Archive für März 2010

Papst unterzeichnet Seligsprechungsdekret

Der schlesische Jugendseelsorger Gerhard Hirschfelder (1907-1942) kann seliggesprochen werden. Papst Benedikt XVI. erließ am Sonnabend, den 27. März 2010, wie für eine Reihe anderer „Diener Gottes“ das dafür notwendige Dekret.

Der Termin für die Feierlichkeiten steht noch nicht endgültig fest. Die Absprache mit dem Bistum Münster und dem Vertreter aus Rom steht noch aus.
Die Seligsprechungsfeier findet auf jeden Fall im Herbst im Dom zu Münster statt. Der Gottesdienst wird auch mit Bild in die Überwasserkirche unterhalb des Domes übertragen. Wahrscheinlich wird es Sonntag, der 19. September 2010, sein!
In der Grafschaft Glatz feiern wir die Seligsprechung während unserer Wallfahrt in der Heimat am Sonntag, den 10.10.2010 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche zu Tscherbeney/Grenzeck.
Weitere Informationen geben wir rechtzeitig bekannt. Hierzu siehe auch im Extrablatt zur Seligsprechung.

 

Gerhard Hirschfelder

Hirschfelder hatte sich in der NS-Zeit unter anderem öffentlich gegen die Zerstörung christlicher Symbole gewandt und wurde daraufhin zunächst ins Gefängnis und dann ins Konzentrationslager nach Dachau gebracht. Dort starb er im August 1942 im Alter von 35 Jahren.
Der Vatikan erkannte nun zum Abschluss des Seligsprechungsprozesses das Martyrium Hirschfelders an.

Mit dem Leben und Wirken von Kaplan Hirschfelder und seinem Märtyrertod beschäftigt sich die “Stiftung Kaplan Gerhard Hirschfelder“, die Projekte zur Pflege des kulturellen und religiösen Erbes der Grafschaft Glatz fördert.
Aktuelle Informationen zur Seligsprechung von Kaplan Hirschfelder und ausführliche Informationen über die Hirschfelder-Stiftung sind zu finden in der Internetdarstellung unter: www.hirschfelder-stiftung.de
Die Stiftung ist als kirchlichen und gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und kann daher für Spenden auch Spendenquittungen ausstellen.

Ehrung der Historiker.

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Empfang im Museum Am 19. Februar wurde Prof. Arno Herzig und Frau Dr.  MałgorzRuchniewicz im Museum in Glatz eine besondere Ehrung zuteil.

Sie wurden als Persönlichkeit des Kreises Glatz 2009 geehrt und bekamen Urkunde und Medallie des Kreises Glatz vom Landrat Herrn Krzysztof Baldy ausgehändigt. Diese Auszeichnung gibt es  speziell zur 550. Jahresfeier der Grafschaft Glatz  um verdiente Persönlichkeiten zu ehren.

Anlaß war die Herausgabe des gemeinsam verfaßten Buches

„Im Herrgottsländchen „ in Deutsch und Polnisch, nun in der zweiten Auflage.

Es waren über 170 angekündigte Gäste aus Literatur und Politik, daß die ursprünglich geplante Ehrung im Rathaus wegen Platzmangel in das Museum verlegt werden mußte.

Nach den Ausführungen der Autoren gab es viele Fragen der Zuhörer zu Entstehung und Zusammenarbeit.     

Beim anschließenden Sektempfang des Landrates im Festsaal mußten dann viele Bücher handsigniert werden, bis sie der Einladung zum Abendessen im Rathausrestaurant Folge leisten konnten.

Ein gelungener Abend , der wieder einmal gezeigt hat, wie gut die länderübergreifende Zusammenarbeit in Wissenschaft und Literatur funktioniert.           Bitte auf die Bilder klicken!

