss der
Region. Viel näher, nämlich nur ca. 5 km entfernt, befindet sich die berühmte
Festung Silberberg.
Ja, wegen dieser günstigen Lage war Wiltsch schon im Mittelalter begehrt
und deshalb auch oft umkämpft: Denn durch dieses „Waldhufendorf“ verlief
die älteste historische Grenze zwischen Schlesien und Böhmen – der
Wiltsch-Bach, früher Höllenbach genannt, trennte einst den schlesischen,
östlichen Teil des Dorfes vom böhmischen, westlichen Gebiet. Und noch
heute ist der mittelalterliche Siedlungsplan des Dorfes gut zu erkennen. Der
Ort ist außerdem nach wie vor der Namensgeber für den bekannten Wiltsch-
Pass des Warthagebirges.
Das Eulengebirge grenzt unmittelbar an das nur ca. 20 km lange
Warthagebirge. Nach wenigen Kilometern Wandern stößt man aus Wiltsch in
Richtung Norden oder Westen schon auf die Ausläufer des Eulengebirges.
Und vielleicht entdecken Sie in den vielen Wäldern auch noch Spuren aus
früheren Zeiten?
Wiltsch ist aber auch mehr als ein Geheimtipp: Etliche Breslauer Einwohner
haben die Vorzüge des Dorfes kennen und schätzen gelernt. Ruhe und Stille,

die Lage im Grünen, die abwechslungsreiche Landschaft und auch die
mittlerweile vorhandenen touristischen Angebote wie Wander- und Radwege
sorgen dafür, dass Menschen aus den großen Städten sich gerade in Wiltsch
ihr individuelles Refugium geschaffen haben. Für Mountainbiker ist Wiltsch
ein beliebter Start- oder Zielpunkt, während Wassersportler es nicht weit nach
Wartha (Bardo), zu Rafting- und Kajak-Touren haben, die dort angeboten
werden.
Seit jeher ein Paradies für Wanderer, wird die Gegend seit kurzem auch
radtouristisch erschlossen: Der „Strefa MTB Sudety“ im nahen Eulengebirge
ist in der Region gut ausgeschildert und auch bei internationalen
Radwanderern sehr beliebt.
Kein Wunder, dass es im Dorf etliche Angebote für Agrotourismus gibt, wie in
Polen der deutsche „Urlaub auf dem Baurnhof“ bzw. „Urlaub auf dem Lande“
genannt werden.
So hat Wiltsch für alle Naturliebhaber und für diejenigen, die das ruhige
entspannte Leben auf dem Lande lieben, zu jeder Jahreszeit sehr viel zu
bieten. Das Warthagebirge und der Ort Wilcza, aus deutschen Zeiten besser
bekannt als Wiltsch, laden Sie gerade in dieser Zeit ein, ihre Zukunft in der
Grafschaft Glatz bald und unkompliziert Wirklichkeit werden zu lassen.
Wie das möglich sein kann? Wenn Sie sich jetzt mehr zu Wiltsch erfahren
möchten, dann wenden Sie sich an
Peter Becker, Tel. 0049 171 72 90 796 und Email info@tourmas.de, der
überwiegend in der Grafschaft Glatz lebt. Er kennt sich in Wiltsch gut aus.
Machen Sie Wiltsch im Warthagebirge zu Ihrem Standort in der Grafschaft
Glatz. Überzeugen Sie sich selbst bei einem Besuch vor Ort von der ganz
besonderen Lage und von der Anziehungskraft des kleinen Dorfes.
Und keine Sorgen: Die Wölfe, die Wiltsch einst den merkwürdigen Namen
gegeben haben, sind seit ca. 250 Jahren aus dieser Gegend verschwunden.
Heute fühlen sich Anwohner und Besucher in Wiltsch und auf den
umliegenden Höhen mit ihren vielen Wäldern rundum wohl.

von Peter Becker, Altheide Bad.