Horst Ulbrich

Fest der Begegnung

am Samstag, dem 1. Mai 2010 in Münster-Hiltrup

Wir feiern zusammen
  • 200 Jahre Titel „Großdechant“ – einmalig in der Welt
  • 60 Jahre „Grafschafter Bote“
  • 25 Jahre Peter Großpietsch als Vorsitzender der Zentralstelle Grafschaft Glatz/Schlesien e.V. und Herausgeber des „Grafschafter Boten“
  • 20 Jahre Brigitte Lambiel, Geschäftsführerin der Zentralstelle Grafschaft Glatz/Schlesien e.V.
Festprogramm
10:30 Uhr Eucharistiefeier in St. Clemens, Münster-Hiltrup, Marktallee
Festpredigt: Erzbischof em. Alfons Nossol, Oppeln
Es singt der Grafschafter Chor eine Festmesse von Ignaz Reimann
Bitte bringen Sie ihr Grafschafter Kirchenliederbuch mit.
12:15 Uhr „Einfaches“ Mittagessen -Stadthalle Hiltrup
13:30 Uhr Festprogramm mit Musikstücken, Liedern und Mundartgedichten
dazwischen:
- Dr. Michael Hirschfeld, Vechta: 200 Jahre Titel „Großdechant“
- Hubert Maessen, WDR: 60 Jahre „Grafschafter Bote“
15:30 Uhr Kaffee und Kuchen – Zeit für Begegnungen / Gespräche
18:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Kosten
Für die Kosten des Tages, besonders für das Mittagessen und Kaffee und Kuchen sowie die Saalmiete wird um eine angemessene Spende gebeten.
Anmeldung
Um insbesondere das Essen in passender Menge bestellen zu können, ist eine Anmeldung bis zum 15.04.2010 erforderlich, und zwar schriftlich beim „Grafschafter Bote“, Brüderstraße 7, 58507 Lüdenscheid oder per E-mail: info@grafschafterbote.de
 
Weitere Informationen finden Sie in der Einladung (PDF).

Kirche in Winkeldorf renovierungsbedürftig

Das Gotteshaus ist St. Katharina geweiht. Die deutschen Inschriften sind noch lesbar. Der bauliche Zustand ist besorgniserregend. Wenn in den nächsten Jahren nichts unternommen wird, ist der Verfall der Kirche nicht mehr aufzuhalten.
(Foto aus dem Sommer 2009 vor der Renovierung)

Kirche Winkeldorf

Neues aus Schlesien

Liebe Leser dieser Seite,


da bin ich wieder einmal und hoch erfreut, das der Herausgeber dieser Internetseite es nun auch einigen Autoren möglich macht, Bilder ins Netz zu stellen.

 

Lieber Dipl. Ing. Christian Drescher, oder da wir uns duzen, lieber Christian.

Ganz herzlichen Dank für die große Aufgabe die Du mit dieser Seite übernommen hast. Ich denke im Namen aller Leser schreiben zu dürfen, dass Du damit allen Schlesiern und deren Kindern, die an  der Heimat interessiert sind, einen sehr großen Gefallen getan hast.

Durch meinen früheren Internetverteiler, den ich bewusst für diese Seite aufgegeben habe, weiß ich, dass es viel Arbeit macht alles im Lot zu halten. Es gilt Idioten, Sex und Werbung auszuschließen um eine gewisse Ordnung und Übersicht zu behalten.

Noch einmal ein schlesisches :

 

Vergelt`s Gott.

 

So und nun hat sich in und um unser Schlesien ja so viel Neues getan, da muss ich ja endlich wieder mal „ Neues aus Schlesien“ berichten, werde aber in dieser Dankesmail zunächst nur einmal ein Bild vom neuen Einkaufszentrum in Glatz bringen.

Zur Erinnerung:

Das Gebäude rechts auf dem Bild ist seit Herbst 2009 fast fertig und soll am Ende 82 Geschäfte beherbergen. Jetzt sind es außer dem großen Kaufhaus und dem Baumarkt 32 Geschäfte, wie Rossmann, Bata Schuhe u.s.w.