Wenn einer eine Reise macht…….

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:11

Nun hatte unser Dachverband VDG eine Auszeichnung für die aktive, ehrenamtliche Arbeit des DFK Glatz, beim Jubiläumskonzert zum 35. Bestehen des VDG und des Deutsch-Polnischen Freundschaftsvertrags in Bad Salzbrunn, im April vorgesehen. Leider war ich zu der Zeit krank und konnte nicht teilnehmen.

Deshalb hatte mich nun der Vorsitzende des VDG, Herr Bartek persönlich gebeten zum Jubiläumskonzert nach Allenstein zu kommen. Da konnte ich nicht absagen und ich habe mich,  mit meiner Frau auf den weiten Weg gemacht.

     

Gesamtansicht und das Untergeschoß.   Bitte auf die Bilder zum Vergrößern klicken.

Nun haben wir das mit einigen Tagen Urlaub verbunden und die größte Kirche Polens in Lichen besucht. Wahrlich ein bemerkenswertes Bauwerk in einer Rekordbauzeit von 1994 bis 1999 erbaut. Die Kirche wurde auf 2 Ebenen gebaut, und schon im Untergeschoss gibt es außer kleinen Kapellen und vielen Gemälden, vor allem tausende Tafeln der Spender an allen Wänden. Eine große Anzahl aus Amerika und anderen Ländern. Mich hatte auch das Datum der Bauzeit gewundert, wo doch nach der Wende die polnische Wirtschaft am Boden lag. Das Kapital aus dem Ausland hat regional bestimmt sehr geholfen.

      Im Inneren der Kirche.

Die Kirche selbst mit einigen Tausend Plätzen und einer bemerkenswerten Orgel, mit über 3000 Pfeifen. Die sind in der Kirche nicht an einem Ort, sondern an den Wänden der Kirche verteilt. Um die Kirche, eine mehrere Ha. große   Parkanlage, bestens von vielen Arbeitern gepflegt. Ein Tipp für alle Besucher, die vorhaben, die Gegend zu besuchen.

  Das Haus der deutschen Gesellschaft Allenstein.    Bitte Bild anklicken.

In Allenstein konnten wir mit unserem alten Wohnmobil auf dem Parkplatz der Deutschen Gesellschaft Allenstein übernachten. Von dort zum Konzertsaal war es nicht weit, auch zu Fuß zu erreichen. Dem Vorstand herzlichen Dank.

Nach den Ansprachen und Grußworten zum Beginn, gab es ein hervorragendes Violinkonzert eines außergewöhnlichen Quartetts.  In der Pause wurde dann die Auszeichnung an besonders engagierte DFK  Mitglieder verliehen. Auch hier noch einmal herzlichen Dank.

     

Ein voller Saal.             Herr Bartek VDG          Ein tolles Quartett       Verleihung der Auaszeichnung.

Ja, es  ist nun die vierte Auszeichnung in der Heimat, davon im letzten Jahr zwei Orden vom polnische Kulturministerium für unsere deutsche Kulturarbeit in Niederschlesien, und vom Niederschlesischen Landtag für unsere Sozialarbeit für alle Bedürftigen, hauptsächlich in der Zeit der Flutkatastrophe in Glatz.

Leider wird unsere Leistung in Deutschland bisher nicht gewürdigt und das ist sehr enttäuschend.

Nach dem Konzert in Allenstein hatte ich noch Gelegenheit mit Dr. Sebastian Klappert, dem Referatsleiter im Innenministerium Deutschland über unser Probleme zu sprechen. Das Referat ist für die Teilfinanzierung unserer Projekte zuständig und wir haben eine fatale Situation der Finanzierung seit dem Wechsel vom Außen-auf das Innenministerium in Deutschland. Fast alles wird gekürzt, manche Projekte auch komplett unmöglich gemacht, wie unser jährlich stattfindendes Reimann Festival in Albendorf mit unmöglich zu realisierenden Auflagen. Wir haben dann komplett selbst finanzieren müssen, weil wir uns nach der Zusage mit der Stadt und dem Franziskanerorden nicht mehr zurückziehen konnten. Ein großer Teil unserer Deutschen Freundschaftskreise in Polen wird aufgeben, das war auch in Allenstein das Thema der Vorsitzenden. Das ist aus Deutschland, bei der Haushaltslage wohl so beabsichtigt. Was nutzen uns die zugesagten Finanzmittel wenn sie nicht abgerufen werden können. Wir überleben nur mit unseren Spendern aus Deutschland. Wie lange das bei unserem Einsatz noch möglich ist wird die Zeit zeigen. Vieles haben auch wir schon reduziert.

Ich möchte noch einmal all denen danken, die bei der Flutkatastrophe in Glatz finanziell geholfen haben, aber auch Danke den Maltesern für die Hilfsmittel und dem Ehrenamtlichen Verein Ostfriesland-Emsland e.V. für 40 to. Lebensmittel.

Wer unser Engagement in der Heimat unterstützen möchte, hier noch einmal das Konto in Deutschland für Soziales.

Schlesienhilfe              DE02 4945 0120 1112 5511 79

Bericht

Horst Ulbrich

2.9.2026

Diese Gästefreundschaft lebt!

Filed under: Neues aus Schlesien — Horst Ulbrich @ 13:55

 

 30 Jahre Bensheim – Glatz / Herzliche Feierstunden in Glatz

Städtefreundschaften? Ist das nicht meistens nur auf dem Papier? Und schon gar nichts für die Bürger?

Nein, weit gefehlt! Die herzlichen Feierstunden am Samstag, 08.August, im Glatzer kommunalen Zentrum für Kommunikation, das die DFK-Mitglieder sehr gut kennen, überzeugten alle Skeptiker: Bensheim und Glatz, das ist eine wahre Freundschaft. Offiziell besiegelt 1996.

 

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Der DFK-Chor leitete mit seinem schwungvollem Programm die Feierstunde musikalisch passend ein.

 

Dabei hat alles schon viel früher angefangen, nämlich 1963 mit dem Aufbau von persönlichen Beziehungen, die bald durch die jeweiligen Freundeskreise unterstützt wurden. Daran erinnerte Bürgermeister Michail Pizzko. Er bedankte sich ausdrücklich beim Chor des DFK für die musikalische Einleitung an diesem sonnigen Samstag. Besonders wies er dann auf die vielen Gelegenheiten hin, wo sich Freundschaft im großen wie im kleinen bewährt hat, so zuletzt bei der Flutkatastrophe 2024 und bei der Bewältigung ihrer Folgen.

Bürgermeisterin Christine Klein unterstrich, dass Pflege und Erhalt dieser Freundschaft vor allem von den Menschen und ihren Aktivitäten lebt. So gehören die Kontakte zwischen Vereinen ebenso wie persönliche Treffen bei vielen Gelegenheiten dazu – natürlich ganz besonders auch an der Bergstraße mit ihren Weinfesten und Traditionen.

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Die Bürgermeister

Und diese engagierten Menschen finden sich gerade auch in den aktiven Freundeskreisen wieder und besuchen sich gegenseitig bei vielen Gelegenheiten. Die „Macher“ im Hintergrund, die Treiber dieser so erfolgreichen Städtefreundschaft zwischen Bensheim und Glatz, wurden alle individuell ausgezeichnet und sind auf dem folgenden Bild zu sehen:

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Aber mit dem Austausch von Gastgeschenken kann natürlich eine solche Festveranstaltung nicht enden. Viele herzliche Worte auch im kleinen Kreis, viele intensive Gespräche und viele weitere Kontakte ließen die Feierstunden noch weitaus länger dauern.

Bericht: Peter Becker

 

 

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