Der linke Teil des Bildes ist zur Zeit eine Computeranimation, denn die Fertigstellung soll bis Herbst 2010 fertig sein. Die Rohbauten stehen zum großen Teil schon.

In diesem Teil entsteht ein Kino mit mehreren Sälen, in der Mitte 5 Restaurants unterschiedlicher Preisspanne, natürlich auch Mc. Donalds und rechts ein Möbelhaus, sowie ein Elektronikhaus, wie Saturn oder Media Markt.

Davor noch einmal 480 Parkplätze, denn die vorhandenen 500 Parkplätze vor dem Kaufhaus ( nicht sichtbar) sind zu wenig.

 

Horst Ulbrich

 

Bitte zur Vergrößerung auf das Bild klicken.
Kaufhaus Glatz

Schloss Eckersdorf

Schloss Eckersdorf

Liebe Freunde Schlesiens.

Seit Jahren sehe ich den weiteren Verfall des Eckersdorfer Schlosses, wenn wir Sonntags in die gegenüber liegende Kirche gehen.

Nach dem Reinfall mit dem ersten Pächter aus Schweden, Bertil von Götz, der außer weiterer Zerstörung nichts renoviert hatte, ist das Schloss für 4 Millionen Zloty, aber mit einem Rabat von 2 Mill. wegen des Denkmalschutzes an eine Frau in Kudowa verkauft worden.

Leider wieder ein Reinfall. Es wurde trotz zeitlich festgelegtem Renovierungsplan nichts zur Erhaltung getan, sondern, es wurden auch noch verwertbare Gegenstände in der Zeit entwendet.

Nun lese ich in der Zeitung von der Rettung des Schlosses in Steinort, gekauft von der Polnisch / Deutschen Stiftung für Kulturpflege und Denkmalschutz ( PDS)

Was dort möglich ist, muss doch in Eckersdorf erst recht Realität werden können, denn bei gleichem Verfall, ist das Schloss derer von Magnis weitaus schöner.

Ich würde gern anregen, einen Verein, oder Freundeskreis Schloss Eckersdorf zu gründen um mit kompetenten und vielleicht auch einflussreichen Mitgliedern einen Rettungsversuch zu unternehmen, da gegen die jetzige Besitzerin ein Enteignungsverfahren läuft und der Kreis Glatz bisher lediglich, aber endlich die Regenablaufrohre erneuert hat, damit das Wasser nicht weiter in die Wände eindringen kann.

Es fehlt hier nicht nur an der Umsetzung zur Erhaltung, sondern auch an Ideen zur Nutzung, denn das Schloss ist mit 99 Zimmern, außer Sälen, Repräsentationsräumen u.s.w. sehr groß.

Spontan fällt mir persönlich nur eine Aufteilung ein. Vielleicht in einen öffentlichen Teil, einen Hotel und Gastronomiebereich, wie auch einen kulturellen Bereich für Ausstellungen. Aber es sind viele Ideen zu einer späteren Nutzung, wie auch zur Restaurierung und Finanzierung erforderlich.

Also liebe Freunde, alle sind aufgerufen, sich Gedanken zu machen und Kontakte zu knüpfen zu einer konzertierten Rettungsaktion. Das gleiche werde ich auf polnischer Seite versuchen, mit der Zuversicht das schöne Eckersdorfer Schloss retten zu können.

Über meinen E-mail Adressen werde ich zunächst über 100 Bekannte informieren, die eventuell weitere Interessierte kennen. Im Forum gibt es bestimmt auch interessierte Leute.

Wer mitmachen möchte und mit Ideen einen Beitrag leisten kann, melde sich zunächst bitte bei mir unter „Freunde Schloss Eckersdorf.

Das Bild soll von ca 1940 sein. Es fehlt dort allerdings noch die große Veranda und das lässt auf die Zeit nach dem Brand früher schließen.

Grüße aus Schlesien

Horst Ulbrich

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